Die drei ??? - 215 - und die verlorene Zeit

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    • reiche hiermit die Sprecherliste nach:

      Erzähler – Axel Milberg
      Justus Jonas, Erster Detektiv – Oliver Rohrbeck
      Peter Shaw, Zweiter Detektiv – Jens Wawrczeck
      Bob Andrews, Recherchen und Archiv – Andreas Fröhlich
      Arnold Grasso – Patrick Berg
      Amalia – Verena Frost
      Sarah – Jana Schmidt
      Eric – Rasmus Borowski
      Nicolas – Lukas T. Sperber
      Dennis – Detlef Tams
      Dale Congden – Peter Kaempfe
      Professor Hogan – Hannes Hellmann
      Officer – Torsten Münchow
      Ansage – Anne Moll
    • Ich fand die Folge in Ordnung. Wirklich nüchtern betrachtet weder besonders gut, aber halt auch nicht besonders schlecht. Grundsätzlich nur langwierig in der Inszenierung, denn die Idee an sich fand ich ganz spannend. Leider wird das Potenzial nicht genutzt. Vieles reihte sich hier aneinander, ohne einen wirklichen Eindruck zu hinterlassen. Eine Folge, die ich in einigen Jahren noch einmal hören werde. Vielleicht gefällt sie mir dann besser. :)
    • Ja, sehr "schnörkelloser", durchschnittlicher Fall, über den man weder viel Positives noch viel Negatives sagen kann!
      Die Idee mit dem Gemälde, das es gar nicht geben dürfte und das möglicherweise als Versteck für etwas noch Wertvolleres dient, ist per se ganz originell.
      Obwohl Bilder ja bei DDF auch schon häufiger mal Gegenstand waren. ;)

      Die ganze geheimnisvolle "Bildhüter"-Thematik mit einmal jährlichem, geradezu rituellem "Familien-Check" in der Lagerhalle, wie auch das Verhalten der Charaktere, wirkte allerdings schon ziemlich aufgesetzt, allerdings wurden die einzelnen Geschwister/ Kusins ja aber auch von "Nonno", ob nun bewusst oder unbewusst, gegeneinander ausgespielt.
      Ansonsten gab es ein paar Verdächtige, ein paar weniger Verdächtige, und wie sooft in einem solchen Fall
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      sind natürlich gerade Letztere die Täter gewesen... :pfeifen:
      Peter durfte sich stellenweise richtig profilieren und mal zeigen, dass er nicht nur der Sportlichste ist, das fand ich gut! ^^
      "Sorge dafür, dass jeder Tag mit einem Abschlusslacher endet" (A.Fröhlich)
    • Aus einer mauen Buchvorlage hat man meines Erachtens noch das Beste herausgeholt. Aber wirklich gut ist die Folge nicht geworden.
      Kaum Spannungsmomente, eine maximal als durchschnittlich zu bezeichnende Sprecherleistung - die einzige Ausnahme ist hier Patrick Berg in der Rolle des Arnold Grasso, der den hektischen, verängstigten Charakter sehr gut abbildet - und insgesamt auch eine langweilige Thematik, die bei mir überhaupt nicht zünden wollte.
      Dass zum Schluss
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      der Dieb und Hehler, sowie dessen Kunde verhaftet werden, die Entführer des Auftraggebers aber straffrei bleiben, hat mich schon im Buch verstört zurückgelassen.

      Aber da mache ich dem Hörspiel keinen Vorwurf.
      Leider merkt man auch, dass die drei Hauptsprecher getrennt voneinander aufgenommen worden sind. Es fehlt einfach die Abstimmung in ihren Szenen, diese besondere Eingespieltheit.
    • Ich habe es nun auch durchgehört.
      Ja, war okay, aber wirklich nichts besonderes.
      Ich war überrascht das dann einfach zu Ende war, denn der "Clou" mit der Papstnachricht wollte bei mir nicht zünden =)

      Die Folge wird wohl in keiner Top- bzw. Flop-Bestenliste irgendwo auftauchen.
      Besser Illusionen die uns entzuecken als zehntausend Wahrheiten
    • Sehe ich ähnlich wie ihr - völlig belanglos. Wundert mich jedoch nicht, da mir das schon seit zig Folgen so geht. Irgendwie kommt nur noch Mist. Als Sammler kaufe und höre ich natürlich jede neue Folge, aber ich bin ein ums andere Mal enttäuscht.
      Ich frage mich an dieser Stelle, wie die Macher das selbst empfinden. Heikedine Körting, die drei Jungs usw... Merken die nicht dass da nur noch Mist kommt? Warum kommt da kein Umdenken, und warum setzt man nicht mal auf andere Autoren?
    • Jukebox81 schrieb:

      Ich frage mich an dieser Stelle, wie die Macher das selbst empfinden. Heikedine Körting, die drei Jungs usw... Merken die nicht dass da nur noch Mist kommt? Warum kommt da kein Umdenken, und warum setzt man nicht mal auf andere Autoren?
      Wenn man bedenkt, dass die Hörspiele nach wie vor top Streamingzahlen haben und sich scheinbar auch auf CD/LP/MC weiterhin zufriedenstellend verkaufen, dann scheint ja immer noch das Gros der Hörer alles durchzuwinken bzw tatsächlich gut zu finden.
      Vor allem sicher auch die Kids, und die sind ja wohl nach wie vor die hauptsächlich anvisierte Leser-/Hörerschicht.
      Du schreibst doch auch selbst, dass Du weiterhin sammelst, obwohl Du die Hörspiele bereits seit längerem schlecht findest ;) , und wenn das genügend Nostalgiker tun, plus denen, die streamen und denen, die die Fälle nach wie vor mögen und deshalb kaufen, dann kommt da schon genügend zusammen, dass es sich für die Macher weiterhin lohnt.
      Da ziehen dann sicher auch die Sprecher gern die "intellektuellen Scheuklappen" an und denken sich, genau wie immer schon: 'Ich spreche meine Rolle, schnurzegal, ob der Inhalt schwach ist, das macht mir alles viel Spaß, und ich werde noch ordentlich dafür bezahlt. So what!' ;)
      Und die jedesmal rappelvollen Hallen bei Live-Events geben ihnen da ja auch recht.
      DDF sind ein einzigartiges Phänomen, und die Kuh wird gemolken, solange es geht.
      Wobei die Autoren selbst ja Sache des Kosmos-Verlages sind.
      "Sorge dafür, dass jeder Tag mit einem Abschlusslacher endet" (A.Fröhlich)
    • Da gebe ich Dir vollkommen Recht, genau so läuft es.
      Aber irgendwo habe ich selbst noch das Ideal im Kopf, dass man auch als Sprecher oder Macher mal überlegt, ob die Storys noch ansprechend sind. Klar, die Zahlen passen - da gibt es vermutlich wenig Anlass zu Überlegungen. Aber "ich als Künstler" muss das doch auch mal hinterfragen.
      Klar, die Tourneen sind geil und ausverkauft. Aber das doch mehr aufgrund der Nostalgie. Ich war jetzt selbst schon 5 Mal live dabei, aber die letzte Show war ebenfalls echt mies. Die Story einfach nur Blödsinn. Warum merkt das niemand? Ja, Du hast die Antwort gegeben: Weil es dennoch gut läuft. Da muss ich mir selbst an die Nase packen: Ich kaufe, aus nostalgischen Gründen und immer mit ein bisschen Hoffnung im Nacken.
    • Finde es sehr interessant hier zu lesen, dass es offenbar vielen Fans so geht und sie den leider anhaltenden Qualitätsabfall bemängeln.
      Mir geht es ebenfalls so und ich hoffe jedes Mal das Beste, allerdings streame ich mittlerweile auch nur noch und sammel nicht mehr.

      Diese Folge fand ich so mittelmäßig. Keine Überraschungen, aber wenigstens keine ganz abstruse Geschichte und angenehme Gast-Sprecher. Da gab es zuletzt weitaus schlimmere Folgen für mich.
    • Meine Rezension zur 215:

      Hab die Folge inzwischen gehört und sie reiht sich gut in die letzten Dittert-Folgen ein - mäandert zwischen relativ belanglos und mäßig interessant, hätte man auch knackiger erzählen können, zu viel geht zu langsam vonstatten, die Dialoge der drei Hauptsprecher sind mittlerweile nur noch eine mittlere Katastrophe, ich bin einfach an einem Punkt, wo ich Oliver Rohrbeck und Andreas Fröhlich nicht mehr gerne zuhöre, da wird nur noch gestammelt, gestottert und sich mühsam durch komplexe Worthülsen gekämpft.
      Übrigens: Direkt die ersten 20 Sekunden stehen sinnbildlich für das, was schon länger bei der Dramaturgie der DDF-Hörspiele falsch läuft. Ein Mann ruft um Hilfe und Bob stammelt erst mal rum und Justus meint seelenruhig: Hm, unser Gebrauchtwarencenter hat gerade Mittagspause, Bob (ganz gekonnt übermittelte Info für den Hörer, das hat Bob bestimmt nicht gewusst!), aber ich hab den Schlüssel dabei.
      Keine Aufregung, kein schnelles „Da braucht jemand Hilfe, schnell hin“, keine spannende Musik (siehe DDF 135 am Anfang), stattdessen Stimmung wie beim Kaffeekränzchen. Aua.
      Schwer zu glauben, dass Heikedine Körting wirklich manchmal die Sprecher durchs Treppenhaus gejagt haben soll, damit sie authentisch klingen. Die drei Hauptsprecher dürfen wohl mittlerweile wenn sie wollen auch auf der Hollywoodschaukel aufnehmen.
      Ansonsten geht die Produktion durchaus in Ordnung und ist nicht schlechter geraten als die vom Geisterbunker - nur die Geschichte, die ist einfach mehr oder weniger egal und komplett unspannend, die Auflösung passt auch hervorragend dazu, die das Ganze als großes, aufgeblasenes Nichts entlarvt. Insofern passt der Titel eigentlich - leider - ziemlich gut.
      Na ja, ne 5/10 kann man evtl. dafür springen lassen, mehr nicht. Die Serie hat mal wieder eine Folge mehr auf dem Buckel, aber es kümmert keinen. Auf die Schwingen des Unheils freue ich mich jetzt schon nicht.
    • Blue Wonder schrieb:

      Insofern passt der Titel eigentlich - leider - ziemlich gut.
      Oh, wie böse! =)
      Aber leider nicht abwegig, den Zusammenhang zu erstellen. ;)
      Danke für Deine Meinung!

      @merricat das sehen sehr viele Altfans hier so, es gibt zu der Thematik diverse Threads, da wir uns darüber natürlich auch schon generell und nicht nur bezogen auf aktuelle Folgen unterhalten haben. :zustimm:
      ich streame derzeit eigentlich auch nur noch, kaufe erst nach, wenn mir die Folge gefallen hat, was seltener und seltener der Fall ist.
      Bis vor zwei Jahren habe ich die von einem Familienmtiglied geliehen, das weiterhin gesammelt hat, aber derjenige ist mittlerweile 17 und hat den Fragezeichen auf CD auch den Rücken gekehrt. ;)

      @Jukebox81 Mir fällt hinsichtlich der Fragezeichen immer auf, dass da zu den neuen Folgen trotz: "Bäh, is mittlerweile alles irgendwie verschwendete Zeit!" noch relativ viele User ihre Meinung schreiben, die Folgen also gehört haben.
      Wenn ich dagegen andere Produktionen sehe, da kommt kaum was...
      Und da das sicher ein - wenn auch kleiner - Gradmesser für die nach wir vor bestehende Popularität ist, passt das wohl noch für die Macher. ;)
      Und die Nörgler sind doch, laut Heikedine Körting, eh immer dieselben und in der Minderheit. Sowas in der Art kam jedenfalls mal bei irgendeinem Interview mit ihr vor einer RR-Party. :)
      "Sorge dafür, dass jeder Tag mit einem Abschlusslacher endet" (A.Fröhlich)
    • Jukebox81 schrieb:

      Ich möchte mich da eigentlich nicht als Nörgler verstanden wissen, sondern eher als Kritiker.
      Das bezog sich ja auch nicht auf Dich, das war eher so gemeint, wie man es wahrscheinlich seitens der Macher sieht. :)
      Ich hätte das Wort in " " setzen sollen.
      "Sorge dafür, dass jeder Tag mit einem Abschlusslacher endet" (A.Fröhlich)
    • @Agatha Dann werde ich mich mal auf der Suche nach weiteren Threads zur Thematik machen :)
      Und wenn die "Nörgler" in der Minderzahl sind, dann kenne ich nur Fans, die dieser angehören. Macht mir Frau Körting nicht gerade sympathisch. Ich glaube, ich werde mich trotzdem mal auf die Suche nach dem Interview begeben. (Generell meide ich Interviews mit Hörspiel-Machern seit ich mal auf einige gestoßen bin, wo scheinbar nur noch über die Konkurrenz gelästert wurde :augenroll:
      )
      Und schade, dass dein Familienmitglied nicht mehr sammelt. Das war bestimmt praktisch.
    • Jukebox81 schrieb:

      Heikedine Körting, die drei Jungs usw... Merken die nicht dass da nur noch Mist kommt?
      Nö, das empfinden sie nicht als Mist und ist ja auch kein Mist.
      Eine durchschnittliche Folge unterhält doch trotzdem noch gut.

      Für die drei Sprecher und Frau Körting sind die gemeinsamen Aufnahmen immer etwas besonderes und halt ein Treffen mit Freunden die man schon das ganze Leben lang kennt.

      Das viele Geschichten einen nicht mehr vom Hocker hauen, ist zwar deutlich, aber in meinem Umfeld freuen sich alle (mir inclusive) auf die neuen Folgen, egal wie schwach die letzte Episode war.
      Besser Illusionen die uns entzuecken als zehntausend Wahrheiten
    • merricat schrieb:

      Macht mir Frau Körting nicht gerade sympathisch. Ich glaube, ich werde mich trotzdem mal auf die Suche nach dem Interview begeben.
      Ich weiß nicht, ob sie da das Wort "Nörgler" benutzt hat, bitte mich jetzt nicht darauf festnageln!!!
      Das, was sie sagte, ging halt in die Richtung.
      "Sorge dafür, dass jeder Tag mit einem Abschlusslacher endet" (A.Fröhlich)
    • @Agatha Alles gut, bin nicht so eine extreme Wortklauberin.
      Habe gestern noch ein Interview gelesen, wo sie meinte, sie würden in erster Linie für Kinder und nicht für Nostalgiker produzieren. Autsch.
      Und dann ging es noch darum, dass die drei Detektive wegen den mittlerweile fast 50 Prozent weiblichen Fans keine Freundinnen haben können. wtf :augenroll: