Corona-Impfung - das Update: Habt Ihr sie schon? [Umfragen]

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    • Hardenberg schrieb:

      Täten sie es, dann wüssten sie, dass die beiden Impfstoffe von BioNtech und von Moderna in ihrer Wirksamkeit annähernd gleich gut sind und, wenn man ganz genau hinschaut, der von Moderna sogar einen Ticken die Nase vorn hat: sowohl der Impfschutz nach der Grundimmunisierung ist höher als auch die Wirksamkeit mit zunehmendem Abstand zur Impfung: Während die bei BioNtech ab Monat 4 deutlich zurückgeht, bleibt sie bei Moderna noch bis Monat 6 recht stabil.
      Ganz genau!

      Hardenberg schrieb:

      Ich zB habe mich bewusst für Moderna entschieden.
      Oh, bist Du etwa schon geboostert, oder war das bei der Erstimpfung? :denk:

      @zdeev78 Bei meinem HA hieß es schon für die Erstimpfungen im Sommer kategorisch, dass keine Fragen am Telefon beantwortet werden, keine Terminvergabe auf diesem Weg, keine Infos zu den Impfstoffen, nichts.
      Das lief alles ausschließlich online und hat wohl auch gut geklappt.
      Dieses dämliche Theater jetzt wegen Moderna, nur weil sich die Leute nicht richtig informiert haben, dürfte aber wohl überall für zusätzlichen Stress sorgen...
      "Sorge dafür, dass jeder Tag mit einem Abschlusslacher endet" (A.Fröhlich)
    • zdeev78 schrieb:

      Wenn die Anrufer darauf aufmerksam gemacht werden, dass es sich auch irgendwann um Moderna handeln könnte, werden ganz viele Patienten unverschämt und verlangen, ausschließlich mit Biontech geimpft zu werden, selbst wenn es medizinisch gar nicht notwendig ist.
      Ich werde nie unverschämt, aber ich habe bei meiner Impfanmeldung schon klar gesagt, dass ich nur Biontech akzeptieren werde. Wenn nicht möglich, dann warte ich halt. Aus vielen Gründen, u.a. auch dem sehr wichtigen, dass Biontech praktisch in jedem Land bekannt, beliebt und akzeptiert ist, während Moderna in vielen, vielen Ländern überhaupt nicht verwendet wird (weil zu teuer, gut, das würde wohl einige Moderna-Verweigerer umstimmen :D ).

      Dennoch bin ich der Meinung, dass man als Deutscher schon als erste Wahl den Impfstoff bekommen sollte, der hierzulande erforscht, entwickelt, produziert und zu einem sehr beträchtlichen Teil vom Geld des deutschen Steuerzahlers finanziert wurde. So man das will. Wir sind natürlich alle sehr rational, aber dennoch sollte man bei so einem heiklen Thema den Leuten schon die Freiheit lassen, dass er das bekommt, worauf er vertraut und was kein Unbehagen auslöst. Ich würde jetzt auch der Universität Cambridge und Astra durchaus mein Vertrauen schenken, bei einem Impfstoff aus Russland, China oder eben den USA ist das weit weniger verhanden.

      Zudem verstehe ich auch nicht, wieso es HEUTE immer noch Biontech-Mangel in Deutschland gibt. In meiner geliebten Wahlheimat Malaysia wird zu 94% (!) Biontech verimpft, der Regierung wäre es sicherlich lieber, wenn es ein billigerer Impfstoff wie Astra (1%) oder Sinovac (3%) wäre, aber die Leute wollen halt auch hier das Produkt gespritzt bekommen, dem sie am meisten vertrauen. Da muss sich halt die Politik anpassen, klar, vor einem halben Jahr war das nicht möglich, man musste schauen, dass man kriegt, was zu kriegen ist. Aber wenn ausgerechnet Deutschland heute zu wenig Biontech hat, dann lacht sich der Rest der Welt kaputt, bzw. das glaubt einem keiner.
      "The period of the Daddschals dominion is generally set at forty days, the first day being like a year, the second like a month, the third like a week, and the remainder “like your days,” that is, days of normal duration (Kašmīrī, p. 112)"
    • Agatha schrieb:


      Hardenberg schrieb:

      Ich zB habe mich bewusst für Moderna entschieden.
      Oh, bist Du etwa schon geboostert, oder war das bei der Erstimpfung? :denk:

      Ups, sorry, das war tatsächlich missverständlich formuliert: Ich habe mich bei den ersten beiden Dosen bewusst für Moderna entschieden. Ich hätte aber auch den von BioNtech genommen. :)
      Ich wollte nur auf keinen Fall einen der Vektorimpfstoffe.

      Für die Boosterung ist mir wurscht, welchen der beiden ich bekomme. Hauptsache, ich bin nicht wieder der gefühlt Letzte. :zwinker:
    • Achso, das hatte ich wirklich missverstanden, wusste nicht mehr, dass es bei Dir Moderna gewesen ist.
      Hier gab es zu dem Zeitpunkt nur Comirnaty, das fand ich aber auch vollauf okay, war damals ja sowieso "erste Wahl". ;)
      Ich wollte halt in erster Linie einen mRNA Impfstoff, und mir wären deshalb diese beiden gleich recht gewesen.

      Hardenberg schrieb:

      Für die Boosterung ist mir wurscht, welchen der beiden ich bekomme. Hauptsache, ich bin nicht wieder der gefühlt Letzte.
      dito!!
      "Sorge dafür, dass jeder Tag mit einem Abschlusslacher endet" (A.Fröhlich)
    • Hardenberg schrieb:

      Ups, sorry, das war tatsächlich missverständlich formuliert: Ich habe mich bei den ersten beiden Dosen bewusst für Moderna entschieden. Ich hätte aber auch den von BioNtech genommen. :)
      Ich wollte nur auf keinen Fall einen der Vektorimpfstoffe.

      Für die Boosterung ist mir wurscht, welchen der beiden ich bekomme. Hauptsache, ich bin nicht wieder der gefühlt Letzte. :zwinker:
      Als ich den Termin für die Erstimpfung endlich bekommen hatte, wurde bei uns im IZ in Köln ohnehin über Wochen nur Moderna angeboten. Mir war das egal ob Biontech oder Moderna. Ich hätte im Notfall wohl auch bei AZ zugesagt, wenn so gar nichts anderes verfügbar gewesen wäre. Bei meiner Zweitimpfung dann hatte man die Auswahl zwischen Moderna und AZ. Biontech hat man hier über Wochen nur dann bekommen, wenn der Hausarzt/Frauenarzt explizit Biontech bekommen hat.

      Interessante Zusammenstellung vom Kölner Stadt-Anzeiger
    • Aber zeitlich begrenzt und verbunden mit einer allgemeinen Impf-Verpflichtung für alle Erwachsenen, bitte.
      Sonst zwingen uns die Ungeimpften über kurz oder lang in den nächsten Lockdown, und das, finde ich, ist längst nicht mehr einzusehen.

      Die Grundlage hat sich seit dem Sommer geändert. Impfen ist keine rein individuelle Entscheidung mehr. Diese Entscheidung hat nämlich der geimpfte Schlaganfallpatient, der demnächst durch drei Bundesländer gekarrt werden muss, weil die Intensivstationen mit Ungeimpften belegt sind, auch nicht mehr. Oder der Tumor-Patient, dessen Operation nun verschoben werden musste, weil die Krankenhäuser überlastet sind.

      Wo sind wir nur hingekommen! :augenroll:
    • Hardenberg schrieb:

      Eine Impfpflicht bringt jetzt nichts mehr. Das Kind ist schon im Brunnen. Bis die Ungeimpften save für sich und andere sind, dauert es zu lange.
      Einer Pflicht stehe ich grundsätzlich auch kritisch gegenüber, aber ich finde sie in bestimmten Fällen legitim. Allerdings muss man sich auch damit auseinandersetzen, was passiert, wenn einzelne sich partout nicht impfen lassen WOLLEN. Sollen die mit Waffengewalt abgeführt werden, um ihnen die Nadel in den Arm stoßen zu können?

      Ich bin da skeptisch.

      Man darf auch nicht vergessen, dass Corona nicht die Masern sind. Die Diskussion darüber hat einen Punkt, eine Härte der Fronten erreicht, wo ich Zwang eher noch kontraproduktiv finden würde. Ich mag mir gar nicht ausmalen, was auf den Straßen teilweise los wäre, wenn nun eine Pflicht verkündet würde, nachdem dies am Anfang (schön blöd!) so kategorisch ausgeschlossen worden ist. Ob sinnvoll oder nicht: Es würde die Vertrauenskrise in Bezug auf die Politik weiter verschärfen.

      Hardenberg schrieb:

      Aber zeitlich begrenzt und verbunden mit einer allgemeinen Impf-Verpflichtung für alle Erwachsenen, bitte.
      Sonst zwingen uns die Ungeimpften über kurz oder lang in den nächsten Lockdown, und das, finde ich, ist längst nicht mehr einzusehen.

      Die Grundlage hat sich seit dem Sommer geändert. Impfen ist keine rein individuelle Entscheidung mehr. Diese Entscheidung hat nämlich der geimpfte Schlaganfallpatient, der demnächst durch drei Bundesländer gekarrt werden muss, weil die Intensivstationen mit Ungeimpften belegt sind, auch nicht mehr. Oder der Tumor-Patient, dessen Operation nun verschoben werden musste, weil die Krankenhäuser überlastet sind.

      Freut mich, dass du das jetzt auch so siehst - der Zeitpunkt ist mMn defintiv schon seit einigen Wochen gekommen, dass die geimpfte Mehrheit sich nicht mehr den unbelehrbaren Impfverweigerern beugen muss (die, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können, natürlich außen vor).

      Besonders schlimm finde ich auch die Lage in den Niederlanden, wo Chemotherapien abgesagt werden müssen, weil für Corona-Patienten Platz geschaffen werden muss (sind die eigentlich wichtiger?).
      Eins und eins ist zwei -- von London bis Shanghai!


    • Du tust so, als lägen meine Aussagen im Widerspruch zueinander. Das tun sie nicht. :zwinker: Ich stehe einer Impfpflicht nach wie vor grundsätzlich kritisch gegenüber, weil ich es einen schwerwiegenden Akt finde und ich ein liberal denkender Mensch bin. Und der Effekt hat keinerlei kurzfristigen Nutzen.

      Aber wenn man jetzt zum Schutz hauptsächlich der Ungeimpften in einen Lockdown gehen muss, ändert das die Prämisse. Da ist es nicht einzusehen, von den Geimpften diesen Schritt zu erwarten, wenn die Ungeimpften nicht gleichzeitig dazu verpflichtet werden, ihren Teil beizutragen. Darum schrieb ich ja in meinem ersten Posting, dass ich sie in besonderen Situationen legitim finde. Und es ist ja mittlerweile auch geklärt, dass Impf-Verpflichtung nicht Impf-Zwang (also mit Gewalt Nadel in den Arm) ist - dagegen wäre ich auch weiterhin!

      Außerdem begründe ich ja, warum die Impfung eben nicht mehr als individuelle Entscheidung gesehen werden kann: weil anderen, die mit den Folgen zu kämpfen haben, die ja auch nicht mehr haben. Da stehen wir heute einfach an einem anderen Punkt, der diese Verpflichtung angemessen erscheinen lässt, wie ich finde, auch wenn sie nichts an der Notlage selbst ändern kann, weil die Wirkung zu lange dauert.

      Grundsätzlich bin ich zurückhaltend, was derart weitgehende Einmischungen des Staates angeht. Aber aktuell sind wir in einer Sondersituation. :)

      PS: Die Menschen, die sich nicht impfen lassen können, sind eine verschwindend kleine Gruppe. Über die muss man gar nicht reden. Viele Impf-Verweigerer tun so, als gehörten sie dazu, aber für die allerallermeisten trifft das gar nicht zu.
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