Info John Sinclair Classics - 43 - Der Hexer mit der Flammenpeitsche

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    • Ganz herzlichen Dank für's Teilen, @Blue Dog! :) Wusste gar nicht, dass du in Kontakt mit Timo Wuerz stehst.

      Das nicht verwendete Cover gefällt mir ebenfalls sehr gut, es ist eine perfekte Modernisierung des Originalcovers vom Gespenster-Krimi. Super, dass wir es hier noch sehen konnten. Vielleicht wird es ja mal für einen der Sinclair-Wandkalender abgedruckt, wäre nämlich schade, wenn es einfach ungenutzt bleibt. Das Ganze wirft sowieso die Frage auf, wie viele tolle Cover die vielen Künstler wohl im Laufe der Jahre für Sinclair angefertigt haben, die dann aber aus verschiedenen Gründen unveröffentlicht in der Schublade landeten. :(
    • Das Problem ist wahrscheinlich, dass es für Belphégor nie eine konsistente Beschreibung in den Romanheften gab. Es wird nur immer wieder darauf hingewiesen, dass er kalte Augen hat, die unbeschreibliche Grausamkeit ausstrahlen. Bei seinem ersten Auftritt im Gespenster-Krimi wird nur gesagt, sein Gesicht sei eine „kalte, abweisende Fratze mit gnadenlosen Augen, in denen blau schimmerndes Licht tanzte". Im Paris-Zweiteiler der Romane 64 und 65 trägt er dann auf einmal „eine Art Turban" mit „einem roten Edelstein" auf dem Kopf und einen langen, schwarzen Mantel.

      Ab Roman 237 'Mit Mörderblick und Todeslächeln' vermummt Belphégor sich dann nach der Rückkehr aus der Mikrowelt mit einem Lederkostüm, sodass nur noch seine kalten, blauen Augen zu sehen sind. Die Beschreibung passt ungefähr zum Ballestar-Cover für Roman 238 'Belphégors Rückkehr', auch wenn glaube ich nie von Hörnern die Rede war. Wie gesagt, das Design ist eben praktisch identisch mit seinem Asmodis, aber passt zumindest zum mythologischen Belphégor, wie ihn Collin de Plancy darstellte. :schulter: Von dem her finde ich es schon in Ordnung, wie er auf dem Classics-Cover aussieht. Vor allem, da Dennis Ehrhardt in seinen Adaptionen sowieso gerne Bezüge zu „realen" Mythologien einbaut (siehe Babylonische Religion oder die intensiven Recherchen zu japanischen Legenden).

      Man hätte ihm auf dem Cover vielleicht noch die richtige Augenfarbe geben und den Asmodis-Kopfschmuck abändern können, um die beiden besser zu unterscheiden. Mich stört es jedoch nicht und für mich ist das Cover eines der besten Classics-Titelbilder überhaupt. :thumbup:

      Ich weiß aktuell nicht mehr, wie Belphégor in den älteren Döring-Folgen der Edition 2000 beschrieben wurde, vielleicht sollte ich die mal wieder anhören.