[BR] Der Doppelgänger

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen zum Thema Cookies finden Sie hier und in unserer Datenschutzerklärung

    • [BR] Der Doppelgänger

      Inhalt:
      Ein Hörspielautor erzählt einem Hörspielregisseur im Aufnahmestudio eine Geschichte, die dieser sofort realisiert: Ein Mann namens Diego eröffnet seinem Doppelgänger Pedro, er habe einen Mord begangen. Jedoch sei Pedro an seiner statt dafür zum Tode verurteilt worden. Tatsächlich wird Pedro verhaftet. Er entkommt jedoch mit Diegos Hilfe aus dem Gefängnis und versteckt sich in Diegos Haus. Hier gesteht ihm Diegos Frau Inez, daß sie ihren Mann zu dem bewußten Mord gezwungen habe. Sie will Pedro dazu verleiten, Diego mit vergiftetem Wein umzubringen. Pedro erschießt jedoch die Frau. An diesem Spiel sind Autor und Regisseur durch Stellungnahmen und Diskussionen, die den Lauf der Handlung gestaltend unterbrechen, beteiligt. Es gibt dieser Produktion zusätzlichen Reiz, daß Friedrich Dürenmatt selbst den Autor und der Regisseur des Hörspiels, Gustav Burmester, auch den Regisseur im Hörspiel spricht.

      Sprecher:
      Friedrich Dürrenmatt - Der Hörspielautor
      Gustav Burmester - Der Hörspielregisseur
      Siegfried Wischnewski - Der Mann, Pedro
      Hanns Ernst Jäger - Der Doppelgänger, Diego
      Anneliese Römer - Die Frau, Inez
      Karen Hüttmann - Eine Frauenstimme

      Produktion:
      von Friedrich Dürrenmatt
      Komposition: Siegfried Franz
      Siegfried Enderlein (Bongo), Alfred Kleinschmidt (Posaune), Hermann Plato (Posaune), Heinz Reese (Posaune), Eberhard Soblick (Klavier)
      Technische Realisierung: Wilhelm Hagelberg; Ingrid Geese; Marianne Abegg
      Regieassistenz: Jutta Zech
      Regie: Gustav Burmester
      NDR/BR 1960 Erstsendung: 21.12.1960

      Der BR hat den Hörspielklassiker zum :download: bereit gestellt.


      OTR-Fan
    • Siegfried Enderlein (Bongo), Alfred Kleinschmidt (Posaune), Hermann Plato (Posaune), Heinz Reese (Posaune), Eberhard Soblick (Klavier)
      Die Instrumentierung klingt fast nach einem "Hörspiel des Monats". :wirr2:

      Kann aber natürlich auch ganz anders kommen ...
      Auch generell klingt das sehr interessant, natürlich insbesondere auch durch die Beteiligung von Autor und Regisseur.

      Danke für den Hinweis. :hutheb:

      Gruß, Frank
      Wo Leidenschaft ist, da ist auch Hoffnung.
    • Nunjaaa...
      Eigentlich gefallen mir die Sachen von Dürrenmatt weitgehend, das Stück hier war allerdings nicht wirklich mein Fall.
      Positiv hervorheben kann ich eigentlich nur, dass der Autor sich aktiv am Hörspiel beteiligt, den Inhalt "nähergebracht hat mir das aber nicht.
      Dieses seltsame Spiel mit Gerechtigkeit, Schuld, Mord usw. war mir zu verkopft, irgendwie schon regelrecht kafkaesk.
      Ich war da weitestgehend in genau der (vermeintlich :zwinker: ) gleichen Position wie der "Regisseur", der immer wieder nichts mit den Wendungen der Geschichte anfangen kann und sie genau so hinterfragt, wie das wohl sehr viele Hörer auch tun. ^^
      "Sorge dafür, dass jeder Tag mit einem Abschlusslacher endet" (A.Fröhlich) :zwinker: