HÖRSPIEL-BOYKOTT! - Wie wichtig sind Sympathie oder Antipathie gegenüber Hörspielmachern?

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    • HÖRSPIEL-BOYKOTT! - Wie wichtig sind Sympathie oder Antipathie gegenüber Hörspielmachern?

      Habt Ihr Euch schon einmal GEGEN den Kauf eines Hörspiels entschieden, weil Ihr Vorbehalte gegen einen der Produktionsbeteiligten oder sein Auftreten hattet? 40

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      Heute mal eine ganz spezielle Frage in die Runde...

      Ich habe kürzlich ein wenig quergelesen und fand Auslassungen eines Hörspielmachers zu Themen, die nichts mit seinen Werken zu tun hatten, die ich aber inhaltlich so haarsträubend fand, dass mich das echt ein Stück weit entsetzt hat. Da ich von dieser Person bisher kein oder wenigstens so gut wie kein Hörspiel kenne, habe ich mir überlegt, wie einladend dieser Eindruck auf mich wirkt im Hinblick auf mein zukünftiges Kaufverhalten und bin zu dem Schluss gekommen, dass es im Zweifel wohl eher abschreckend gewirkt hat, was ich das für einen Eindruck gewonnen habe.

      Sicherlich, wenn jetzt eine Serie startete, bei der ich den Eindruck hätte, alle empfänden sie als absolutes Highlight, dann würde ich sicherlich nicht darauf verzichten, sie zu hören, nur weil ich die betreffende Person in ihrem Denken Banane fände. Aber die Produktionen, an denen sie beteiligt ist, hat es wohl jetzt nicht mehr ganz so leicht, den Weg in meinen Warenkorb zu finden, als es bei einem Produktionsbeteiligten wäre, dem ich neutral gegenüberstehe.

      Auf der anderen Seite macht es ein sympathisches Auftreten sicherlich leichter, Interesse für eine Produktion zu entwickeln, die man sonst vielleicht nicht oder nicht in der Intensität gehört hätte. Hier fällt mir etwa Interplanar ein. :)

      Auf dem kommerziellen Hörspielmarkt gibt es ja einige Hörspielmacher, auch ehemalige, deren Persönlichkeiten sich mitunter etwas vor ihre Produktionen geschoben haben. Manche fallen durch Forencrossover auf, andere wechselten zur Hörspiel-Kritik und wieder andere sorgten durch Rundumschläge in Interviews für Unmut in der Hörerschaft.

      Hat es für Euch Bedeutung, wie ein Hörspielmacher, ein Produktionsbeteiligter (also auch Autor oder Sprecher o.ä.) sich in der Öffentlichkeit gibt?
      Kann es vielleicht sogar sein, dass Ihr bestimmte Reihen oder Serien nicht weiter verfolgt, weil Euch die Persönlichkeit des Machers nicht behagt?
      Oder trennt Ihr das völlig und seht das jeweilige Werk völlig unabhängig von der Persönlichkeit des Künstlers?

      Das würde mich sehr interessieren.

      Betonen möchte ich aber, dass es mir bei dieser Fragestellung ausschließlich um Eure Argumente, um Eure Denkweise geht, ausdrücklich nicht um eine persönliche Abrechnung.

      Ich bin sehr gespannt auf Eure Antworten.
      Hardenbergs Hörspiel-Tipp:
      > Die Weisse Lilie <,
      I, II + III
    • Ja!
      Das Verhalten von Machern, Repräsentanten, aber auch Fans fliesst in meine Kaufentscheidung ein.

      Hier im Forum gab es viel Wirbel um eine von den Machern und Fans gehypte Serie.
      Dort wurden Maßstäbe und Vergleiche was die Qualität angeht gezogen, dass es bei mir schon mehr als ein Kopfschütteln verursacht hat.
      Ein satirisches Format bei Youtube musste entfernt werden, weil man sich mit diesen Kritikern nicht auseinandersetzen wollte.
      Da war bei mir schon der Drops gelutscht.

      Als Höhepunkt kamen kamen dann neue Mitglieder ins Forum und haben Kritiker gleich massiv beschossen und sind letztendlich auch beleidigend geworden.

      Für mich als Käufer ist damit die Wahl in Stein gemeißelt.
      Ich werde mir diese Produkte niemals anhören, selbst wenn sie in der ersten Liga der Hörspiele spielen würden.

      Das war natürlich ein extremes, aber aktuelles Beispiel, aber auch bei anderen Prodktionen würde ich so entscheiden, wenn ähnliche Dinge auftreten würden.

      Dafür fehlt mir aber ein Beispiel, weil ich es ansonsten noch nicht erlebt habe.
      Und muss auch nicht noch einmal.

      Anders sieht es bei Produkten von Pandoras Play aus.
      Katja und Klaus sind mir sowas von sympathisch, da habe ich schon durch 2 Crowdfundings viele Sachen gekauft, die ich mir sonst wahrscheinlich nicht gekauft hätte.
      Aber bereut habe ich es nicht, denn die HSP sind wirklich gut und haben ihren eigenen Charme.

      Besser Illusionen die uns entzuecken als zehntausend Wahrheiten
    • Ein Hörspielmacher hatte mir einst "empfohlen", dass ich seine Produkte nicht (weiter) konsumieren sollte. Da habe ich sämtliche Hörspiele, an denen er (soweit mein Kenntnisstand reichte) mitwirkte, der Phantastischen Bibliothek in Wetzlar gespendet. Das war ein tolles Gefühl. Und danach hatte ich auch wohl nichts mehr von ihm gehört (also von seinen Hörspiel, versteht sich).
    • Ein sehr interessantes Thema. Und gar nicht so leicht zu beantworten.

      Gerade, wenn man in Hörspielforen oder bei Facebook regelmäßig mitliest, bekommt man so einiges mit, was der eine oder andere so von sich gibt. Ich war da auch schon öfter anderer Meinung und habe eine gewisse Antipathie gegen die Person entwickelt, aber schlussendlich wirklich abgehalten, ein bestimmtes Hörspiel zu hören, hat es mich nicht. Ich trenne da ganz klar zwischen Macher und Hörspiel. Warum sollte ich mich selbst bestrafen und vielleicht ein klasse Hörspiel nicht hören, nur weil der Macher mal was gesagt hat, was mir nicht gefallen hat?

      Auf der anderen Seite bin ich aber sehr für positives empfänglich. Wenn z. B. Macher sich besonders große Mühe geben und auf die Hörer/Fans eingehen, bleibt das bei mir lange im Kopf. Wahrscheinlich höre ich die Hörspiele somit öfter und schreibe auch gerne etwas positives dazu in Foren/Twitter/Instagram.
    • Ich habe mit Ja geantwortet. Gefallen mir Gesinnung, Herstellungsweise, Auftreten eines Erzeugers nicht (und sicher gibt es auch noch andere Gesichtspunkte, die in eine Bewertung meinerseits einfließen), meide ich entsprechende Produkte. Das betrifft auch Hörspiele.
      Andersherum geht es aber genauso (also Kauf aus Sympathie). ;)
      Allerdings gehe ich nicht zu dogmatisch vor, da ich kein notorischer Weltverbesserer bin und ich mir eine gewisse Gelassenheit oder Unbedarfheit zugestehe. :]
    • Ich bin völlig schmerzfrei. Ich höre alles, sollte(n) der/die Macher/Sprecher kleine Kinder zum Frühstück verspeisen, dann bin ich dafür, dass sie dafür juristisch belangt werden, aber die Hörspiele würde ich weiter hören.
      Ich will niemand leiden lassen - Und schrein vor Schmerz und Pein - Lieber wollen wir tanzen gehn - Für immer Freunde sein.
    • S.R.-Fan schrieb:

      Ich trenne da ganz klar zwischen Macher und Hörspiel. Warum sollte ich mich selbst bestrafen und vielleicht ein klasse Hörspiel nicht hören, nur weil der Macher mal was gesagt hat, was mir nicht gefallen hat?

      Auf der anderen Seite bin ich aber sehr für positives empfänglich. Wenn z. B. Macher sich besonders große Mühe geben und auf die Hörer/Fans eingehen, bleibt das bei mir lange im Kopf. Wahrscheinlich höre ich die Hörspiele somit öfter und schreibe auch gerne etwas positives dazu in Foren/Twitter/Instagram.
      Das kann ich beides so unterschreiben. Natürlich ist auch ein Soli-Download oder dergleichen nur bei einem Macher drin, der mir auch persönlich wirklich sympathisch ist.
      Ich will niemand leiden lassen - Und schrein vor Schmerz und Pein - Lieber wollen wir tanzen gehn - Für immer Freunde sein.
    • Ich habe leider auch schon sehr unangenehme Erfahrungen mit Produzierenden gemacht. Aber boykottieren werde ich deswegen deren Produktionen nicht. Ich bin aber auch nicht mehr bereit, Mittelmaß zu kaufen. Für mich habe ich die Hörspiel-CDs von diesen Personen bewertet und wenn sie nicht wirklich sehr gut waren, bei eBay verkauft. Nachfolgende Produktionen höre ich mir bei spotify an und wenn dann eines heraussticht, was durchaus vorkommt, kaufe ich mir auch gerne die CD dazu. Aber Bewertungen oder Meinungen gibt es darüber von mir nicht mehr.
    • Sylphida schrieb:

      Ich habe mit Ja geantwortet. Gefallen mir Gesinnung, Herstellungsweise, Auftreten eines Erzeugers nicht (und sicher gibt es auch noch andere Gesichtspunkte, die in eine Bewertung meinerseits einfließen), meide ich entsprechende Produkte. Das betrifft auch Hörspiele.
      Andersherum geht es aber genauso (also Kauf aus Sympathie). ;)
      Allerdings gehe ich nicht zu dogmatisch vor, da ich kein notorischer Weltverbesserer bin und ich mir eine gewisse Gelassenheit oder Unbedarfheit zugestehe. :]

      Du machst es mir leicht, Lysellchen :green: :blume:

      Das trifft genau so alles zu & ist auch nicht nur auf Hörspiele begrenzt. Im Hörspielsektor hat es bisher erst eine Person geschafft, dass ich all ihre Produkte meide; allerdings hab' ich noch 'nen ganzen Sack anderer Produkte, die ich boykottiere, begonnen bei Lebensmitteln übers Verlagswesen bis hin zu Unterhaltungsmedien. Ich "predige" das jedoch nicht, boykottiere also im Stillen, schließlich sind speziell Sympathie / Antipathie doch sehr subjektive Empfindungen.

      Dass mir dabei evtl. gute Produkte entgehen, gleich welcher Sparte, nehme ich dabei gerne in Kauf bzw. habe keinerlei Probleme damit....es gibt so viele tolle Sachen, oder? :)
      :hammer: ... mit so *nem kleinen Richterhämmerchen allen auf die Birne kloppen und dabei jedes Mal "ABGELEHNT!" schreien - das wär's :hammer:
    • Belphanior schrieb:

      Ein Hörspielmacher hatte mir einst "empfohlen", dass ich seine Produkte nicht (weiter) konsumieren sollte. Da habe ich sämtliche Hörspiele, an denen er (soweit mein Kenntnisstand reichte) mitwirkte, der Phantastischen Bibliothek in Wetzlar gespendet. Das war ein tolles Gefühl. Und danach hatte ich auch wohl nichts mehr von ihm gehört (also von seinen Hörspiel, versteht sich).
      ich fürchte den kenne ich auch.
      Hatte ein ähnliches Erlebnis mit einem blitzgescheiten Hörspielmacher.

      Da wurde ich sogar im Forum gesperrt obwohl ich wirklich keine Forumregeln gebrochen habe.

      Am Anfang hat es mich geärgert, aber mittlerweile nicht mehr.

      Ich sehe es nicht einmal mehr als Verlust an, dass ich einst große Serien wie Dr. Morbius, Insignium, NYPDead oder Dark Trace nicht mehr höre.

      Eher gefriert die Hörspielhölle bevor ich dem "Macher" meine Ohren leihe.
      In Lemmius
    • Ich bin eigentlich immer geneigt Produkt vom Macher/Label zu trennen. In einem Fall ist es mir leider nicht gelungen, denn ein Planet des Hörspiels hat mir nach vielen aggressiven und beleidigenden Ansagen (sowohl an mich, als auch an viele andere Hörer) den Spaß genommen. Besagte Hauptserie wurde ja nach 100 Folgen eingestellt und ich habe tatsächlich kaum noch Lust auf diese Folgen. Leider.

      Bei anderen Hörspielen ist mir das bisher noch nicht passiert und ich halte mich seit dem eher von den Labels "fern", damit ich in solchen Fällen nichts mitbekomme, um durchaus noch schöne Hörspiele zu hören, ohne einen "blöden" Beigeschmack zu haben. :) Hinzu möchte ich anmerken, auch wenn es aus "Fan-Sicht" schön ist, fahren die Macher sehr gut damit, wenn sie sich völlig von solchen Plattformen fernhalten. Ich glaube, dann haben sowohl die Hörer als auch die Macher ein ruhigeres Leben. :)
    • Normalerweise höre ich alles was mir gefällt, egal was für ein Macher dahinter steht.

      Allerdings habe ich mal still in einem Hörspielforum, dessen Erkennungszeichen ein Sofa war, mitgelesen. Und da war mir der Chef dieses Forums (nennen wir ihnen mal anonym "Captain Blitz") durch seine abwertenden Beiträge gegen seine User und andere Hörspielschaffende derart unsympathisch, das ich ums Verrecken nicht seine Produkte hören würde (nicht Mal als Raubkopie!)

      Anderen Machern die total sympathisch rüberkommen, z.B. @Interplanar, würde ich sogar eine Chance geben wenn die Mehrheit das Hörspiel schlecht findet.

      Also würde ich schon sagen daß sowohl positive als auch negative Extreme mein Kaufverhalten beeinflussen könnten.
    • Ich versuche auch zu trennen, also stärkere Tendenz zu "nein".
      Weiß ich genau, das Hörspiel wird mir gefallen, dann ist mir schnuppe, wer es gemacht hat, ich bringe mich dann nicht um den Spaß und kaufe trotzdem.
      Klar ist das schon eine zweischneidige Sache, wenn ich den Macher nicht mag.
      Aber weiß ich, ob mir Buch- oder PC-Spieleautoren, Musikproduzenten, die Hersteller irgendwelcher Artikel des täglichen Lebens sympathisch wären, so ich sie kennen würde?
      Und trotzdem kaufe ich ihre Sachen, wenn sie mir zusagen.
      Andererseits war es bei mir bisher aber nicht allzu oft der Fall, dass mich die Produktionen umstrittener (um es jetzt mal so zu nennen) Labelchefs stark interessieren, aber es kam schon mehr als einmal vor - und dann habe ich gekauft bzw. werde ich auch weiterhin kaufen, wenn noch entsprechende Folgen kommen sollten.

      Ist mir ein Macher besonders sympathisch gehöre ich aber auch nicht zu denjenigen, die zwingend alles kaufen, was da so erscheint.
      Nur das, was ich tatsächlich hören möchte. Da bin ich dann schon konsequent. :)
    • Ich habe nein angekreuzt, einfach weil es bei mir noch nie vorgekommen ist und ich mich gar nicht gut genug auskenne um die Leute hinter den Hörspielen zu kennen.
      Bei den Sprechern sieht es zwar etwas anders aus,
      Ich persönlich finde David Nathan sehr unsympathisch und arrogant (ja steinigt mich) und wenn ich eine Sprecherliste sehe verdrehe ich schon mal die Augen wenn ich seinen Namen lese. Aber es war noch nie so schlimm das ich gesagt habe:" urgh nein der spricht mit, kauf ich nicht".

      Bei Schauspielern sieht die Sache dann wieder anders aus, ich gucke keine Filme mit Schauspielern die ich nicht mag, ich bezahl doch nicht auch noch. :vogel:
    • Da machst Du ein Fass auf, Hardy! =)

      Wenn ich das mal hochschlage auf alle Künstler, auch jenseits der Hörspielwelt, dann hätte ich vieles nicht lesen, sehen und hören dürfen, weil der/die Künstler/in menschlich unter aller Sau ist. Da fallen mir auf Anhieb viele Schauspieler, Musiker, Dirigenten ein ... wo fängt man an - wo hört man auf?

      Die Hörspielwelt allerdings ist klein und überschaubar und irgendwie (m)ein Wohnzimmer und eben nicht Hollywood. Von daher bin ich hier durchaus in einigen Fällen nicht gewillt, Leute ohne Kinderstube zu unterstützen - aber auch hier mache ich Ausnahmen. Für sehr gute Hörspiele nämlich. Denn die höre ich trotzdem. :green:

      Im Großen und Ganzen bin ich aber beim JA-Klick hängen geblieben.
      OHNE FREIHEIT IST ALLES NICHTS.
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      Hörspiel- und Hörbuch-Rezensionen
    • gruenspatz schrieb:

      Wenn ich das mal hochschlage auf alle Künstler, auch jenseits der Hörspielwelt, dann hätte ich vieles nicht lesen, sehen und hören dürfen, weil der/die Künstler/in menschlich unter aller Sau ist. Da fallen mir auf Anhieb viele Schauspieler, Musiker, Dirigenten ein ... wo fängt man an - wo hört man auf?
      Dem kann ich nur zustimmen, da dürfte ich so einiges nicht mehr hören oder ansehen... :rolleyes:
      Anders gesagt: Solange das Produkt am Ende passt, ist mir der Mensch, bzw seine Art dahinter vollkommen egal.
    • gruenspatz schrieb:

      Da machst Du ein Fass auf, Hardy! =)
      Naja, die Frage kam hier im Laufe der Zeit doch schon öfter auf, wenn auch vielleicht nicht gerade mit einer angehängten Abstimmung.
      Und wir sind uns deshalb noch nie an die Hälse gegangen. ;)
      Das ist eine Entscheidung, die wirklich jeder für sich treffen muss und wo, zumindest ich, beide Seiten absolut verstehen kann. Obwohl meine Position klar ist bzgl. Hörspielen, die mich sehr interessieren. :)
    • Ich habe für Nein gestimmt, da es bisher noch nicht der Fall war.
      Und prinzipiell ist das auch meine Meinung.

      Aber hierfür ...

      Smeralda schrieb:

      ...
      Hier im Forum gab es viel Wirbel um eine von den Machern und Fans gehypte Serie.
      ... würde ich eine Ausnahme machen. Wenn ich überhaupt Interesse hätte, was nicht der Fall ist.


      Gruß, Frank
      Wo Leidenschaft ist, da ist auch Hoffnung.
    • Agatha schrieb:

      Ich versuche auch zu trennen, also stärkere Tendenz zu "nein".
      Weiß ich genau, das Hörspiel wird mir gefallen, dann ist mir schnuppe, wer es gemacht hat, ich bringe mich dann nicht um den Spaß und kaufe trotzdem.
      Klar ist das schon eine zweischneidige Sache, wenn ich den Macher nicht mag.
      Aber weiß ich, ob mir Buch- oder PC-Spieleautoren, Musikproduzenten, die Hersteller irgendwelcher Artikel des täglichen Lebens sympathisch wären, so ich sie kennen würde?
      Und trotzdem kaufe ich ihre Sachen, wenn sie mir zusagen.
      Andererseits war es bei mir bisher aber nicht allzu oft der Fall, dass mich die Produktionen umstrittener (um es jetzt mal so zu nennen) Labelchefs stark interessieren, aber es kam schon mehr als einmal vor - und dann habe ich gekauft bzw. werde ich auch weiterhin kaufen, wenn noch entsprechende Folgen kommen sollten.

      Ist mir ein Macher besonders sympathisch gehöre ich aber auch nicht zu denjenigen, die zwingend alles kaufen, was da so erscheint.
      Nur das, was ich tatsächlich hören möchte. Da bin ich dann schon konsequent. :)
      Ich stimme dir voll und ganz zu :smile:

      Und da hier einige um den heissen Brei zu reden scheinen: Ich mag Lady Bedfort und werd Sie auch weiterhin hören. Sie nicht zu hören hieß ja auch die Sprecher — wie Santiago Ziesmer — zu boykottieren.....