Irene Adler Sonderermittlerin der Krone - 1 - Tod im Oberhaus

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    • Hardenberg schrieb:

      Jetzt hast Du mir aber einen tüchtigen Schrecken eingejagt. Ich dachte, ich muss zum Neurologen, weil ich etwas zu dieser Folge geschrieben haben soll...
      =) Nein, noch ist es nicht soweit. ;)

      Hardenberg schrieb:

      Aber es ging ja nur um den seltsamen Vorwurf eines Mitforisten an die Produktion, dass man die Figuren den deutschstämmigen Namen einer Amerikanerin nicht englisch aussprechen lassen sollte.
      Ja, aber zu dem hast Du Dich eben geäussert und damit, wenn auch indirekt, zu der Folge. ;)

      Hardenberg schrieb:

      Puh, also noch ein wenig Demenz-Aufschub.
      :hrhr:


      Ich denke ununterbrochen daran.
    • Hardenberg schrieb:

      Ich habe sie gerade bei Audible entdeckt.
      Muss man die Sherlock Holmes & Co-Folge eigentlich zum besseren Verständnis kennen, oder kann man auch ohne gut einsteigen (wovon ich zunächst doch mal ausgehe)?
      Da ich beide Folgen nun gehört habe, sollte man SH&Co vorher hören. Es handelt sich um einen Zweiteiler und bei Irene 01 gibt es am Anfang auch ein kurzes "Zuletzt bei SH". Es ist schon wichtig, um die Figuren und die Geschehnisse zu sortieren.
    • Inspektor Lestrad finde ich ja als Spinoff recht gelungen aber Irene Adler ist nichts für mich. Hab nach 10 Tracks oder so genervt abgebrochen. Die Storry hat mich nicht interessiert, die Sprecherin von Irene nervt mich - besonders in Verkleidung im Gespräch mit dem Exlover. Watson konnte mich bis dahin auch nicht mitnehmen. Nein definitiv nichts für mich dieser Ableger.
    • ATRACor schrieb:

      besonders in Verkleidung im Gespräch mit dem Exlover.
      Das war allerdings auch der Tiefpunkt der Folge. Ansonsten auch wieder reichlich das von Maritim mittlerweile bekannte "Wieso zweimal drüber nachdenken, ob das Sinn ergibt, kostet nur unnötig Zeit und Geld."

      Ansonsten fand ich es nicht total verkehrt, habe ich schon deutlich schwächeres gehört. Man kann aber nur hoffen, dass die Sache etwas mehr Fahrt aufnimmt, Holmes als Sidekick passt nur mal überhaupt nicht.

      Mal hören, was das gibt.
      Junge, du sitzt immer nur zu Hause am PC
      Geh doch auch mal raus, fahr MSC
    • GrimReaper & ATRACor schrieb:

      Das war allerdings auch der Tiefpunkt der Folge. & die Sprecherin von Irene nervt mich - besonders in Verkleidung im Gespräch mit dem Exlover.
      Das verstehe ich nicht. Ich fand das zum Teil echt gut gemacht. Ich habe kurz überlegt, was mit der Stimme ist und ob es noch Yvonne Greitzke ist. Dann wurde es immer klarer. Ich mag auch falsch liegen, aber ich habe Irene Adler auch als Figur mit den 1000 Gesichtern in Erinnerung. Sodass es einfach auch zu ihrer Figur passt, wenn sie sich sehr gut verkleiden kann. Und gerade das Verkleiden als "Mann" ist für die Figur nichts neues. Ok, ist natürlich eure Meinung, aber dass sind für mich eher oberflächliche Kriterien. :)


      Ich selbst habe ja, wie oben geschrieben, beide Folgen gehört und bin mit der Produktion als Ganzes sehr zu frieden. Dennoch habe ich noch keine abschließende Meinung zu dem Start der Serie. Die "Überlänge" oder der zweiteilige Fall waren mir beim Hören als Ganzes zu lang. Ich war nicht gelangweilt und ich wüsste auch nicht, was man hätte kürzen können, aber das fühlte sich zu lang an. Das ist aber eine reine, subjektive Sache. Auch war ich froh, dass Holmes & Watson in der regulären Folge nicht viel Spielraum einnahmen, da ich (habe es schon früher erwähnt) mit dem Duo hier nicht viel anfangen kann. Bei "Sherlock Holmes & Co" war der Fall dafür interessant gesponnen und der Übergang des Erzählerparts war sehr clever gelöst. Das hat mir gefallen. Im zweiten Teil war es merklich düsterer und das kleine "heiße" Finale war interessant und hat ja einen Grundstein für weitere Folgen gelegt. Bei Dupin/Wilde hat es auch am Anfang etwas gedauert, bis ich so richtig eingestiegen bin und heute finde ich die Reihen sehr gut. Von daher gebe ich Irene Adler auch noch etwas Zeit. Das Potenzial dafür ist da. :)

      In "Streaming"-Zeiten ist es zwar nicht so schlimm, aber auch ich empfinde es aus eigener Sicht etwas unglücklich, dass die erste Folge einer neuen Serie gleich der zweite Teil einer Folge ist, die in einer ganz anderen Reihe Zuhause ist. Vielleicht hätte so ein Cross-Over später besser gepasst. Das weiß ich natürlich nicht und die Macher haben sicherlich einen Plan dazu. Und aus Sicht der Werbung ist es natürlich ein cleverer Schachzug. Am Ende bleibt mir abzuwarten wohin die Reise geht und ob ich Irene dauerhaft lauschen möchte. Ich bleibe gespannt und offen für neuen Hörspielstoff! :]
    • Chris2710 schrieb:

      Ich mag auch falsch liegen, aber ich habe Irene Adler auch als Figur mit den 1000 Gesichtern in Erinnerung. Sodass es einfach auch zu ihrer Figur passt, wenn sie sich sehr gut verkleiden kann. Und gerade das Verkleiden als "Mann" ist für die Figur nichts neues.
      Es wird bei A.C. Doyle zumindest explizit gesagt, sie verkleide sich gern als Mann, also würde ich so etwas hier auf Anhieb und ohne das Hörspiel zu kennen, mal als vollkommen passend ansehen.
      Außerdem gilt sie, mal abgesehen von ihrer Bühnentätigkeit, als Abenteuerin - und eine solche Frau dürfte Ende des 19. Jahrhunderts wohl extrem ungewöhnlich gewesen sein. Der kann man in einer entsprechenden Serie so einiges auf den Leib schreiben! :zustimm:
    • Danke für den Hinweis. @Chris2710 und @marc50

      Was mich noch etwas schreckt, ist die Tatsache, dass sich die Protagonistin ein Serienuniversum auch mit Jules Verne etc. teilt.
      Bedeutet das, dass in den Geschichten also auch "übersinnliche" Wesen auftauchen können? Ich war der Meinung, mal gelesen zu haben, dass bei Jules Verne die Geschichten eher in einer "Fantasy"-Welt spielen.

      Oder bringe ich da jetzt etwas total durcheinander? :wirr2:

      Gott, ist das alle kompliziert! =)

      :zwinker:
      Hardenbergs Hörspiel-Tipp:
      Oliver Dörings Phantastische Geschichten
    • @Hardenberg: Das Universum teilt sie nur mit Phileas Fogg (nicht Verne) und seinen Freunden. Aber auch in der Reihe geht es übersinnlich zu. Man muss sich einfach von der Vorlage etwas lösen und offen für die Abenteuer in allen Serien sein. Ich finde es super, dass es ein Mix aus so vielen Genres ist. So hat man wesentlich mehr Möglichkeiten in den Geschichten. Im Prinzip ist es (ohne Inhalt) vergleichbar mit der US-Serie "Once Upon A Time". Bekannte, klassische Figuren die neue Abenteuer erleben, ohne zu großen Bezug zur Vorlage. Aber die Hörspiele machen es aktuell sehr viel besser. :)
    • Chris2710 schrieb:

      Das verstehe ich nicht. Ich fand das zum Teil echt gut gemacht. Ich habe kurz überlegt, was mit der Stimme ist und ob es noch Yvonne Greitzke ist. Dann wurde es immer klarer. Ich mag auch falsch liegen, aber ich habe Irene Adler auch als Figur mit den 1000 Gesichtern in Erinnerung. Sodass es einfach auch zu ihrer Figur passt, wenn sie sich sehr gut verkleiden kann. Und gerade das Verkleiden als "Mann" ist für die Figur nichts neues.
      Moment mal, das war ja kein Pauschalurteil von mir und dem Kollegen. Holmes ist ja auch ein Meister der Verkleidung, was beizeiten auch ganz launige Szenen gibt. Warum nicht auch bei Mrs. Ayran, theoretisch kein Problem. Aber hier war das einfach nur schlecht. Bissi verkleiden und Stimme marginal verstellen, schon soll der Ex die Ex nicht erkennen? Schon in den ersten Sekunden dieser Szene gingen bei mir die Augenbrauen stramm Richtung Norden.

      Hardenberg schrieb:

      Bedeutet das, dass in den Geschichten also auch "übersinnliche" Wesen auftauchen können?
      Da musst Du den Autor fragen, wir kennen ja alle nur Folge 1 und das Prequel, da ist nüscht übersinnlich. Würde mich aber sehr wundern, wenn das in zukünftigen Folgen kommen sollte.

      Hardenberg schrieb:

      Gott, ist das alle kompliziert!
      Ist es überhaupt nicht 8) Ganz normaler Krimi im Viktorianischen Zeitalter, wie gefühlt 300 im Jahr als Hörspiel und 3000 als Roman erscheinen. Zurecht, höre ich ja auch gerne.
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    • GrimReaper schrieb:

      Chris2710 schrieb:

      Das verstehe ich nicht. Ich fand das zum Teil echt gut gemacht. Ich habe kurz überlegt, was mit der Stimme ist und ob es noch Yvonne Greitzke ist. Dann wurde es immer klarer. Ich mag auch falsch liegen, aber ich habe Irene Adler auch als Figur mit den 1000 Gesichtern in Erinnerung. Sodass es einfach auch zu ihrer Figur passt, wenn sie sich sehr gut verkleiden kann. Und gerade das Verkleiden als "Mann" ist für die Figur nichts neues.
      Moment mal, das war ja kein Pauschalurteil von mir und dem Kollegen. Holmes ist ja auch ein Meister der Verkleidung, was beizeiten auch ganz launige Szenen gibt. Warum nicht auch bei Mrs. Ayran, theoretisch kein Problem. Aber hier war das einfach nur schlecht. Bissi verkleiden und Stimme marginal verstellen, schon soll der Ex die Ex nicht erkennen? Schon in den ersten Sekunden dieser Szene gingen bei mir die Augenbrauen stramm Richtung Norden.

      Ja, das hat überhaupt nicht gepasst. Sherlock Holmes sah extrem unprofessionell aus in dieser Szene. Den würde ich nicht engagieren, wenn er nichtmal sowas durchschaut. :zwinker:
      Das Leben ist zu kurz für schlechte Hörspiele.
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      Hörspiel- und Hörbuch-Rezensionen
    • Ich habe gerade bei youtube diesen Teaser zur Serie entdeckt. Aufgrund der tollen Cover und der Tatsache, dass hier eine Frau die Protagonistin ist, war ich ja grundsätzlich schon interessiert, aber mal abgesehen davon, dass mir die Sprecherin der Irene Adler ihre Rolle viel zu sehr "drüber" spricht, wenigstens im Teaser, scheine ich nun Antwort auf eine andere Frage gefunden zu haben, die mich bisher vom Hören abgehalten hat:

      GrimReaper schrieb:

      Hardenberg schrieb:

      Bedeutet das, dass in den Geschichten also auch "übersinnliche" Wesen auftauchen können?
      Da musst Du den Autor fragen, wir kennen ja alle nur Folge 1 und das Prequel, da ist nüscht übersinnlich. Würde mich aber sehr wundern, wenn das in zukünftigen Folgen kommen sollte.

      Dracula? Frankenstein?
      Da ist mir das Feld, das da beackert werden könnte, einfach viel zu groß.
      Eine "normale" Krimi- oder Thriller-Serie in dem Setting mit einer authentisch klingenden, starken Frauenfigur hätte ich reizvoll gefunden.
      Aber Irene Adler meets Dracula und Frankenstein ist leider nichts für mich.

      Schade.
      Hardenbergs Hörspiel-Tipp:
      Oliver Dörings Phantastische Geschichten
    • ATRAcor schrieb:

      Die Storry hat mich nicht interessiert, die Sprecherin von Irene nervt mich - besonders in Verkleidung im Gespräch mit dem Exlover.
      Hatte mich auch mal dran versucht. Habe ich ganz genuso empfunden. Sehr durchschnittliche Sprecherleistungen im Allgemeinen. Scheint sich gut zu verkaufen ist aber genau wie die Schwesterserie nur absolut banale Durchschnittskost mit teilweise grottigen Dialogzeilen. Aber die Cover sind immer geil. Leider kann man die nicht hören. ;)
      FFM-ROCK.DE
    • TheBite schrieb:

      Hatte mich auch mal dran versucht. Habe ich ganz genuso empfunden. Sehr durchschnittliche Sprecherleistungen im Allgemeinen. Scheint sich gut zu verkaufen ist aber genau wie die Schwesterserie nur absolut banale Durchschnittskost mit teilweise grottigen Dialogzeilen. Aber die Cover sind immer geil. Leider kann man die nicht hören.
      Die perfekte Zusammenfassung, die man nicht nur bei Irene Adler copypasten könnte :(
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    • Oha, das sind deutliche Worte. Na, dann ist das wohl wirklich nichts für mich. Schade. Ich finde die Cover nämlich wirklich sehr reizvoll.

      @all
      Haben diese Serien aus dem Mycroft/Wilde/Adler/Fogg-Kosmos hier im Hörgrusel eigentlich auch deutliche Fürsprecher?

      Dann würde mich nämlich mal interessieren, was sie an dieser Serie so reizt.

      (Muss ja Gründe dafür geben, wenn sie einerseits recht gut zu laufen scheint, andererseits aber doch so deutlich kritisiert wird.)
      Hardenbergs Hörspiel-Tipp:
      Oliver Dörings Phantastische Geschichten
    • Hardenberg schrieb:

      Oha, das sind deutliche Worte. Na, dann ist das wohl wirklich nichts für mich. Schade. Ich finde die Cover nämlich wirklich sehr reizvoll.

      @all
      Haben diese Serien aus dem Mycroft/Wilde/Adler/Fogg-Kosmos hier im Hörgrusel eigentlich auch deutliche Fürsprecher?

      Dann würde mich nämlich mal interessieren, was sie an dieser Serie so reizt.

      (Muss ja Gründe dafür geben, wenn sie einerseits recht gut zu laufen scheint, andererseits aber doch so deutlich kritisiert wird.)

      Ich gehöre zu den klaren Befürwortern der Fogg/Wilde/Dupin Hörspiele. Mit dem reinen Holmes kann ich eher weniger anfangen und bei Irene bilde ich mir noch ein Urteil. Aber ich finde es persönlich zwecklos jemanden oder andere Menschen von positiven Eigenschaften von Hörspielgeschichten zu überzeugen. Wenn man rein gehört hat und es hat einem nicht gefallen oder die Art wie Figuren/Geschichten erzählt werden entspricht nicht seinen Geschmack...Wozu dann überzeugen?

      Die Serien machen Spaß und brechen mit den bekannten Figuren alte Muster und vermischen es zu einem vielfältigen Hörspiel-Spaß. Zumindest für mich.
    • Wieso überzeugen?

      Es geht doch nicht immer um richtig oder falsch, schwarz oder weiß, Sieg oder Niederlage.

      Manche Menschen sind einfach auch nur an anderen Sichtweisen interessiert und empfinden Spaß daran, die Perspektiven anderer Menschen geschildert (und eben nicht bloß immer nur die eigene Sicht bestätigt) zu bekommen.

      Und wenn bei einer Serie oft deutlich Kritik geübt wird, sie aber offensichtlich nicht völlig unerfolgreich ist, dann interessiert mich halt, was Menschen, die die Kritik nicht schreckt oder die sie vielleicht auch gar nicht teilen, an dieser Serie finden.

      Einfach die andere Sicht auf dasselbe Ding.

      Da ist doch nichts dabei, oder? :schulter:
      Hardenbergs Hörspiel-Tipp:
      Oliver Dörings Phantastische Geschichten