Info Gegen den Strom! - Was andere lieben, find ich doof!

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    • Gegen den Strom! - Was andere lieben, find ich doof!

      Bei den meisten Hörspielen besteht ja innerhalb der audiophilen Kundschaft ein fröhliches Kuddelmuddel aus Begeisterung, Ablehnung und vielleicht mittlerer Zufriedenheit. Bei anderen Werken jedoch scheinen sich alle, die sich dazu äußern, komplett einig zu sein: total doof oder auch grandios.

      Nun würde mich mal (mit einem Augenzwinkern, versteht sich) interessieren, bei welchen Produktionen Ihr den Querulanten in Euch entdeckt habt?

      Gibt es ein Hörspiel, vielleicht sogar eine ganze Serie oder Reihe, die beinahe durchweg hochgelobt wird/wurde, die Ihr aber nicht nur nicht so toll, sondern wirklich geradezu unerträglich findet?

      Oder andersherum: Gibt es etwas, von denen alle anderen sagen, dieses Werk sei absolut grottig und für die Tonne - doch Ihr liebt es über alles?

      Hier soll nun der Ort für Eure schockierenden Hörspiel-Bekenntnisse sein. :green:

      Eine kleine Begründung, warum Ihr in Eurem Urteil zum jeweiligen Hörspiel zu einer anderen Bewertung gelangt als der Mainstream, wäre natürlich famos.
      Hardenbergs Hörspiel-Tipp:
      > Die Weisse Lilie <,
      Staffel 1 + Staffel 2
    • Um gleich mal selbst vorzulegen.

      Spontan fallen mir zwei Hörspiele ein: Im Bann der Monster-Spinne aus der Gruselserie wird eigentlich beinahe einhellig abgelehnt, wie mir scheint - Bäh, eine sprechende Spinne, wie doof! Aber ich mochte sie immer sehr gern, und ich gestehe, dass mich das arme Monstrum immer sehr gerührt hat, denn es konnte ja selbst am allerwenigsten für seine Existenz.
      Macht also, was Ihr wollt: Ich mag die Spinne! :pue2:

      :zwinker:


      Was ich mir dagegen aufgrund der Jubel-Urteile angehört habe und dann als eines der fürchterlichsten Hörspiele empfunden habe, die ich jemals gehört habe, war Dopamin aus der Reihe MindNapping. Nicht weil es handwerklich schlecht gemacht wäre - das ist es keineswegs! -, sondern die Handlung empfand ich als absolut grauenvollen Stuss, noch dazu ekelhaft sexistisch, beinahe wie der feuchte Männertraum eines verklemmten, alten Sacks - das war jedenfalls meine Assoziation beim Hören. =) Und dass dieser Quark auch noch auf die Kappe des von mir hoch-, hoch, hoch- und im Grunde gar nicht höher zu schätzenden Marco Göllner ging, machte die Sache für mich im Grunde nur noch schlimmer.
      Hardenbergs Hörspiel-Tipp:
      > Die Weisse Lilie <,
      Staffel 1 + Staffel 2
    • Ich habe ja manchmal nicht so einen Mainstreamgeschmack.

      Mir fällt momentan ein Hörspiel ein, von dem ich überwiegend negative Kritik gelesen habe, welches ich aber über alles liebe und es fast wöchentlich hören könnte, weil ich den Humor so grandios finde: Die Zeitmaschine von Hank Zerbolesch.

      Selbst bei den Bewertungen auf Amazon gehen die Geschmäcker extrem auseinander. Ein Mittelfeld gibt es nicht. Entweder man liebt es oder man hasst es.

    • Gegen den Strom! - Was andere lieben, find ich doof!
      Das denke ich öfter, wenn begeisterte Stimmen zu Hörspielen aus Kindertagen laut werden. Dann ist es oft so, dass Hörspiele, die ich als Kind nicht kannte, mich (naturgemäß) beim Ersthören als Erwachsener einfach nicht (mehr) erreichen.

      Selbst mit rosaroter Brille und viel gutem Willen kann ich dann einige enthusiastische Kommentare nicht nachvollziehen.

      Commander Perkins ist so ein Fall - mir ist klar, dass diese Art von Hörspiel mit unglaublich oberflächlichen Charakteren und haarsträubenden Dialogen einfach ihre Anfangs-Begeisterung in der Kindheit haben. Damals war man halt weniger kritisch, logisch. Und mit Sicherheit auch sehr schnell zu begeistern.

      Aber diese Erfahrung haben wahrscheinlich alle schon gemacht. Entweder man war dabei - oder es funktioniert nicht. =)
      OHNE FREIHEIT IST ALLES NICHTS.
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      Hörspiel- und Hörbuch-Rezensionen
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    • gruenspatz schrieb:

      Aber diese Erfahrung haben wahrscheinlich alle schon gemacht. Entweder man war dabei - oder es funktioniert nicht.
      Ja, das gilt halt für etliche Jugendserien, die man in der eigenen nicht gehört hat.
      Bei mir steht da TKKG ganz oben.
      Hat nach wie vor eine riesige Fangemeinde, wird weiterhin produziert - trotzdem finde ich die meisten Geschichten, zumindest im U100-Bereich (denn andere kenne ich kaum) absolut an den Haaren herbeigezogen, um nicht zu sagen lächerlich, was Story und Charaktere angeht und kann mich immer nur wundern, wieso sich das andere mit Begeisterung anhören.
      Das Missverhältnis hätte wohl nur ein Nostalgie-Bonus retten können. ;)

      Hörspiele die mir sehr gefallen, die andere aber grottig finden? :gruebel:
      Da wüsste ich so spontan keins.
    • Mir fällt hier noch Stummer Wächter von den Ohrenkneifern ein, von dem ich bisher eigentlich nur Gutes gelesen habe. Ich selbst habe nie Zugang zu diesem Hörspiel gefunden, weder zum Kern der Handlung noch zu der Art, wie er umgesetzt wurde. Ich liebe ja IRIS, ein Hörspiel, das ich sehr oft und immer wieder gern höre, auch Blutige Fährten finde ich stark, aber Stummer Wächter ist einfach nicht meins. Um es nett zu schreiben. :zwinker:

      Dafür gibt es, glaube ich, beim Gruselkabinett einige Favoriten, die meinem Eindruck nach sonst eher schlecht wegkommen, die Gespenster-Rikscha etwa oder Das Teufelsloch, beides Folgen, die ich oft und gern höre.
      Hardenbergs Hörspiel-Tipp:
      > Die Weisse Lilie <,
      Staffel 1 + Staffel 2
    • Eine Serie mit der ich irgendwie nicht warm geworden bin, obwohl sie immer wieder von allen Seiten empfohlen wurde:

      "Die Jungens von Burg Schreckenstein" .

      Ich habe sie als Kind/Jugendliche nie gehört, vielleicht fehlt dann einfach der Nostalgie Bonus?
      Die Geschichten konnten mich nicht fesseln und haben mich nicht in die Geschichte reingesaugt leider.

      Besser Illusionen die uns entzuecken als zehntausend Wahrheiten
    • Hardenberg schrieb:

      die meinem Eindruck nach sonst eher schlecht wegkommen, die Gespenster-Rikscha etwa
      Habe ich noch nie was von mitgekriegt, dass diese Folge schlecht wegkommen würde.
      Die gehört auch mit zu meinen Favoriten, vielleicht nicht gerade in die Top 10, aber dann ganz knapp dahinter.
      Sehr gute Sprecher, stimmige Musikuntermalung, interessante Gruselstory - da ist doch alles richtig gemacht worden.
    • gruenspatz schrieb:

      Commander Perkins ist so ein Fall - mir ist klar, dass diese Art von Hörspiel mit unglaublich oberflächlichen Charakteren und haarsträubenden Dialogen einfach ihre Anfangs-Begeisterung in der Kindheit haben. Damals war man halt weniger kritisch, logisch. Und mit Sicherheit auch sehr schnell zu begeistern.
      Sie hat was gegen den Commander gesagt! :arg4: :aechz: :drama: ;) =)
      Nee, kann ich schon nachvollziehen, daß die Serie nicht jedermanns Geschmack ist. Da kan ich auch nicht obejektiv dran gehen, dafür hängen zuviele schöne Erinnerungen dran.

      Ahtan schrieb:

      Ich glaube ähnlich verhält es sich bei Jan Tenner. Wer das als Kind nicht gehört hat, der wird sich wundern das erwachsene Menschen das so toll finden. :)
      Öh, also ich habe die als Kind nicht gehört und erst als Erwachsener vor einigen Jahren komplett gekauft. Ich finde die einfach unglaublich unterhaltsam. Ich könnte mich jedesmal wegschmeissen, wenn die wieder mit einem neuen Serum um die Ecke kommen. :lach2:

      Smeralda schrieb:

      Eine Serie mit der ich irgendwie nicht warm geworden bin, obwohl sie immer wieder von allen Seiten empfohlen wurde:

      "Die Jungens von Burg Schreckenstein" .
      :muhaha: Immer wenn ich die erste Folge höre, komme ich total aggro drauf und auch in den nachfolgenden Teilen wird das nicht besser. :nein: Deren dauerndes "Zeigefinger erheben" hat mich schon als Kind vergrault. :wech:


      So spontan fällt mir auch kein Beispiel dafür ein, welches Hörspiel anderen gefallen hat, mir aber nicht? :denk: :gruebel:


      So geht das!
    • Ich liebe ADF - Anti Demon Force, vor allem Folge 1 "Das Blut des Vlad", welche anfangs eine Persiflage auf Larry Brent "Marotsch, der Vampir-Killer" ist.
      Es gibt sehr viele Amateursprecher/innen in den Nebenrollen und auch die beiden Hauptrollen waren damals noch holprig.

      Ich konnte bisher überhaupt nichts mit Professor van Dusen anfangen, egal ob es eine alte Folge von Michael Koser war oder eine der beiden neuen Serien.
      Absolut langweilig!
    • Mir geht es so mit Amateurhörspielen. Viele lieben sie (es ist ja auch achtenswert das Leute als Hobby so etwas produzieren) - ich HASSE sie! Schlechte und unglaubwürdige Sprecher vergrätzen mir jeglichen Spass. Da könnte ich total ausrasten und ausflippen wie man so eine Scheisse produzieren kann und anderen Leuten damit die wertvolle Zeit stehlen kann.

      Das war jetzt sehr plakativ geschrieben, aber ich ticke bei Filmen genauso. B-Movies sind die reinste Zeitverschwendung.
    • Ahtan schrieb:

      Ich glaube ähnlich verhält es sich bei Jan Tenner. Wer das als Kind nicht gehört hat, der wird sich wundern das erwachsene Menschen das so toll finden. :)
      Kann ich so bestätigen. Vor ein paar Wochen zum ersten mal gehört, und als absolut fürchterlich abgehakt.
      Wobei ich denke, dass ich mir das auch "damals" nicht hätte anhören können / wollen. :whistling:

      Ein gutes Beispiel für den Thread sind auch die ???.
      Auch als ich im theoretisch richtigen Alter dafür war, fand ich diese Klugscheisser schon fürchterlich nervig.
      Schlaumeier, Besserwisser, Nervensägen... und dann sind die Fälle auch noch teils von vorneherein durchschaubar.
      Hat mich schon damals gewundert dass die so beliebt waren- und heute wundert es mich um so mehr. :schulter:

      PS: Die Monster-Spinne mag ich im übrigen auch. Jedenfalls deutlich lieber als den harmoniebedrftigen aktuellen Yeti. :green:

      Ahtan schrieb:

      B-Movies sind die reinste Zeitverschwendung.
      Ich kann mit vielen B-Movies mehr anfangen als mit dem ganzen großen Hirnlose-Blockbuster-Scheiss... :whistling:
    • Ist jetzt kein Hörspiel, aber mir fällt da spontifix nur Fußball ein.

      Ein Haufen Millionäre, die in kurzen Hosen auf der Wiese einem Ball nach laufen.

      Gibt's was Langweiligeres ?

      ... ach ja Tennis ... ist genauso eintönig wie das Telespiel Ping Pong.

      So jetzt is raus !
      (ich werde jetzt zwar dafür gehaßt und verfolgt werden, aber das mußte mal gesagt werden !)
      "Die Gegenwart gehört dem, der bereit ist zu handeln."