Hörspiel-Musik - Von Lückenfüllern, Atmosphäre-Killern und echten Meisterwerken...

    • Hörspiel-Musik - Von Lückenfüllern, Atmosphäre-Killern und echten Meisterwerken...

      Nun glaubt man doch, jedes Detail der Hörspielproduktion sei nun mittlerweile hinreichend besprochen worden - und dann stellt man verwundert fest, dass das Thema Hörspiel-Musik offensichtlich bisher ein wenig stiefmütterlich behandelt worden ist. Da mich ja kürzlich erst ein kurzer Zwischentitel bei Mark Brandis so zu entzücken vermocht hat, möchte ich daran gern etwas ändern und diesen Thread dazu nutzen, sowohl Sinn und Zweck von Hörspiel-Musik und generell treffende Beispiele für gute und schlechte Stücke zu erörtern als auch Eure persönliche Vorliebe zu erfragen.

      Darum mal wieder ein kleiner Fragenkatalog, der aber bitte nicht als Fragebogen anzusehen ist. :zwinker:

      Was macht für Euch besonders gute oder eben auch besonders schlechte Hörspiel-Musik aus?
      Welchen Anteil kann eine gute Musik am Gelingen einer Hörspielumsetzung haben? Und ist es denkbar, dass ein Hörspiel auch trotz schlechter Musik im Ganzen doch erstklassig sein kann bzw. trotz hervorragender Musik total grottig?

      Wie wichtig ist Euch die Hörspiel-Musik? Ist es für Euch nur ein kurzes Zwischengedudel, das den Übergang von einer Szene zur anderen markiert - oder nehmt Ihr sie als wesentlichen Bestandteil eines Hörspiels wahr?

      Welche Hörspiele und Reihen kennt Ihr, die besonders erwähnenswert in beide Richtungen sind? Gibt es gar bestimmte Hörspiel-Komponisten, die sich nach Eurem Empfinden ganz besonders verdient gemacht haben um die Hörspiel-Musik?

      Und nicht zuletzt würden mich ganz konkrete Beispiele interessieren: Welches sind Eure liebsten Hörspiel-Musiken?
      Hier darf gern auch auf (legale) Portale verwiesen werden, auf denen es möglich ist, genanntes Stück nachzuhören, damit jeder im Bilde ist, um was es geht.

      Gern darf auf dieselbe Weise auf das persönliche "Horror"-Stück verwiesen werden... =)

      Ich bin gespannte auf Eure Antworten...
      >> Kritik ist Liebe. <<
    • Und um selbst schon einmal zwei Beispiele anzuführen, die ich ganz besonders mag:

      Da wäre zunächst einmal das bereits häufiger erwähnte Stück aus Mark Brandis, das sich zB bei Folge 12 zu Beginn des zweiten CD-Tracks findet (Monnier unter Anklage), sowie das Hauptmotiv aus der Gruselkabinett-Folge Die Gespenster-Rikscha, das ich ebenfalls ganz besonders gern mag.

      Zu allen weiteren Punkten später mehr von mir. :)
      >> Kritik ist Liebe. <<
    • Guter Punkt. @Tolkien Gerade beim Gruselkabinett, bei dem es ja meist eine sehr gute Musikauswahl gibt, stört mich mittlerweile massiv dieses andauernde Hintergrundgedudel, das nahezu allen Dialogen unterlegt ist. Das ist für meinen Geschmack einfach viel zu viel und unterstreicht oft auch nur das Gefühl von Beliebigkeit, das leider auch viele Dialoge bei dieser Reihe auszeichnet.

      Ich mag es gern, wenn Szenen mit Musik unterlegt sind, bei denen die Klänge eine besondere Wirkung, die ausgelöst werden soll, unterstützen. Bei Gabriel Burns etwa wurde das meisterlich gemacht, finde ich. Aber wenn es allein dazu dient, die Stille wettzumachen oder wohliges Permanent-Idyll zu kreieren, nervt mich das eher auf Dauer.

      Weniger schön finde ich übrigens auch jene Hörspiel-Musik, der man zu deutlich anhört, dass sie am Computer entstanden ist. Bei irgendeiner Krimiserie, die ich vor Jahren mal gehört habe, war das so. Die Melodien selbst waren okay, aber die Musik klang völlig unauthentisch, künstlich, weit entfernt von echten Instrumenten. War das Lady Befort? (Ist lange her.)

      Und besonders krass ist der Bruch nach meinem Empfinden auch bei den drei ???, wo nach der Bohn-Ära die Musikstücke mehrheitlich sehr beliebig geworden sind und bis heute (bzw. bis zu den letzten von mir gehörten Folgen) auch geblieben sind. Zudem hatte ich nicht selten den Eindruck, dass die einzelnen Stücke gar nicht im Hinblick auf ihre Wirkung eingesetzt wurden, sondern mehr nach dem Zufallsprinzip. Auch die Praxis, verschiedene Musikstücke zu kombineren und aneinanderzureihen, wie es bei Europa in jüngerer Vergangenheit praktiziert wurde, empfinde ich als eher störend. Das ist wirklich meilenweit entfernt von der Wirkung der alten Musik, auch den orchestralen Stücken, bei denen ich heute noch bei meinem Sohn eine ähnliche Wirkung erkennen kann wie damals bei mir. (Das einzige Musikstück von einem Hörspiel, das er auf einer Musik-Mix-CD haben wollte, stammt ausgerechnet aus der Goldenen Ära von Europa.)

      Ansonsten bin ich eher Musik-Muffel, wie ich gestehen muss, jedenfalls bei Hörspielen. Natürlich ist die Musik wichtig, aber ich nehme sie leider kaum bewusst wahr, was den Job, sie zu komponieren, wohl recht undankbar macht.
      Wie wichtig sie ist, erkennt man immer dann am besten, wenn man mit schlechter Untermalung konfrontiert ist. Auch die Europa-Neuabmischungen zeigen das meines Erachtens sehr deutlich.

      Serien und Reihen, die mir besonders wegen der Musik als positiv im Gedächtnis blieben/bleiben, sind sicherlich zuallererst die Europa-Klassiker wie DDF oder die Gruselserie sowie Gabriel Burns mit ihren suggestiven Klängen. Dann in Teilen das Gruselkabinett und vor allem auch die Produktionen von Interplanar, die ebenfalls sehr ambitioniert daherkommen und oft besonders stimmungsvoll und atmosphärisch sind.
      >> Kritik ist Liebe. <<
    • Score-Highlights sind für mich:
      - das "Sinclair-Edition-2000"-Intro als Untermalung zu Kerzel, haut mich jedes Mal um
      - das "Gabriel Burns"-Theme, die örtlich orientierten Instrumentalstücke (z.B. in den Indien-Folgen), dazu das geniale Cover von Peter Gabriels "Here Comes the Flood" in Folge 30
      - der Score von "Edgar Allan Poe"
      - einzelne klassische Stücke aus "Amadeus"
      - der Score von "Die schwarze Sonne"
      - der etwas andere Score von "Caine"
      - tolle Musik in einigen Gruselkabinett-Perlen wie "Dracula" oder "Der Glöckner von Notre Dame"
    • Hörspielmusik (genau wie natürlich auch Filmmusik) hat für mich eine doppelte Bedeutung/Funktion.

      Einerseits muss sie "perfekt" zum Hörspiel/Film passen und als Hörer/Zuschauer muss man das Gefühl haben,
      dass das Hörspiel oder der Film ohne die Musik bestenfalls nur halb so gut wäre.

      Andererseits muss sie so eigenständig sein, dass man sie auch sehr gut allein, also ohne die "Bilder" des Hörspiels oder Films hören kann.

      So spontan fällt mir als positives Beispiel jetzt auch gerade Mark Brandis ein.
      Da gibt es mit Sicherheit noch mehr, aber MB ist ja nun mal im Moment sehr präsent für mich.

      Auch im Gruselkabinett gab es das eine oder andere Musikstück, das mir gut gefallen hat.
      Aber da kann ich gerade keine spezielle Folge benennen.


      Als negative Beispiele fallen mir diverse Radiohörspiele ein.
      Gerade dort gibt es ja teilweise ein geradezu fürchterliches "Geschrammel".

      Und permanentes "Hintergrundgedudel" mag ich auch nicht.

      Und manchmal ist weniger auch mehr, wie beispielsweise in der GK-Folge "Die Farbe aus dem All":
      Da spricht der Erzähler (sinngemäß) von einer gespenstischen Stille in der Heide - und es setzt ein pompöser Orchestersound ein. :schiri:

      Gruß, Frank
      Wo Leidenschaft ist, da ist auch Hoffnung.
    • DarkM schrieb:

      Score-Highlights sind für mich:
      - das "Sinclair-Edition-2000"-Intro als Untermalung zu Kerzel, haut mich jedes Mal um

      Stimmt, das war schon etwas ganz besonderes und für mich, nach den Europa-Klassiker-Musikstücken das erste richtige Aha-Erlebnis, was Titelmusik betrifft.

      Ein Stück, bei dem man sofort drin war in dieser Serie. So muss eine Titelmusik sein. Ähnlich verhält es sich für mich bei Burns und Heliosphere. Da gibt es denselben Effekt: Die Titelmusik startet, und ich bin drin.
      >> Kritik ist Liebe. <<
    • Heliosphere kenne ich leider (noch) nicht. Aber für Sinclair und Burns kann ich das bestätigen.
      Da wird mit dem Intro hohe Spannung und Erwartung aufgebaut und man ist bereits gefangen.
      In beiden Fällen stimmt auch die Kombination Musik+Erzähler/Sprecher.
      Umso mehr hat mich dann bei Sinclair der Wechsel von Döring zu Erhardt verbittert, weil schon der Start jeder Folge für mich total reizlos war.
      War auch einer der Gründe, warum ich noch bis Folge 100 treu geblieben bin und danach abgesprungen bin.
    • Wie wichtig ist Euch die Hörspiel-Musik? Ist es für Euch nur ein kurzes Zwischengedudel, das den Übergang von einer Szene zur anderen markiert - oder nehmt Ihr sie als wesentlichen Bestandteil eines Hörspiels wahr?
      Sehr wichtig, mein lieber Hardy! :] Wenn ich an die alten drei ?, Neon Gruselserie, Jan Tenner, Commander Perkins, etc aus den 80‘ern denke, sie wären bestimmt nicht halb so erfolgreich geworden. Die richtige und passende Musik trägt eben doch noch mal richtig zur Atmosphäre und zum ganzen Geschehen bei und rundet alles bestens ab.
      Man denke nur an die jap. Zeichentrickserie Captain Future [1978-79], was wäre sie gewesen ohne ihren bombastischen, atmosphärischen Soundtrack von Christian Bruhn???? Bestimmt nicht weit so erfolgreich....
      Oder die geniale Anfangsmusik von Larry Brent [Europa/1983], die ja eigentlich von DÖF-Codo, ganz gemein gekl...äh geborgt wurde. :green:
      Menschlichkeit ist nur noch eine dunkle Erinnerung...
    • Hardenberg schrieb:

      Wie wichtig ist Euch die Hörspiel-Musik? Ist es für Euch nur ein kurzes Zwischengedudel, das den Übergang von einer Szene zur anderen markiert - oder nehmt Ihr sie als wesentlichen Bestandteil eines Hörspiels wahr?
      Nun, das kommt ganz auf die Zwischenstücke an. ;)
      Sind die in meinen Ohren nur "Gedudel" und beliebig austauschbar, dann nehme ich sie auch nur als solches wahr und bräuchte sie nicht.
      Hat sich die Produktion aber richtig "Arbeit" gemacht damit, sie individuell auf das Geschehen abgestimmt, würde ich schon sagen, dass ich sie als wesentlich wahrnehme und sie sozusagen das Ganze nochmal akustisch abrunden.
      Musikalisches "Sahnehäubchen" halt.

      Manchmal geht aber halt der eigene Geschmack mit dem desjenigen, der beim Label für die Auswahl der Übergangsmusiken verantwortlich war, so gar nicht mit dem eigenen konform. :zwinker:
      Man hat den Eindruck, da wurde einfach irgendwas, das auch nur annähernd "passend" klang, benutzt, auf das gesamte Hörspiel gesehen, kann dann da ein ziemliches Sammelsurium an Musikschnippseln bei rauskommen.
      Gab es in der Vergangenheit bereits häufiger bei Geisterschocker, teilweise aber auch bei Sherlock Holmes - Die neuen Fälle.
      Das sind so zwei Beispiele, die mir spontan einfallen.
      Für mich ist es aber, gerade auf die "Neuen Fälle" bezogen, NIE so, dass mir Musik, die mir nichr gefällt, etwas vom inhaltlichen Genuss des Hörspiels nehmen würde.
      Wenn ich es gut finde, dann ändern die Musiken daran nicht viel.
      Aber damit das Endprodukt wirklich "erstklassig" wäre (um Deinen Ausdruck von weiter oben aufzugreifen @Hardenberg , ) müsste auch die Musik, also die "Gesamtkonzeption" tadellos sein.
      Ist halt alles auch sehr viel Geschmackssache.
      Beim Gruselkabinett gibt es Melodien, die ich fast schon zum Dahinschmelzen schön finde, weil sie die Stimmung optimal transportieren, wie z.B. diese eine, die man ziemlich am Anfang von "Carmilla, der Vampir" höert, aber sie wurde auch bei anderen Folgen verwendet.
      Die bereits genannte "Gespenster-Rikscha" ist auch ein Beispiel für perfekt stimmige Musikauswahl, "Der Glöckner von Notre Dame" und "Dracula" habe ich diesbezüglich ebenfall als besonders gelungen in Erinnerung.
      Oder, weil ich die Serie aktuell durchhöre, der Soundtrack von Marc Brandis - einfach toll abgestimmt auf das Geschehen.

      Viele alte Europa-Produktionen wären ohne die tolle Musik nicht das geworden, was sie wurden, dessen bin ich, genau wie @Evil auch sicher!
      Da lässt sich die Handlung nicht mehr von den Musikstücken trennen.
      Allein das Quantanamera" zu Beginn von "Insel der Zombies" war ein regelrechter Geniestreich! :thumbsup: Um mal nur ein Beispiel zu nennen.

      Heute ertönt bei DDF (für mich das derzeit einzige Europa-Beispiel, weil ich sonst kaum etwas von dem Label höre), entgegen den "guten, alten" Zeiten ein regelrechtes Sammelsurium von Melodien, STIL hin oder her.
      Aber vielleicht ist es das, was der heutige, jugendliche Hörer ja gerade möchte? :gruebel:

      Wunderschön finde ich persönlich auch viele Stücke bei der Alchimsitin (hat @Tolkien weiter oben schon angesprochen), und da ist es wirklich so, dass ich die Serie z.T. nur wegen ihnen höre, wenn mal wieder ien Durchlauf ansteht, denn ich mag die Handlung ja insgesamt nicht so... :zwinker:

      Titelmelodien, die ich sehr mag, sind z.B.:
      DDF - (die alten Melodien ;) )
      Point Whitmark
      Gabriel Burns
      Insignium (ob man bei den aktuelleren Folgen den "Nightwish"-Song (Amaranth) noch hört, weiß ich aber gar nicht...)
      Schattenreich
      Alchimistin
      Mark Brandis

      Nochmal zusammengefasst gesagt:
      Permanente Hintergrundberieselung brauche ich nicht, dann nutzt sich der "Effekt", den die Musik haben sollte, einfach ab.
      Schöne, stimmige, gelegentlich eingesetzte Stücke, die die Stimmung transportieren, verstärken sowie ein markantes, passendes Intro und gerne auch noch Outro, das ist es, was ich mag! Kein gedudele um jeden Preis, damit man bei den Szenen-Übergängen "halt noch was hört"... :pfeifen:
    • Da ich ohnehin einen seltsamen Musikgeschmack habe und beim Autofahren meistens ein Sountrack aus einem meiner Playstation oder PC Spiele läuft (aktuell wechselt es stetig zwischen Mass Effect und The Witcher) finden auch hier und da Sountracks aus Hörspielen den weg in mein Ohr.

      Grundsätzlich finde ich Orchestrale Score Musik gut, da fällt mir spontan Gabriel Burns ein. Hier bringt die musik einfach die perfekte Atmosphäre. Oder auch die Score Musik aus den alten Science Fiction Hörspielen Perry Rhodan, Flash Gordon etc. von EUROPA.

      Auch die Stücke von Adreas Meyer gefallen mir sehr gut. Obwohl nicht orchestral, sind diese sehr Rhytmisch und passen ebenfalls gut ins Universum von Dorian Hunter (obwohl hier machmal etwas zu wild) oder John Sinclair.

      Auch Bei Mark Brandis unterstreicht die Musik hervorragen die Atmosphäre. Aber bei Mark Brandis fühlt sich für mich grundsätzlich alles rund an.
      Hörspiel kann süchtig machen.
    • Agatha schrieb:


      Viele alte Europa-Produktionen wären ohne die tolle Musik nicht das geworden, was sie wurden, dessen bin ich, genau wie @Evil auch sicher!
      Da lässt sich die Handlung nicht mehr von den Musikstücken trennen.
      Allein das Quantanamera" zu Beginn von "Insel der Zombies" war ein regelrechter Geniestreich! :thumbsup: Um mal nur ein Beispiel zu nennen.

      Ja, das glaube ich auch, und ich frage mich heute, wie geplant das alles überhaupt gewesen ist - oder ob auch eine gute Portion glücklicher Zufall dabei war, dass da zu der Zeit diese Musik entstanden ist, die so perfekt zu den im Gespann Körting/Francis so genial vertonten Geschichten passte.

      Nehmen wir tatsächlich auch mal dieses Quantanamera. Wirklich ein Geniestreich!
      Aber ob dieses Stück tatsächlich auch so ausgewählt wurde mit dem Gedanken: Das passt da jetzt perfekt. Oder ergibt sich diese Bewertung erst im Nachhinein, und derjenige, der das Stück ausgewählt hat, hätte ebenso gut eines von vier anderen nehmen können, die er auch parat gehabt hätte.

      Wie kalkuliert war das alles wohl?
      >> Kritik ist Liebe. <<
    • Hardenberg schrieb:

      Wie kalkuliert war das alles wohl?
      Ich denke, das ist in diesem Fall eher ein (vor allem im Nachhinein) "glücklicher Zufall" und keine großartige Planung gewesen.
      Europa hatte genügend Sampler mit solchen Melodien im eigenen Repertoire (es gab hier doch mal in irgendeinem Thread eine Auflistung dazu, auch, wo dieses "Quantanamera" sonst noch zu finden war), also wurde ein Musikstück genommen, das passte und problemlos zur Verfügung stand.
      Ich denke, ein großartiges Melodien-Aussuchen und -Vergleichen gab es da bestimmt nicht, zumindest nicht bei der Gruselserie.
      Die damals komponierten Hörspiel-Musikstücke selbst waren halt auch einfach zeitlos und passten perfekt zu vielem, was Europa an Serien produziert hat.
      ich frage mich allerdings, ob man die auch alle so toll fände, wenn man sie nicht schon seit 30-40 Jahren kennen und so viele positive Erinnerungen damit verbinden würde.