TATORT (allgemein)

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    • TATORT (allgemein)

      Ich habe gesehen, es gibt einen eigenen Thread für "Tatort mit Til" und einen für "Tatort Münster", aber wohl noch keinen allgemeinen? :gruebel:

      Hat jemand am Sonntag den neuen Murot-Tatort (Wiesbaden) gesehen: "Murot und das Murmeltier"? Jens Wawrczeck war dabei - als aufmerksamer Nachbar! :cheer:
      Und überhaupt fand ich den sehr gut - experimentell und voller Überraschungen (natürlich wenig realistisch - aber das stört mich überhaupt nicht).
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      Hörspiel- und Hörbuch-Rezensionen
    • Tatort kann ich meistens nicht sehen, und an den Sonntagen, wo es mal ginge, verpasse ich ihn dann, weil er mich halt auch nicht generell interessiert bzw. wir schon einen anderen Film geplant haben.
      Ich mag den Tatort Münster, aber dieser hier klingt auch super! :thumbup:
      Jens Wawrczeck hätte ich jetzt allerdings eher im Hamburger Tatort erwartet. ;)
      Die Folge läuft ja noch eine ganze Zeit in der ARD Mediathek, ich denke, ich werde sie mir noch ansehen. Danke für den Tipp!
    • Der Tatort gehört nun nicht unbedingt zu meinen Pflichtterminen. Die meisten Folgen, die ich zuletzt noch gesehen habe, waren eher bräsig, behäbig, unglaubwürdig oder langweilig. Schema F passt da ganz gut.

      In die Murot-Tatorte habe ich allerdings auch hin und wieder reingezappt. Vor allem weil sie ja gern vorher bei Spiegel online etc. als bahnbrechend neu und frech beworben werden. Ich kann mich diesem Urteil nicht anschließen, und es ist aus meiner Sicht doch sehr geprägt vom verengten Blick auf den Tatort. Ja, klar, wenn man nur und ausschließlich den Tatort mit seinen 08/15-Krimis und behäbigen Ermittlerteams etwa aus Köln und Bayern betrachtet, dann muss einem ein Murot wohl wie eine beeindruckende Abwechslung vorkommen.

      Aber wenn man mal über den Tatort-Tellerrand blickt, was bleibt dann noch davon übrig? Diese Folgen leben doch im Grunde auch nur davon, den vorgegebenen Rahmen zu sprengen und prominente Film-Vorbilder zu kopieren.

      Der Murmeltier-Tatort mag im Vergleich zu den sonstigen Einschlaf-Krimis dieser Reihe einigermaßen überraschend und witzig dahergekommen sein, aber ich fand ihn trotzdem doof. Die Handlung war flach, die Umsetzung oft inkonsequent und das Spiel manchmal hart an der Grenze zur Albernheit. Im Tatort-Kontext mag das erfrischend wirken. Für sich allein genommen, ist das in meinen Augen allerdings völlig unzureichend.

      Originell wäre mal etwas wirklich Neues, für das man sich nicht woanders bedienen muss.

      Aber ich gebe zu: Besser als die platten Schenkelklopfer aus Münster war es allemal. :green:
      Hardenbergs Hörspiel-Tipp: Die juten Sitten
    • Agatha schrieb:

      gruenspatz schrieb:

      Der ist vom Stil her irgendwo zwischen Tarantino und Shakespeare.
      :wirr2:Das klingt ja...strange. :thumbsup:
      @Agatha - Gerade gesehen: am Mittwoch (13.3.), also übermorgen, läuft er um 22 Uhr im SWR.
      In meiner TV-Zeitschrift steht sogar: Mix aus Shakespeare, Tarantino, Truffaut und Leone - da geh ich mit! :]
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      Hörspiel- und Hörbuch-Rezensionen
    • Habe "Im Schmerz geboren" gestern gekuckt, fand ihn bemerkenswert für einen Tatort, aber im Stil der "Wiesbadener" kannte ich bisher halt auch keinen.
      Allerdings wurde er mir gegen Ende dann doch zu übertrieben blutig. Ja, ich weiß, Murot sollte dazu gebracht werden, zu töten, um sein Leben zu retten, trotzdem war mir das zuviel Gesplattere.
      Nichts desto trotz finde ich diesen unkonventionellen, "spielerischen" Umgang mit einem Krimi-Urgestein des deutschen Fernsehns aber nicht schlecht. :thumbup:
      "Murmeltier" kommt auch noch dran, sobald ich wieder Zeit habe, mir abends einen Tatort anzusehen. :)
    • Fein! Ja, er ist sehr experimentell, wohl einer der ausgefallensten bisher (wobei ich längst nicht alle Tatorte schaue).
      Ich mag das prinzipiell sehr gerne. Wenn ich mich daran erinnere, dass der Tatort früher (Siebziger, Achtziger) gefühlt immer in der piefigen Kneipe mit Bier und Schnaps gespielt hat, eine große Veränderung zum Besseren hin.
      Natürlich darf es auch für mich gerne viel Abwechslung geben: mal die Clowns aus Münster, mal die Granaten aus Weimar, mal die handfesten Wiener - das und mittlerweile auch die Wiesbadener, das sind momentan meine Highlights.
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