Info Gruppen-Binge-Hören von Mark Brandis - Kommentare bitte hier posten

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen zum Thema Cookies finden Sie hier und in unserer Datenschutzerklärung

    • Ich habe Folge 2 nun gehört:

      (1) Was mir in dieser Folge am meisten auffällt und das war sicherlich neu bei diesem Hoerdurchgang: Die Verknüpfungen mit der Mark Brandis Raumkadett Serie. In dieser Serie gibt es mindestens zwei Verknüpfungen. Nachdem ich diese Folge gehört habe, finde ich den Raumkadetten um so mehr. Beim hören des Raumkadetten hatte ich die Originalserie gar nicht mehr so im Ohr und mir wird jetzt erst klar, wie toll Interplanar den Raumkadetten anhand von Anspielungen in der Hauptserie direkt miteinander verknüpft haben. Ich bin sprachlos.

      (2) Der emotionalste Moment in dem Hörspiel war, als Brandis über Funk von Westhoff vor der Falle gewarnt wurde und der dann stirbt. Da fiel mir erstmal die Kinnlade runter. Das war heftig. Und als dann noch Ruth über Funk Mark anspricht und ihn zum laden auf der Venus verleiten will, da fiel bei mir die Mark Brandis Welt zusammen. Ganz schön heftige Sache hier.

      (3) Keiner versteht es so gut wie Interplanar, durch Musik und Sprachgeschwindigkeit das Tempo eines Hoerspiels in 3 Sekunden von 0 auf 100 zu fahren. Einfach genial gemach. In den Hauptaktion-Szenen wird die Musik laut, die Sprecher sprechen schneller und lauter und hektischer, die Effekte werden bedrohlich. Da fühle ich mich wie mitten im Geschehen.

      (4) Michael Lott macht einen wunderbaren Befehlsgeber. Als ehemaliger Panzeraufklaerer führe ich bei Michael Lott's Befehlen fast selber die Befehle aus. Wie klar, selbstbewusst, bestimmend und ohne Zweifel Mark Brandis in Momenten der Not hier Befehle mit einer Geschwindigkeit gibt, das ist schon beeindruckend, vor allem wenn man das im Kontrast sieht zu den Szenen, in denen er voller Selbstzweifel und Schuld zu kämpfen hat. Diese Facetten von Mark Brandis und diese Vielschichtigkeit machen ihn zu einer realen Person und ich kann mich noch mehr mit ihm identifizieren. Ich kann mich gar nicht mehr so sehr erinnern, dass Mark so viel mit Zweifeln zu kämpfen hatte.

      (5) Ich muss @Hardenberg recht geben. Hier könnten ruhig ein paar mehr Frauen als Hauptpersonen auftreten. Ruth ist sicherlich eine aber auch eines der Hauptbesatzungsmitglieder hätte ruhig eine Frau sein können. Da ist man von modernen TV Geschichten mehr weibliche Heldinnen gewohnt. Es gibt in dieser Folge schon ein bisschen mehr, aber da wirkt Heliosphere etwas moderner, was ja auch kein wunder ist, da es ja auch viel später geschrieben wurde.

      (6) Ich wundere mich wieder, wie viel Handlung hier auf eine CD gepackt wurde. Ich denke, diese Geschichte (wie auch schon die erste) hätte man auch auf 2 Stunden und 2 CDs hätte ausweiten können. Ich habe die Folge ueberigens zweimal gehört. Hier passiert so viel, dass ich sicherstellen wollte, das ich alles 100% verstehe.

      (7) Man sollte nicht vergessen, wie fraglich die Weiterfuehrung der Serie am Anfang war. Einige Zeit ist nach der ersten Folge verstrichen und bevor Folgenreich die Serie uebernommen hat, sah es eine Zeit lang nach einer Einstellung aus. Ich bin so froh, dass die Serie dann mit 32 Folgen so beendet wurde, wie Interplanar das wollte. Hier sollten sich so manch andere Labels mal ein bisschen Mut von abschneiden. Schaut mal was für eine Perle wir nicht im Hoerspieluniversum hätten, wenn diese Serie nach der ersten Folge oder nach ein paar Folgen eingestellt worden wäre?

      FRAGE: Ich habe die Erstauflage der CDs und bei mir weden beim Abspann, wenn die Sprecher genannt werden, immer noch Steinbach Sprechende Bücher genannt. Wurde der Abspann bei der Folgenreich Version neu eingesprochen? Oder sagen die immer noch Steinbach Sprechende Buecher?
    • Frank schrieb:



      Wie groß ist die Delta VII eigentlich? Ein Raumschiff ist eigentlich für den Weltraum konzipiert und weniger für den Atmosphärenflug. :gruebel:
      Zumal es auch noch ein Shuttle (Dinghi) an Bord gibt.
      @Frank - Hier ist das Bild aus dem Booklet von Folge 2, dass @Fader schon angesprochen hat. Die Delta VII ist 37m breit, 35.5m lang und ist gelandet 5m hoch.
      Dateien
      • IMG_1425.JPG

        (803,38 kB, 7 mal heruntergeladen, zuletzt: )
    • Cherusker schrieb:

      FRAGE: Ich habe die Erstauflage der CDs und bei mir weden beim Abspann, wenn die Sprecher genannt werden, immer noch Steinbach Sprechende Bücher genannt. Wurde der Abspann bei der Folgenreich Version neu eingesprochen? Oder sagen die immer noch Steinbach Sprechende Buecher?
      Ich habe neben den ssb-CDs auch die 4er-Box der ersten vier Folgen, und da ist der Abspann mit "Folgenreich". Außerdem glaube ich, dass die Titelmelodie einen anderen Mix hat. Ich nehme an, Interplanar hat die Gelegenheit wahrgenommen, noch ein paar Sachen nachzukorrigieren, wenn sowieso ein neuer Master gemacht werden musste.

      Stimmt, @Cherusker, Michael Lott feuert da Kommandos durch die Gegend, das ist schon sehr beeindruckend. In der Angriffsszene auf den VEGA-Tower geht das von Entsetzen in die Action in einer Raffinesse, das ist großes Tennis, wie man in den 80ern sagte.

      Die Querverbindungen zur Raumkadett-Serie hatte ich witzigerweise immer im Hinterkopf. In den Büchern heißt der verbrannte Freund von Rob "Gordon", und als ich die Hörspiele hörte, in denen von "Alec" die Rede war, fiel mir das später wieder ein, als besagter Alec als Hauptfigur auftrat. "Das kann doch kein Zufall sein", dachte ich mir. Bingo.
      They call me the Fader. Which is what I'm about to do.
    • Cherusker schrieb:

      Hier könnten ruhig ein paar mehr Frauen als Hauptpersonen auftreten. Ruth ist sicherlich eine aber auch eines der Hauptbesatzungsmitglieder hätte ruhig eine Frau sein können. Da ist man von modernen TV Geschichten mehr weibliche Heldinnen gewohnt.
      Ja, aber das hier ist halt in dieser Hinsicht noch keine "moderne" Geschichte. Wie Du ja selbst auch schon schreibst. :zustimm:
      Dafür wurden dann ja aber in den "Raumkadett" mehrere Mädchen mit reingepackt, da halten sich die Geschlechter ja doch einigermaßen die Waage.
      Auch wenn es dann "später" (in den Geschichten) irgendwie nur noch wenige Frauen auf die vorderen Ränge geschafft haben. ;)
      Aber ich muss sagen, obohl ich ja nun selbst eine Frau bin, stört es mich nicht im geringsten, dass hier in allererster Linie Männer mit von der Partie sind. Akzeptiere ich voll. :biggrin:
      Ich werde erst morgen dazu kommen, Folge zwei nochmal komplett durchzuhören. Und zwei Durchläufe müssen schon sein.
      Ihr seid alle so schnell. :panic: =)
    • Meine Eindrücke der ersten Folge:

      Es geht absolut rasant los, man ist sofort drin. Erste Folgen halten sich oft mit ausführlichen Einführungen der Charaktere auf (was nicht zwingend schlecht sein muss), hier geht es aber gleich voll los.
      Die Musik ist aus meiner Sicht durchweg stimmungsvoll und passend.
      Die Sprecher überzeugen, allen voran Michael Lott, der nich Brandis spricht, sondern Brandis IST.
      Die Handlung lässt keine Verschnaufpausen, Aufmerksamkeit ist gefordert - im Hörspiel sicher nicht jedermanns Ding.

      Insgesamt gelungener Start in eine phantastische Serie, die Maßstäbe gesetzt hat.

      Ich versuche hier dranzubleiben, kann aber sein, dass ich hin und wieder mal aussetzen muss.

      Auf jeden Fall ist dieses gemeinsam durchhören eine super Idee! :klasse:

      Vielleicht geht das später auch noch mit anderen Serien?
      :klimper:
      Der frühe Vogel fängt den Wurm.
      Aber die zweite Maus bekommt den Käse.
    • So, jetzt habe ich auch endlich Folge 2 gehört...

      2. Verrat auf der Venus

      Als erstes muss ich @Cherusker zustimmen: Was man hier in eine Folge gepackt hat, ist erstaunlich. Der Plot wird in atemberaubender Weise vorangetrieben, und es fällt nicht immer leicht, dem Geschehen in dieser Hast zu folgen. Das ist auf der einen Seite natürlich toll, denn so kommt nicht einen Moment Langeweile auf, und es ist nicht eine Szene im Hörspiel, bei der ich sagen würde, die hätte man getrost rauslassen können, andererseits wird dem Neueinsteiger nicht viel Gelegenheit eingeräumt, das bisher Erlebte sacken zu lassen, was hin und wieder auf Kosten der Konzentration gehen kann. Ich denke, man tut gut daran, hin und wieder einen ruhigen Moment einzufügen, um die Rasanz und Informationsflut nachhallen zu lassen, ehe man den Plot weiter voranpeitscht. Dies wurde bei dieser Folge und auch in der ersten das ein oder andere Mal nicht getan. Lässt man sich jedoch auf dieses atemberaubende Tempo ein, wird man gefangen genommen von dieser aktionsgeladenen und wendungsreichen Geschichte.

      Diese zweite Folge ist voll von hochemotionalen Momenten.

      • Gleich der Beginn, das Attentat auf das Taxi, und das Schicksal der jungen Reporterin. Das ist schon gleich zu Beginn so hochdramatisch, dass es auch mich, wie @Fader, an James Bond denken lässt.
      • Das kalte Licht und der Tod Major Bjelowskis.
      • Die Rückkehr zu Venus und die überraschende Wendung um Professor Westhoff.
      • Das Gespräch mit Ruth.
      • Der tragische Tod Lt. Karwiks.


      Dieses Hörspiel ist voll dieser starken Momente. Und hin und wieder, wenn auch nicht sehr oft, gibt es ruhigere Szenen, die in starkem Kontrast zu dieser Rasanz stehen. Besonders schön fand ich die Szene, in der Brandis sich nach überstandendem Dienst zur Ruhe begibt und sich von CORA vorlesen lässt. Die Zartheit dieses Moments, unterlegt mit dem Spiel des Klaviers, ist ein wunderbarer Kontrapunkt in diesem Feuerwerk für die Ohren.

      Mir gefällt auch sehr der Zweifel, der immer wieder zum Ausdruck kommt, wenn Mark Brandis aus dem Off zu uns spricht. Auch in dieser Folge wird deutlich, dass Brandis kein geborener Held ist, sondern einer, den die Umstände in diese Rolle bringen und der mit dieser Rolle, zumindest am Anfang noch, hadert. Besonders deutlich wird das nach dem Tod Lt. Karwiks. Abgeklärt, ja verdrossen schaut Brandis da auf den vermeintlichen Optimismus Iris' - und macht doch weiter. Doch er wirkt nicht wie einer, der für seine Mission brennt, sondern vielmehr wie einer, der den einzigen Weg nimmt, der zu tun verbleibt, will man seinen Grundsätzen treu bleiben. Dabei scheint er nicht wirklich überzeugt davon zu sein, dass alles Bemühen in einem guten Ende mündet. In diesem Punkt ist er anders als Iris, die an den guten Ausgang fest zu glauben scheint und bereit ist, dafür bis zum Äußersten zu gehen. Brandis erscheint wie ein Pessimist, der sich zur Hoffnung zwingt. Diese Haltung gefällt mir. Es ist dies vielleicht nicht der Stoff, aus dem die Helden aus Hollywoods Popcorn-Kino gemacht sind. Aber für einen außergewöhnlichen und spannenden Hörspiel-Helden taugt dies allemal. (Und wer mag schon Popcorn! :D )

      Als Nichtkenner der Vorgeschichte erschließt sich mir der Konflikt zwischen Brandis und seinem neuen Captain natürlich noch nicht. Es wird einiges angedeutet, doch Aufschluss darüber, was genau geschehen ist und inwiefern Monniers Vorwürfe und sein Zorn berechtigt sind, erlangt man noch nicht. Aber hier wird auf jeden Fall schon einmal der Grundstein gelegt für interessante Entwicklungen in den weiteren Folgen.

      Überhaupt gelingt es dieser Serie mit Folge 2, auf verschiedenen Ebenen Neugierde zu wecken, indem eine komplexe Welt, widerstreitende Interessen und immer wieder auch privat-persönliche Verwicklungen angedeutet werden. Das macht es dem Hörer natürlich nicht leicht, sich ein Bild von der Welt zu machen, in der diese Serie spielt, aber es lädt zu einer Art Puzzle-Spiel ein, das vielleicht keine ganz so komplexe Vorgeschichte wie Heliosphere 2265 andeutet, aber immerhin ein Wechselspiel der Mächte offenbart, das im einzelnen noch nicht ansatzweise zu überschauen ist.

      Das etwas antiquiert wirkende Setting tritt sehr schnell in den Hintergrund, und es fällt nicht schwer, sich auf diese Welt einzulassen, auch wenn man sie noch nicht voll und ganz durchschaut.

      Mir hat Folge 2 wieder Spaß gebracht, vor allem auch weil Brandis hier deutlicher in den Vordergrund tritt und von Michael Lott wunderbar souverän dargestellt wird.

      Es ist zwar noch immer nicht so, dass ich nach der nächsten Folge regelrecht brenne, doch ich merke, dass die aufmerksame Art, mit der ich dieser Serie nun folge, meiner Begeisterung nur förderlich ist. Brandis ist keine Serie zum Nebenbei-Hören. Aber wenn man sich darauf einlässt, bringt es echt Spaß. :]

      Dies soll ja keine Rezi sein, darum lasse ich das mit den Sternen. Aber BatBalls könnte ich ja aus Spaß ja vergeben. Diese hier würde von mir die volle Punktzahl erhalten:

      :BB: :BB: :BB: :BB: :BB:

      .
      Hardenbergs Hörspiel-Tipp: Die juten Sitten
    • @Hardenberg - Schoen geschriebene EIndruecke. Es freut mich, dass dir die Serie auch gefaellt.

      Ich weiss nicht, ob das ein Spoiler ist, den ich erst ab naechsten Samstag sagen darf, aber ...

      Spoiler anzeigen
      Die ersten 4 Folgen bilden den Buergerkriegszykluys, der mit Folge 4 abgeschlossen ist.


      Verraten tut das von der Handlung nichts, aber vielleicht hilft das sich technisch auf die naechste Woche vorzubereiten.
    • @Cherusker

      Danke für die Blumen. :hutheb:

      Das empfinde ich nicht als Spoiler, und ich hatte das auch schon mal irgendwo gelesen. Inwieweit aber diese Vorgeschichte noch weiter eine Rolle spielt, ist für mich natürlich sehr interessant.

      Ja, es fällt mir jetzt deutlich leichter, mich auf die Story einzulassen als beim ersten Mal. Das dürfte Heliosphere 2265 zu danken sein. Diese Serie hat mich "fit" für SciFi gemacht... wenigstens ein Stück weit. :zwinker:

      Ich freue mich auf die Fortsetzung. :)
      Hardenbergs Hörspiel-Tipp: Die juten Sitten
    • Ich habe gestern die beiden ersten Episoden ein zweites Mal gehört. :thumbsup:


      Ich muss ganz ehrlich sagen, gerade dieses Attentat zu Beginn der zweiten Folge fand ich ziemlich deplatziert.
      Das passt da nun irgendwie gar nicht rein.
      Scheint mir auch nicht wirklich der Stil des Generals und seiner Helfershelfer zu sein.

      Zumal ja auch gar nicht sicher ist, dass der Anschlag Mark Brandis gegolten hat.

      @Cherusker hat die Führungsqualitäten von MB angesprochen.
      Stimmt, in fachlicher Hinsicht und als Kommandant des Schiffes hat er es drauf.
      Aber von Monnier lässt er sich viel zu viel bieten.


      Die ersten beiden Folgen haben mir jedenfalls gut gefallen und ich freue mich ebenfalls auf die weiteren Episoden.

      Gruß, Frank
      Wo Leidenschaft ist, da ist auch Hoffnung.
    • Frank schrieb:

      Ich muss ganz ehrlich sagen, gerade dieses Attentat zu Beginn der zweiten Folge fand ich ziemlich deplatziert.
      Das passt da nun irgendwie gar nicht rein.
      Scheint mir auch nicht wirklich der Stil des Generals und seiner Helfershelfer zu sein.

      Zumal ja auch gar nicht sicher ist, dass der Anschlag Mark Brandis gegolten hat.
      Naja, mit der Folge hier oder spätestens der nächsten wird dem Hörer ja klar, wer ein Interesse daran haben musste, dass die Delta VII nicht startet. Und diese Person ist ja durchaus skrupellos im Dienst der Macht (d.h. des Generals). Wahrscheinlich aus egoistischen Motiven.
      They call me the Fader. Which is what I'm about to do.
    • Frank schrieb:



      @Cherusker hat die Führungsqualitäten von MB angesprochen.
      Stimmt, in fachlicher Hinsicht und als Kommandant des Schiffes hat er es drauf.
      Aber von Monnier lässt er sich viel zu viel bieten.
      Stimmt. Es ist auch interessant, dass Rob Monnier trotz seiner Abneigung zu Mark spaeter in der Folge 2 in einer brenzligen Situation wenn Mark seine Crew fragt ob sie ihn unterstuetzen, ganz klar zu Mark haelt und ihn nicht in Frage stellt. Das war sehr interessant und kam fuer mich ueberraschend.
    • Ich habe gerade die Folgen 3 und 4 gehört. :smile:
      Aber natürlich werde ich die Zeit noch abwarten.

      Fader schrieb:

      Frank schrieb:

      Ich muss ganz ehrlich sagen, gerade dieses Attentat zu Beginn der zweiten Folge fand ich ziemlich deplatziert.
      Das passt da nun irgendwie gar nicht rein.
      Scheint mir auch nicht wirklich der Stil des Generals und seiner Helfershelfer zu sein.

      Zumal ja auch gar nicht sicher ist, dass der Anschlag Mark Brandis gegolten hat.
      Naja, mit der Folge hier oder spätestens der nächsten wird dem Hörer ja klar, wer ein Interesse daran haben musste, dass die Delta VII nicht startet. Und diese Person ist ja durchaus skrupellos im Dienst der Macht (d.h. des Generals). Wahrscheinlich aus egoistischen Motiven.

      @Fader Ich denke ich weiß wen du meinst. ;)

      Gruß, Frank
      Wo Leidenschaft ist, da ist auch Hoffnung.
    • Also, ich habe jetzt mal gerade die zweite Folge gehört, von daher bitte noch nix spoilern. =)
      Ja, muss sagen, das Attentat am Anfang ist heftig, die Frau selbst kannte man ja zwar bisher nicht, den Vater aber schon aus dem "Raumkadett".
      Dass die "Säuberung der Waffe" niemals ein Unfall war, dürfte ja auch der Unbedarfteste schnell ahnen, und Mark schätzt den "Vorfall" eh gleich richtig ein. :pfeifen:
      Aber ansonsten geht es diesmal ja auch wieder Schlag auf Schlag.
      Da wir uns ja auch über Fragen zur Serie und nicht nur unseren Eindruck austauschen wollen, kann mir hier vielleicht jemand, der die Serie besser kennt, helfen, also z.B. @Cherusker oder @Fader: nach dem Absturz, als Mark sich so voller Selbstzweifel betrinkt, da resümiert er doch nochmal, wer alles aus seinem Bekanntenkreis ums Leben gekommen ist und sagt: "Tom ist tot, Harris jetzt auch..."
      Wer ist mit "Tom" gemeint, habe ich da in der ersten Foleg doch was nicht behalten, was wichtig gewesen wäre? Denn der Kumpel, der 13 Jahre vorher durch seine Schuld stirbt, war doch Alec? Oder habe ich mich irgendwie verhört?
      Für mich ist es immer noch komisch, jetzt so übergangslos einen erwachsenen Mark vor mir zu haben.
      Ich komme mir schon vor wie eine alte Tante, die das "Kind" ewig nicht gesehen hat und jetzt ständig sagt: "Ach Gott, bist Du aber groß geworden!" :zwinker:
      In dieser Folge "lernt" der Hörer dann ja auch, was er unter "KL" zu verstehen hat, der scheinbar mächtigsten Zerstörungs-"Waffe" in dieser Phase der Zukunft. Sehr krass und unschön geschildert, auch der langsame Tod von Rodriguez, der "Informantin", über die man ansonsten ja noch wenig weiß.
      Wer oder was ist "Kobalt"? Lebt Harris tatsächlich noch oder ist seine Stimme irgendein fieser Trick, desssen Sinn man noch nicht durchschaut?
      Was ist mit Ruth? Wieso fällt sie Mark scheinbar in den Rücken? Wurde sie manipuliert? Fragen über Fragen...
      Gut fand ich auch Marks Worte: "Jetzt reicht es mir aber, dass die anderen schon wieder versuchen, uns in die Falle zu locken!"
      Das Gefühl hatte man an dieser Stelle der Handlung nämlich gerade auch als Hörer. :zwinker:
      "Chris", auf die sich Rob, der hier ja auch, zunächst schwer stinkig :biggrin: , wieder im Geschehen erscheint, ist ja ebenfalls schon im "Raumkadett" seine Freundin gewesen, zumindest, wenn ich mich recht erinnere, wurde also auch dort mit eingebaut, um an die "erwachsene" Serie anzuschließen.
      Ansonsten erscheint mit "Iris" hier eine richtig starke Frau, die sogar den Aufstand anführt.
      Weil doch einige sich weitere Frauen in vorderen Positionen gewünscht haben. :)
      Mehrere sehr tragische Todesfälle, ein Mark, der, vor allem zu Anfang, sehr an sich zweifelt und äußerst menschlich dargestellt wird, weiterhin eine packende Handlung, bei der ich schon sehr gespannt auf die nächste Folge bin - das ist mein Fazit zu "Verrat auf der Venus".
      Zur Umsetzung möchte ich gar nicht weiter sagen, die ist einfach super!
    • Agatha schrieb:

      Da wir uns ja auch über Fragen zur Serie und nicht nur unseren Eindruck austauschen wollen, kann mir hier vielleicht jemand, der die Serie besser kennt, helfen, also z.B. @Cherusker oder @Fader: nach dem Absturz, als Mark sich so voller Selbstzweifel betrinkt, da resümiert er doch nochmal, wer alles aus seinem Bekanntenkreis ums Leben gekommen ist und sagt: "Tom ist tot, Harris jetzt auch..."
      Wer ist mit "Tom" gemeint, habe ich da in der ersten Foleg doch was nicht behalten, was wichtig gewesen wäre? Denn der Kumpel, der 13 Jahre vorher durch seine Schuld stirbt, war doch Alec? Oder habe ich mich irgendwie verhört?

      Ich bin zwar weder Fader noch Cherusker, aber ich hoffe, ich darf dennoch antworten. :zwinker: Ich war davon ausgegangen, dass es sich bei "Tom" um Tom Collins handelt, den Reporter und Nachbarn aus Folge 1, der ja durch den Chip fremdbestimmt war und im Zuge eines Disputs eine Waffe zog, aus welcher sich dann ein Schuss löste, der ihn tötete.

      Was die Anfangsszene angeht, fand ich die auch sehr stark, was auch an Daniela Hoffmann liegt, die ihre Rolle in diesen wenigen Momenten so sympathisch und für sich einnehmend ausfüllt, dass man gleich mit ihr mitfiebert und dann ebenso entsetzt wie Brandis zurückbleibt, wenn man erkennt, dass sie es nicht geschafft hat. ;(

      Iris gefällt mir auch auf Anhieb, besser sogar als Ruth. Aber sie ist ja trotzdem leider gerade mal eine Frau unter zig Männern. Fällt halt auf, da wäre mehr wünschenswert gewesen, jedenfalls für mich, aber wie schon geschrieben: Das ist sicher der Zeit geschuldet, in der die Vorlage entstand; heute würde man das sicher (hoffentlich) anders lösen.

      :)
      Hardenbergs Hörspiel-Tipp: Die juten Sitten
    • Benutzer online 2

      2 Besucher