Gruselserie - 2 - Yeti - Kreatur aus dem Himalaya

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    • Udo Schenk ist schon cool, auch privat. Die Aufnahmen von Elea Eluanda fanden im Hochsommer statt. Was hatte er gemacht: Hemd ausgezogen und die ganzen Rollen schweißgebadet mit blankem Oberkörper gespielt.

      Das witzige dabei: Es wurde damals die Weihnachtsfolge aufgenommen, in der er zu frieren hatte. =)

      Und mit ebenso blankem Oberkörper sich nach getaner Arbeit noch 10 Minuten im Aufenthaltsraum abgekühlt, wo man noch etwas gequatscht und getrunken hatte.

      Hoerspielecho.de - Reden wir darüber.
    • Udo Schenk hat ja ohnehin auch nicht immer nur "Bösewicht"-Rollen. Aber überwiegend, ist klar. ;)

      Hehe, lustige Anekdote @Audioromane! :thumbsup:
      Wenn vor lauter Hitze der Schweiß nur so läuft im Aufnahme-Kabinchen, dann haben die Sprecher ja immerhin noch die Möglichkeit, sich bis zu einem gewissen "schicklichen" Kleidungsrest freizumachen, für die Frauen ist Durchhalten angesagt. :schwitz2: ;)
    • Heute kamen sowohl der Polterabend als auch der Yeti.
      Beide auch schon gehört.

      Der Yeti gefällt mir besser und selten habe ich in letzter Zeit ein Hörspiel gehört, das so stimmungsvoll ist und in einer Ruhe erzählt wird, dass es Spaß macht sich zurückzulehnen und einfach nur zuzuhören.
      no disc, no fun
    • Am Freitag habe ich den Yeti gehört. Es gefiel mir besser als der Poltergeist. Es war durchaus interessant und gruselig wenngleich mir das Ende mit dem erhobenen Zeigefinger nicht so gut gefiel.
      Diese Folge hatte was vom Gruselkabinett. Schöne Atmosphäre und Gruselstimmung.
    • Ich habe die Folge mittlerweile gehört und frage mich ernsthaft, ob diese Folge von einem anderen Team produziert wurde. Wenn man Folge 1 und 2 vergleicht, finde ich diese Folge um Welten besser. Und das ausgerechnet bei der Folge, die mich schon vom Titel überhaupt nicht angesprochen hat. Hier gibt man den Charakteren etwas tiefe, hat Zeit diese kennen zu lernen und überrascht im Finale. Ich bin wahrlich kein großer Fan der alten Gruselserie (mag da nur 2-3 Folgen sehr), aber diese Folge hatte irgendwie den Charme der alten Folgen. Musik an den passenden Stellen, gute Effekte und einen lebendigen und natürlichen Sprechercast samt bodenständiger Charaktere. Gerne in dem Stil weiter machen!

      Ich vergebe hier 8/10 Punkten :winke3:
    • SPOILER-Warnung!

      Hmm, ja. mittlerweile gehört.
      Durchwachsenes Fazit.
      Einerseits fühlte ich mich teilweise an die alte Gruselserie erinnert, an so etwas wie Das Weltraum-Monster - eine Handvoll Leute: isoliert und im Angesicht einer tödlichen Gefahr. Andererseits war die Story letztlich Mumpitz, der zum Ende hin auch noch völlig hanebüchen wurde.

      Die Sprecher sind super. Da kann man nichts sagen. Allein Rüdiger Schulzki hätte ein bisschen weniger "overacten" dürfen. Und Schenk wurde an einen Erzählerpart verschwendet, den es eigentlich nicht gebraucht hätte.

      Die Handlung entfaltet sich langsam, was aber grundsätzlich okay wäre, wenn man mehr mit den handelnden Personen amzufangen gewusst hätte. Einmal mehr rächt sich hier Minningers Hang zur statischen Szenengestaltung: anstatt den mühsamen Aufstieg zu nutzen, um die Charaktere einzuführen, platziert er die Figuren anfangs nur am Lagerfeuer und lässt sie zu ausschweifenden Mampfgeräuschen Banalitäten plappern. Was nicht gerade der Atmosphäre dienlich ist und viel Potential verschenkt.
      Überhaupt - die Atmosphäre. Hochgebirgs-Atmo kommt nicht recht auf. Ebenso gut hätte die Expedition auf den Brocken führen können; das wäre klanglich wohl auf das Gleiche hinausgelaufen.

      Nichtsdestotrotz schaffen es die Sprecher und der weitere Verlauf, annähernd so etwas wie Spannung entstehen zu lassen. Aus der dann aber leider nicht wirklich etwas gemacht wird. Ließ der große H. G. Francis in seinem Original aus einer Gruppe von Menschen gern auch einmal den einen oder anderen spannungswirksam über die Klinge springen, begnügt man sich hier mit ein paar seit Urzeiten eingefrorenen Gebirgstouristen. Wow, wie spannend!

      Und was das Ende angeht... dazu gibt es nichts weiter zu sagen als: grauenvoll. Aber leider nur grauenvoll schlecht.
      Man hätte ja gern den moralischen Zeigefinger Anwendung finden lassen dürfen - aber sorry, doch nicht so! Dass die Leute den Yeti von ihrer Redlichkeit überzeugen, indem sie auf ihn einreden, ist nun wirklich der größte Schmu seit langem. Da stehen einem nun wirklich aus den falschen Gründen die Haare zu Berge.

      Diese Folge ist so im Ganzen wirklich eher Kinder-Grusel als alles andere. Da kam Francis deutlich reifer um die Ecke, wie ich finde.

      Dennoch sehe ich Ansätze, die okay sind. Wenn man an den richtigen Stellschrauben drehte, könnte da durchaus noch etwas Passables draus werden. Wenn es aber auf dem Niveau weiterginge, auch was den Grad an Grusel und Gefährlichkeit für die Protagonisten angeht, wäre ich sicher raus. An Kinder-Grusel bin ich nicht interessiert. Und nicht falsch verstehen: Ich habe keinen Splatter erwartet (den ich auch gar nicht mag), aber etwas auf dem Niveau des großen Vorbilds schon.

      Alles in allem mit viel Wohlwollen für mich höchstens Durchschnitt, eher jedoch darunter...

      SPOILER-Warnung!
      Hardenbergs Hörspiel-Tipp: Die juten Sitten
    • Ein meiner Meinung nach vollkommen bescheuertes Ende, welches mir das ansonsten recht nette Hörspiel versaut hat.
      Des haben jetzt so viele Leute geschrieben, und ich finds so ärgerlich. Aber sowas muß doch der Autor ( oder wer auch immer) wissen, dass so ein „Kardinalfehler“ den Fans sauer aufstößt??!? Dies wäre bei der Neon-Grusel nicht passiert!
      Menschlichkeit ist nur noch eine dunkle Erinnerung...