Info Sherlock Holmes - 37 - Der verschwundene Kutscher

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    • Oh weh, wieder der Autor, der (unfreiwillig) für das schlaftablettige und keineswegs unheimliche Pfarrhaus die Vorlage geliefert hat.
      Kuck, Mama, ein Kolonist - Nein, mein Kind, s ist ein Tourist - Das Peitschen hier ist nur ein Spiel - Die Sklaven wissen um das Ziel.

      Für Weiß und Schwarz ists ganz schön hart - Und Urlaub hier ist echt apart - Geschichte, ach, das ist mir was - Ich hab genug, lassen wir das.

      Ich will niemand leiden lassen - Und schrein vor Schmerz und Pein - Lieber wollen wir tanzen gehn - Für immer Freunde sein.
    • @Markus G. Ich darf mich mal selbst aus meiner Rezension zitieren:
      ...stammt nicht vom Schöpfer des Meisterdetektivs, sondern von dem britischen Soldaten und Schriftsteller Herman Cyril McNeile (28.09.1888 - 14.08.1937). Als aktiver Soldat war es ihm untersagt, seine Kurzgeschichten unter richtigem Namen zu veröffentlichen, weshalb er die Pseudonyme "H. C. McNeile" oder "Sapper" benutzte. Während er zunächst nur Kriegserzählungen verfasste, wechselte er in den 1920er Jahren das Genre und begann Kriminalstories zu schreiben. Seine populärste Figur ist der Ermittler "Bulldog Drummond", den auch Hollywood für sich entdeckte und dessen Abenteuer bisher mehr als 20 Mal verfilmt wurden.
      Bei "Die quietschende Tür" handelt es sich allerdings um einen Fall seiner zweitbekanntesten Charaktere, des Detektivs Ronald Standish und seines Freundes Bill Leyton. Beide haben durchaus Ähnlichkeit mit ihren bekannteren Kollegen. Standish ist zwar etwas weniger kultiviert, dafür aber sportlicher als Holmes. Genau wie dieser bewohnt Standish mit seinem Freund eine gemeinsame Wohnung in London, und wie bei Doyle scheint Standish seiner detektivischen Tätigkeit nur als Hobby nach zu gehen. Sein Freund Bill Layton könnte dagegen glatt Dr. Watsons Bruder sein. Er bewundert den scharfen Verstand seines Freundes, ist selbst aber nicht in der Lage, auch nur ansatzweise dessen Gedankengänge bzw. Rückschlüsse nachzuvollziehen.
      Auch die Konstruktion der Geschichten weist deutliche Parallelen zu dem berühmten Vorbild auf: Ein Klient kommt mit einem Problem, der Detektiv stellt Fragen, nimmt dann den Ort des Verbrechens in Augenschein und beginnt anschließend mit seinen Untersuchungen...