Gruselkabinett - 145 - Das unheimliche Puppenhaus

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    • ...ich habe nicht viel Zeit, will aber unbedingt auf die Schnelle einen Tipp loswerden, für alle die die Folgen schon haben und noch NICHT gehört haben:

      Wählt den Hörzeitpunkt und die Atmosphäre mit Bedacht. Ich habe heute den Fehler gemacht - ich konnte es ja nicht ahnen - und habe die Folgen Nachmittags bei strahlenden Sonnenschein beim Laufen gehört. Die Folge wäre umso intnsiver ´rübergekommen, wenn ich sie zum Abend oder am Abend bei schummrigem Kerzenlicht gehört hätte, denn das Teil ist wirklich gut. - Bravo Titania!!!
    • Ich habe die Folge auch heute in den späten Nachmittagsstunden (bei Sonnenuntergang) gehört und empfand sie dennoch als gelungen. Ich muss gestehen, dass ich irgendwie eine andere Art von Geschichte im Sinn hatte, aber es war trotzdem nicht langweilig. :D

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      Die Geschichte ist eigentlich aber wieder auch nicht bitter gruselig. Sie zählt zu den seichteren Geschichten, die aber eben hier durch die Musik und die Atmosphäre punkten. Während des "Höhrens" hatte ich aber fast eine 1:1 Version vor Augen. Und zwar sah ich wohl die Tage eine Abwandlung dieser Geschichte bei Netflix. In der Serie "Love, Death & Robots" gibt es eine Folge, die mir wie eine Schablone erscheint. Nur statt Puppenhaus ist es ein Kühlschrank. Aber die Faszination der Geschehnisse im Puppenhaus waren schon düster. Dabei hört man ja eigentlich nichts, bis auf die Schreie gegen Ende und die gingen mir tatsächlich durch Mark und Bein. Einziger Kritikpunkt ist wie so oft: Das Ende. Ich weiß nicht woran es liegt, aber in den letzten Jahren fühlen sich die Enden nicht wie ein Ende an. Das hat man in den alten Folgen irgendwie besser hinbekommen. Man wird zwar nicht im Regen stehen gelassen, aber es fühlt sich immer an, als wenn da noch ein Track kommt und ich mir denke: "Das ist doch jetzt nicht wirklich das Ende??". Ansonsten schöne kleine Schauergeschichte. :troest:


      Vielleicht noch ein kurzer Satz zu den "häufigen" Sprechern: Auch ich hatte tatsächlich das Empfinden, dass in den letzten 2-3 Staffeln der Reihe eher immer die gleichen Sprecher zu hören sind. Wenn man es Schwarz auf Weiß sieht, merkt man, dass es natürlich totaler Quatsch ist. Aber ich glaube es liegt wirklich daran, dass diese tollen "Hollywood" Stimmen eher in den Hintergrund gerückt sind. Obwohl es immer noch sehr gute Sprecher sind, so wirken sie tatsächlich eher wie vom Theater. Ich würde mir, sofern es die Finanzen erlauben, wirklich wünschen, dass wieder mehr Sprecher der ersten Jahre zu hören sind oder auch einfach geschaut wird, was für tolle Stimmen bisher noch gar nicht den Weg in diese Reihe gefunden haben, man aber durchaus ein Aha-Erlebnis verspüren könnte. :]
    • Mir hat diese Folge doch mal wieder ganz gut gefallen. Die Geschichte war interessant mit einem leichten Schauer. Obwohl ich Puppenhäuser irgendwie schon an sich etwas unheimlich finde. So ähnlich wie mit Clowns. :paranoia:


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      Diesmal hätte ich mir allerdings einen Erzähler gewünscht. Der hätte die Vorkomnisse im Puppenhaus in meinen Augen besser darstellen können als der Dialog zwischen Mr. Dillet und seiner Frau. Das klang für mich so unwahrscheinlich, dass jeder der beiden dem anderen erzählt, was er oder sie sowieso gerade sieht.

      Die Enden finde ich in der Reihe auch sehr merkwürdig. Wenn ich die Hörspiele im Stream höre, muss ich auch immer überlegen, ob der Stream gerade stockt und da noch ein Track kommt. Das hört sich immer an, als wenn mitten im Hörspiel Schluss ist. Ein richtiges Ende ist es meistens nicht. :S


      Ansonsten fand ich die Sprecher gut gewählt und auch die Atmosphäre war passend gestaltet.
    • Chris2710 schrieb:

      Ich würde mir, sofern es die Finanzen erlauben, wirklich wünschen, dass wieder mehr Sprecher der ersten Jahre zu hören sind oder auch einfach geschaut wird, was für tolle Stimmen bisher noch gar nicht den Weg in diese Reihe gefunden haben, man aber durchaus ein Aha-Erlebnis verspüren könnte.
      Also, die "Hollywood Stimmen" der ersten Jahre sind ja entsprechend heute auch um zehn Jahre älter, ob man für die dann immer noch so die passenden Rollen hätte, läge ja ganz am Stoff. Und die kennt man doch eigentlich schon zur Genüge.
      Ich wäre dann eher für das, was Du im zweiten Satz schreibst :zustimm: , nämlich hier und da eine bekannte Stimme, die aber beim GK noch nicht zu hören war. :thumbup:
      Sofern die Sprecher eben verfügbar, nicht zu teuer und außerdem bereit sind, "Hörspiel zu machen".
      Allerdings bemüht man sich hier doch auch darum, zumindest habe ich das Gefühl.
      Mir gefällt eine gesunde Mischung immer am besten. Gute, unbekannte Stimmen sind mir allemal lieber als welche, bei denen ich das Gefühl habe, dass man sie in jeder zweiten Produktion und dazu auch noch ständig in Filmen hört.
      Aber ich muss sagen, mir hat die Sprecher-Auswahl von Titania bisher eigentlich immer zugesagt. :)
    • Ich habe die Folge ja nun auch vorgestern schon gehört.
      Muss sagen, dass ich mir, ähnlich wie es @Chris2710 schon schreibt, irgendwie eine ganz andere Geschichte erwartet hatte.
      Mir wurde leider zu viel geredet bzw. wurden die Ereignisse einfach nur geschildert.
      Okay, dabei wirken die beiden Hauptsprecher schon sehr emotional und bemühen sich, eine gruselige Atmo zu erzeugen, aber irgendwie hat mich das Ergebnis nicht wirklich mitgerissen.
      Auch die Erklärung der ganzen Geschehnisse war mir zu vage.

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      Hm, also hat der Vater dieser Familie, die ja an ihrem Unglück selbst schuld ist, Jahrzehnte seines Lebens damit verbracht, quasi als Sühne/ aus Reue, was auch immer, dieses unglaublich detailgetreue Puppenhaus zu bauen, kleines Inventar zu basteln, Kleider zu nähen, Figuren zu schnitzen etc.pp.. Ein echtes Multitalent, der Mann. ;)
      Nur wieso sich darin dann Nacht für Nacht diese Szenen abspielen, dafür gibt es keinerlei Begründung. :schulter:
      Und auch nicht, ob die Famlie möglicherweise nach ihrem Tod keine Ruhe findet und durch das Zerstören des Hauses o.ä. von ihrem Fluch erlöst werden könnte.
      Man tritt am Schluss einfach auf der Stelle, muss mich da Chris und S.R.-Fan absolut anschließen, es bleibt das Gefühl, es fehle etwas, eine Art "Auflösung", eine Info darüber, was denn nun mit dem Haus wird, wie man sich ihm gegenüber in Zukunft verhalten will. Soll es auf dem Speicher bleiben oder wird man es sicherheitshalber vernichten? Ich fand das sehr unbefriedigend so. :S


      Für mich schafft es die Nr 145 inhaltlich nur gerade ins Mittelfeld, keinesfalls weiter.
      Die Produktion hat das übliche hohe Niveau, die Sprecher fand ich passend ausgesucht, wenn auch nicht gerade neu.
      Die Stimme der "Mrs. Dillet" war mit Sigrid Burkholder allerdings sehr unverbraucht besetzt, was mir gut gefiel!

      Mal sehen, ob mir "Der gewaltige Gott Pan" besser gefallen wird. Ich hoffe es zumindest!
    • Wieder ein Gruselkabinett zum absoluten Abgewöhnen. Geplapper und kindlich naive Dialoge mit pausenlosen Schilderungen der Geschehnisse. Ein grauenhaftes Dialogbuch. Oder sollte man sagen aus so einer Story kann man leider auch nur so ein Dialogbuch heraus holen. Klingt alles komplett unfertig.Vor allem der Schluss. Gerade die Geschichten mit wenigen Sprechern die sich pausenlos erzählen was der andere eh gerade sieht, nehmen in letzter Zeit echte überhand und sprechen nicht für eine qualitativ runde Storyauswahl. Eigentlich ist es schon fast erschreckend wie schlecht die Reihe in den letzten 4 Jahren geworden ist. Als würde man hier die schlechte B Version der alten ersten 100 Folgen hören.
      FFM-ROCK.DE
    • Also meins war es leider auch nicht, da fand ich die Pan Folge fast besser.
      Als die Geschehnisse im Puppenhaus von den Eheleuten erläutert wurden, war es erst spannend und glaubwürdig, dann wurde es teilwesie witzig und dann nervtötend, wo ich dann echt dachte "jetzt reicht's aber mal".

      Mann:" Das Licht ist aus gegangen"
      Frau:" Aber nur kurz"

      Die Beschreibungen, Timing und Dialoge waren teilweise schon unfreiwillig komisch. Konnte ich nach ein paar Minuten nicht mehr ernst nehmen.

      Die Geschehnisse selber welches sich im Puppenhaus selbst zutrug war auch nicht greade spannend oder außergewöhnlich sondern eher eine 08/15 Spukgeschichte und sehr vorraussehbar.
      Aber gut die Geschichte ist ja (wie so ziemlich alles in der GK Reihe) sehr alt.

      Ich werde die Folge wohl nicht nochmal hören.
    • Jenny007 schrieb:

      Als die Geschehnisse im Puppenhaus von den Eheleuten erläutert wurden, war es erst spannend und glaubwürdig, dann wurde es teilwesie witzig und dann nervtötend, wo ich dann echt dachte "jetzt reicht's aber mal".

      Mann:" Das Licht ist aus gegangen"
      Frau:" Aber nur kurz"

      Die Beschreibungen, Timing und Dialoge waren teilweise schon unfreiwillig komisch. Konnte ich nach ein paar Minuten nicht mehr ernst nehmen.
      Ich fand genau das auch ganz schlimm. Warum hat man nicht, statt der ellenlangen Beschreibungen, Spiel-Szenen daraus gemacht? Praktisch in das Puppenhaus gezoomt?

      Kein gut geschriebenes Script an der Stelle, finde ich.
      "Mit dem Hören von Die drei Fragezeichen oute ich mich nicht als Hörspielfan, sondern als Fan meiner eigenen Kindheit."

      - Günter Merlau -
    • Jenny007 schrieb:

      Lenny schrieb:

      Ich fand genau das auch ganz schlimm. Warum hat man nicht, statt der ellenlangen Beschreibungen, Spiel-Szenen daraus gemacht? Praktisch in das Puppenhaus gezoomt?
      Du meinst, dass die Puppenfiguren dann sozusagen selbst Sprechrollen bekommen hätten?hm weiß nicht wie das von der Umsetzung funktioniert hätte, aber unterhaltsamer wäre es auf jeden Fall geworden.
      Da stelle ich mir gerade die zu Minifiguren passenden (Pieps-)Stimmen vor...auch nicht besser. =)
    • Sylphida schrieb:

      Da stelle ich mir gerade die zu Minifiguren passenden (Pieps-)Stimmen vor...auch nicht besser.
      Warum hätte man denen Piepsstimmen geben sollen, ihre "Welt" ist ja in sich geschlossen dieses Puppenhaus, also wäre da für mich auch ne "normale" Akustik. =)
      @LennyIch hätte diese Idee auch weitaus besser gefunden, aber habe ich ja schon in dem anderen Thread geschrieben.
      Ist in diesem Fall bisschen unpraktisch, dass es zwei gibt.
    • Agatha schrieb:

      Sylphida schrieb:

      Da stelle ich mir gerade die zu Minifiguren passenden (Pieps-)Stimmen vor...auch nicht besser.
      Warum hätte man denen Piepsstimmen geben sollen, ihre "Welt" ist ja in sich geschlossen dieses Puppenhaus, also wäre da für mich auch ne "normale" Akustik. =)
      Das war meine Assoziation, da ich mir die beiden Besitzer des Puppenhauses immer noch vor selbigem stehend vorgestellt habe und die Figuren dann entsprechend winzig wären.
      Welche Stimmen man hätte vergeben sollen, steht auf einem anderen Blatt. :)
    • Ich hab die Folge gestern abend gehört und fand sie auch ziemlich mau weil 75% Erzählung und 25 % Handlung. Und die Handlung hat praktisch kaum mit dem roten Faden zu tun. Was mich wirklich irritiert hat ist das Ende. Ich habe zweimal überprüft, ob der Stream abgebrochen war, weil die Folge irgendwie im "nichts". Ich hatte da noch die Hoffnung, dass da noch was kommt. Für mich definitiv eine der schlechteren GK.