Bitte "2018" statt "in 2018"

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    • Bitte "2018" statt "in 2018"

      Ich weiß, dass ich mich als Erbsenzähler oute, aber die Anzahl der Labelthreads, die eine Jahreszahl mit dem denglischen "in" enthalten (also "die neuen Dreamland-Hörspiele kommen noch in 2018" statt "die neuen Dreamland-Hörspiele kommen noch 2018") nimmt für mein Empfinden doch sehr zu.

      Darf ich die Admins und Mods bitten, zumindest in den Threadtiteln da schnippeln zu gehen?

      :schiri: :klug:

      Daaaanke ...
      They call me the Fader. Which is what I'm about to do.
    • Uuuuuuuuuunbedingt! Und wenn möglich noch alle anderen Gramatik- und Rechtschreibfehler ausbessern. Und wenn ihr schon dabei seid, bitte gleich noch die fehlenden Beistriche setzen und alles der neuen Rechtschreibreform anpassen. Die Moderatoren hier haben ohnehin nix anderes zu tun :augenroll: :hirni: Fader kommt wohl von fad...
      Baba :winke4:
    • Aber ich dachte, dass das nun auch nach der deutschen Grammatik korrekt ist. Oder nicht?

      PS: Ich habe dieses im Duden gefunden:

      duden.de/sprachwissen/sprachratgeber/2525


      in 2525

      In der Wirtschafts- und Werbesprache wird gelegentlich die aus dem englischsprachigen Raum stammende Verbindung der Präposition in mit einer Jahreszahl verwendet: Die Konsolidierung dieser Geschäftsbereiche wurde in 2003 abgeschlossen. Wenn in 2525 die Menschheit noch existiert …
      Allerdings wird dieser Anglizismus nicht allgemein akzeptiert. Als standardsprachlich gilt die Jahreszahl ohne Präposition oder die Fügung im Jahre + Jahreszahl: Die Konsolidierung dieser Geschäftsbereiche wurde [im Jahre] 2003 abgeschlossen. Wenn [im Jahre] 2525 die Menschheit noch existiert …
    • Sorry, kann mir schon vorstellen, dass Dich das stört, ich muss als Österreicher auch ab und an bei manchen Redewendungen oder Ausdrücke „schlucken“ aber man kann es auch übertreiben. Ich sehe dafür keinen triftigen Grund, noch dazu wo dem Nächsten dann was anderes stört und dies ebenfalls geändert werden möchte. Vielleicht hat dann der nächste Sorge, dass er etwas falsch schreibt und lässt es dann lieber bleiben um jemand anderen nicht auf den Plan zu rufen, die Moderatoren mögen dies ausbessern weil es ihm störe. Wir wollen doch über Hörspiele plaudern und diskutieren und uns nicht selbst das Leben zusätzlich schwer machen.
      Baba :winke4:
    • Cherusker schrieb:

      Mir ist das Schnuppe. Beides funktioniert fuer mich. In 2018 kann man beides akzeptieren :D
      Ja, eh, aber ich bin auch jemand, der in Englisch und Deutsch leben und schreiben muss. Und trotzdem versuche ich, diesen Fehler zu vermeiden, der mir allerdings dennoch oft durchrutscht. Ich bin Fader für den friendly reminder ;) nicht undankbar.
      Kuck, Mama, ein Kolonist - Nein, mein Kind, s ist ein Tourist - Das Peitschen hier ist nur ein Spiel - Die Sklaven wissen um das Ziel.

      Für Weiß und Schwarz ists ganz schön hart - Und Urlaub hier ist echt apart - Geschichte, ach, das ist mir was - Ich hab genug, lassen wir das.

      Ich will niemand leiden lassen - Und schrein vor Schmerz und Pein - Lieber wollen wir tanzen gehn - Für immer Freunde sein.
    • Verstehe ich jetzt nicht, was an diesem Ansinnen nun so verwerflich sein soll, dass man es so ins Lächerliche ziehen muss und mit so abfälligen Smileys bedenken. Nicht sehr höflich.

      Immerhin ist das hier ja nun mal die Rubrik für Wünsche und Anregungen, und Fader bekennt sich ja freimütig zur Erbsenzählerei. :zwinker:

      Und er richtet seine Worte ausdrücklich an die Moderatoren und Admins.

      Mir stellen sich auch immer die Nackenhaare auf, wenn ich "in 2018" lese, aber das hat sich mittlerweile leider etabliert, genauso wie: "Das macht Sinn." oder "Ich realisiere erst jetzt, was mir widerfahren ist." ...
      Da lese ich einfach drüber hinweg. Und ärgere mich maßlos, wenn ich mich dabei ertappe, dass ich selbst behaupte, etwas mache nun partout so überhaupt keinen Sinn. :D
      >> Kritik ist Liebe. <<
    • Ich weite das Thema mal ein bisschen aus.

      Was mir in den letzten Jahren auch auffällt ist, dass viele sagen:

      "Ich habe gegessen gehabt"
      "Ich habe einen Brief bekommen gehabt"
      usw.

      Das geht mir tierisch auf den Keks.

      Natürlich auch die vielen denglischen Wörter, die man nicht nur dann nicht immer versteht wenn man dem Englischen nicht so mächtig ist (denn mit klassischem Englisch haben diese neumodischen Ausdrücke nichts zu tun).

      Außerdem fällt mir auf, dass viele heute keine klare und zu schnelle Aussprache haben. Man muss ja nicht extrem langsam reden, aber deutlich und verständlich. Wenn ich mir alte Sendungen aus den 70er Jahren ansehe fällt mir das besonders auf, wie sehr sich unsere Umgangssprache gewandelt hat. Sogar bei einigen Moderatoren im Radio fällt mir auf, dass sie zu schnell reden oder nuscheln. Manchmal komme selbst ich bei manchen Zeitgenossen nicht mehr mit, wie soll es da erst Leuten gehen, die keine deutschen Muttersprachler sind?
    • O ja. @mimu
      Und was mir obendrein noch auffällt, ist, dass es auch einen Bedeutungswandel gegeben hat in Bezug auf die Frage, was Sprache eigentlich soll. Vielleicht hängt das mit den Möglichkeiten und Bedingungen des Internets zusammen und mit der Tatsache, dass Kommunikation auf diesem Weg immer auch etwas selbstbezogenes und monologisierendes an sich hat (da man seinem Gesprächspartner ja nicht Auge in Auge gegenübersitzt, sondern allein vor dem Rechner), doch mir scheint, dass Sprache heute hauptsächlich dem Ziel dient, die eigenen Gedanken und Befindlichkeiten auszudrücken, vor allem auch im Dialogischen, und weniger, eine Brücke zum Gesprächspartner zu bauen, um eine Verbindung zu haben, die es ermöglicht, Gedanken im gegenseitigen Verständnis auszutauschen.

      Sprache im Zeitalter des Internets ist oft einfach nur Monologisieren in Gruppen, wie mir scheint. :zwinker. =)
      >> Kritik ist Liebe. <<
    • Audioromane schrieb:

      Ich rege mich da nie drüber auf, da ich auch Fehler höre und selbst begehe, die unter anderem aus unserer Dialekt-Gegend entstammen.

      Oder auch ein Beispiel wäre die Frage "Was kostet das?". Und jeder um mich herum wie auch ich antwortet z.B. "3 Euro 50".
      Ich meinte es allgemein, Dialekte kann man durchaus verstehen, wenn sie nicht zu extrem sind =)

      Aber auch beim Kölner Karneval fällt mir seit einigen Jahren auf, dass man sich keine Mühe mehr gibt die Gags so rüber zu bringen, dass man sie außerhalb vom Rheinland noch versteht. Das war früher ebenfalls anders.
    • So, da das Team angesprochen wurde, äußere ich mich jetzt auch mal im Namen aller dazu.
      Wir haben den Post gelesen und uns entschlossen, gar nichts zu ändern.
      Wie der Duden-Post von Cherusker beweist, kann man das "in" durchaus auch im deutschen Sprachgebrauch vor die Jahreszahl setzen, es ist also nicht grundsätzlich falsch, wenn auch "nicht allgemein akzeptiert".
      Gutes oder "besseres" Deutsch hin oder her, es handelt sich nicht um einen Fehler, der einem so sehr in den Augen wehtun müsste, dass wir uns genötigt sehen, deswegen hier diesbezüglich abgefasste Threadtitel (die es auch keinesfalls gehäuft gibt) zu suchen und zu korrigieren.
      Wir sind in einem Hörspiel-Hobbyforum, nicht im Fachbereich "Germanistik" einer deutschen Uni. ;)
      Wie Markus schon so richtig schreibt: Wo fängt ein solches "Verbessern" an, wo hört es auf?
      Der Nächste, der sich hier als "Korinthenkacker" outet, möchte vielleicht, daß Redewendung xy herausgenommen wird, weil er sie furchtbar findet, dann ist dieser oder jener Schreibfehler nicht mehr zu ertragen usw..
      Natürlich ist die Aufzählung jetzt etwas überspitzt ausgedrückt, aber uns ist es wichtig, dass sich hier JEDER traut, etwas zu Hörspielen zu schreiben, ohne befürchten zu müssen, dass wir hinterher grammatikalisch oder sprachlich unschöne Wendungen "korrigieren" oder er dafür von anderen irgendwie abgewertet wird.
      Wir bitten dafür um Euer Verständnis.
      Dadurch, daß das Thema jetzt ja in einem eigenen Thread angesprochen wurde, dürfte auch der eine oder andere, der das "in" vielleicht etwas zu freigebig verteilt, darüber nochmal nachdenken, wenn es um weitere Posts geht. ;)
    • Cherusker schrieb:

      Es gibt so viele Sachen, die unterschiedlich gebraucht werden. Z.B. da ich aus dem Fuerstentum Lippe (in Ostwestfalen) komme, fragen wir:

      "Wo kommst du denn WECH?"
      Meine alte Heimat ist auch das Sauerland, also Südwestfalen, daher kenne ich das sehr gut. Hier an der Nordsee kann da auch keiner was mit anfangen (außer zugereiste Westfalen) :schock:

      Meine Kritik bezog sich nicht auf Schreibfehler und Kleinigkeitskrämerei, im Internet ist das völlig egal! Ich meinte das rein verbal, weil ich da zu früher teils erhebliche Unterschiede bemerke. Schreiben soll jeder wie er möchte.
    • MonsterAsyl schrieb:

      [...] Gutes oder "besseres" Deutsch hin oder her, es handelt sich nicht um einen Fehler, der einem so sehr in den Augen wehtun müsste, dass wir uns genötigt sehen, deswegen hier diesbezüglich abgefasste Threadtitel (die es auch keinesfalls gehäuft gibt) zu suchen und zu korrigieren. [...]
      Etwas dahingehend ändern zu wollen, wäre für meine Begriffe sogar etwas zu hoch gegriffen. Diese "Wortfindungsstörungen" stören mich weitaus weniger als ein immer größer werdendes und umfassend um sich greifendes Problem, bzw. Probleme.

      1. Allem voran schaffen es die Menschen in Deutschland immer häufiger keinen "Standard-Satzbau" á la "Subjekt-Prädikat-Objekt" auf die Beine zu stellen. Hat irgendwann mal im Internet angefangen...Verstehe gar nicht was das soll...Habe da so meine Bedenken das das feine deutsche Sprachgut total verkommt. Versteht was ich meine oder? - Die Faulheit und Ignoranz greift hier immer weiter um sich. Gerade bei jungen Menschen.
      2. HS, NS oder eingeschobene NS? - Was ist das? Brauche ich das? Nö! - Das finde ich auch ganz schlimm. Sicherlich muss man nicht in allen Lebenslagen sie feinste grammatikalische Keule schwingen, aber spätestens, wenn es in Richtung "Geschäftsbriefkorrespondenz" geht, erwarte ich es einfach. Mängel strafe ich persönlich insofern ab, als dass ich in dem Moment auch inhaltlich erst einmal einen "Gang" ´runterschalte und mein Gegenüber von der Prio etwas weiter hinten im Bus sitzen lasse.
      3. Wie lange gibt es jetzt eigentlich die neue Deutsche Rechtschreibung? - Egal! - Fass wird immer noch mit "ß" geschrieben und der maßgebliche Unterschied zwischen "Maße" und "Masse" einfach ignoriert. Der Sinn erschließt sich ja einem ja schließlich aus dem im Kontext stehenden Satz. - Und überhaupt fällt es ja eh keinem auf. Oder?


      Tatsächlich könnte ich noch eine Reihe von weiteren Beispielen bringen, aber da fällt mir im Moment einfach die Zeit, um in die Tiefe zu gehen. Wohl wahrscheinlich interessiert man sich ohnehin nicht dafür.

      Ich für meine Begriffe finde es einfach nur mega-traurig, dass man eine so schöne, ausdrucksstarke und generalstabsmäßig durchgeplante in sich aufgebaute Sprache, wie es die Deutsche ist, immer weiter verkommen lässt; und das sage ich als Migrantin. - Echt seltsam, oder?
    • Securitate schrieb:

      Ich für meine Begriffe finde es einfach nur mega-traurig, dass man eine so schöne, ausdrucksstarke und generalstabsmäßig durchgeplante in sich aufgebaute Sprache, wie es die Deutsche ist, immer weiter verkommen lässt; und das sage ich als Migrantin. - Echt seltsam, oder?
      Nö.
      Es ist nicht seltsam.
      Meistens sehen von außen Kommende mehr
      als involvierte. :D
      Das ist ein Naturgesetz.

      Woher kommt Deine Familie, @Securitate ?

      ..
      Interplanar: Du hörst nicht zu, Du bist dabei! :applaus: