Info Gabriel Burns - Die Serien-Besprechung

    • Entgegen dem dauerhaften wiederholenden Gejammer, dass nach Folge 14 alles zusammenhanglos geworden ist,
      möchte ich einfach nur kurz und simpel schreiben, dass mich die Folge 33 wiederholt sehr gut unterhalten hat und gut inszeniert ist.
      Die Idee mit den Inklusen und auch die entsprechenden Rückblenden fand ich gelungen.
      ;-)
    • Das "Gejammer" verbitte ich mir. Ansonsten kann man über die Folge sicher unterschiedlicher Meinung sein. Und sei versichert: Mir ist es ebenso unverständlich, wie einen diese Folge gut unterhalten kann, wie Dir offenbar meine Kritik. Aber so ist das eben an einem Ort der Meinungsvielfalt. Da sollte Toleranz oberstes Gebot sein. :)
      Hardenbergs Hörspiel-Tipp:
      > Die Weisse Lilie <,
      Staffel 1 + Staffel 2
    • Maggie schrieb:

      Gejammer? Das ist doch eine Serienbesprechung oder nicht? Es geht doch um die ... ach, egal... genau, Gejammer und Toleranz, passt.

      Schöne Grüße.

      Was grundsätzlich in einer Serienbesprechung die Herabwürdigung von Kritik, die man nicht teilt, als "Gejammer" zu suchen haben soll, erschließt sich mir nicht. :schulter: Für mich geht es in einer Besprechung um die sachliche und themenbezogene Darstellung des eigenen Standpunkts und gern auch um den freundlichen Austausch darüber mit Leuten, die es legitimerweise anders oder eben auch genauso sehen.

      Nebenbei bemerkt, richtete sich mein Beitrag an @DarkM, und mein Smiley am Ende steht da nicht ohne Grund. Der sollte nämlich dokumentieren, dass ich meine Worte an ihn mit einem Lächeln im Gesicht schrieb und nicht etwa erbost oder angefressen. :zwinker:
      Hardenbergs Hörspiel-Tipp:
      > Die Weisse Lilie <,
      Staffel 1 + Staffel 2
    • Aber lasst uns lieber mal beim Thema bleiben. Ist auch viel ergiebiger. :zwinker:

      Maggie schrieb:

      Genau dieses Gefühl einer Gruselreihe macht Burns am Anfang auf mich, graue Engel, Geister, Fahle. usw. Und auch diese Verstrickungen in Belanglosigkeiten sehe ich. Allerdings nicht in Bezug auf diese Einschlüsse, die spielen später in den Sphären eine Rolle. Und es musste eine Idee her, um den Fahlen die Stirn zu bieten. Da passt Weaver ganz gut, da alle Stadthalter der Fahlen sehr skurrile Persönlichkeiten sind. Die Verbindung zur Point Whitmark-Welt passt, für mich, überhaupt nicht, da kann ich nur zustimmen.
      Schon bei Experiment-Stille habe ich mich gefragt, welche "Mythologie" hinter der Burns-Welt steckt. Auf der einen Seite wird erzählt, dass die Weltreligionen alle Menschen betrügen und die "Erlösung" nach dem Tode nur der Weg in die ewige Qual unten den Fahlen ist (die Fahlen ernähren sich von menschlicher Angst), aber dennoch gibt es Geister die wohl zwischen den Welten leben und Kontakt zu den Protagonisten aufnehmen können. Und dann plötzlich Rakshasa aus der indischen Mythologie? Also Dämonen noch zusätzlich zu den Fahlen? Da kann ich dann auch nicht folgen. Aufklären könnte nur Herr S.

      Grüße Maggie
      Nein, ich meine das auch nicht auf die Einschlüsse bezogen. Das mag durchaus eine interessante Idee sein, aber das Umfeld, der Rahmen, den man dafür dann gewählt hat, die Ausgestaltung der Geschichte inklusive des Crossovers, das überzeugt mich halt nicht. Das mag aber auch daran liegen, dass ich Point Whitmark gar nicht kenne und mich diese Serie bisher auch nie gereizt hat. Wenn dieser Spaßfaktor wegfällt, den man vielleicht haben kann, wenn man Figuren, die man aus einem anderen Kontext kennt, plötzlich in einem Burns-Hörspiel hört, dann ist das eben vielleicht nicht mehr so reizvoll. Ich fand das Auftauchen der PW-Figuren ziemlich überflüssig. Hätte mich aber jetzt auch nicht groß gestört, wenn die Geschichte selbst besser gewesen wäre. Aber für mich waren das eben hauptsächlich Aneinanderreihungen von effektvollen Szenen, die sich aber nicht zu einem stimmigen Ganzen fügen und auch nicht so recht ins Gesamtbild GB passen.

      Denn wie Du ja sehr schön darstellst: Die Mythologie erscheint sehr verwaschen, nicht einheitlich. Im besten Falle könnte man darüber spekulieren, ob die Hintergründe derart komplex sind, dass sie uns noch nicht einmal im Ansatz so angedeutet wurde, wie es notwendig wäre, um sie auch nur bruchstückhaft erahnen zu können.
      Oder eben die Kreativen haben sich einfach irgendwann ein wenig verzettelt, zu sehr auf den einzelnen Effekt geschielt, dabei aber weniger den großen Bogen im Blick behalten, so dass dann in jeder Folge ein neues (effektvolles) Fass geöffnet wurde und am Ende das Serienuniversum, in das alles eingebettet ist, völlig wirr und unharmonisch wirkt.

      Das muss nun jeder für sich entscheiden, welche Alternative er für die wahrscheinlichere hält. Warum ich die Letztere für diejenige welche halte, habe ich ja wortreich darzulegen versucht.

      Wenn andere das anders sehen, ist das für mich völlig okay. Aber ich würde natürlich dann auch gern lesen, wo man Ansätze dafür sieht, dass das alles homogen und in sich stimmig sowie von Anfang an so geplant sein soll... :)



      Smeralda schrieb:

      Deswegen wieder einmal Danke für deine (kürzere =) ) Besprechung, @Hardenberg :thumbup: :thumbsup:

      Und wie immer ganz herzlichen Dank für Dein freundliches Feedback. :drueck:
      Hardenbergs Hörspiel-Tipp:
      > Die Weisse Lilie <,
      Staffel 1 + Staffel 2
    • Hardenberg schrieb:

      Ich möchte übrigens meinen neuen Seriendurchlauf nutzen, um ungeklärte Fragen und Mysterien zu sammeln und vielleicht mit Interessierten zu erörtern.
      Es wäre schön, wenn auch Ihr die ein oder andere Frage bzw. Antwort beisteuern könntet.

      Außerdem wollte ich auch ein paar Fakten zusammenstellen, die für das Verständnis vielleicht nicht ganz unwichtig sind.

      Da hätten wir zunächst einmal die zehn fahlen Orte. Bisher bin ich bei Folge 16. Bis zu dieser Episode wissen wir relativ gesichert von vier fahlen Orten:

      Die zehn fahlen Orte

      01. Vancouver
      02. Bukarest
      03. Fairlane
      04. Wasengu
      05.
      06.
      07.
      08.
      09.
      10.
      Für wahrscheinlich halte ich zudem die Region um den Dranga-Gletscher, da eine der Stimmen, die im Zuge des Experiments Stille aufgenommen wurde, ja isländisch sprach. Aber gesichert ist das bisher nicht. Leider ist fast mein ganzes Wissen aus experiment-stille.de-Zeiten über die Jahre vom Nebel des Vergessens verschluckt worden, aber vielleicht lichtet sich der ja noch beim weiteren Hören.

      Außerdem gibt es ja noch die Orte, an denen die Ammoniten erschienen sind. Auch die sind für die Handlung ja nicht unerheblich:

      Ammonitenfunde

      01. Dranga-Gletscher
      02. Donau-Delta
      03. Bergwerk von Carmingay
      Warum die Ammoniten ausgerechnet an jenen Orten auftauchten und in welcher Verbindung diese mit den zehn fahlen Orten stehen, war mir immer ein Rätsel. Die Handlung gibt leider nicht viel Aufschluss darüber.

      Ungeklärte Fragen/Mysterien

      01. Was macht einen fahlen Ort zu einem fahlen Ort?

      02. Warum sind die Ammoniten an bestimmten Orten aufgetaucht?

      03. Was lauert am Grund des Nebelsees?

      04. Welche Bedeutung hat das Methanwesen von Carmingay?
      Vielleicht lichtet sich im Lauf der Zeit ja bei einigen Fragen das Dunkel. Wie gesagt, ich habe nach all den Jahren vieles nicht mehr so präsent.
      Danke nochmal für deine wunderbare Idee dieser Zusammenfassung. Mir ist dabei gerade eine spontane Frage eingefallen und mich würden eure Ideen dazu wirklich sehr interessieren. Evtl. habe ich ja etwas übersehen aber wenn ich Folge 1-14 vom Rest der Serie abstrakt betrachte bleibt eine evtl. nicht unerhebliche Frage unbeantwortet: Warum hat Bakerman damals ins Schottland das Kartenspiel gewinnen können. Soweit ich weiß hat sein Gegner darauf in einer Folge kommentiert: So viel Glück hat niemand.

      Dies ist der „offensichtliche“ Ursprung von Bakermans Handlungen, denn jenes tragische Ende des Kartenspiels führte ihn nach meinem Verständnis letztendlich zu den Kufra Oasen und damit zu Ila al Khalf.

      Es würde mich bei GB nicht überraschen wenn da mehr dahinter steckt. Eventuell war Dorgans Anspielung in F. 14 auch ein Hinweis darauf was später aufgelöst werden sollte aber mMn nie erfolgt ist.

      Evtl habe ich mir aber auch zu später Stunde und 11h Arbeit etwas viel eingebildet. Bin auf eure Meinung gespannt ;)
    • Folge 33 finde ich insgesamt gut; die Variante PW25 ist zwar irgendwie wesentlich pfiffiger, aber Folge 33 zeigte schon etwas auf, was sich auch in der 35 wiederholte: Steven half Joyce, somit gibt es noch etwas Menschlichkeit in Steven/Gabriel. Das wird am Ende der 35 natürlich etwas anders (Er war frei), aber ich denke, mit Daniel als letzten Anker von Steven gibt es noch etwas Hoffnung....

      Folge 32 war irgendwie nicht so richtig etwas für mich: Ich mag Sonny und Jenna, aber der Rakshasa in der #32 war irgendwie merkwürdig, zugegeben ein Vorgriff auf die #34 und #35 (die mir beide sehr, sehr guit gefallen).

      Folge 31 war okay (hatte damals das Skript bei E-S beigesteuert, von daher habe ich diese Folge zerhackt gefühlte 100mal gehört).

      Folge 30 ist irgendwie immer noch eine Heulfolge. Daniels Monolog geht mir einfach unter die Haut. (Cutter muss endlich vernichtet werden).
    • Ich parke mal ein paar Gedankengänge hier:

      Der zehnte Fahle Ort liegt vermutlich in der Rub al-Chali (#45). Dorgan Fink scheint (#44) in einem Flugzeug oberhalb von Sanddünen zu fliegen. Sollte er vorher nicht gewusst haben, wo sich die zehn Fahlen Orte befinden, wird er wohl diese Information in die Baupläne der Tessarect One integriert haben. Und er hat sich ja eindrucksvoll eine Verbindung zur Tauchkapsel eingebaut. Wir hatten es ja früher oft diskutiert, aber ein weiteres Wegrennen der Zauberer funktioniert ja nicht (#38) und Bakerman hinterlässt nicht den Eindruck aufzugeben. Also sollte es wohl doch zu einer Entscheidungsschlacht beim zehnten Fahlen Ort kommen. Dorgan behauptet ja den wahren Empfänger von IaK zu kennen und dann fängt die Uhr an zu ticken...

      Eine alte These (lange vor der #30) war ja, dass Dorgan und Daniel miteinander in Verbindung stehen; vielleicht sogar zwei Teile eines Wesens wären. Diese Theorie hatte sich ja dank der Rückkehr Daniels als Beobachter zerschlagen, aber vielleicht gibt es doch irgendeine Verbindung, die sich uns noch nicht erschließt.
      D org an
      D an iel

      Irgendwie kann ich doch kein Wort konstruieren ("Legion - Wir sind viele" klingt zwar gut, aber entweder bleibt das RAD übrig oder ich musste das R in ein N tauschen).

      Bakermans Vorname sollte ja auch eine Bedeutung haben bzw. wichtig sein. Aber da kamen wir wohl auch nie einen Schritt weiter.