TAKIMO - Abenteuer eines Sternenreisenden - Meine Serienbesprechung

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    • @Ahtan
      Es ging mir ähnlich, insofern dass mir die Rahmenhandlung irgendwann etwas zu stark im Fokus stand.
      Diese ist aber nun mit Folge #29 zu einem sehr großen Teil (vorerst?) abgeschlossen, Folge 30 ist fast als Einzelfolge zu bezeichnen (nur ein Ereignis, dass am Anfang erwahnt wird, verbindet die Folgenhandlung mit dem großen Ganzen) und ich habe die Hoffnung, dass ab Folge #31 - UMA 87 wieder Folgen erscheinen, die mehr für sich alleine stehen.
    • Agatha schrieb:

      Hardenberg schrieb:

      Oder haben die Macher vielleicht überhaupt kein finanzielles Interesse und betrachten das Ganze eher als persönliche Liebhaberei...?
      Den Eindruck habe ich auch, allerdings natürlich, ohne es zu wissen. ;) Bezweifele aber, dass jemand hier Verbindliches dazu sagen kann oder den Produzenten kennt.
      Was die Preise für die CDs angeht, muss ich sagen, die waren noch vor ein paar Jahren gravierender im Verhältnis zu denen anderer Labels, heute finde ich die Diskrepanz gar nicht mehr sonderlich groß.
      Man zahlt ja für etliche Hörspiele heute schon zehn Euro oder mehr.
      Bei "Takimo" erscheinen immer lediglich zwei/ Jahr, zumindest in letzter Zeit, und wenn ich richtig mitgezählt habe.
      Da kann man das Geld als Fan ja im Normalfall erübrigen.
      Und dass die Serie ihre treuen Anhänger hat, ist halt unbestritten.
      Sie ist offenbar schon etwas Besonderes, so man das Genre mag.
      Da ich aber eigentlich keine SciFi-Freundin bin, habe ich mich dafür nie sonderlich interessiert.
      Wie hoch die Auflage ist, und ob das Ganze möglicherweise in einer recht kleinen erscheint...tja? ?( :schulter:
      Vielleicht kann ja @pops und Martin mal fuer den Ohrcast ein Interview mit den Personen hinter Polaris machen. Das wäre sehr interessant und über die weiß man (ich zumindest) fast nichts.
    • Folge 3 – Puppetworld



      Folge 3 startet dramatisch, da wir miterleben wie ein Frachter von einer Gravitationswelle getroffen wird und dadurch zerstört wird. Die Gravitationswelle scheint aus dem Schwarzen Loch namens Faukes zu kommen. Takimo nimmt Nachforschungen auf, um herauszufinden, was die Gravitationswellen auslöst und um diese Gefahr abzustellen. Dabei findet er heraus, dass dieses schwarze Loch von einem Kraftwerk benutzt wird, dass aus dem schwarzen Loch Energie gewinnt. Dieses Kraftwerk ist ein Forschungsprojekt von einem Großunternehmer, der sein Vermögen mit Puppetworld gemacht hat. Puppetworld ist eine künstliche Welt, die zur Produktion von Spielzeug geschaffen wurde und welche nun ein Monopol besitzt. Mit den Einnahmen hat der Unternehmer Dajaschek das Kraftwerk am schwarzen Loch erschaffen. Könnte das damit zusammenhängen? Takimo nimmt Kontakt zu dem Wissenschaftler Okawa auf, der das Kraftwerk erschaffen hat. Der ist sehr über seine Mitarbeiterin Kim besorgt, da sie spurlos verschwunden ist. Spurlos? Natürlich nicht. Das ist wieder ein Fall für Cox den Robot-Hund und das Abenteuer nimmt seinen Lauf. Erstmal muss Kim gefunden werden und dann kann man sich weiter dem Ursprung der Gravitationswelle widmen. Im Laufe des Abenteuers werden wir auch in das Geheimnis von Puppetworld eingeweiht, welches der Handlung eine sehr interessante Wendung gibt.

      Gerade bei dieser Folge habe ich wieder gespürt, wieviel Spaß es macht, Takimos Welt zu entdecken. Die Handlung ist natürlich wichtig, aber alleine die Welt zu erkunden ist ein Heidenspass. Die Autoren zeigen hier wieder ihre wunderbare Kreativität. Z.B. die Idee der Gravitationswellen, oder wie das Kraftwerk aus dem schwarzen Loch Energie herauszieht und wie das schwarze Loch auch benutzt wird um die Industrieabfälle von Puppetworld dort zu entsorgen. Oder wie hier in dieser ueber 10 Jahre alten Folge schon ein Entrepeneur mit viel Geld die Forschung von neuen Energien finanziert (so wie Elon Musk oder Jeff Bezos). Das haben die Autoren schon vor über einem Jahrzehnt in diesem Hoerspiel beschrieben. Oder wenn der Reinigungs-Roboter Tapp (erinnert ihr Euch noch an Folge 2, in der er kaputt war?), bedächtig das schwarze Loch bewundert, da es ein kosmischer Staubsauger ist und da er sich dadurch mit dem schwarzen Loch verbunden fühlt (hi brother). Und dann natürlich Puppetworld. Die kleinen Spielzeuge haben es nämlich in sich und entwickeln ein gefährliches Eigenleben. Wenn man die kleinen Sprechen hört, dann wird es recht lustig. Als meine Tochter das im Auto hörte, hat sie sofort die Lautstärke hochgedreht. Ansonsten ignoriert sie meine Hörspiele, aber die kleinen Leute fand sie interessant.

      Dieses nicht lesen, wenn man sich den Spaß an der Folge nicht nehmen lassen will ...
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      Die Spielzeuge werden geheim mit Überwachungskameras ausgestattet und werden somit gezielt zur Spionage eingesetzt was sich für mich wie eine Mischung aus 1984 und Alexa anfühlte. Und im Laufe der Geschichte entwickeln die Spielzeuge ein Eigenleben, dass es in sich hat und sie rebellieren gegen ihre Erschaffer. Sehr interessante Handlungsentwicklung. Die kleinen erinnern mich ein wenig an Donald Chapman, dem kleinen Mann aus Dorian Hunter.


      Peter Flechtner spielt Takimo wieder völlig überzeugend. Kim wird von Ulrike Stuerzenbrecher gespielt. Sie macht das gut, aber zu den hervorragenden Leistungen von Claudia Urbschat-Mingues in Folge 1 und Sabine Arnhold in Folge 2 kommt sie nicht heran. Das ist aber auch dem Drehbuch zu verantworten, die der Person Kim nicht so viel Aufmerksamkeit widmet wie den anderen beiden Frauen. Okawa wird von Kaspar Eichel gespielt. Der macht das sehr gut. Ich finde es auch gut, dass man nicht versucht hat ihn japanisch klingen zu lassen, was wahrscheinlich in die Hose gegangen wäre.

      Die Musik finde ich wieder wunderbar stimmig. Sie macht Laune und zieht einen noch mehr in die Takimo Welt hinein. Bei Track 20, bei ca. 28 Sekunden gibt es eine Musik, die mich sehr an einen Krimi erinnerte. Kann mir jemand sagen, ob euch diese Musik an etwas erinnert? Irgendein Krimi?

      Das Cover ist interessant. Es zeigt 3 Puppets von Puppetworld.

      Das Booklet ist wieder sehr informativ. Es erklärt uns weiße Zwerge, schwarze Löcher und Supernovas.

      Eines hat mir aber nicht so gut gefallen. So gegen Ende (Track 29) ist die Handlung im Prinzip zu Ende, aber so richtig verstanden hatte ich die Zusammenhänge nicht. Da fängt dann Takimo an, die Zusammenhänge zu erklären. Das ist sehr interessant und die Erklärung ist faszinierend. Ich hätte es aber besser gefunden, wenn diese Erklärung irgendwie sanfter mit dem Medium Hörspiel in einem Dialog oder anderweitig erklärt worden wäre und keinen Monolog mit dem Zuhörer bedurfte. Auf der anderen Seite bin ich froh, dass es diese Erklärung gab, sonst wäre ich total im dunkeln geblieben. Aber da könnte man das Medium Hörspiel noch ein bisschen mehr ausnutzen anstatt Takimo am Ende die Zusammenhänge erklären zu lassen. Aber insgesamt eine hörenswerte Folge, die mir beim zweiten Hoeren noch mehr Spaß gemacht hat. Ich habe die Folge gleich 2x hintereinander gehört. Uebrigens gibt es noch eine kleine Handlung nach dem Abspann (wie bei den Marvel Filmen). Also bis zum Schluss dran bleiben.

      :st: :st: :st: :st: :st: :st: :st: :st3: :st2: :st2:

      Nun geht es weiter mit Folge 4 - Genesis II ....
    • Takimo 4 – Genesis II


      In dieser Folge geht es auf den Planeten Desseter, auf dem beim Abbauen von seltenen Mineralsalzen die Arbeiter im Sand auf ein undurchdringliches Material stossen. Selbst eine Sprengung kann dem Material nichts anhaben. Daraufhin werden Forscher und Archaeologen herangezogen und es scheint sich um ein uraltes Gebaeude der Maginaten zu handeln. Jedoch verschwindet dann das erste Forscherteam bei den Nachforschungen spurlos. Nun will der Museumsdirektor Mathabane ein zweites Forscherteam schicken, und bittet Takimo, das Team zu begleiten.

      Die Geschichte ist sehr spannend und originell im Hörspiel. Die Mischung aus SF und Archaeologie funktioniert wunderbar und die Geschichte zieht einen sofort in den Bann. Die Sprecher, Musik, Soundeffekte sind wieder perfekt eingebunden um die Geschichte zu unterstützen.
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      Die Geschichte hatte was von Stargate was ich sehr positiv sehe.

      In der Folge werden wieder wunderbar philosophische Fragen aufgeworfen.
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      Z.B. warum die Maginaten wenn sie zeitlose Materialien erschaffen konnten und selbst Lebewesen zeitlos machen können, selber aber nicht mehr existieren.
      . Oder ueber die unterschiedlichen sozialen Eigenschaften verschiedener Sternenvoelker. Und das geht noch tiefer. Eine wunderbare Geschichte und für mich bisher die beste Folge der Serie.

      Und ja, es gibt wieder eine starke Frauenrolle. Ich sehe hier nicht nur einen Trend, sondern denke auch, dass dies ganz gewollt so gemacht wurde und in das Worldbuilding eingebaut wurde, um zu zeigen, dass es in der Zukunft völlig normal ist, dass sie gleichberechtigt und gleich stark neben dem männlichen Geschlecht stehen. Wie @Ahtan ja schon oben geschrieben hat, ist die Serie stark von Humanismus und Ethik geprägt. Zurück zur Rolle der Samanta. Ich finde sie sehr gut. Der Charakter ist ein wenig genervt und ungeduldig mit Takimo, was einen schönen Reiz und ein bisschen Spice in die Geschichte einfließen lässt. Antje von der Ahe spielt die Samanta sehr gut. Sie ist ja sonst der Bordcomputer.

      Das Cover ist zweckmäßig. Ganz gut, aber es scheint so, dass die Kuppel über der Erde ist, während im Hörspiel gesagt wird, dass sie unterirdisch ist. Das passt irgendwie nicht, ist aber auch egal.

      Ich finde das Wortspiel mit Direktor Mathabane lustig, was die Stimmung aufheitert.

      Was mir ein bisschen fehlt, ist eine Rahmenhandlung. Bisher sind das alles Einzelfolgen, aber ich freue mich auf die Rahmenhandlung, die ja mit Folge 7 anfangen soll.

      Insgesamt eine klasse Folge, die man sich mit Genuss mehrmals und immer wieder anhören kann.
      :st: :st: :st: :st: :st: :st: :st: :st: :st: :st:
    • Takimo 5 – Esito


      Ein führungsloses, beschädigtes Raumschiff treibt auf Antares 4 zu. An Bord findet man tote Ahnus, eine Fledermaus ähnliche Lebensform von dem Planeten Esito, welcher kürzlich ein Touristenmagnet geworden ist. Um herauszufinden, was es mit diesem Raumschiff auf sich hat, begibt sich Takimo auf den Weg nach Esito.

      Es werden wieder aktuelle Themen angesprochen, z.B. wie das Paradies Esito vom Tourismus ausgenutzt wird und was das für diesen Planeten bedeutet. Aber insgesamt zieht sich die Geschichte, ist uninteressant, konnte mich nicht einfangen, ist auch nicht gut fokussiert und weiss anscheinend gar nicht richtig, wohin sie will. Waehrend die Folge 4 klar strukturiert war, wusste ich waehrend dieser Folge 5 eigentlich gar nicht, was die Personen nun auf dem Planeten machen und wonach sie suchen. Spannung konnte ich hier auch nicht spüren. Hier hat das Drehbuch total versagt.

      Das Cover ist gut (aber mein Cover ist viel dunkler als der Link hier zeigt). Das Booklet ist wieder sehr gut, das diesmal die Themen Symbiose und Traum beschrieben werden.

      Die Figur des Perry, eines sprechenden und singenden Zottelbären, geht gar nicht. Ich mag Jürgen Kluckert ja sehr gerne, und er macht anscheinend alles so wie das Drehbuch und die Regie ihn leitet (also an ihm liegt es nicht), aber die Figur des Perry erinnert mich sehr stark an Jar-Jar-Binks von dem ersten Star Wars Film. Da hätte ich gerne eine Laser-Pistole gehabt um diese Nervensäge abzusägen. Die Albernheit von dieser Person zieht dieses Hörspiel ins Lächerliche und schadet dem gesamten Hörspiel. Es macht das Hörspiel auch zu einem Klein-Kindhörspiel, so blöde und albern ist Perry. Warum muss dieser blöde Zottelbär auch noch dumme Lieder singen. „Klamotten, Klamotten,… die mögen selbst die Motten“. OMG.

      Außerdem finde ich zwei der Wortschöpfungen der beiden Lebensformen als sehr unglücklich. Die erste heißt "Ahnus" (really?) und dann gibt es noch eine zweite Lebensform die sich für mich wie "Murks" anhört. Also das ist meiner Meinung nach total unglücklich. Wenn ich das Hörspiel mal mit diesen beiden Lebensformen zusammenfasse: Das Hörspiel ist Murks und für den Ahnus.

      Das ist bisher die schwächste Folge von Takimo und ein Schuss in den Ofen. Ich hoffe, dass dies eine Ausnahme war und dass die nächste Folge wieder zur alten Stärke zurückfindet. Diese Einzelfolge kann man getrost auslassen (es sei denn, man möchte gerne das „Klamotten“ Lied hören (WÜRG) ). Es gibt zwei Sterne für gute Musik, Soundeffekte und gute Sprecher. Aber der Rest war unterirdisch.
      :st: :st: :st2: :st2: :st2: :st2: :st2: :st2: :st2: :st2:
    • @Cherusker
      Halt durch, die #5 ist "humortechnisch" ein einmaliger Ausreißer.

      Ich erinnere mich noch dunkel an die Folge & die Lieder des Zottelbären, empfand diese ebenfalls als albern und insgesamt eher schwach.

      Mit Folge #6 wird es wieder SF-lastig und mit der #7 kommt die Rahmenhandlung in Fahrt.
      Wenn ich mich nicht komplett irre, werden zumindest einige Elemente aus Folge #4 später noch eine Rolle spielen, evtl. auch aus anderen der frühen Folgen. ;-)
    • Cherusker schrieb:

      [...]


      Das ist bisher die schwächste Folge von Takimo und ein Schuss in den Ofen. Ich hoffe, dass dies eine Ausnahme war und dass die nächste Folge wieder zur alten Stärke zurückfindet. Diese Einzelfolge kann man getrost auslassen (es sei denn, man möchte gerne das „Klamotten“ Lied hören (WÜRG) ). Es gibt zwei Sterne für gute Musik, Soundeffekte und gute Sprecher. Aber der Rest war unterirdisch.
      Wieso...ich habe das Lied als Klingelton auf meinem Smartphone: "Dapp-Du-Dapp-Du-Dapp..." :wirr2:

      Ne, im ernst. Die Folge ist einfach scheiße. Da musste ich schon wirklich mehrfach auf die CD schauen und prüfen, ob ich wirklich in der richtigen Serie bin.

      Und wie @Marco schon sagte, ein in unseren Ohren, einmaliger Ausrutscher.

      "Magma" ist eine mega-starke Folge, allerdings befürchte ich, dass Dir die "Pas de deux"-Folge (7) nicht so gut gefallen wird, weil sie wieder etwas...etwas...nun ja...nicht unbedingt albern gehalten ist, aber Elemente beinhaltet, die in diese Richtung gehen. :huhu1:
    • Ich bin auch absolut überzeugt von der Serie.
      Insbesondere zu Beginn der Rahmenhandlung, in den Folgen "Mirokan", "Blaue Perlen" und "Metamorphose", wird atmosphärisch en wahres Meisterwerk aufgezogen.
      Die Folge mit dem singenden Zottelbär hat mir übrigens sehr gut gefallen - nicht eben wegen des *ähomm, hust* streitbaren Auftritts von Jürgen Kluckert, sondern der interessanten Komponente des "im Traum gefangen seins".

      Ich finde, es gibt keine vergleichbare Serie auf dem Markt. Von anderen SciFi-Serien hebt sich Takimo stark ab - was nicht heißen soll, dass es keine anderen hervorragenden Serien gibt.
      Der frühe Vogel fängt den Wurm.
      Aber die zweite Maus bekommt den Käse.
    • Die Idee des Zottelbären fand ich eigentlich ganz cool... Aber der ehrbare und talentierte Herr Kluckert war einfach eine Fehlbesetzung für diese Rolle.

      Na ja, habe gehört General Forbett lässt schon eine Staffel Abfangjäger, bestückt mit Atomraketen starten, um die Bedrohung auf die geistige Stabilität durch den singenden Zottrlbären zu beseitigen. :thumbsup:
    • Da es hier ja einige Takimo Hörer gibt...

      Ich habe damals ca 2006 angefangen die Serie zu hören.
      Die ersten 4 Folgen + Magma (6) fand ich sehr gut. Leider die restlichen Folgen bis zur 10 nicht mehr und ich stieg wieder aus.
      Aber der Geschmack verändert sich mit der Zeit und ich liebe Science Fiction.

      Robofarm Folge 7 gefällt mir heute sehr gut. Auch Mirokan (8) und vor allem Dalshim 11( gesprochen: Dahlschiem). :daumenhoch:
      Leider hab ich mich damals von den Blauen Perlen (9) und der (5) Esito ( DJ Bär Jürgen Kluckert als absoluter Störfaktor) getrennt.

      Puppetworld (3) war gigantisch und eine der besten Folgen.

      Kann jemand noch mal kurz spoilern was in der 9 passiert, und ob das Geheimnis der blauen Perlen aufgedeckt wird???

      Auf jeden Fall eine sehr hochwertige Science Fiction Serie, Soundeffekte und Musik befinden sich auf höchstem Niveau.

      Die Booklets enthalten wissenswerte Infos. Auch Peter Flechtner hör ich in jeder 2. Serie und Film, im Hörspiel eher seltener.
      [Flechtner hat über 3180 Synchroeinträge, Danneberg dagegen 1520. Ich könnte mir gut vorstellen, dass Peter Flechtner nicht billig ist!!!]

      Ich muß auch ganz ehrlich sagen, ich zahl lieber 12,95 für eine CD, mit der ich was anfangen kann,
      als 1€ pro Stück, weil ich s nur kaufe, weils halt billiger isch.... :dumm:
      Menschlichkeit ist nur noch eine dunkle Erinnerung...
    • Cherusker schrieb:

      Diese Einzelfolge kann man getrost auslassen
      TAKIMO 5 "Esito" (Juni 2005)

      Diese Folge halte ich auch für nur sehr schwer zu ertragen. Leider sind vermutlich die Schöpfer der Serie, Gisela Klötzer und Peter Liendl, zu weit über das beabsichtigte Ziel hinausgeschossen, als sie die Interpretation des sprechenden und singenden "Zottelbärs" (lt. CD-Booklet) von "Benjamin Blümchen"-Sprecher Jürgen Kluckert (dessen "zweite" Stimme nach dem verstorbenen Edgar Ott) so sehr an die Charakterisierung dieses "übergroßen" Kinder-Hörspiel-"Superstars" angelehnt haben. Dafür wird wohl Herr Kluckert weniger verantworlich sein.

      So völlig sinnfrei, wie diese Folge zum Veröffentlichungszeitpunkt erschien, ist sie im nachhinein betrachtet allerdings nicht. (Spoiler!)

      Spoiler anzeigen
      Denn in der Folge Nr. 23 "Qurandamu" (Juni 2014) erwähnt die KI/"Göttin" Aletheia, dass es im Zusammenhang mit der dort angebotenen Reise/Zeitreise zum mystischen Planeten Terra bereits auf dem Planeten Esito eine "Generalprobe" gegeben hätte, bei der "der Schwerpunkt der damaligen Reise nicht der exakten Rekonstruktion der Vergangenheit lag", sondern "es ging vielmehr darum, bestimmte Feinabstimmungen durchzuführen und die Verträglichkeit des Probanten (Anm.: Takimo) zu testen, damit später dann auch alles optimal funktioniert".


      Unter diesem Gesichtspunkt, kann man sich eventuell die Folge noch einmal anhören und zumindest versuchen, "seinen Frieden" mit ihr zu machen.
    • Cherusker schrieb:

      Was mir ein bisschen fehlt, ist eine Rahmenhandlung. Bisher sind das alles Einzelfolgen, aber ich freue mich auf die Rahmenhandlung, die ja mit Folge 7 anfangen soll.
      TAKIMO 4 "Genesis II" (Januar 2005)

      Die Folgen 1 bis 6 am Anfang der Serie "TAKIMO" scheinen tatsächlich als Stand-Alone-Abenteuer keinen Zusammenhang zu der später aufkommenden Rahmenhandlung zu haben. Aber auch bei der Nummer 4 findet sich in den späteren Folgen ein Verweis auf die in dieser Folge vorgefundenen Hinweise (Spoiler!)

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      In der Folge 18 "Omen" wird von Dame de SAWA ausgeführt, dass die mysteriösen "Mentoren" in der Vergangenheit immer dann, wenn Sternenvölker das "verschütttete" Wissen der "KI-Autoritäten" reaktivieren wollten, einen Interventions-Automatismus, ein Exempel, ein "Omen", eine Warnung, ausgelöst haben, die den entsprechenden Sternenvölkern signalisieren sollte: "Unterlasst die diese Experimente oder wir schicken euch ins Chaos", wie geschehen bei den Okwen (Folge 17 "Pantheon") oder den Maginaten (Folge 4 "Genesis II").


      Es ist also daher davon auszugehen, dass bereits zum Zeitpunkt der Dialogbuch-Erstellung (der Folgen 1 - 5) die Handlungsentwicklung der TAKIMO-Serie bereits grob oder aber auch bereits detaillierter ausgearbeitet war.