IMAGA - News

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    • Danke @der markus. Ich hoffe, dass deine Quelle Recht hat und dass GX 2019 kommt. Im Bezug auf Fallen hoffe ich, dass entweder deine Quelle da falsch liegt oder dass es eine andere Möglichkeit gibt, die Serie weiterzuführen, vielleicht bei HolySoft oder bei Maritim. Vielleicht können da ja Sebastian Pobot oder David Holy als Retter einspringen und diese geniale Serie am Leben halten und vielleicht zu einem erfolgreichen Relaunch bringen.
    • Hmm, wer könnten diese gut unterrichteten Kreise wohl sein, die sowohl über Fallen als auch über GX Bescheid wissen, sogar genaue Daten bei GX kennen und in der Position sind, sich zu gegebener Zeit selbst zu äußern? :sherlock: Und warum vermelden die Göllners dieser Welt gut unterrichteten Kreise das alles nicht einfach selbst? :zwinker: :green:

      Schade um Fallen.
      >> Kritik ist Liebe. <<
    • Ja, :danke: für die Antwort, aber ich wundere mich auch, dass sich die Verantwortlichen dazu nicht selbst äußern, sondern es anderen überlassen. :S
      Wenn die Einstellung von "Fallen" tatsächlich beschlossene Sache ist, wäre halt ein Kommentar aus "erster Hand" dazu ganz nett den Fans von Staffel 1 gegenüber. :pfeifen: Vor allem auch, um Gerüchte und ein "Stimmt das, was Du da sagst denn überhaupt?" zu vermeiden. :zwinker:
      Aber gut, wie die Info an uns gelangt, ist letztlich egal...
      Wobei ich diese hier halt doch sehr enttäuschend finde. :thumbdown:
      Für die vielen Wartenden und Unterstützer von GGX hoffe ich, dass sie tatsächlich "nur" noch bis Oktober 2019 ausharren müssen und dann endlich ein Finale dieser Serie erhalten. :daumendrueck:
    • Ben Kenobi schrieb:

      Und genau da liegt der Punkt, wenn Imaga durch die Gesamtheit der Entlohnung in Schwierigkeiten geraten ist, das bedeutet dieses, das eben das Gleichgewicht der verschiedenen Gewohnheiten zu ungunsten des Labels verschoben wurde.
      Eben nicht! Der Hörspielkuchen ist doch in 2018 mit Sicherheit so groß wie seit Ewigkeiten nicht mehr. Die Musikkonzerne verdienen sich dumm und dämlich, das ist doch alles der helle Wahnsinn! Was sich natürlich zu Ungunsten des Labels verschoben hat, das ist der Marktanteil. Der von maritim und anderen ist gigantisch gestiegen, wohl auf Kosten von IMAGA und paar anderen.

      Ben Kenobi schrieb:

      Und das sind halt eben die Aldi-Käufer, welche dafür Sorgen, das die Grosskonzerne verdienen, aber die kleinen Lieferanten wie "Bauern" mit einer Entlohnung abgespeisst werden, die kaum zum überleben reicht.

      Kleine Lebensmittelerzeuger und kleine Hörspiel-Label werden es immer schwerer haben zu überleben.
      Ich bin mir nicht sicher, ob der Vergleich Bauernhof und Supermarkt mit Hörspielszene so passgenau ist, aber das ist natürlich richtig. Landwirtschaftliche Produkte unterliegen Weltmarktpreisen, die null Rücksicht auf die konkreten Produktionsbedingungen vor Ort nehmen. Das ist so, weshalb die Staaten ja mit Subventionen Ausgleich schaffen müssen, völlig zurecht. Für "Kleine Lebensmittelerzeuger" allerdings schaut die Sache ganz anders aus. Die "Organic Fruit and Vegetable Farm" bei der wir direkt beim Erzeuger Obst und Gemüse einkaufen, macht sehr gute Geschäfte. Und meine Quelle für Biotomaten hat es leider nicht mehr notwendig, vom Berg runter in die Stadt zu fahren, er verkauft "oben" eh mehr als genug.
      Klar, persönliche Beispiele (noch dazu aus einem fernen Land), die keinerlei Anspruch auf Allgemeingültigkeit haben, aber dass es einen Megatrend Bio gibt, das sieht man ja bei jedem Diskonter. Apropos, wenn ihr mal in AT seid, geht in einen lokalen Aldi, die Preise für Milch, Eier, Sahne und dergleichen sind der Hammer. Und ganz bestimmt nicht hammerbillig.

      Das Problem mancher Hörspielschmieden ist eine unrealistische Markteinschätzung. Jeder, der immer noch glaubt, "meine Hörspiele sind so viel geiler als die der Konkurrenz, die gehören für 12 Euro für 70 Minuten Spaß verkauft und nicht im Stream an die breite Masse der Aldischmarotzer verramscht", der bekommt halt vom Markt die entsprechende Antwort. Zurecht, denn der Markt hat immer Recht.

      Hört doch auf Buratino und tut Euch zusammen, werdet größer und stärker, dann kann das auch mit einer zweiten Staffel von Fallen was werden. Wenn die Allerkleinsten dann aber nicht einmal die Rechte für ihre eigenen Produktionen zur Gänze haben, dann ist sowieso Hopfen und Malz verloren.

      Ben Kenobi schrieb:

      das sind die Leute die nach Paleo-Diät versuchen zu leben.
      Touche!!! :D

      Und jetzt warten wir mal ab, was Döring bei Pobot und Göllner bei Holy in 2019 alles im Köcher haben.
      Kuck, Mama, ein Kolonist - Nein, mein Kind, s ist ein Tourist - Das Peitschen hier ist nur ein Spiel - Die Sklaven wissen um das Ziel.

      Für Weiß und Schwarz ists ganz schön hart - Und Urlaub hier ist echt apart - Geschichte, ach, das ist mir was - Ich hab genug, lassen wir das.

      Ich will niemand leiden lassen - Und schrein vor Schmerz und Pein - Lieber wollen wir tanzen gehn - Für immer Freunde sein.
    • GrimReaper schrieb:

      Der Hörspielkuchen ist doch in 2018 mit Sicherheit so groß wie seit Ewigkeiten nicht mehr.
      Das ist eine Sache der Betrachtung.
      Geh in einen x-beliebigen Unterhaltungselektronik-Markt und schau wieviele Meter Verkaufsregal noch für Hörbücher und Hörspiele zur Verfügung stehen.

      Da liegt doch das Problem, das eben der haptische Markt und die digitalen Verkäufe neben dem Stream nicht bestehen können.
      Ebensowenig wie Videotheken gegenüber dem Stream bestehen können.
      Was zur Folge hat, das sich nur noch sehr wenige die Taschen voll machen und der Rest eben nur noch "Krümel" bekommt.


      GrimReaper schrieb:

      Das Problem mancher Hörspielschmieden ist eine unrealistische Markteinschätzung.
      Das Problem ist nicht die Markteinschätzung, sondern die Mentalität der

      GrimReaper schrieb:

      Masse der Aldischmarotzer
      denn das wird irgendwann den Effekt haben, das es nur noch Masse statt Klasse geben wird.
      "Great men are forged in fire. It is the privilege of lesser men to light the flame"
    • Nun ist es auch offiziell verkündet, IMAGA ist ab sofort Teil der Maritim-Welt "mit alten und neuen Titeln".

      Mal sehen, was ich da hören werde, die neuen Titel interessieren mich ehrlichgesagt mehr als die alten.
      Kuck, Mama, ein Kolonist - Nein, mein Kind, s ist ein Tourist - Das Peitschen hier ist nur ein Spiel - Die Sklaven wissen um das Ziel.

      Für Weiß und Schwarz ists ganz schön hart - Und Urlaub hier ist echt apart - Geschichte, ach, das ist mir was - Ich hab genug, lassen wir das.

      Ich will niemand leiden lassen - Und schrein vor Schmerz und Pein - Lieber wollen wir tanzen gehn - Für immer Freunde sein.
    • Ich weiss nicht, was ich davon halten soll. Ist es gut, wenn kleine Labels ihre Selbstständigkeit verlieren und sich bei großen Eingliedern müssen?

      Momentan gibt es in der Erwachsenen Hörspiele Branche wirklich fast nur noch Global Player,ich wünsche mir das dies zum Vorteil der Label sein wird.
    • @Haggi

      Das frage ich mich auch, und mich würden schon die Bedingungen interessieren, die da ausgehandelt wurden. Wie viel Autonomie bei Auswahl und Umsetzung von Stoffen bleibt ihm nun noch?

      Spontan würde man ja davon ausgehen, dass der neue Status eher einer Verschlechterung gleichkommt. Aber man kennt halt die Bedingungen nicht. Döring ist ja nicht irgendwer. Vielleicht findet eben dies auch Niederschlag in der Vereinbarung.

      Andererseits werden offensichtlich Fallen und Foster nicht (dauerhaft) weitergeführt. Obwohl Döring da sicher, wäre er autonom, anders entschieden hätte. Jedenfalls gehe ich nach der Ankündigung einer zweiten Staffel Fallen stark davon aus.

      Man könnte also den Wegfall dieser beiden Serien als Indiz dafür nehmen, dass Döring nicht mehr so frei in seinen künstlerischen Entscheidungen ist wie zuvor. Und das wäre natürlich schade.

      Ich hoffe aber, dass man ihm wenigstens mit Blick auf die Zukunft alle Freiheiten lässt. Ich kann mir Döring nicht als Auftragsarbeiter vorstellen, der die Ideen eines anderen umsetzt. Und für mich wäre das auch Verschwendung seines Talents und seines Potentials.

      Das dürften auch die Verantwortlichen bei maritim wissen.

      Insofern bin ich jetzt einfach mal vorsichtig optimistisch. (Fühlt sich komisch an! :D )
      >> Kritik ist Liebe. <<
    • Ich finde es nicht so schlimm das Fällen nicht weitergeht.

      Die bisherigen 6 Folgen kann man auch so gut hören, und der fiese Cliffhänger am Ende lässt einen mit Hunger auf mehr zurück.

      Übrigens halte ich nicht nur die Streamer für Schuld am Einnahmerückgang bei den Labels. Es wird einfach insgesamt zu viel produziert, wenn man nicht ein Hardcore-Sammler ist, hätte man gar nicht das Geld sich alles Interessante zu kaufen - selbst wenn man wollte.

      Insofern graben sich die Labels selbst das Wasser ab, Output reduzieren = die abhängigen "Junkies" zum Kaufen anreizen. (Ich weiss, gewagte These 8o )