Geister-Schocker - 74 - Der Werwolf von Epprath (Christoph Schwarz 9)

    • Bei der G.-S.-Reihe war Durchschnitt doch schon immer der gehobene Standard, wenn man es so ausdrücken möchte.
      Bin mal wieder erstaunt darüber, dass Hörer da Stories über dem Mittelmaß erwarten. :schulter:
      Ich höre hier ja nur mit, kaufe nicht selbst, bin daher schon zufrieden, wenn mich die Folge einigermaßen unterhält, so wie z.B. gerade die vorherige: "Vampire auf der Bohrinsel", die ich schön retro fand und die wirklich mal - im Verhältnis - gut war!
      "Christoph Schwarz" hat doch schon als Vorlage nur eher unglaubwürdiges Trivialroman-Niveau, das man entweder mag oder auch nicht.
      Aber wie soll denn da als Hörspiel ein akustisches Meisterwerk herauskommen?

      Gut, mit der Sprecherleistung hat das nichts zu tun, wenn die lahm ist, gibt es keine inhaltliche Erklärung, außer einer Regie, die geschlafen hat oder der es auch egal war.

      Muss sagen, ich bin jetzt regelrecht gespannt auf diese Folge, um mir mein eigenes Urteil zu bilden. :)


      Sommer ist die Zeit, in der es zu heiß ist, um das zu tun, wozu es im Winter zu kalt war. (Mark Twain)
    • So, gehört.
      Hat meinen über die letzten beiden Folgen schon sehr ausgeprägten Eindruck, dass ich mit den Christoph Schwarz-Stories nichts mehr anfangen kann, nochmals bestätigt.
      Gestelzte Sprache ( aber da schrieb ja S.R.-Fan schon, das sei auch in der Vorlage so :S ) und wieder ein komplett an den Haaren herbeigezogener Plot (ich dachte nicht, dass der Fund des Nibelungenschatzes nochmal getoppt werden könnte... :aechz: )
      Spoiler anzeigen
      Aber die künstliche Befruchtung von Frauen mit Wolf-Mensch-Gen-Mix-Embryonen - das außerdem noch, bevor es IV-Fertilisation überhaupt gab, :wirr2: war einfach einen Ticken des Blöden zuviel! Und dann schreddert das "Ergebnis" als Erwachsener mit einmal reihenweise Menschen auf blutigste Splatter-Art!
      Ich kann bei C.S. mit dem übersinnlichen Hokuspokus und mit Hausgeist "Belinda" leben, aber das hier war schlichtweg Humbug!

      Mir gefällt auch die Figur der "Carmen Aiello" - als quasi übergangslose Neu-Geliebte für Christoph - nach wie vor nicht.
      Nadine? Wer war schon Nadine? Pech, dass sie ums Leben kam, Kollateralschaden halt. :pfeifen:
      Carmen ist ja eh viel intelligenter (weiß praktisch alles, was Christoph nicht weiß ;) ), ist außerdem als Historikerin prädestiniert zur Co-Detektivin - und dann so "aktiv" (wo, brauchen wir bei dieser Serie nicht erst zu fragen... :kicher: ).
      Hinzu kommt noch, wie Marie Bierstedt sie anlegt. Ihre auf mich gewollt positiv wirkende, fast schon überkandidelte Art, stellenweise, als habe man einen Teenager vor sich, zusammen mit den gekünstelten Sätzen, die die Figur immer wieder von sich geben muss - nee, danke!
      Da höre ich es doch um ein Vielfaches lieber, wenn Christoph mit Conni ermittelt!
      Nächstes Mal dann hoffentlich wieder, wenn es um die "Nixe" geht.
      Carmen kann ruhig zuhause bleiben und Führungen veranstalten - oder sich mit Belinda unterhalten. :hinterhaeltig:

      Mein Fazit: Für eine G-S-Geschichte absolut durchschnittlich und keinesfalls schlechter als sehr viele andere, aber für mich halt ein weiterer Abstieg beim "Detektiv des Übersinnlichen", den ich in den ersten zwei, drei Folgen noch gar nicht schlecht fand.


      Sommer ist die Zeit, in der es zu heiß ist, um das zu tun, wozu es im Winter zu kalt war. (Mark Twain)
    • Agatha schrieb:

      und wieder ein komplett an den Haaren herbeigezogener Plot (ich dachte nicht, dass der Fund des Nibelungenschatzes nochmal getoppt werden könnte... )
      Oh, da kommt noch so einiges in den nächsten Folgen/Bänden. Beim Lesen der Heftromane bin ich jetzt bei Teil 37 und habe schon so einige Male den Kopf geschüttelt. Aber nichtsdestotrotz gefällt mir die Reihe trotzdem irgendwie, dass ich zumindest weiterlese.


      Agatha schrieb:

      Carmen ist ja eh viel intelligenter (weiß praktisch alles, was Christoph nicht weiß ), ist außerdem als Historikerin prädestiniert zur Co-Detektivin
      Wenn ich mich richtig erinnere, war Nadine doch aus Historikerin. Das hat mich in der Folge auch etwas gewundert, dass das so hervorgehoben wurde.
    • S.R.-Fan schrieb:

      Wenn ich mich richtig erinnere, war Nadine doch aus Historikerin.
      Stimmt, jetzt, wo Du es nochmal sagst, das war sie auch! :zustimm:
      Ist sie nicht u.a. Spezialistin für das Leben der Kelten gewesen?
      Möglich, dass hier nur nochmal hervorgehoben wird, wie toll Carmen in jeder Hinsicht zu Christoph passt, weil Conny doch Nadine nicht mochte/ eifersüchtig war, die Neue aber gut findet. ;)


      Sommer ist die Zeit, in der es zu heiß ist, um das zu tun, wozu es im Winter zu kalt war. (Mark Twain)
    • Ein Sonnenbad heute bei 27 Grad und dazu die neue Christoph Schwarz Folge auf den Ohren. Nach der für mich wirklich gelungenen Bohrinselfolge fand ich auch diese Folge OK. Ich mag die Schwarz-Serie, weil sie in Deutschland spielt und sich auch tatsächlichen Sagen und Märchen zum Vorbild nimmt. Damit habe ich gleich ein bisserl einen „realen“ Betug dazu und man kann auch ein wenig über die Geschichte daneben in Erfahrung bringen. Die gestelzte Sprache von Christoph Schwarz habe ich nicht als störend empfunden. Die Geschichte selbst wirkt auf mich, wenn ich sie so zusammenfassend von Agatha weiß auf grau lese auch sehr an den Haaren herbeigezogen. Aber beim hören fand ich das Ganze eigentlich erfrischend anders als die üblichen Werwolfgeschichten, die ja im Grunde auch weit weg von irgendwelchen Realitäten sind. Für mich war es ein angenehmes Hörspielerlebnis, irgendwo zwischen gut und durchschnittlich und besser als viele andere Hörspiele der Reihe, die aber mittlerweile so viele Folgen auf dem „Buckel“ hat, dass ich doch neben vielen Folgen, die fade und austauschbar sind, doch auch einige Folgen habe, die ich als angenehmen Hörgenuss empfinde. Und zu diesen Folgen werde ich in Zukunft auch gerne greifen um sie wieder zuhören. Ich für mich weiß was mich bei der Reihe erwartet und ich als Vielhörspielhörer bin froh wenn ich ab und an meine „Dosis Trash“ durch diese Geisterschocker spendiert bekomme. Auf die Nixe, also die nächste Christoph Schwarz Folge freue ich mich schon :]
      Baba :winke4:
    • Mir hat das Hörspiel gut gefallen, obwohl ich nicht so der Christoph Schwarz Fan bin (fand die erste Folge total grottig).
      Ich fand es eher erfrischend, dass hier mal eine ganz andere Art Werwolf agiert.
      Auch die Sprecherleistungen und Sounds waren durchaus gelungen.
      Hat mir tatsächlich Lust auf die nächste Christoph Schwarz Folge gemacht.