Dark (Netflix)

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    • Dark (Netflix)

      Eine Deutsche Netflix Mystery Serie...
      Beworben mit "Das Deutsche Pendant zu "Stranger Things"...

      Hab ich an einem Tag "Gebingewatched" ... =)

      Diese Vergleiche mit "Stranger Things"... sind meiner Meinung nach aus der Luft gegriffen.
      Verschwundene Kinder... Ne Höhle und viel Geheule... Drama...

      Tja, was soll man dazu sagen... Wars spannend? Nö... Nicht wirklich.
      Die Geschichte dreht sich um Zeitreisen (soviel kann man sagen ohne zuviel zu spoilern)...

      Die Darsteller waren "bemüht"...

      War OK... aber mehr auch nicht... An "Stranger Things" kommts nicht ran. Das sind zwei verschiedene Qualitäts-Level.
      Was mir sauer dabei aufstößt... immer diese "Auffüller-Folgen"... eine eigene Wortkreation, die es eigendlich ganz gut beschreibt.
      Du schaust Dir ne Folge an... eigendlich passiert nix... und schon ist die Folge zu Ende...

      Alla "Lost"...

      Naja...

      Von der Story her nicht schlecht, aber irgendwie nicht wirklich rund.
      Kann man schauen... man hat aber nix verpasst wenn mans bleiben läßt.

      Trailer:
    • Ich habe mir gestern die erste Folge angeschaut und bin recht angetan. Sehr schoen. Die Beschreibung "Mischung aus Stranger Things und Twin Peaks" trifft es ganz gut. Sehr mystische Serie. Ich schaue weiter. Und die Serie hat international auch sehr gute Kritiken bekommen und ist daraufhin auch jetzt schon fuer eine zweite Staffel erneuert worden. Ich habe sie meinen Kollegen empfohlen.
    • Ich habe bisher die ersten beiden Folgen gesehen und bin total begeistert. Super Stimmung und wie die Geschichte erzählt wird ist genial.

      Ich stimme dir zu. Mystery muss man schon mögen. Also wer Lost oder Stranger Things mag wird hier glaube ich auf seine Kosten kommen.

      Hier ein Artikel:

      independent.co.uk/arts-enterta…elease-date-a8121961.html

      @T-Rex - Lass mich wissen, wie du die weiteren Folgen findest.
    • Ich habe die dritte Folge gestern geschaut und WOW. Es geht nun richtig ins eingemachte und Antworten werden geliefert. Wie die Serie gemacht ist, ist absolut klasse. Ich sehe diese Serie auf dem gleichen Level wie Stranger Things, vielleicht sogar noch ein bisschen besser. Auf jeden Fall ein Knaller fuer mich. Ich persoenlich geniesse die Serie noch mehr als Stranger Things. Die Musik ist auch super.

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      Die Zeitreise zurueck nach 1986 ist super gemacht und am Ende der Folge der Splitscreen um klarzustellen, welche Person ist wer in 1986 und heute. Genial gemacht. Ich finde es auch erstaunlich, wie aehnlich sich die jungen Schauspieler in 1986 den Erwachsenen Schauspielern von heute aehneln.
    • Ich habe die Serie gleich am ersten Wochenende geguckt und bin im großen und ganzen zufrieden damit. Hatte bei Cinefacts dazu einen längeren Text geschrieben, den ich hier einfach - aus reiner Faulheit - mal zitiere:

      schelo schrieb:

      Alles in allem kann man schon von einem - zugegeben, kleinen – Quantensprung in der deutschen Serienlandschaft und speziell bei
      deutschen Genre-Produktionen reden. Bei der Optik hat man sich stark an
      den besseren skandinavischen Produktionen (z.B. DIE BRÜCKE) bedient. Und
      dabei auch kapiert, dass es nicht reicht, einfach nur Farben
      rauszudrehen oder den Taubenblau-Filter drüber zu legen, um die
      gewünschte Atmo rüberzubringen.

      Auch bei den Schauspielern gab es etwas mehr unverbrauchte Gesichter zu
      sehen, die man sich ebenfalls gut in düsteren skandinavischen Thrillern
      oder insbesondere im Fall von Hauptdarsteller Oliver Masucci in
      französischen Polizeifilmen vorstellen könnte.

      Einzig bei der Masse an Teenagern hätte man versuchen können, Jungs zu
      finden, die nicht alle aussehen, als wären sie dem ORPHAN BLACK Programm
      entsprungen. Generell macht es die schiere Masse an Charakteren nicht
      gerade einfach, den Überblick zu bewahren – speziell dann nicht mehr,
      wenn die anderen Epochen ins Spiel kommen.

      Ich halte den Plot für spannend und interessant genug, um zumindest eine
      2. Staffel zu rechtfertigen. Länger sollte man das aber nicht ziehen.

      Jetzt zum größten Negativpunkt: Dem Sounddesign.

      Anscheinend war man sich nicht sicher genug, ob die Geschichte und die
      Schauspieler die gewünschte Atmo kreieren und hat deshalb „zur
      Sicherheit“ die Tonspur mit Musik und fiktiven Geräuschen zugeknallt.
      Zum einen extreme tiefe Töne (a la Contrabass), welche regelmäßig dafür
      sorgen, dass Dialoge untergehen. Ja, es gibt Untertitel, aber wenn ich
      eine Serie in deutscher Sprache schaue, möchte ich die nicht zuschalten
      müssen.

      Schlimmer noch ist der ständige Einsatz von Hochfrequenztönen. Wer vor
      der Serie noch nicht an Tinnitus litt, hat ihn nach den 10 Folgen mit
      Sicherheit. Das schlimme ist, dass es nicht beim Einsatz auf der
      Musikspur bleibt. Auch diverse Umgebungsgeräusche werden auf dieses
      „Level“ gehoben. Die Bremsein eine Autos quietschen = Zahnarztbohrer 2m
      weiter. Ein altes Telefon klingelt = Zahnarztbohrer im anderen Raum.
      Und, und, und. Es treibt einen in den Wahnsinn.

      Das hat die Serie nicht nötig und ich hoffe, man spart sich das in der 2. Staffel.

      Zum Abschluss lobende Erwähnung an Carlotta von Falkenhayn, die mit
      ihren 10 Jahren so einige gestandene Mimen an die Wand spielt und dabei
      als Taubstumme mit die besten „Dialoge“ hat. Leider meinte der
      Drehbuchautor sie und ihre Filmschwester nach 3 Folgen erst einmal
      komplett verschwinden zu lassen.
    • Danke fuer deine Eindruecke @schelo. Ich kann das mit dem Sounddesign aber nicht nachvollziehen. Ich brauche keine Untertitel und die Gruselsounds und die Effekte finde ich sehr stimmungsvoll. Selbst meine Frau im Nebenraum wurde durch den Sound auf die Serie aufmerksam. Eine 2. Staffel ist schon in Arbeit. Wieviele Staffeln es geben wird, wird sich zeigen lassen. Solange es erfolgreich ist, wird es wohl laufen aber Netflix macht gerne nach maximal 5 Staffeln Schluss.

      Ich finde auch, dass man die Personen sehr gut unterscheiden kann. Ich habe sonst auch manchmal Probleme Personen auseinander zu halten, aber hier sahen die Jungs und Maedchen meiner Meinung nach doch recht unterschiedlich aus. Vor allem hilft auch am Ende der 3. Folge, dass man
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      mit dem Splitscreen erklaert, welche Person in der Gegenwart welche Person in 1986 ist
    • Cherusker schrieb:

      die Gruselsounds und die Effekte finde ich sehr stimmungsvoll.
      Wie ich schon schrieb, diese konstanten Hochfrequenztöne haben mich bald in den Wahnsinn getrieben. Die machten Sinn, solange sich Personen der Höhle näherten bzw. sich darin befanden. Aber bei allen anderen Szenen hätte das nicht sein müssen. Für mich ist DARK in diesem Fall das Negativ-Beispiel für "Weniger ist manchmal mehr".

      Nur um das klarzustellen: Der Einsatz des "´Contrabasses" ist ja OK (und verdammt atmosphärisch). Aber man muss ihn eben nicht andauernd einsetzen. Die Dosierung macht das Gift.
    • Gestern habe ich die Folgen 4 und 5 geschaut. Wow. Die Serie wird noch besser.
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      Der Hintergrund warum Hannah so scharf auf Ulrich ist, war super. Die Splitscreenszenen, die aufloesen, wer wer in 1986 ist und wer in 2019 ist, ist genial gemacht.


      Und die Aufloesung, dass
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      der Mann der sich am Anfang der ersten Folge erhaengt hat, Mikkel ist, war ein absoluter Schocker und auch genial


      Insgesamt fuehlt sich die Serie auch so genial an, da man Antworten bekommt. Nicht so wie bei Lost wo es ewig keine Antworten gab. Hier bei Dark gibt es immer noch viele offene Fragen aber es gibt auch regelmaessig Antworten. Genau die richtige Mischung. Ich kann nicht genug bekommen. Wenn ich die Serie zuende geschaut habe, werde ich sie nochmal von vorne schauen. Bisher vielleicht die beste Serie des Jahres fuer mich. Auf jeden Fall geniesse ich die Serie mehr als Stranger Things - Staffel 2.