Interview mit Volker Sassenberg

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    • Also mir hat das Gespräch zwischen den beiden gut gefallen. Da ich auch selbstständig bin, kann ich sehr vieles was er in Sachen Motivation schreibt, sehr gut nachvollziehen. Mir geht es manchmal ganz ähnlich. Interessant war die Geschichte rund um den "Diebstahl". Ich muss mal nachlesen wer das gewesen ist und zu welchem Label dieser samt Bibliothek gewechselt ist.

      Auch wenn er über 2 Jahre die Szene nicht verfolgt hat, so fand ich diesen Absatz in Blickrichtung YouTube-Videos sehr interessant:

      Volker Sassenberg schrieb:

      Ich würde mich freuen, wenn das Hörspielgeschäft sich auf ein ganz elementares Ding konzentriert, nämlich das Hören ohne Bilder. Da gibt es ja eine Analogie: In dem Moment, in dem die Leute, die hinter einem Projekt stehen, plötzlich in der Wahrnehmung zu präsent sind, dann geht das auf Kosten der Phantasie und des Hörspiels selber. Es ist viel schöner, wenn die Leute, die das tun, gar keine so große Rolle spielen. Und das würde ich mir für mich persönlich auch wünschen.

      Ich für mich lese heraus, dass es persönliche Gründe (Motivation) gab warum er sich zurückgezogen hatte und nichts verlautbaren ließ.


      Ich lese heraus, dass es mit Burns und Point Whitmark weitergehen wird, beides wahrscheinlich noch 2017 und Point Whitmark zuerst.

      Ich lese heraus, dass es mit Abseits der Wege nicht mehr weitergehen wird.

      Also ich bin mit dem Ergebnis zufrieden und hole mir meine CDs aus dem Keller zum baldigen hören. Ich freue mich sehr :]
      Baba :winke4:
    • Ich fand das Interview auch sehr gut. Das wichtigste fuer mich ist auch, ob es weitergeht. Die Aussage dazu fand ich Zwiegestalten. Bei Point Whitmark scheint es schon fertige Folgen zu geben, aber bei Burns fand ich die Aussage nicht ueberzeugend. Erst sagt er dass sie noch 2017 kommen aber auf der anderen seite scheint er noch keine konkreten Pläne zu haben. Also bis ich da mehr Konkretes höre, halte ich da meine Erwartungshaltung erst mal in Zaum.
    • Mich persönlich hätte es noch interessiert ob und wenn Ja wann Burns auf Spotify Einzug hält. Dann könnte ich bequemer hören und würde wohl sehr oft meine Lieblingsfolgen hören wenn ich unterwegs bin. Ich denke mir es wäre an der Zeit ... ;)
      Baba :winke4:
    • Also erstmal Gratulation an den Interviewer für seinen Scoop. Und ganz toll fand ich, dass es ein richtiges Gespräch war und eben kein Mail-Austausch. :]

      Das Interview selbst sehe ich zwiespältig. Ich fand Herrn Sassenbergs Antworten sehr interessant, auch der "Tonfall" war dieses Mal ein anderer als beim letzten aus 2015, wie mir scheint, aber in allen Teilen haben mich seine Aussagen nicht überzeugt, und ich muss gestehen, dass ein Hauch mehr erkennbare Bereitschaft zur Selbstkritik sehr sympathisch rübergekommem wäre.

      Dabei kann ich grundsätzlich das meiste, was er sagt, nachvollziehen. Der Punkt mit dem Schweigen bleibt jedoch. Und der hinterlässt nach wie vor einen schalen Nachgeschmack bei mir.

      Auch dass zu Herrn Gloge nichts gesagt wurde, fand ich bedauerlich. Der war ja nicht irgendwer, sondern GB war auch in Teilen sein Werk - mag Herr Sassenberg auch der Kopf dahinter sein.

      Und was die Präsenz seiner Person angeht: Naja, das ist etwas, was ich, ehrlich gesagt, nicht so ganz nachvollziehen kann. War Herr Sassenberg denn so präsent? Noch dazu gegen seinen Willen? Ich erinnere mich eher an seine doch recht vollmundigen Ankündigungen, zB auch im letzten Interview 2015. Aber die kamen doch eigentlich immer aus eigenem Antrieb. Und dass man ihn nachher an seinen eigenen Worten misst - nun ja, ich finde nicht, dass man sich später dann darüber beschweren kann.

      Gleiches gilt für das Schweigen. Viele Spekulationen wären gar nicht aufgekommen, wenn es mal einen Dreizeiler gegeben hätte. Den ich nach wie vor anständig seinen Fans gegenüber gefunden hätte, die ja mitten in einem unveröffentlichten Mehrteiler hingen...

      Apropos: Der letzte Teil des Fünfteilers wurde nicht mal erwähnt. Das fand ich sehr vielsagend. Darum stimme ich @Cherusker zu: Sehr ermutigend klingt das nicht

      So bleibt für mich im Fazit nur Folgendes:

      Es freut mich, dass Volker Sassenberg wohlauf ist. Ich halte ihn für einen wirklich großen und talentierten Hörspiel-Regie-Künstler. Aber die Aussagen zu der für mich einzig relevanten Serie Gabriel Burns legen nicht unbedingt nahe, dass sich in Zukunft an den Schwierigkeiten etwas ändern wird, die GB in der Vergangenheit immer haben stocken und eintrüben lassen. Ich hätte mich über einen Wiedereinstieg mit neuem und verlässlichem Spirit sehr gefreut. Davon konnte ich aus seinen Worten jetzt leider nichts herauslesen. Darum vermag meine Euphorie heute leider noch nicht neu zu entfachen. Vielleicht tut sie das ja zu einem späteren Zeitpunkt noch.

      Bis dahin bleibe ich ernüchtert zurück, wünsche Herrn Sassenberg und seinen treusten Fans allerdings von Herzen gutes Gelingen.

      Und noch einmal herzlichen Dank dem Interviewer für seine Mühen!
      >> Kritik ist Liebe. <<
    • Also die "typischen Sassenbergschen Schwierigkeiten" wird es wohl weiterhin geben. Alleine aus dem Grund, dass Sassenberg immer Sassenberg bleiben wird und von daher sind Schwierigkeiten nun mal auf Grund seiner Persönlichkeit vorprogrammiert. Ansonsten empfand ich dass er sehr wohl einen motivierten Eindruck macht.
      Baba :winke4:
    • Ich finde, dass sind doch wirklich gute Neuigkeiten!
      Dem Poldi vielen, vielen Dank für sein kleines Projekt und Arbeit, welche damit verbunden war. Darauf haben wir immerhin 2 Jahre und 5 Monate lange gewartet.
      Klasse! :daumenhoch:
      Menschlichkeit ist nur noch eine dunkle Erinnerung...
    • Auch ich bedanke mich bei Poldi
      Super Interview, einzig hätte mich noch interessiert, ob es bei GB inhaltlich direkt weitergeht. Oder ob die Story, umgeschrieben wird (neuer Autor).... "bei Burns ist noch mehr in der Mache" lädt ja zu Spekulationen ein.

      Aber insgesamt ein gutes Interview, auch mit überraschend ehrlichen Antworten (Erschöpfung) von Volker Sassenberg!!! :thumbup:
      Mir reicht das als Begründung für das Schweigen völlig. VS sagt ja selbst, dass ihm alles über den Kopf gewachsen ist.
      Schön, das es ihm insgesamt gutgeht und auch, dass es mit PW und GB weitergeht.
    • Mein Dank geht ebenfalls an Poldi :danke:

      Ich fand das Interview schön geführt & aufschlußreich, vor allem wurde Point Whitmark ziemlich ausgiebig thematisiert - ich freue mich sehr über die geplante Weiterführung, wenngleich keine konkreten Daten, Titel o.ä. genannt wurden.

      Für Herrn Sassenbergs Empfindungen gegenüber den Schmähkritiken, Beschimpfungen, Beleidigungen, Betrugsvorwürfen und Boykottaufrufen habe ich tiefstes Verständnis....auch wenn alle wohlwollenden und höflichen Fans das am Ende mitausbaden mussten, verstehe ich doch, wenn man ab einem gewissen Punkt sagt: "Darauf hab' ich echt keinen Bock mehr!"
    • Den Verdruss verstehen kann ich auch auf jeden Fall. Vor allem bei den ganz heftigen Ausfällen, die man ja manchmal lesen muss.
      Dass man dann aber die Wohlwollenden und die Fans der Serie gleich mitbestraft, kann ich dennoch nicht verstehen.

      Die Kommentare hinter dem Link finde ich jetzt aber eigentlich nicht so übermäßig extrem (da habe ich schon ganz anderes gelesen). Ich habe das Theater um den Soundtrack damals nicht so recht verstanden, aber bei amazon beklagen ja viele, sie wären wegen der Einordnung in die normale Seriennummerierung und fehlender Kennzeichnung als Soundtrack davon ausgegangen, es handele sich bei dieser Folge um eine ganz normale Episode.

      Da ich davon ausgehe, dass viele Hörspielinteressierte nicht sehr oft in Foren lesen, kann ich mir darum gut vorstellen, dass das für den einen oder anderen enttäuschend gewesen sein mag, als sie die CD im Player hatten. Und insofern kann und konnte ich einen gewissen Unmut auch nachvollziehen (aber natürlich nicht Beleidigungen und Boykottaufrufe etc.).

      (Edit: Man darf ja auch in diesem Zusammenhang die sehr unzuverlässige Veröffentlichungspolitik bei GB nicht außer acht lassen. Wenn die so gewesen wäre wie beim Gruselkabinett oder bei Fallen, hätte sich wohl nie so viel Unmut geregt. Die Freunde der Serie dürsteten halt nach neuen Folgen und fanden darum so etwas wie Soundtracks und Hörbücher STATT neuer Episode eben sehr enttäuschend bzw. ärgerlich. Diese "Politik" Sassenberg war einfach auch nicht besonders geschickt, finde ich. Da einseitig die negativen Reaktionen zu beklagen, wie VS das getan hat, greift mir da einfach viel zu kurz. Aber naja, alter Hut.)

      Mich hat das damals übrigens gar nicht gestört. Ich hatte aber auch mitbekommen, dass es ein Soundtrack sein würde. Und darum also auch eine echte Wahl, diese Folge auszulassen oder sie eben als Soundtrack-Bonus zu kaufen.
      >> Kritik ist Liebe. <<
    • Obwohl ich mich nicht für "Point Whitmark" und "Gabiel Burns" interessiere, sagt mir der Name Volker Sassenberg natürlich dennoch etwas. Und weil auch ich mitbekommen hatte, dass lange Zeit nichts mehr von Sassenberg zu hören war, habe ich mir das Interview mit ihm gespannt durchgelesen.

      Was die Auszeit angeht, kann ich Sassenberg gut verstehen: Jeder fühlt sich irgendwann müde, ausgebrannt und in einer Tretmühle gefangen, die einen demotiviert. Da ist es gar keine schlechte Idee, für einige Zeit mal etwas etwas Abstand zu gewinnen und frische Energie zu tanken. Erst recht, wenn einem der Spaß an einer Sache verlorengegangen ist. Denn würde man dennoch weitermachen, käme nichts Gescheites dabei heraus. Nun hat Sassenberg seine Lust auf Hörspiele offenbar wiedergefunden, so dass PW sowie GB in absehbarer Zeit zurückkehren werden. Das freut mich für die Fans dieser Serien wirklich sehr.

      Über die Art, wie Sannenberg sich zurückgezogen hat, kann man natürlich geteilter Meinung sein. Ich persönlich halte es so, dass ich eine Auszeit offiziell bekannt gebe, um klare Verhältnisse zu schaffen. Sassenberg hat das anders gehandhabt, und rückblickend war sein Weg wahrscheinlich eher suboptimal. Ist aber nicht mehr zu ändern, und über verschüttete Milch zu jammern, ergibt jetzt ja auch keinen Sinn.

      Interessant fand ich Sassenbergs Äußerungen zum Verhältnis der Foren zu den Machern und der Aufmerksamkeit, die den Kreativen neben ihren Werken ganz persönlich zukommt. Sassenberg scheint ein Vertreter der alten Schule zu sein – ein Künstler, der sich eher bedeckt halten und stattdessen seine Werke für sich sprechen lassen möchte. Durch die Anwesenheit von Hörspielmachern in den Foren und insbesondere durch Social Media hat sich die Distanz zwischen Machern und Konsumenten aber massiv verringert – ein Trend, der sich auch nicht mehr umkehren lässt. Nicht zuletzt deshalb, weil in der Werbung für Hörspiele immer wieder auf die Macher abgestellt wird. Erinnert sei nur an die Art, wie Imaga seinerzeit für "Fallen" warb (Zitat): [i]"Marco ist einer der besten Hörspielmacher auf diesem Planeten, und 'Fallen' ist eine Serie, wie sie nur Marco entwickeln kann: bis ins letzte Detail durchdacht, fesselnd und aufregend neu."[/i] Wenn man einen Autor zum Kaufargument für eine Produktion macht, dann darf es einen nicht verwundern, wenn die Hörer anfangen, sich für diese Person hinter dem Hörspiel zu interessieren. Aber je nach Veranlagung kann einem diese Aufmerksamkeit auch zu viel werden. Mal schauen, wie es Sassenberg mit dem Kontakt zu den Fans hält, wenn die neuen Folgen von PW und GB kommen.

      Unterm Strich fand ich das Interview recht informativ und kurzweilig. Jeder Fan hat natürlich noch Fragen in petto, die er/sie Sassenberg gestellt hätte, wenn sie/er an Poldis Stelle gewesen wäre. Aber ich finde, der Interviewer hat seine Chance ziemlich gut genutzt und viele Bereiche angeschnitten.
    • Ich finde es gut, dass es endlich mal ein Lebenzeichen gibt, obwohl mir beide Serien mittlerweile sonst wo vorbeigehen, aber den Fans wird es wohl gefallen. Zumindest denen, die noch übriggeblieben sind. Ich akzeptiere auch Sassenbergs Rückziehgründe. Was ich wenig bis gar nicht akzeptiere, für wie selbstverständlich man für alles Verständnis erwartet und das man beim Restart auch wieder brav zur Stelle sein wird. Hätte es damals wirklich weh getan mal in 2-3 Sätzen das zusammen zufassen, was jetzt im Interview steht, dass man sich aus bestimmten Gründen zurückzieht und sich wieder meldet sobald weitergehen wird oder soll und das man bitte bis dahin Verständnis und Geduld aufbringt und ggf. zwischendurch noch mal ein kurzes Lebenszeichen?? Ist das echt zu viel verlangt? :nein:
      Es ist offensichtlich ein Phänomen unter den Produzenten, sich klammheimlich zurückzuziehen, aber dann bei einem Comeback erwartet man wieder volle Einsatzbereitschaft der Fans, als sei nichts gewesen.... :wasgeht:
      :albern:

      :st: :st3: :st2: Neu-Deutsch für Olympische Spiele: "Internationale Doping-Festspiele" :st2: :st3: :st:
    • Erst einmal vielen Dank an Poldi für das Interview, welches viel kritischer ausgefallen ist, als ich es erwartet habe.

      *dot* schrieb:

      Für Herrn Sassenbergs Empfindungen gegenüber den Schmähkritiken, Beschimpfungen, Beleidigungen, Betrugsvorwürfen und Boykottaufrufen habe ich tiefstes Verständnis....

      Sorry, dafür habe ich kein Verständnis.

      Denn abgesehen davon, dass er diesen Shitstorm selbst zu verantworten hat, hat er auch nicht kapiert, worum es bei dem shitstorm ging.

      Die Leute regen sich nämlich nicht über den Soundtrack an sich auf, sondern über dessen VÖ-Politik. Und selbst die wäre nicht so harsch aufgenommen worden, wenn vorher nicht

      1) Eine Serie, die auf 12 – 15 Folgen konzipiert war, zur Endlosserie gemacht wird (der einzige Punkt, den ich als eher redundant bezeichnen würde)

      2) Eine Folge geschnitten veröffentlicht wird, mit dem ominösen Hinweis, die rumänische Regierung hätte Einfluss genommen. Als wenn bei den ganzen real-life problems Regierungsvertreter sich um eine FIKTIVE Serie kümmern, deren beanstandete Folge noch nicht einmal erschienen war!! Aber natürlich erscheint die ungekürzte Folge gerade mal 6 Monate später. Weil sich dann diese Probleme in Luft aufgelöst haben.

      3) Bücher zu BURNS angekündigt worden wären, die – nachdem sich jede Menge Leute drüber aufregen – als unwichtig für die fortlaufende Handlung deklariert werden. Wer den ersten Band DIE GRAUEN ENGEL gelesen hat, weiß, dass das nicht stimmt. Hier kommen ein paar essentielle Infos vor. Trotz dieser Aussage werden die vertonten Bücher später in die offizielle Folgenreihe aufgenommen. Aber als HörBUCH. Obwohl es dem Gros der Burns-Fans lieber gewesen wäre, diese als Hörspiele zu bekommen.

      4) Der Soundtrack (oder besser gesagt DIE Soundtracks): Sassenberg sagt sinngemäß, die Soundtrack-Folge wäre eine Wertschätzung für den Komponisten, da der BURNS Soundtrack ja so grandios ist (was er tatsählich ist). Kurioserweise scheint sich Herr Sassenberg nicht daran erinnern zu können, dass die so tolle Arbeit des Komponisten ein paar Jahre zuvor ZWEIMAL vollkommen unprätentiös den Folgen beigepackt wurde. Mal abgesehen, dass hier also kurioserweise gar keine Wertschätzung des Komponisten stattfand, hatte das zur Folge, dass der Fan bereits über 70% des Inhaltes von LIVRARE OPT im Schrank stehen hat.

      5) (die Nummerierung passt wie die Faust aufs Auge) Der Vierteiler, der eigentlich ein Fünfteiler ist. Hier habe ich ja schon geschrieben, dass es bei dem workflow von Herrn Sassenberg einfach nicht möglich gewesen sein kann, dass zu Beginn der VÖ des Mehrteilers nicht fest stand, dass es am Endee 5 Folgen werden.

      6) Alle alten Folgen (über 40 Stück!!) erscheinen tontechnisch überarbeitet und im neuen Gewand. Für Sammler, die alles einheitlich haben möchten, ein speziell in finanzieller Hinsicht Super-GAU.

      Zusammenfassung: Es wurde mehrfach den Fans Zeugs aufs Auge gedrückt, die man eigentlich nicht brauchte, aber je nachdem mit zwangsbeglückt wurde. Und nach der großen Pause wird ein Teil der Energie in Hörbücher, Soundtracks und überarbeitete Fassungen gesteckt, anstatt die Handlung voranzutreiben.

      Da ist der als Einzelfolge deklarierte Soundtrack simplest der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte. Bessere Kommunikation nach der Pause hätte hier viel von der Frustration bei den Fans wegnehmen können. Aber man suhlt sich halt lieber in der Opferrolle. Keinerlei Reflektion, dass man es selber hätte besser machen können, sondern einfach den bösen Fans den schwarzen Peter zuschieben. Wenn euch die pauschale Aggressor-Rolle passt, bitte schön. Ich zieh mir den Schuh nicht an!