Hochdosiert oder in kleinen Häppchen - Wie funktioniert eine Hörspiel-Serie am besten?

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    • Hochdosiert oder in kleinen Häppchen - Wie funktioniert eine Hörspiel-Serie am besten?

      Welchen Veröffentlichungsmodus bei Hörspiel-Serien bevorzugt Ihr? 21

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      Eine der beliebtesten Darreichungsformen von Hörspielstoffen ist ja die Serie. In ihr breitet sich über eine Vielzahl von Folgen ein kleiner oder auch größerer Serien-Kosmos vor den Ohren des Hörers aus. Doch in der Art, wie dies geschieht, unterscheiden sich die gängigen Serien doch deutlich.

      Es gibt Serien mit begrenzter Anzahl von Folgen (End of Time), es gibt Serien, die staffelweise veröffentlicht werden (Monster 1983), es gibt Serien, die in Staffeln daherkommen, aber kleckerweise veröffentlicht werden (Fallen) und nicht zuletzt gibt es Serien, die scheinbar endlos laufen mit Einzelveröffentlichung jeder Folge über manchmal sehr lange Zeiträume hinweg (John Sinclair, Gabriel Burns).

      Meine Frage nun:
      Welche Art von Serie bevorzugt Ihr?
      Und warum?

      Und gibt es eine Darreichungsform von Serien, die Euch überhaupt nicht zusagt und vielleicht sogar abschreckend auf Euch wirkt?
      Falls ja, auch hier: warum ist das so?

      Ein Hinweis noch: Es geht hier allein um Serien mit folgenübergreifender Handlung, nicht um Reihen wie Gruselkabinett oder Mord in Serie.
      Hardenbergs Hörspiel-Tipp:
      Oliver Dörings Phantastische Geschichten
    • Ich selbst habe länger überlegen müssen.

      Einerseits ist es von Reiz, wenn die einzelnen Folgen verlässlich in einem Rhythmus von ca. zwei Monaten veröffentlicht werden und man unterdessen ein bisschen Zeit hat, gemeinsam mit anderen bezüglich der Handlung und wie es weitergeht zu spekulieren.

      Allerdings ist nie gesichert, dass die Veröffentlichung auch dauerhaft verlässlich ist und bleibt.

      Bei FALLEN hat das geklappt. Bei Sinclair klappt es auch. Bei Gabriel Burns und EAP lief es dagegen bekanntlich nicht so vorbildlich.

      Wäge ich also die Vorteile und die Risiken gegeneinander ab, entscheide ich mich für die staffelweise Veröffentlichung in einem Rutsch. Wie bei Monster 1983.

      In einer perfekten Welt fänd ich aber, wie gesagt, auch eine episch angelegte Serie mit einer gesicherten Veröffentlichung alle zwei Monate nach wie vor reizvoll. Wobei ich die Wartezeit dann gern spekulierend mit Agatha und Seraph und Markus G. und all den anderen in einem Spoiler-Thread totschlage oder mich von Evilikski veräppeln lasse. :D
      Hardenbergs Hörspiel-Tipp:
      Oliver Dörings Phantastische Geschichten
    • Am Besten in der Art wie "Monster1983", weil wenn ich etwas höre möchte ich auch die Möglichkeit haben es von Anfang an komplett in einem Stück zu hören.

      Bei Fallen bin ich mit dem hören nach Folge 2 ausgestiegen und werde mir die 6 Folgen komplett am Wochenende anhören.

      Angepisst bin ich vom Sachen wie Jesus Video, Jesus Deal oder Walking Dead , wo man die Story anstatt in einer Box als "Einzelfolgen" zeitgleich auf den Markt bringt.

      Bei selbst geschriebenen Storys wie Fallen, Humanenemy etc. kann man es ja verstehen das man die Folgen in einem Rhythmus veröffentlicht, aber wenn es z.B. eine Vorlage gibt, wie bei John Sinclair Mehrteilern oder den Batman Hörspielen. Da kann ich es nicht nachvollziehen warum die zeitlich versetzt und bei Batman nicht sogar als Box vermarktet werden. Gut für das Label werden es monetäre Grunde sein, aber für den Käufer ist es eigentlich nur lästig.
      "Great men are forged in fire. It is the privilege of lesser men to light the flame"
    • Bei Serien, in denen eine große Geschichte in Episoden/Folgen erzählt wird, bevorzuge ich inzwischen Boxen. Und auch bei Serien, deren Folgen mehr Einzelcharakter haben, die aber durch einen roten Faden zumindest lose miteinander verbunden sind, geht es mir so. Das können (je nach Umfang der Geschichte oder aufgrund der Produktionsbedingungen) Komplett- oder Staffelboxen sein. Nur monatelang auf Forstsetzungen zu warten, die dann häppchenweise serviert werden, habe ich keine so große Lust mehr. Wenn es von Seiten des Labels nicht anders geht, dann akzeptiere ich das zwar. Doch wünschen würde ich mir etwas anderes.

      Ganz grundsätzlich bevorzuge ich inzwischen kompakte Geschichten, deren Umfang von Beginn an klar umrissen ist. Potenziell ewige Erzählungen, von denen ich nicht weiß, ob und wann sie enden, fange ich mittlerweile gar nicht mehr an.
    • Ich nehme am liebsten die überschaubare Zahl von Folgen, die hintereinander veröffentlicht werden.
      Allerdings sollten da nicht Jahre zwischen liegen. ;)
      Aber mir macht das "Sammeln" bzw. Warten auf die nächste Folge auch einfach Spaß! Das habe ich bei diesem Hobby schon immer so praktiziert, und irgendwie entspricht es mehr meinem Geschmack, als der Kauf einer kompletten Staffel, auch wenn der gewährleistet, dass die Story (vermutlich :biggrin: ) abgeschlossen ist.
      Eine "Endlos"-Serie fange ich nicht mehr an, da habe ich bereits "Dorian Hunter", den ich sehr schätze, bei dem ich aber auch noch immer zwei Teile hinterherhinke...
      Staffeln, die folgenweise erscheinen, finde ich ebenfalls okay, allerdings nur, wenn mit dem Finale auch alle größeren Zusammenhänge geklärt und aufgelöst wurden und man mich nicht quasi "nötigt", mit einer weiteren Staffel loszulegen, an deren Schluss möglicherweise immer noch etliche Geheimnisse stehen! :augenroll:
      Komplette Staffeln kaufen würde ich nur, wenn mir diverse Leute, deren Hörspiel-Geschmack ich einigermaßen einschätzen kann und denen ich diesbezüglich vertraue, dazu rieten - NIE einfach so und auf Verdacht.
    • Das ist irgendwie gar nicht so leicht zu beantworten. Letztlich habe ich mich dazu entschieden, für Staffeln abzustimmen, in denen die Folgen nacheinander veröffentlicht werden. Allerdings sollte man da dann auch dafür sorgen, dass alle Handlungsstränge Staffel für Staffel abgeschlossen werden und nicht, wie Agatha es schon schrieb, wichtige Dinge und Geheimnisse offen zu lassen, nur damit der Hörer gezwungen ist, sich die nächste Staffel zu kaufen, um dann eventuell noch immer im Unklaren gelassen zu werden. Das wäre dann für mich richtig ärgerlich. :wuetend2:
    • Ich habe oben für "überschaubare Folgenzahl" gestimmt, wäre aber gleichzeitig auch für "In Staffeln, die geschlossen veröffentlicht werden". In beiden Fällen kann man sich auf die Geschichte einlassen ohne ungewiss zu sein, wann/ob es weitergehen wird bzw. wie lange die Geschichte gestreckt werden soll. Bei einer Staffelveröffentlichung ist es sogar so, dass man bereits im Besitz aller Folgen ist und das Hör-Tempo selbst bestimmen kann, ohne dabei vielleicht wieder den Faden zu verlieren.
    • Bei einer zusammenhängenden Handlung, egal ober sehr eng oder eher lose, will ich Boxsets, zumindest mit allen Staffelfolgen drin. Was ich noch mehr hasse sind Cliffhänger am Ende einer Staffel. Dann warte ich auf das Ende der Serie und wenn ich dann überhaupt noch Lust auf die Serie habe, höre ich die am Stück. Ich mag einfach nicht auf die Fortsetzung warten, was auch der Grund ist, warum ich Fallen derzeit nicht höre. Ich warte auf die Reviews, um zu sehen, ob die Größten Handlungsfäden in der Folge 6 aufgelöst werden.
    • Agatha schrieb:

      Staffeln, die folgenweise erscheinen, finde ich ebenfalls okay, allerdings nur, wenn mit dem Finale auch alle größeren Zusammenhänge geklärt und aufgelöst wurden und man mich nicht quasi "nötigt", mit einer weiteren Staffel loszulegen, an deren Schluss möglicherweise immer noch etliche Geheimnisse stehen! :augenroll:

      Du spielst vermutlich indirekt auf FALLEN an. Ja, ich finde das auch problematisch, wenn es so ist, dass vieles an Aufklärung usw. nun in die Zukunft verschoben wird. Eine Staffel wird ja zur Staffel, weil sie einen gewissen Rahmen aufweist, in dem sich die Handlung bewegt und der mit der letzten Folge als beendet betrachtet werden darf. Bei FALLEN sehe ich auch noch nicht, wie man das Ganze jetzt mit knappen 60 Minuten zu einem befriedigenden Staffelfinale hinbekommen will. Dafür war der bisherige Handlungsrahmen doch viel zu schmal.
      Mir kommt FALLEN eher so vor wie eine Exposition in vier Folgen, der in der fünften die Auflösung nachfolgt. Und mit der Aussicht, in Folge 6 mit einem Cliffhanger angefüttert zu werden für eine zweite Staffel.
      Das fänd ich unbefriedigend.
      Wenn die Serie aber nun so beendet würde, fänd ich das nicht weniger unbefriedigend.

      Vielleicht ist eben das das Problem bei der kleckerweisen Veröffentlichung. Die einzelnen Folgen stechen natürlich viel mehr heraus, müssen auch für sich allein überzeugen, was bei einer Veröffentlichung in einem Rutsch nicht ganz so schwer wiegt.
      Außerdem dürfte die Verführung groß sein, auf dem Weg der kleckerweisen Veröffentlichung doch noch einmal das Konzept zu ändern - und sich vielleicht unterwegs ein wenig zu verzetteln oder die Handlung zu zerdehnen, wie es mMn ja bei GB oft der Fall war und auch bei FALLEN in Ansätzen zu beobachten ist.

      Vorteil ist natürlich die Einnahmeseite. Eine Einzelfolge ist deutlich günstiger als das Gesamtpaket. Die Summe der Einzelteile ergibt aber wohl einen deutlich höheren Betrag, als es mit einer Veröffentlichung in einem Rutsch zu erzielen wäre.

      Die Frage ist nur, welches die bessere Rechnung ist:

      Weniger Leute, die bei kleckerweise erfolgender Veröffentlichung einen höheren Preis zahlen - oder mehr Leute, die pro Verkauf weniger Geld für die Staffel-Box hinblätterten, insgesamt aber über den höheren Gesamtverkauf mehr Gewinn einbringen..
      Käme wohl auf einen Versuch an. Und könnte sich sicherlich auch nur im Verbund mit Audible lohnen...
      Hardenbergs Hörspiel-Tipp:
      Oliver Dörings Phantastische Geschichten
    • Ich habe "wie Sinclair" ausgewählt. Wenn mir eine Serie gefällt, kann sie meinetwegen ewig laufen in gleicher Machart und Besetzung.
      So geht es mir auch bei TV-Serien: Ich könnte jetzt Dutzende Serien aufzählen, die ruhig noch einige Staffeln mehr auf dem Buckel haben dürften.

      Hoerspielecho.de - Reden wir darüber.
    • Hardenberg schrieb:

      Außerdem dürfte die Verführung groß sein, auf dem Weg der kleckerweisen Veröffentlichung doch noch einmal das Konzept zu ändern - und sich vielleicht unterwegs ein wenig zu verzetteln oder die Handlung zu zerdehnen, wie es mMn ja bei GB oft der Fall war und auch bei FALLEN in Ansätzen zu beobachten ist
      Nun, wenn ich sehe, wie lange vor der tatsächlichen VÖ bei manchen Labels die einzelnen Folgen bereits fertig sind, aber ganz einfach noch nicht auf den Markt kommen, weil man sich damit Zeit lässt, andere Serien zuerst bringen möchte usw., dann fällt es mir schwer zu akzeptieren, dass man bei IMAGA nicht mal ein genaues Konzept für die ersten 6 Folgen der Staffel gehabt haben soll, sondern das - quasi mittendrin - einfach nochmal umstößt und doch einen geänderten Kurs einschlägt. :pfeifen:
      Da sehe ich, gerade bei einem solchen Team, doch mehr Planung hinter.
      Mein "Rat" wäre ja gewesen: einfach die erste Staffel auf sieben oder acht Folgen konzipieren, alles wird abgeschlossen, und in Nr. 2 kommen dann weitere Stories um die Engel, die zwar auf die der Nr.1 aufbauen, davon ansonsten aber unabhängig sind. ;)
      Ich wette, das wäre absolut realisierbar gewesen!
      So wurde plötzlich das "Hintertürchen" einer zweiten Staffel aufgestoßen, weil man nicht vorhabe, alles schon aufzulösen - was mir einfach zu plump war! :augenroll:
      Kann jeder sehen, wie er möchte, aber deshalb bevorzuge ich halt doch die Variante: "Gar nicht groß über eine Staffel (im Falle von "Fallen" einen 6-Teiler) labern :biggrin: , sondern so viele Folgen bringen, bis die Geschichte fertig erzählt ist."
      Meine Meinung. :)
    • @Agatha
      Grundsätzlich gebe ich Dir recht, aber ich weiß nicht, ob das im Fall von FALLEN nicht doch auch anders gewesen sein könnte. Immerhin konnte man nicht davon ausgehen, ob es nach Staffel 1 weitergeht. Bei einem so kleinen Label wie IMAGA muss man sicherlich sehr vorsichtig kalkulieren. Wenn sich aber nach Folge 1 und 2, begleitet von besten Rezensionen, gezeigt haben sollte, dass diese Serie tatsächlich das Zeug dazu hat, mehr als eine Staffel hevorzubringen, dann könnte es durchaus Sinn machen, das Konzept, das zuerst nur von einer Staffel aus ging, in der laufenden Produktion noch einmal zu überdenken.
      Allerdings verstände ich dann nicht diese Auflösung mit der Brechstange, die in Folge 5 erfolgte... :schulter:

      Wie ich es auch drehe und wende: So ganz stimmig ist das alles nicht - warum auch immer!

      Ich halte es aber auch für problematisch, eine Serienstaffel auf den Markt zu bringen, bei der dann die ersten fünf Folgen knapp über vierzig Minuten aufweisen. Wobei ich nicht grundsätzlich etwas gegen diese Lauflänge habe. Aber dann hätte ich mir doch insgesamt mehr Folgen pro Staffel gewünscht - um die zehn vielleicht. Damit man, was die Geschichte angeht, auch einen Bogen spannen kann.
      Bei FALLEN blieb da ja kaum Zeit für. Weshalb das Ganze auch irgendwie ein bisschen abgehackt wirkt.

      Grundsätzlich lege ich für mich das, was in einer Staffel geschehen muss und was im weiteren Handlungsverlauf passiert, nicht so rigide aus wie Agatha. Mich würde es nicht stören, wenn man mit einigen offenen Fragen in die nächste Staffel ginge. Aber diese sollten eher Punkte der Rahmenhandlung betreffen - und nicht die Haupthandlung, die im Zentrum der jeweiligen Staffel steht. Und es sollte auch nicht alles immerfort im Dunkeln liegen und das Wissen des Hörers spürbar hinter dem der handelnden Figuren zurückbleiben - das war schon bei GB hochproblematisch und mag auf dem Weg viele Hörer gekostet haben.
      Hardenbergs Hörspiel-Tipp:
      Oliver Dörings Phantastische Geschichten
    • Mir gefällt die Audible-Veröffentlichungspolitik sehr gut. Ich denke auch, dass diese Art Zukunft hat.

      Aber im Grunde ist eine großartige Serie nicht von einer VÖ-Taktik abhängig. Eine großartige Serie funktioniert bei mir unabhängig vom VÖ-Rythmus.
    • Markus G. schrieb:

      Eine großartige Serie funktioniert bei mir unabhängig vom VÖ-Rythmus.
      Ich denke, das tut sie für viele von uns :zustimm: , trotzdem sollte die Wartezeit nicht zu lang sein.
      Aber: je toller und kaufenswerter die Serie für möglichst weite Teile der Hörerschaft ist, desto geringer die Wahrscheinlichkeit, dass die Abstände (im Normalfall, denn man weiß ja nie...) überhaupt allzu sehr auseinanderklaffen werden.
      Ich mag Serien (wenn überhaupt) halt gern häppchenweise, aber dieses "Futter" dann auch nicht zu selten. ;)
    • Markus G. schrieb:

      Eine großartige Serie funktioniert bei mir unabhängig vom VÖ-Rythmus.

      Es wäre mal eine interessante Fragestellung, inwieweit der VÖ-Modus Einfluss auf die Art und Weise hat, wie eine Serie inhaltlich ankommt.

      Bei GB war ich durch die oft sehr lange Wartezeit immer schon raus, wenn eine neue Folge veröffentlicht wurde.

      Bei Fallen war die VÖ verlässlich und ohne lange Pausen, aber die Hsndlung doch durch die Einzelfolgen ein wenig zerstückelt.

      Bei Monster1983 fiel die einzelne Episode nicht so sehr ins Gewicht, allerdings ist das Hör-Erlebnis deutlich kürzer und weniger intensiv und die VÖ im Ganzen verunmöglicht ein Stück weit das Spekulieren über die Handlung...

      Wie wird mir zB Fallen mit dem Abstand einiger Monate oder gar Jahre gefallen, wenn ich die Folgen dann in einem Rutsch höre? Fällt dann mein Gesamturteil anders aus? :gruebel:
      Hardenbergs Hörspiel-Tipp:
      Oliver Dörings Phantastische Geschichten
    • Hardenberg schrieb:

      Bei Fallen war die VÖ verlässlich und ohne lange Pausen, aber die Handlung doch durch die Einzelfolgen ein wenig zerstückelt.
      Ja, aber hättest Du Dich ansonsten wirklich so intensiv mit jeder Folge auseinandergesetzt, wie wir es im Spoiler-Thread getan haben?
      Ich ganz sicher nicht.
      Wäre mir die gesamte Staffel in einem Komplettpaket serviert worden, dann hätten wir ja auch gleich die Antwort auf etliche "große Fragen" aus den ersten Folgen dazubekommen.
      So aber konnten wir alle zusammen darüber fabulieren und unsere Theorien aufstellen - das hat schon viel Spaß gemacht.
      Auch wenn ich jetzt im Nachhinein sicher enttäuschter darüber sein werde, dass mir so vieles, was wir zusammen sehr akribisch :lupe: hinterfragt haben, erst einmal nicht beantwortet werden wird (wenn überhaupt je :pfeifen: ), als es beim Hören der kompletten Staffel der Fall gewesen wäre.
      Da hätte ich nämlich ganz bestimmt nicht so genau nachgehört bzw. darüber nachgedacht. ;)
    • Ohne Fallen 5 und 6 gehört zu haben, so möchte ich etwas off Topic einwerfen, dass auch bei Monster 1983 Staffel 1 eine Vielzahl an Fragen nicht beantwortet wurden, der Hauptstrang aber zu einem vorläufigen Ende kam. Vielleicht ist es bei Fallen auch so???
    • Markus G. schrieb:

      Ohne Fallen 5 und 6 gehört zu haben, so möchte ich etwas off Topic einwerfen, dass auch bei Monster 1983 Staffel 1 eine Vielzahl an Fragen nicht beantwortet wurden, der Hauptstrang aber zu einem vorläufigen Ende kam. Vielleicht ist es bei Fallen auch so???
      Nein, das ist leider ganz und gar nicht so.
      Bei Monster1983 folgt ein offenes Ende auf eine in sich recht runde Geschichte.
      Man spürt, dass von Anfang an der Ehrgeiz bestand, die Geschichte weiter zu erzählen, insofern schwirrten natürlich noch viele lose Fäden herum, die aufgegriffen werden wollten, aber die Haupthandlung war recht stimmig zu einem Finale gebracht.

      Fallen ist dazu kein, aber wirklich auch gar kein Vergleich. In meinen Augen Ohren.
      Hardenbergs Hörspiel-Tipp:
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    • Hardenberg schrieb:

      Nein, das ist leider ganz und gar nicht so.
      Und ich hab eigentlich schon gar keine Lust mehr, Folge 6 überhaupt noch zu hören :augenroll: , geschweigen denn, weiterzusammeln, wenn es denn mal weitergehen sollte... :wart:
      Wie das gelaufen ist, bestärkt mich noch eher in meiner eigentlich bereits vor längerem gefassten Meinung, keine neue (Endlos :pfeifen: -) Serie mehr anzufangen.
      Bei Fallen hatte ich auch nur deshalb eine Ausnahme gemacht, weil es zunächst hieß: "Auf 6 Folgen beschränkt".