Die drei ??? - Reif für die Rente oder für einen Reboot?

    • Hardenberg schrieb:

      Die Frage, inwieweit die drei ??? einen bestimmten Hörerkreis an das Medium Hörspiel binden, finde ich gar nicht mal so unberechtigt und sogar ziemlich interessant.
      Ich bin vor ca. 10 Jahren definitiv durch die Fragezeichen wieder in das Medium eingestiegen, wären sie also nicht gewesen, dann wäre zumindest ich nicht hier. ;)
      Allerdings sind sie mittlerweile nicht mehr die, die mich an das Hobby binden, da kamen SOOOOO viele andere Hörspiele hinzu!
      Aber ich könnte mir durchaus vorstellen, dass es langjährige Nostalgie-Hörer gibt, die tatsächlich nach wie vor nur DDF sammeln und genießen.
      Wenn ich an all die Tausende von Fans denke, die jedesmal bei den Live-Veranstaltungen anwesend sind - ob die tatsächlich ALLE auch andere Hörspiele hören? :denk:
      Oder ob nicht viele davon mit dem Kaufen komplett aufhören würden, wenn DDF ihr Ende fänden?
    • Hm, hier befinden wir uns natürlich in einem hoch spekulativen Bereich. Ich kenne jedenfalls keinen, der nur DDF sammelt und sonst nichts. :schulter: Aber ich denke, Agatha hat recht und die meisten würden wohl mit sammeln aufhören. Bei dieser Gruppe ist es doch so, daß sie die alten Sprecher hören und die mit der Serie verbundene Nostalgie geniessen wollen. Somit ist es wohl extrem unwahrscheinlich, daß solche Hardcore Fans als "Ersatzbefriedigung" auf eine andere Serie wie beispielsweise die DDF Kids umsteigen würden.


      Ich denke ununterbrochen daran.
    • Wie wäre es, wenn die drei Fragezeichen nach der Folge 200 in der jetzigen Form beendet werden. Dann kommt ein Zeitsprung und die Jungs sind erwachsen und es geht mit Hörspielen für Erwachsene weiter. Die Drei haben ein richtiges Detektivbüro, wegen mir in San Francisco, eröffnet und lösen dort nun ihre "erwachsenen" Fälle.

      Das wäre etwas, was ich gut finden würde.
      -- Bevor ich mich ärgere, ist es mir halt egal --
    • Das dürfte aber wohl äußerst heikles Terrain sein, denn jeder würde wohl mit einer anderen Erwartungshaltung an ein solches Sequel gehen. Da sind harsche Reaktionen, vor allem bei so etwas wie den drei ???, doch wirklich vorprogrammiert.

      Grundsätzlich interessant fänd ich das auch.
      Aber ob ich die drei nun ausgerechnet ein Detektivbüro haben lassen würde, ist fraglich. Vielleicht ließe sie man besser Gelegenheitsdetektive sein - mit Justus als Anwalt, Bob als Journalist/Autor und Peter...? Irgendwas hinter den Kulissen beim Film, wie sein Vater?
      Dann hätte man auch einen weiteren Rahmen, den man für die einzelnen Geschichten nutzen könnte.
      Nette Spinnerei.
      Hardenbergs Hörspiel-Tipp:
      > Die Weisse Lilie <,
      I, II + III
    • Ich kann mich mit vielen Spielformen anfreunden. Natürlich auch, dass die Jungs bis zum Sankt Nimmerleinstag weiter machen. Wenn Reinhild Schneider noch bei Hanni und Nanni ran darf, dann haben die Herren noch ein bisserl Zeit ;) Und Ja, ich würde diese Serie höchst wahrscheinlich auch dann noch hören, einfach aus Verbeugung ihrer Leistungen in der Vergangenheit. Ich muss aber auch gestehen, dass ich mit dem kaufen hinterher hinke und die letzten Folgen noch nicht gehört habe.

      Ich könnte aber auch mit anderen "Spielformen" leben. Warum nicht? Es käme auf den Versuch an. Aber so wie früher, wird es wohl nie mehr für mich werden. Aber dass ist einfach der Zeit geschuldet.

      Die Idee von @Hoax habe ich auch schon gehabt und fände ich sehr erfrischend und richtig gut. Praktisch ein Sequel zur Serie (nennt man das so?).

      Auch den Ansatz von @Hardenberg gefällt mir. Alles dies würde einen neuen Reiz und auch neue Möglichkeiten für Hörer wie Macher bieten.

      Aber egal zu welcher "Spielform" man sich entscheidet, es wäre aus meiner Sicht notwendiger die Geschichten wieder kürzer und kurzweiliger zu gestalten, ähnlich wie man dies früher gemacht hatte.
    • Markus G. schrieb:

      es wäre aus meiner Sicht notwendiger die Geschichten wieder kürzer und kurzweiliger zu gestalten, ähnlich wie man dies früher gemacht hatte.
      Ja, aber dann hast Du wieder etliche Leute, die schreien: "Ey, die lassen ja die Hälfte weg!" ;)
      Ist alles ein zweischneidiges Schwert.
      Ich wäre da, wie Hardenberg, eher nur für den Begriff "kurzweiliger", obwohl das halt auch die Vorlage hergeben muss.
      Ist die schon Kaugummi ;) , dann ist das ein Kunststück, das man erst mal beherrschen muss als Skriptschreiber.
      Du darfst das Ganze ja nicht komplett ummodeln.
    • Markus G. schrieb:

      Stimmt natürlich, aber mir gefallen die frühen Hörspiele besser und manch anderen auch.
      Ich bevorzuge doch selbst kürzere Hörspiele mit einem schönen Spannungsbogen gegenüber ellenlang(weilig) ausgewalzten :zustimm: , wobei ich längenmäßig aber auch nicht unbedingt zu den ganz frühen DDF-Folgen zurück möchte, wo man beim "Rubin" nicht mal erfuhr, dass der Inder "Schwarzbart" gar nicht getötet hat. Das war mir definitiv zuviel des Gekürzten, ich bin jahrelang davon ausgegangen, er habe ihn tatsächlich ermordet! :arg4: =)
      65 Minuten sollten es für mich schon sein, mehr brauche ich nur, wenn die Geschichte wirklich sehr komplex ist.
    • Die perfekte Laufzeit wäre für einen erfolgreichen Reboot schon von Bedeutung, also ist es nicht wirklich offtopic, könnte man sagen. :green:

      Ich neige bei der optimalen Lauflänge auch eher MoAs zu, speziell bei den drei Fragezeichen. Das hat sich bewährt. Und mit den zusätzlichen Spielminuten kann man dann alle Logiklöcher stopfen. :zwinker:
      Hardenbergs Hörspiel-Tipp:
      > Die Weisse Lilie <,
      I, II + III