Info Der Blick in die Glaskugel: Das Hörspiel der Zukunft

    • @Ben Kenobi

      Es ging aber doch um den Vorschlag, den Labelnamen als "Klammer" zu nehmen und nicht darum, ob Die 5 von Terra eine eigenständige Serie war, ist oder irgendwann sein wird. :augenroll: :zwinker:

      Ist diese Art Gesprächsführung eigentlich Absicht? Im Döring-Thread lief das vorhin ja ähnlich mit @gruenspatz.

      Sorry, vielleicht ist das von Dir ja gar nicht böse gemeint, aber das ist echt anstrengend, dieses von Hölzgen auf Stöcksgen ohne inneren Zusammenhang.
      Hardenbergs Hörspiel-Tipp:
      > Die Weisse Lilie <,
      I, II + III
    • Hardenberg schrieb:

      Sorry, vielleicht ist das von Dir ja gar nicht böse gemeint, aber das ist echt anstrengend, dieses von ohne inneren Zusammenhang.Hölzgen auf Stöcksgen
      Warum Hölzgen auf Stöcksgen, was für einen Sinn macht es den Namen in Klammern zu setzen?
      Ohrenkneifer hat halt eigene Serien und Reihen sowie Einzelhörspiele.

      Willst du es dann auch noch in Western, Sci-Fi, Thriller etc. unterscheiden?
      Die machen es so wie sie es wollen und das ist gut so.
      UND sie zerteilen zusammenhängende Geschichten nicht.
      Was sie für mich sehr sympathisch macht.
      "Great men are forged in fire. It is the privilege of lesser men to light the flame"
    • Hardenberg schrieb:

      Wird das Einzelhörspiel in Zukunft eine Sache des Rundfunks sein und für den kommerziellen Hörspielsektor nicht mehr produzierbar sein?
      Prinzipiell sehe ich das so, wenngleich mit einer deutlichen Einschränkung. Das ist der nicht-kommerzielle Bereich. Und den kann man durchaus etwas weiter fassen, denn es gibt ja auch viele kommerzielle Produktionen, bei denen es recht offensichtlich nicht darum geht, mit dem Hörspiel Geld zu verdienen, sondern um andere Dinge. Und sicherlich werden auch zukünftig Newcomer mit der Produktion eines Einzelhörspiels an den Start kommen. Auch wenn wir uns an die andere Variante mit "Ihr kennt mich zwar nicht und ich hab noch nie was gemacht, aber jetzt komme ich mit einem schönen 30- bis 40-Teiler an den Start", Folge 1 kommt bald, die 2 sicherlich nicht allzu spät danach" gewöhnt haben.

      Hardenberg schrieb:

      Was ist mit einem Label wie Ohrenkneifer, das ja im Grunde ausschließlich Einzelhörspiele hervorbringen?
      Dafür ist sicherlich auch weiter Platz. Die haben ja ihre etablierte Fanbase von Hausnummer 1000 Käufern, eine superschlanke Kostenstruktur und machen das nebenberuflich. Die Frage ist eher, kann so ein Label wie Ohrenkneifer heute auch noch den Durchbruch schaffen? Und das bezweifle ich ganz stark.

      Hardenberg schrieb:

      Hat deren letztes Stündlein schon geschlagen? Oder werden die so etwas sein wie eine letzte Bastion dieser Art Hörspiele?
      Na ja, das EInzelhörspiel war meiner Empfindung nach immer eine Bastion des Rundfunks, das wird es auch bleiben. Paar (halb-)kommerzielle Farbtupfer, mehr hat es da doch eh nicht gegeben. Ausnahme Audible, die hier den Markt ordentlich aufgemischt und das Einzelhörspiel netflixiert haben.

      Hardenberg schrieb:

      Vielleicht sollten die Ohrenkneifer einfach ihren Labelnamen als Klammer nutzen:


      Dazu dann das Logo prominent auf das Cover, für den Wiedererkennungseffekt...
      Ja, das sollten sie wohl unbedingt tun. Aber das passt vermutlich nicht zur Philiosophie. Letztlich machen wir uns vielleicht zu viel Gedanken über ein Label, das einen Marktanteil irgendwo im Bereich 0,0001% hat und das wohl auch ganz andere Zielsetzungen hat als die Konkurrenz. Das themaspendende Hörspiel der Zukunft wird sicherlich woanders produziert. Ich weiß aber auch nicht wo ;)
      Ich will niemand leiden lassen - Und schrein vor Schmerz und Pein - Lieber wollen wir tanzen gehn - Für immer Freunde sein.
    • GrimReaper schrieb:

      Das themaspendende Hörspiel der Zukunft wird sicherlich woanders produziert. Ich weiß aber auch nicht wo
      :mauer:

      Genau solche Leute die es nicht hauptberuflich tun sind die Zukunft des Hörspiels.

      Tams, Hardegen und Schülert, Stefan Lindner, Thomas Birker etc. das sind nämlich Leute denen es in erster Linie um die Hörspiele geht und nicht um den Umsatz damit.



      GrimReaper schrieb:

      Die Frage ist eher, kann so ein Label wie Ohrenkneifer heute auch noch den Durchbruch schaffen? Und das bezweifle ich ganz stark.
      Das nächste Label der Machart ist gerade am Start.

      "Great men are forged in fire. It is the privilege of lesser men to light the flame"
    • Hardenberg schrieb:

      Was ist mit einem Label wie Ohrenkneifer, das ja im Grunde ausschließlich Einzelhörspiele hervorbringen?

      Hat deren letztes Stündlein schon geschlagen? Oder werden die so etwas sein wie eine letzte Bastion dieser Art Hörspiele?
      Wie hier bereits einige geschrieben haben, hat sich der Ohrenkneifer ja schon eine gewisse Fanbase geschaffen und die wird, einfach weil sie weiß, was sie erwarten darf, auch weiterhin gerne zugreifen.
      Ihr letztes Stündlein hat sicher noch nicht geschlagen - und wir wollen mal hoffen, dass sich daran die nächsten Jahre nichts ändern wird. :daumendrueck:
      Aber man macht es ja nebenher, kann sich Zeit lassen, die Fans kaufen, weil sie wissen, dass sich das Warten lohnt.

      Ich bin z.B. ohnehin jemand, der sehr gern auch mal ein Einzelhörspiel nimmt, es muss für mich definitiv nicht immer gleich eine Serie sein.
      Und ich schenke auch Einzelhörspielen, so ich Info darüber bekomme, genau dieselbe "Aufmerksamkeit", wie Serien/Reihen/Staffeln.
      Daher mag ich auch Radiohörspiele und höre häufig welche. Oder Sachen vom Hörspielprojekt.
      Aber das sind natürlich beides etwas andere Fälle. ;)

      Bezüglich der Klammer "Ohrenkneifer"...hm...weiß nicht, ob ich die geschickt fände.
      Das ist ja eigentlich nicht "mehr" als der Labelname, d.h. er steht nicht für ein bestimmtes inhaltliches Konzept.
      Und auf dem Cover sieht man ihn ja eh schon.
      Okay, wenn man jetzt an Streaming "only" denkt, aber wahrscheinlich muss man da ja eh auch schon "Ohrenkneifer" zusätzlich eingeben, um das Hörspiel zu finden.
      Sähe zwar für mich auch nicht schlecht aus, so als "Oberbegriff" für alles, aber ob das tatsächlich geschickt wäre bzw. marketingtechnisch etwas verbessern würde, ist halt die Frage
    • Interessanter Gedanke: ( @Fader :zwinker: )

      Zur Zeit der Kassettenkinder gab es einen begrenzten Markt. Und es gab auch nur ein begrenztes Budget. Was dazu führte, dass man sich viel intensiver mit dem einzelnen Hörspiel beschäftigte und es darum in Summe ganz anders und viel intensiver wahrnahm.

      Heute scheint das Angebot ungleich größer, lange war jedoch der Konsum noch immer durchs Budget beschränkt.

      Dies ist durch Streaming nun anders geworden. Man kann im Grunde unbegrenzt hören. Was dazu führen könnte, dass die Bereitschaft, sich auf das einzelne Hörspiel einzulassen, sinken könnte. Was nicht direkt mireißt, wird unter Umständen direkt weggeklickt, und Hörspiele, die ihre Sujets behutsam und mit Zeit aufbauen, könnten es schwerer haben.

      Was glaubt Ihr:

      Ändert sich mit einer Konsumweise wie (Nur-)Streaming auch der "Blick" aufs einzelne Hörspiel?
      Entfällt mit der Notwendigkeit zur Wiederholung in Ermangelung neuer Hörspiele auch die Bereitschaft, sich eingehender mit einer Hörspiel-Thematik zu befassen?

      Oder wird es gar eine Spaltung des Hörspielmarktes geben: mit Streaming-Diensten für die "Ketten-Hörer" auf der einen und Audible- und CD-Shop-Hörern auf der anderen Seite, die mehr fürs einzelne Hörspiel ausgeben, sich aber dafür auch anders, eingehender damit beschäftigen wollen?
      Hardenbergs Hörspiel-Tipp:
      > Die Weisse Lilie <,
      I, II + III
    • Hardenberg schrieb:

      Ändert sich mit einer Konsumweise wie (Nur-)Streaming auch der "Blick" aufs einzelne Hörspiel?
      Entfällt mit der Notwendigkeit zur Wiederholung in Ermangelung neuer Hörspiele auch die Bereitschaft, sich eingehender mit einer Hörspiel-Thematik zu befassen?

      Für Nur-Streamer vielleicht, ja.
      Es ist eine große Fülle da, man kann zugreifen, wenn einem danach ist, man drückt weg, was nicht gefällt, es kostet ja praktisch nichts.
      Aber wer sich nebenher ein bisschen mit dem, was der (aktuelle) Hörspielmarkt so zu bieten hat, beschäftigt, in Foren/ bei FB/ auf Labelseiten nachliest, weiß, was es an Serien gibt, welche gerade populär sind, wie die Produzenten heißen etc., also nicht nur der "Ach, mal 'n paar Hörspiele checken-"-Typ ist, der wird mMn immer bereit sein, sich auch eingehend mit einer Thematik zu befassen, die ihn vielleicht nicht schon gleich komplett in ihren Bann zieht, sondern sich eher langsam aufbaut.
      Und mal ehrlich, komplexe Serien haben noch nie jeden Hörspielfan interessiert.
      Es gab wohl immer schon die, die da nicht zugegriffen oder bestenfalls mal angetestet haben, eben weil sie wussten bzw. schnell feststellten, das is nix für mich und kostet nur unnötig, wenn ich es trotzdem kaufe. :zwinker:
      Da würde ich jetzt keine Verschlimmerung durch Streaming drin sehen.

      Hardenberg schrieb:

      Oder wird es gar eine Spaltung des Hörspielmarktes geben: mit Streaming-Diensten für die "Ketten-Hörer" auf der einen und Audible- und CD-Shop-Hörern auf der anderen Seite, die mehr fürs einzelne Hörspiel ausgeben, sich aber dafür auch anders, eingehender damit beschäftigen wollen?

      Na, im Grunde haben wir diese Spaltung doch bereits jetzt, oder?
      Es gibt die Streamingdienste, die brauchen nicht erst noch zu entstehen.
      Dort kann sich theoretisch jeder "Ketten"-Hörer bereits austoben mit "All You can hear".
      Während derjenige, der das Hörspiel tatsächlich haben möchte, nach wie vor kauft/ kaufen wird, möglicherweise auch mehr dafür auszugeben bereit ist, so er sich den Preis noch leisten kann, sollte der dann wirklich immer signifikant höher sein.
    • Neu

      Agatha schrieb:

      Hardenberg schrieb:

      Oder wird es gar eine Spaltung des Hörspielmarktes geben: mit Streaming-Diensten für die "Ketten-Hörer" auf der einen und Audible- und CD-Shop-Hörern auf der anderen Seite, die mehr fürs einzelne Hörspiel ausgeben, sich aber dafür auch anders, eingehender damit beschäftigen wollen?
      Na, im Grunde haben wir diese Spaltung doch bereits jetzt, oder?
      Es gibt die Streamingdienste, die brauchen nicht erst noch zu entstehen.
      Dort kann sich theoretisch jeder "Ketten"-Hörer bereits austoben mit "All You can hear".
      Während derjenige, der das Hörspiel tatsächlich haben möchte, nach wie vor kauft/ kaufen wird, möglicherweise auch mehr dafür auszugeben bereit ist, so er sich den Preis noch leisten kann, sollte der dann wirklich immer signifikant höher sein.

      Klar, aber ich meinte, ob sich das noch verstärken wird. Die beiden Säulen Audible und Stream sind ja gerade erst im Aufbau; beide ziehen vermutlich Interessierte aus unterschiedlichen Bereichen, wo es ansonsten nicht so viele Überschneidungen gibt: so greift Audible wohl den einen oder anderen Hörbuch-Hörer ab, während Stream bei den schnellen Musikkonsumenten fündig wird. Ich denke, diese beiden Gruppen sind schon unterschiedlich.

      Mag ja sein, dass es langfristig einfach zwei separate Hörspielwelten geben wird - die mit Schwerpunkt nachhaltig, hoher Mehrwert, inhaltlich oder handwerklich anspruchsvoll, auch mit hoher Lauflänge für Audible u.ä., und die schneller konsumierbaren Hörspiele, die leicht verständliche Unterhaltung ohne großen Handlungskontext bieten, kurz und knackig für die Streaming-Dienste, weil eben auf beiden Plattformen Unterschiedliches nachgefragt wird.

      Es wird ja immer prophezeit, dass die CD langfristig keine Rolle mehr spielen wird. Meines Erachtens ist diese heute aber noch das verbindene - und eben auch in Sinne des Wortes BINDENDE - Element. Ein CD mit einem Hörspiel von dreißig Minuten Lauflänge ist kaum denkbar. Ohne CD gibt es diese Art von Limitierung nicht mehr. Direkt für die Streaming-Dienste könnten dann Hörspiele produziert werden, die sich optimal zum schnellen Streamen zwischendurch eignen, prägnant und pfiffig.

      Während der Käufer auf Audible o.ä. mit einer anderen Erwartungshaltung aktiv wird. Er will das Außergewöhnliche, ist bereit, Geld auszugeben, erwartet dann aber auch etwas dafür.

      Und auch wenn es vielleicht so klingen mag: Ich meine es nicht (ab)wertend. Sondern sehe einfach unterschiedliche Kategorien. Ein Easy Listening-Hörspiel muss ja nicht per se inhaltlich von minderer Qualität sein oder auch handwerklich hingeschludert. Es mag nur unter Umständen anderen Bedürfnissen gerecht werden wollen - und in diesem Rahmen eine möglichst hohe Qualität erreichen wollen.
      Hardenbergs Hörspiel-Tipp:
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      Losgelöst von allen wirtschaftlichen Aspekten möchte ich hier mal auf ein Detail eingehen, das bisher völlig unerwähnt geblieben ist:

      Die starre Fixierung auf bestimmte Laufzeiten hat sicher bislang des Öfteren dazu geführt, dass - eventuell wichtige - Szenen bei Hörspielen über Bord gekippt werden mussten. Das betrifft sowohl die Laufzeit-Limitierung auf CDs als auch die üblichen Laufzeiten im Programm-Schema der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten.

      Hier ist die Ausweitung auf andere Kanäle wie Download oder Stream teilweise als erlösendes Element zu betrachten. Wer weiß, was bislang alles unter den Tisch fiel wegen der leidigen Schnippelei.
      OHNE FREIHEIT IST ALLES NICHTS.
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      Hörspiel- und Hörbuch-Rezensionen
    • Neu

      Das ist genau das, was ich meinte. :]

      Es bietet Möglichkeiten in beide Richtungen: Man kann mehr in die Kürze gehen und prägnant und knackig werden (oder dies sogar sein müssen, weil sonst hemmungslos weggegklickt wird). Und man kann mehr in die Breite gehen, wenn der Stoff es erfordert. Gerade Audible hat ja durchaus die Möglichkeit, sich mit der Entfaltung des jeweiligen Stoffes viel Zeit zu lassen. Natürlich muss man auch da immer aufpassen, dass es nicht zu ausgewalzt und langatmig wird, aber bisher haben die für Audible tätigen Hörspielmacher ja sehr großes Geschick gezeigt, was die Umsetzung ihrer Geschichten angeht.

      Die CD war da viel eher ein Problem, weil die hohe mögliche Lauflänge oft dazu einlud, im Grunde überschaubare Plots künstlich auszudehnen, um die CDs voll zu bekommen. Vor allem beim Gruselkabinett habe ich das phasenweise als eklatant wahrgenommen.

      Eine Loslösung vom starren Format, das die CD indirekt vorgibt, kann da also durchaus befreiend wirken.
      Hardenbergs Hörspiel-Tipp:
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      Hardenberg schrieb:

      Eine Loslösung vom starren Format, das die CD indirekt vorgibt, kann da also durchaus befreiend wirken.
      Das die "normale" CD vorgibt, mit einer MP3-CD hat man es ja eh schon nicht mehr in dem Sinn. :)
      Und mit der arbeitet ja z.b. PIDAX bereits seit Jahren. Okay, hier produziert man das Hörspiel nicht selbst, aber trotzdem.

      Hardenberg schrieb:

      Die CD war da viel eher ein Problem, weil die hohe mögliche Lauflänge oft dazu einlud, im Grunde überschaubare Plots künstlich auszudehnen, um die CDs voll zu bekommen.
      Ja, aber das würde doch grünspatz' Feststellung, es seien in der Vergangenheit häufiger mal wichtige Szenen aufgrund des fehlenden Platzes weggelassen worden, in vielen Fällen entgegenstehen.
      Wenn man scheinbar heute auf den CDs z.T. schon zu viel Platz zur Verfügung hat. :)
      Wirklich etwas aus Platzgründen "weglassen", musste man früher bei den LPs, aber heute dürften doch die wichtigsten Handlungsstränge jeweils auf die CD passen - und wenn eine tatsächlich nicht reicht, bring man das Ganze halt auf zweien heraus. Kommt ja auch häufiger mal vor. :)

      Hardenberg schrieb:

      Ein CD mit einem Hörspiel von dreißig Minuten Lauflänge ist kaum denkbar.
      Ja, aber wer möchte denn generell ein Hörspiel dieser Länge?
      Ob nun als MP3 oder auf CD?
      Und welcher Stoff wäre denn überhaupt so kurz?
      Kindergeschichten? Dann packt man gleich zwei drauf, weil Leon und Sophie eh mehr als eine wollen. ;)
      Ich persönlich kenne keinen Hörspielstoff, der mit einer halben Stunde irgendwie zufriedenstellend abhandelbar wäre. :schulter:


      Hardenberg schrieb:

      Gerade Audible hat ja durchaus die Möglichkeit, sich mit der Entfaltung des jeweiligen Stoffes viel Zeit zu lassen.
      Ja, was Audible hier aber auch bisher in erster Linie mit der (sehr erzählerlastigen) Verhörspielung ganzer Bücher tut.
      Ist halt die Frage, ob man selbige wirklich in so epischer Breite braucht, bei einigen sicher ein großer Vorteil, andere dürften auf diese Weise Längen bekommen.
      Spielt sicher immer eine Rolle, wie sehr dem Hörer der Stoff zusagt.
      Mir war "Herzgrab" z.B. zu ausführlich und breit ausgewalzt, vor allem die Gewaltszenen. :pinch:

      Bei Audible liegt die "Entfaltungsmöglichkeit" aber auch in erster Linie am guten finanziellen Status.
      Man hat das Geld für ausufernde Produktionen, man setzt sie um.
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