Game of Thrones

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      @Belphanior

      Falls Du Dich von meinem letzten Beitrag angesprochen gefühlt hast: Ich bezog mich ausschließlich auf Cherusker.

      Ich mag es halt nicht, wenn man Kritik, die man nicht teilt, einfach diskreditiert, indem man sie zu reinem "Dampfablassen" abstempelt und als "wenig rational" herabwürdigt.

      Ist einfach kein guter Stil und zeugt von einer seltsamen Einstellung gegenüber anderslautenden Ansichten.

      Und damit bin ich hier auch raus. :) Für mich gibt's auch ehrlich gesagt über dieses Finale nichts mehr zu diskutieren. Ich will nämlich niemanden überzeugen, und bei mir wird das auch keiner schaffen. Und mit Herabwürdigungen schon mal sowieso nicht. :zwinker:
      Hardenbergs Hörspiel-Tipp: Die juten Sitten
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      Verlasst doch nicht alle fluchtartig diesen Thread :wirr2:

      Ich finde es auch schade, dass mit Kritik so umgegangen wird.
      Ich habe meine Gefühle und Empfindungen immer ausführlich begründet.
      Auch viele Punkte die mir sehr gut gefallen haben.

      Aber das Thema dürfte auch einfach durch sein.
      Vielen Dank an Alle die hier aktiv waren und sich ausgetauscht haben.
      Es hat eigentlich immer Spaß gemacht und yeah, wir haben die achte Staffel überlebt =)
      War eine schöne Reise mit euch :hutheb: :gruppendrueck:
      Welche Serie nehmen wir uns jetzt vor? :hrhr2:
      Besser Illusionen die uns entzuecken als zehntausend Wahrheiten
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      Belphanior schrieb:

      Ich analysiere normalerweise gerne - am besten ergebnisoffen (Bin heute aber auch nicht gut drauf).
      Das hat auch Spaß gemacht mit euch!
      Hoffentlich geht es dir schnell wieder besser! Morgen wird ein besserer Tag! :drueck:

      Belphanior schrieb:

      LUCIFER! Kann ich nur empfehlen.
      Kenne ich vom Namen und weiß grob um was es geht.
      Ist da eigentlich ein roter Faden, oder sind das Einzelfolgen die am Ende immer abgeschlossen sind?
      Besser Illusionen die uns entzuecken als zehntausend Wahrheiten
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      Marco schrieb:

      Hier ein etwas flapsig geschriebener Artikel, der trotzdem ins Schwarze trifft, was alles mit dem Finale von GoT nicht stimmt. :green:
      ....jetzt hast du mich an das Pferd wieder erinnert.
      Besten Dank! =)

      Belphanior schrieb:

      Nee, am Freitag bin ich auf der Beerdigung meines Onkels und die Grundschule will meinen cognitiv begabten jüngsten zurück stellen (also nicht einschulen), weil er unkonzentriert sei. GB folge 30 hilft nicht gerade.
      Ach man Mist, das sind Dinge die echt sind, schmerzhaft und rücken den Ärger über diese Serie in die Bedeutungslosigkeit.
      Wünsche dir viel Kraft für die Beerdigung und hoffentlich kommen die Lehrer mal zu Verstand, zum kotz*n sowas!
      Besser Illusionen die uns entzuecken als zehntausend Wahrheiten
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      Ich schreib weiter hier, auch wenn ihr alle abhaut. :wech:

      Durch Jons Überleben sehe ich keine Gefahr daß er einen Thronanspruch stellen kann, nur weil er Targaryenblut in sich hat.

      Die Westerosi haben gezeigt daß sie von Targaryens die Nase voll haben, und Drogon hat den Eisernen Thron - als Sinnbild und Legitimation der Targaryen-Herrschaft, verbrannt.

      Ergo ist Jon überhaupt keine Gefahr für den König, sondern ein trauriges Überbleibsel einer untergegangenen Dynastie.

      Guter Beweis ist die deutsche Geschichte: Am Ende von WW1 musste Wilhelm II. abdanken und ins Exil gehen. Ging von ihm eine Gefahr aus? Nein, das Volk wollte ihn und seine Dynastie nicht mehr haben.
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      Weil Du Dich mit Deinem Einwand auf meine Worte beziehst:

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      Dieser Kompromiss unter den Lords und Ladies ist ein ziemlich schwacher. Wie man am Ende sieht, reitet Jon mit dem freien Volk in den Norden. Wer sagt, dass er sich auch tatsächlich an das Gelübde, kein Kind zu zeugen, auch hält. Er hat auch schon mit Ygritte den Eid gebrochen. Die hätte ebenfalls schwanger sein können. Das gleiche könnte nochmal geschehen.
      Es ist also von Seiten der FEINDE Jon Snows gar nicht nachvollziehbar, dass man ihn einfach so der Eigenverantwortlichkeit übergibt.

      Zumal wenn man die Targaryens endgültig satt ist und ihre Rückkehr auf den Thron für alle Zeit verhindern will. Dass Jon seinen Anspruch nicht erheben wird - okay. Aber wie sieht es aus, wenn er Kinder bekommt? Zwei, drei Generationen später? Dann kann das alles wieder von Neuem losgehen. Wie gesagt: aus Sicht der FEINDE schwer nachvollziehbar, dass sie sich darauf wingelassen haben sollen?

      Zumal doch nicht die Frage ist, ob die Westerosi sich einen Targaryen auf dem Thron wünschen. Daenerys hat sich auch keiner gewünscht außer einer kleinen Clique. Das hält Machtbesessene wohl kaum davon ab, bei Bedarf ihre Ansprüche geltend zu machen.

      Man darf ja auch nicht vergessen, dass die Gruppe, die da zusammenkam und mal eben die Verfassung umschmiss, sehr klein war. Es wäre also auch denkbar, die Legitimität dieser Entscheidung zukünftig in Frage zu stellen. Nach den Verheerungen des Kriegrs mag man erst mal froh um den Ist-Zustand sein, aber was ist, wenn sich die Stimmung irgendwann mal wieder drehen würde und Neuerstarkte andere/eigene Interessen verfolgten, Leute wie früher Tywin oder die Boltons oder die Freys usw. Sie könnten sich dann diese Schwäche zunutze machen. Ein Bronn etwa zeigt zum Ende ja deutlich, dass er trotz der neuen Position derselbe geblieben ist. Ob mit solchen Leuten tatsächlich dauerhaft ein gedeihliches Miteinander möglich ist?

      Und ebenfalls schwer nachvollziehbar ist, warum die strikten Anhänger Daenerys' wie Grauer Wurm, Asha oder der neue Fürst von Dorne es nun so schnell und so einfach akzeptieren sollen, dass Jon nicht nur in relativer Freiheit wird leben dürfen, sondern noch dazu seine Schwester den Norden als unabhängig bestimmt und vom Reich loslöst und sein Bruder noch dazu, obwohl aus eben jenem Norden, dann König über die restlichen Königslande werden darf.

      Und die Reaktion auf diesen Spontanvorschlag Tyrions repräsentiert keiner so gut wie der junge Robin Arryn: Schulterblick links, Schulterblick rechts, Achselzucken, "Okay."


      Sorry, aber das ist und bleibt für mich im WIE schludrig ohne Ende.

      Wie gesagt: DASS man die einzelnen Figuren zum Ende hin in die Positionen bringt, die sie am Ende innehaben, ist okay. Aber es ist halt IN MEINEN AUGEN richtig, richtig schlecht und einfallslos hergeleitet und umgesetzt worden. Man merkt, dass da die Vorlagen und das Genie Martins fehlten.

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      Und noch etwas: Mir kamen im Fazit auch die Targaryens als Geschlecht zu schlecht weg bei dem Ganzen. Dadurch, dass Jons Herkunft gar nicht mehr thematisiert wurde und im Grunde nur als formaler Grund herhalten musste, Jon und Daenerys zu entzweien und einen Grund für die Skrupellosigkeit der Drachenkönigin zu bieten, fiel völlig unter den Tisch, dass dieses Königsgeschlecht mehr war als nur der irre König und seine ins Totalitäre abdriftende Tochter. Gerade die Figur Raeghars wurde doch im Verlauf der Serie im Hintergrund immer interessanter: War er zu Beginn der Entführer und Schänder der Stark-Schwester, erschien er zum Ende hin in einem ganz anderen Licht. Hier wäre es halt auch schön gewesen, mehr als Schwarz und Weiß herauszuarbeiten, denn die Targaryens hatten lange die Macht über Westeros inne, und sie scheinen beileibe nicht alle nur brutale, irre Herrscher gewesen zu sein. Selbst der irre König musste erst irre werden, um als Bedrohung gesehen zu werden. Das alles fällt in der Serie doch sehr unter den Tisch am Ende.
      Diese ganze Ausdifferenzierung, die in den ersten Staffeln durchaus wenigstens noch angedeutet wurde, weicht hier einem recht simplen Gut-Böse-Schema. Ich finde das enttäuschend.


      Und genau darum werden die letzten Bücher für mich ein Muss sein.

      Aber wie ich schon schrieb:
      Wir müssen es ja nicht alle gleich sehen. Wenn Leute wie Cherusker das Finale absolut stimmig finden, ist das ja völlig okay und kann losgelöst von meiner Ansicht stehen, dass ich es nicht stimmig, sondern richtig schlecht finde.

      Warum einige Menschen sich persönlich angegriffen/angefasst fühlen, wenn man bei einem Thema nicht ihrer Ansicht ist, werde ich wirklich nie verstehen.
      Hardenbergs Hörspiel-Tipp: Die juten Sitten
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      Eine Frage hätte ich dann doch noch - wahrscheinlich an Martin. An wen hat Varys nun die Briefe verschickt. Oder konnte er gar keine verschicken. Es wussten 8 Menschen von Jons Herkunft. 2 sind tot. Eigentlich würden die anderen 6 eher schweigen, oder? Zumindest Arya wird nichts ausplaudern. Ich hoffe sehr auf die Bücher.
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      Nach all der ersten Enttäuschung, freue ich mich aber auf die Spin-offs.
      Bloodmoon klingt doch schonmal gut.
      Und die nächste Nachricht macht auch Mut, die GoT Showrunner David Benioff und D.B. Weiss werden sich nicht darum kümmern.
      Sie dürfen im Star Wars Franchise ihr Talent beweisen :hrhr:
      Ich hab mit Star Wars nicht viel am Hut, also nur zu.

      Belphanior schrieb:

      Eine Frage hätte ich dann doch noch - wahrscheinlich an Martin. An wen hat Varys nun die Briefe verschickt.
      Das wird wohl nur Martin beantworten, falls es bei ihm vorkommen sollte überhaupt.
      Besser Illusionen die uns entzuecken als zehntausend Wahrheiten