Rauchen aufhören... Methoden?

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen zum Thema Cookies finden Sie hier und in unserer Datenschutzerklärung

    • Rauchen aufhören... Methoden?

      Ich rauche seit ca 26 Jahren... bin jetzt 44...

      Hat jemand einen Tipp wie man den Entzug irgendwie durchstehen kann?
      Ich habe es schon so oft probiert... es funktioniert nicht.

      Ich schaffe es einen Tag... und dann aber auch nur mit schwitzen "Nachts!" und aggro-Verhalten...
      Ich will nicht rauchen, ich kanns aber nicht ändern...

      Ich weiß: Du mußt einfach nicht mehr rauchen....LOL
      Wie geht das???

      Wenn ich mehr als 12 Stunden nicht geraucht habe, werde ich so agro! Da könnte ich alles zusammenschlagen!
      Und ich fang an zu zittern... Und Schweißausbrüche....
      Ganz Schrecklich!
      :(
    • @Deodato

      Ja das ganze Thema ist schon heimtückisch - schon krass und traurig das bei deinem Freund die Sucht so überhand genommen
      hat und es anscheinend diese Auswirkungen hatte. Aber er hatte es bestimmt gemerkt denke ich mir. Ich habe vor ca. 7- 8 Jahren mit dem Rauchen aufgehört ! Der Schlüssel nach zahlosen Methoden war letztlich: Das Buch von Allen Carr "Für immer Nichtraucher" und der 2. Schlüssel war- Zigaretten reduzieren, über Monate - so weit ich runterkam mit der Anzahl der Zigaretten. Am Schluss war es ein richtiger Sport für mich :) Frage dich: Auf welche Ziggi kannst du nicht verzichten (zb. morgens nach dem aufstehn, nach dem Kaffee , nach dem Essen usw.) die "unwichtigsten läßt du als erstes weg. Und so kannst du anfangen. Aber natürlich reicht das nicht. Liste mal so grob für dich auf , in welchen Situationen du rauchst. Und dann kannst du in diesen Situtaionen etwas anderes tun(bei den verzichteten) - zb. Statt die Morgenziggi -gehst du zum Bäcker um die Ecke und holst dir 2 Nutella Brötchen nur als Beispiel - Statt nach der TV Serie am Abend eine auf dem Balkon zu qualmen - genießt du eine dampfende wohltuende Tasse Tee auf dem Balkon usw. -plötzlich rauchst du nur noch die Hälfte usw.

      MFG :)
    • Ich persönlich habe nie geraucht. Ein Freund hat mit Hilfe der Nikotin-Kaugummis aufhören können zu rauchen. Allerdings hat er noch Jahre später die Kaugummis gekaut. Da ich jahrelang in einer Buchhandlung gearbeitet habe, habe ich auch eine Menge Rückmeldungen zu dem Buch "Für immer Nichtraucher" bekommen. Bei vielen hat es tatsächlich geholfen. Einige waren regelrecht begeistert. Das Buch haben wir damals sehr gut verkauft.
    • Ich hatte auch mal nen Kumpel, mit dem konntest du keine 90 Minuten nen Film schauen!!! Der ist dann immer nach der Hälfte der Spielzeit auf meinen Balkon, um eine zu rauchen.
      Ich hab dann auch mal, als ich mit Sekt etwas betrunken war, von ihm drei Kippen geschnort und dann insgesamt 30 Zigaretten gepafft.
      Gefallen fand ich am Rauchen keinen!!! Nur eine Zigarette in der Hand zu haben, gab mir ein lässiges Gefühl. Mehr eben nicht. So blieb es bei ca ( nicht mal richtig gerauchten) 30 Zigaretten in fast 44 Jahren.
      Ich denk, wenn man was wirklich WILL, kann man es möglicherweise schaffen, dies auch zu beenden. Willst du es denn wirklich Deo???
      Ich wollte letztes Jahr mit dem zocken aufhören, nach 28 Jahren. Geschafft hab ich es nur 9 Monate.
      Da ich es nicht wirklich wollte....
      Menschlichkeit ist nur noch eine dunkle Erinnerung...
    • Oh, das kann ich Dir nachempfinden. Ich habe auch lange geraucht und bin so oft am Entzug gescheitert. Nichts hat geholfen: keine Willensanstrengung, nicht dieses (für mich) beknackte Carr-Buch voller Binsen - nichts!
      Bis ich dann irgendwann auf Zigaretten auswich, die auf all die vielzähligen zusätzlichen Inhaltsstoffe verzichten. American Spirit hießen die, glaube ich. Allein über die Umstellung reduzierten sich meine Sucht und mein Konsum immens. Und damit reduzierte ich dann meinen Konsum, wobei ich mir für jede Zigarette, die ich pro Tag rauchte, einen Strich machte - um mir der Menge bewusst zu sein. Insgesamt ging's einfach darum, die Zigaretten, die ich rauchte, bewusst zu rauchen. Und all die wegzulassen, die man so nebenbei wegraucht. Das klappte sehr gut, und ich war sehr bald von 20-25 Zigaretten auf höchstens 10 runter.
      Von da war's dann nur noch ein kleiner Schritt. Dass wir uns anschickten, neues Leben in die Welt zu setzen, hat bei der Motivation natürlich geholfen, denn wir wollten nicht erst bei der Geburt, sondern schon bei der "Entstehung" rauchfrei sei.

      Die ersten Wochen sind natürlich hart - und da ist reiner Wille gefragt. Aber dieser körperliche Entzug lässt sehr schnell nach. Ein, zwei Wochen durchhalten, dann wird's schon deutlich leichter.
      Etwas anderes ist die psychische Abhängigkeit. Die muss man irgendwie abwürgen oder wenigstens umlenken.

      Bei mir ging das ganz gut.

      Als ich mal ein Jahr später eine heftige Suchtattacke bekam, holte ich mir nikotinfreie Zigaretten aus der Apotheke. Das hat mir geholfen, denn so musste ich nicht zwanghaft verzichten, sondern ich ließ mir diese kleine Freiheit. Die ich dann aber, einfach weil ich es jederzeit gekonnt hätte, nie mehr gebraucht habe.

      Ein Patentrezept gibt es wohl nicht für den Entzug. Da muss jeder seinen eigenen Weg finden. Ohne echte Willensanstrengung wird es aber nicht klappen. Das weiß ich aus eigener leidvoller Erfahrung.

      Ich weiß aber auch: Grundsätzlich kann es jeder schaffen!

      Ich wünsche Dir auf jeden Fall viel Glück dabei!
      Dein Körper wird es Dir danken!
      >> Kritik ist Liebe. <<
    • Eine Patentlösung habe ich da auch nicht (wäre ja auch zu schön). Ich weiß allerdings dass viele Leute die Entwöhnung mit Dampfen geschafft haben (nur doof, dass die meisten dann mit dem Dampfen nicht aufhören). Gegen die körperlichen Symptome hilft (mir) am besten Sport - statt zuhause die Wände hoch zu gehen ne Runde joggen hat mir immer sehr gut getan.
      Ein Vogel sitzt auf meinem Bein, dem schlag ich gleich die Fresse ein.
      Knarf Rellöm
    • Der Wille ist da... aber das Fleisch ist schwach... oder wie heißt der Spruch?

      Ich will ja... das Problem sind einfach nur die Entzugserscheinungen...
      Ich bin nicht mehr ansprechbar wenn ich nicht geraucht habe... ich werde wirklich agressiv und kann nicht schlafen...
      Und in den Phasen wo ichs mal probiert habe, ist es ein Wunder das ich nach dem einkaufen oder Spazierngehen nicht mit zwei blauen Augen wieder zurückgekommen bin. :augenroll:

      Das dampfen... naja... ist dann im endhinein auch dasselbe...
      Tabak ohne Zusatzstoffe rauch ich eh schon.

      Ich hab grade noch nen Tipp gekriegt... Schnupftabak...
      voll eklig... aber immerhin hat man erstmal die Nikotin-Dröhnung... und kann sich die doofen Gewohnheiten abgewöhnen...

      Ich probiers mal so...
      Werde berichten obs vorangeht!

      Ich danke Euch!
      :thumbup:
    • Da hast du was vor dir, Deo...Daumen gedrückt!!
      Körperlichen Entuzug wird man ohne vorherige Reduktion der Menge nicht umgehen können. Alkoholiker erhalten dabei medikamentöse Unterstützung, ich weiß nicht, ob ein Arzt bei der Rauchentwöhnung helfen kann...?

      Schnupftabak ist wie Zigaretten krebserregend, ggf. ramponierst du dir noch die Nasenschleimhaut...ob das so 'ne gute Idee ist? :gruebel:
      Sieht übrigens super appetitlich aus, wenn dir das braune Zeug aus der Nase läuft...warne ggf. deine Freundin vor. ;)
      (Ich war mit einem Schnupftabakkonsumenten zusammen...)
    • @Deodato,

      Eines hab ich noch vergessen. Was ich auch rausgefunden hatte, nähmlich Kaffee führte bei mir auch manchmal zu
      den "aggro" und "Suchtdruck"- Gefühlen. Als ich den Kaffee auch komplett weglies, hatte ich damit kein Problem mehr.
      Als Ersatz für den Kaffee gönnte ich mir ab und zu ein Glas Cola. Irgendwie war Kaffee und Zigarette auch im Kopf verknüpft.
      Mit "Für immer Nichtraucher"haben zwei Bekannte von mir auch aufgehört ohne weitere Tricks - konnte mir vorher auch nicht vorstellen was ein Buch bewirken kann.Das erste Buch "Endlich Nichtraucher"reichte mir nicht aus. Der Rauchgenuss hat viel mit Illusion zu tun. Ich konnte auch sofort Raucher bei Rauchen zuschauen und hatte nicht mehr das geringste interesse daran, und ich war Kettenraucher. Am Schluss hatte ich eine dermaßen große Sammlung von "Tricks und Kniffen" wie man das Rauchen beendet, das ich nicht mehr Scheitern konnte, da gibts wirkich einiges.Wünsche dir die Power , endlich wieder FREI durchatmen:)
    • Deodato schrieb:

      Das dampfen... naja... ist dann im endhinein auch dasselbe...
      Nicht wirklich: Wenn man das eine Weile durchzieht (pun intended), dann lässt sich wirklich freier durchatmen und der Raucherhusten verschwindet.
      Ausserdem kannst du die Menge selbst regulieren, du kannst also zwischendurch mal einen Zug nehmen und musst keine ganze Zigarette rauchen.
      Davon ab gibt es auch Vorteile wegen fehlender Geruchsbelästigung, deine Klamotten und Tapeten werden es dir auch danken.
      Man ist sich zwar immernoch nicht einig, wie schädlich die Dinger auf ihre Weise sind, aber schlimmere Nebenwirkungen als Zigaretten werden sie kaum haben.
      Ich bin jedenfalls von zwischen 20-30 Kippen täglich auf Dampf und 3-4 Kippen täglich runter und das macht sich körperlich durchaus positiv bemerkbar.
      Probier's doch einfach aus, einen Versuch ist es wert ;)

      PS:
      Das Nichtraucher-Buch hab ich auch gelesen, hat nicht wirklich gefruchtet.
    • Hallo,

      ich kann wie Pinker auch das Dampfen empfehlen. Ich habe damit aufhören können. Ich mochte den Geschmack und den Geruch von Zigarettenrauch nie, aber habe doch wegen der Abhängigkeit über 20 jahre geraucht. Liquids gibt es in vielen Geschmacksrichtungen, das half mir.

      Viel Glück und Erfolg wünsche ich auf dem Weg zum Nichtraucher :)
    • Ich habe knapp 16 Jahre geraucht und naja, habe wegen meiner letzten Freundin aufgehört.
      Habe halt alles Tabakmäßige verbannt und dann geschaut. Ist schwer zu sagen, habe halt jedes Verlangen nach ner Zigarrette bekämpft/ unterdrückt und es hat geholfen. Extremes Verlangen hat nach etwa einem Jahr aufgehört. Heute habe ich hin und wieder Träume, in denen ich 2 Päckchen Marlboro rauche {was ich befremdlich finde, denn ich habe eigentlich immer gedreht und Marlboro war auch sonst nie meine Marke] und hin und wieder habe ich nach richtig gutem Essen Lust auf ne Zigarre/ Pfeiffe, das hört aber nach etwa ner halben Stunde auf.
      Meiner Meinung nach ist das Beste, schmeiss allen Tabak weg und hol dir Leute die dich dabei unterstützen, so hat es mir geholfen. Ist halt ne Willenssache. Ich persönlich bin ziemlich willensschwach, weswegen es mich immer noch wundert, dass ich davon losgekommen bin, aber bereuhen tu ich es nicht.
      Langer Rede, kurzer Sinn:
      Such dir Leute die dich unterstützen und die du auch mal zu etwas späterer Stunde anrufen kannst (man sollte es natürlich nicht übertreiben), wenn die Gier Überhand nimmt. Ansonmsten halt dir immer vor, weswegen du aufhören willst und das du total cool bist wenn du es schaffst.
      So habe ich halt aufgehört und bin seit etwa 4 Jahren rauchfrei
    • Sylphida schrieb:

      ich weiß nicht, ob ein Arzt bei der Rauchentwöhnung helfen kann..
      Ich weiß, dass es Hausärzte (mit entsprechender Zusatzausbildung) gibt, die Akupunkturnadeln setzen, was auch helfen soll, gerade gegen die Entzugserscheinungen.
      Wahrscheinlich machen das auch manche Homöopathen oder TCM-Kundige.
      Der eine Raucher spricht wohl darauf an, der andere nicht - und man zahlt halt selbst. Dürfte nicht ganz billig sein. :whistling:

      Von einer Sucht wegzukommen, die man schon jahrzehntelang hat, ist halt enorm schwierig, und solange einem nur die anderen sagen "Hör doch bitte auf!", man es aber selbst nicht 100%ig will, geht gar nix.
      Meine Tante hat das Rauchen mit um die 60 von heute auf morgen sein gelassen (sie rauchte seit der Teenagerzeit), nachdem bei ihr Krebs festgestellt worden war und man ihr sagte, ohne Dauerqualmen erhöhe sie ihre Chancen...
      Aber das ging auch nur, weil ihr Leben komplett auf dem Kopf stand und sie sich an jeden Strohhalm klammerte.
      Mein Bruder (der allerdings kein starker Raucher war) hat auch relativ problemlos und ziemlich abrupt aufgehört, nachdem er eine schwere chronische Darmentzündung bekam und ihm sein Arzt dringend riet, neben anderen Lebens- und Genussmitteln, besser auch die Zigaretten zu meiden.
      Solange man nicht solche wirklich heftigen Gründe hat, klappt es aber halt nur bei wirklich sehr willensstarken Menschen komplett und ohne Rückfall.
      Sehe ich zumindest so.
      Und das Dampfen ist natürlich ein Schritt in die richtige Richtung! :zustimm:
      Vom Gestank, der Nikotin-Pampe überall in der Wohnung, der Belastung der Passiv-Mitraucher und der (höchstwahrscheinlich) geringeren gesundheitlichen Risiken für den Raucher mal ganz abgesehen. :pfeifen:
    • Mir hat mal ein Arzt gesagt:

      Wenn ein Raucher das Bedürfnis hat zu rauchen, solle er 10 min. warten und erst dann eine Zigarette anzünden.

      Das praktiziert man bei jeder Zigarette. Automatisch schafft man pro Tag weniger auf die Stunden gerechnet.

      Das zieht man 4 Wochen so durch. Oder 8 Wochen. Egal. Wie man will.

      Danach macht man aus 10 Minuten 15. Und praktiziert das wieder bei jeder Zigarette für 4, 8 oder egal wieviel Wochen.

      Dann macht man aus 15 Minuten 20. Aus 20 dann 25. Usw.

      Man soll sich ohne Anstrengung das rauchen abtrainieren.

      Eines Tages raucht man nur 3 Zigaretten am Tag und weniger.

      Hoerspielecho.de - Reden wir darüber.
    • Sehr löblicher Vorsatz mit dem Rauchen aufzuhören. Ich habe erst vor kurzem eine Raucher-Lunge in einer Ausstellung gesehen. Da wird einem ganz Angst und Bange dabei. Ich habe meinen Vater, der zuerst Zigarette und dann Pfeife geraucht hat, wegen diesem "Laster" verloren und kann nur jedem raten davon weg zu kommen. Das Ende war alles andere als schön.
      Das "Wie" ist naturgemäß nicht einfach zu erklären und noch schwieriger es zu schaffen. Meine Mutter hatte damals einfach ihre letzte Zigarette geraucht, sich von ihr verabschiedet und es war aus. Sie hat das beinhart durchgezogen. Ich hatte im Zuge meines Psychologiestudiums ein Praktikum bei einer Psychologin zu absolvieren, die ständig einen Nikotin-Kaugummi im Mund hatte um mit dem Rauchen aufzuhören. Nach einem halben Jahr hat sie wieder mit dem Rauchen angefangen. Es hat nichts genützt und dass obwohl sie eine großartige Psychologin war (und gleichzeitig auch die Frau von Peter Patzak, Regisseur von Kottan, was mir viele interessante Gespräche abseits des Studiums über das Filme machen etc. einbrachte). Als Trainer, der ich mit vielen Menschen zu habe, weiß ich, dass viele Wege nach Rom führen und es eine Kunst ist genau jenen Zugang zu einem Menschen zu finden, der hilft. Was bei dem einem klappt, muss nicht zwangsläufig bei einem anderen funktionieren. Wenn man mit dem Rauchen aufhören möchte, muss man sich wohl die verschiedensten Modelle zuerst einmal zu Gemüte führen und dann genau jenes raus picken, dass vermeintlich am besten zu einem passt. Das kann die radikale Methode sein (einfach aus und vorbei), dass kann die Schritt weise Methode sein (jeden Tag eine Zigarette weniger, oder jeden Tag die Zigarette eine Minute länger hinaus zögern), dass kann die "Ersatzmethode" mit Dampfen oder Kaugummi sein, dass kann die "Verhaltensmethode sein, also sein Verhalten dadurch zu ändern, dass man jene Verhaltensweisen, die einem regelrecht dazu zwingen sich eine Zigarette anzuzünden, einfach auslässt oder sie so weit es geht einen Bogen drum rum zu machen. Und hier gibt es sicherlich viele weitere Möglichkeiten. Im Zuge meiner Tätigkeiten in Justizanstalten habe ich öfters mit ehemaligen starken Rauchern, mit Alkoholikern, mit Fresssüchtigen, mit Spielsüchtigen oder auch Drogenabhängigen zu tun. Es ist ganz, ganz schwierig solche Verhaltensweise zu ändern und ich ziehe meinen Hut vor all jenen, die es schaffen. Ich habe Gott sei Dank niemals eine Zigarette nur probiert, weil ich im Grunde ein Genußmensch bin und die Gefahr, dass mir eine Zigarette vielleicht sogar schmeckt, sehr groß wäre. Aber da ich seit frühester Kindheit im Leistungssport aktiv war, war eine Zigarette nie ein Thema. Aber ich weiß bereits, wie schwer ich mir tue meine Essgewohnheiten zu ändern und zu viele Kilos los zu werden. Von daher viel, viel Erfolg beim Rauchen aufhören. Aber am Ende wird es sich lohnen und ich bin gespannt welcher Zugang für Dich, lieber @Deodato der Geeignetste war!!!! Daumen sind fest gedrückt!
      Baba :winke4:
    • Ich habe vor 4 Jahren von heute auf morgen einfach aufgehört. Wenn der Geist willig ist, dann hat das Fleisch nichts mehr zusagen. Das alles findet nur im Kopf statt!

      Und jetzt dazu eine wahre Geschichte:
      Eine Kollegin von mir, starke Raucherin über 20 Jahre etwa 40 Zigaretten pro Tag wollte aufhören. Daraufhin hat sie sich über Entzugsmöglichkeiten informiert und ist schließlich auf Empfehlung zu einer Heilpraktikerin gegangen, obwohl sie „nichts“ von diesen Scharlatanen hält. Das waren ihre Worte. Am nächsten Tag kam sie zu mir ins Büro und erzählte mir was am Vortag in der Praxis ablief. Ein paar Berührungen im Nacken und im Gesicht das war es. Dann kam noch der Hinweis: In ein paar Stunden wird ihr Gesicht anfangen zu glühen. Das legt sich nach ein bis zwei Stunden wieder. Danach ist ihr verlangen Geschichte.

      Unbefriedigt ging sie dann nach Hause und fluchte schon, dass sie wie schon erwartet Geld zum Fenster herausgeschmissen hat. Am Abend saß sie mit ihrem Partner beim Fernsehen, als von jetzt auf gleich ihr Gesicht tatsächlich anfing zu glühen. Sie sagte, es fühlte sich so an, als wenn man Fiber hat. Wie auch schon vorhergesagt verschwand dieser Effekt nach etwa eineinhalb Stunden und alles schien wieder normal.

      Am nächsten Morgen kam dann das Phänomenale: Der erste Griff nach einer Zigarette blieb aus. Kein Verlangen, überhaupt kein Gedanke daran. Mittags hatten wir Dienstbesprechung und im Büro des Chefs wird geraucht. Kein Entzug, keine Reue.

      Das ganze fand im September letzten Jahres statt und bis heute hat sie keine Zigarette angefasst, geschweige denn darüber nachgedacht. Und noch einmal…das Ganze ist wirklich so passiert.

      Im Kopf den Schalter umlegen oder umlegen lassen, dann klappt es auch rauchfrei! Dein Körper wird es dir danken, dein Geldbeutel auch!