Amazon Unlimited - Alternative zum Hörspiel-Kauf?

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    • Amazon Unlimited - Alternative zum Hörspiel-Kauf?

      Ich teste gerade Amazon Unlimited und höre mich munter durch diverse Hörspiele. :sera:
      Für 8€ (Prime-Kunden) bzw. 10€/Monat kann man unbegrenzt Musik oder eben auch Hörspiele streamen. Hören heißt allerdings nicht haben, sprich ohne Abo kein Zugriff mehr.

      Wie seht ihr das - ist dieses Modell eine gute Alternative zum Hörspielkauf oder ist das völlig uninteressant für euch, da ihr eure Hörspiele lieber im Schrank bzw. auf eurer Festplatte haben wollt? :)
    • Für mich sind diese ganzen Streaming-Angebote nur wenig interessant, so auch dieses, denn ich bin einfach niemand, der sich permanent im Hintergrund berieseln lässt, sondern eher jemand, der sich einem Hörspiel bewusst zuwendet, selbst wenn es um "pure" und recht einfache Unterhaltung gehen soll.

      Vor mehr als zehn Jahren habe ich häufiger auch einfach mal so drauf los gehört, da spielten auch Sinclair und die drei ??? noch eine Rolle, bei mir trat allerdings bei einigen Serien (und eben auch diesen) allmählich eine Ermüdung ein. Da hätte ich ein solches Angebot vielleicht genutzt, und es hätte vielleicht dazu geführt, dass ich Serien wie diese beiden und andere (weiter) verfolgt hätte. So ließ ich irgendwann die Finger davon.

      Wenn mein Interesse richtig geweckt ist, dann möchte ich ein Hörspiel auch wirklich haben. Ich bin da kein Purist und bestehe nicht unbedingt auf CDs; Downloads reichen mir in vielen Fällen auch aus - nur bei der Kategorie Extraklasse hätte ich nach wie vor sehr gern eine CD im Regal. (So etwas wie Macbeth, Fallen, Goldagengården, den Ohrenkneifer-Produktionen.)
      Stream allein würde mir da nicht reichen, denn dann entscheidet letztlich die Länge des Abos darüber, wie lange ich über bestimmte Hörspiele verfügen kann und nicht ich selbst. Das würde mich empfindlich stören.

      Außerdem bin ich auch keiner von den Menschen, die rund um die Uhr online sind und online sein wollen - mit Smartphone oder Tablet im Anschlag, fast schon verwachsen mit dem Körper, auf dem dann permanent ein Stream läuft. Ich bin auch froh, hin und wieder offline und unbestrahlt ein paar Atemzüge machen zu können. :zwinker:
      >> Kritik ist Liebe. <<
    • Hab Spotify zum reichsten und kaufe mir eh 90 % der Hörspiele die mich interessieren auf CD und ältere Hörspiele habe ich eh fast alles was ich haben will. Daher ist Amazon Unlimited nichts für mich. Ich mag was in den Händen halten.
      www.TS-Dreamland.de - Hörspiele back to the roots

      Tony Ballard - Dreamland Grusel - Andi Meisfeld - Der Trotzkopf
    • Hardenberg schrieb:

      Für mich sind diese ganzen Streaming-Angebote nur wenig interessant, so auch dieses, denn ich bin einfach niemand, der sich permanent im Hintergrund berieseln lässt, sondern eher jemand, der sich einem Hörspiel bewusst zuwendet, selbst wenn es um "pure" und recht einfache Unterhaltung gehen soll.
      Hm, wieso berieseln? Ich sehe da keinen Unterschied zwischen Stream und einem gekauften Download. Man kann sich doch so viel Zeit und Aufmerksamkeit gönnen für den Titel wie man möchte. Nur weil es 40 Millionen Stücke im Angebot gibt, muss man sich ja nicht zum Ziel setzen, sie in diesem Leben durchzuhören. =)
      Oder meinst du, da tritt ein "All you can eat"-Effekt ein - zu viel Angebot fördert inflationäres Hören? ;)
    • Ja, so meinte ich es. Natürlich muss das nicht so sein, aber es verführt wohl dazu, schneller mal etwas wegzuhören und sich nicht mehr allzu lang mit dem einzelnen Hörspiel zu befassen. Und das wäre genau das Gegenteil dessen, was ich mir auch hinsichtlich der Produktion wünschen würde. Ich für mich möchte weniger Fast Food und im Zweifel mehr hochwertige Produktionen, die eine größere Aufmerksamkeit erfordern.

      Aber wie immer: Ich spreche nur für mich.

      Wie es andere für sich halten, kümmert mich nicht. :zwinker:
      >> Kritik ist Liebe. <<
    • Ich bin Amazon Prime Kunde und streame viele TV-Serien und auch einige Filme. Ich habe auch die Amazon Music App. Heute Nacht habe ich mir einige Folgen von der AMAZON-TV-Serie Gortimer Gibbon als Hörspiel angehört. Gestern habe ich mir Die Weisse Lilie - Tödliche Stille - Kapitel 1 angehört. Man braucht also nicht das Music unlimited ABO kaufen um auf ein größeres (aber natürlich kann man nicht auf das gesamte Sortiment von Music unlimited zugreifen). Von daher nützen wir den Amazon-Stream für PRIME-Kunden, wenn einer, sprich ich ;) von uns SPOTIFY belegt und Pia zum schlafen noch gerne eine Bibi Blocksberg oder meine Frau eine ???-Folge hören möchte. Es ist also für uns eine Alternative zu SPOTIFY aber sicher kein Ersatz.

      Grundsätzlich hören wir recht viel über SPOTIFY. Musik läuft bei uns rauf und runter bei SPOTIFY und unsere Playlisten werden immer größer. Musik-CDs werden wirklich nur mehr als Ausnahme gekauft. Hörspiele hören wir eigentlich auch sehr viel über SPOTIFY. Es ist schon praktisch wenn man immer und überall Hörspiele mit dabei hat und nicht immer CDs oder MCs mit im Gepäck haben braucht. Außerdem werden die eigenen CDs deutlich geschont und nicht so exzessiv genutzt wie noch vor 5 Jahren. Daneben bin ich zwar ein großer Sammler, aber ich gehöre nicht unbedingt zu jenen Menschen, die seine CDs wenn ich sie dabei habe, hege, pflege und rund um die Uhr darauf aufpasse. Dies ist manchmal gar nicht möglich. Und so läuft meine Sammlung nicht Gefahr rascher Gebrauchsspuren zu haben. Früher haben sich die CDs bei unserem Bett, im Wohnzimmer und im Auto gestapelt. Heute befinden sie sich zumeist im Regal und ich habe sie Dank SPOTIFY trotzdem immer mit dabei. Was ich sammeln möchte, wird gehört, trotzdem öfters auch über SPOTIFY. Hörspiele, die ich aus verschiedenen Gründen nicht kaufen, aber trotzdem hören möchte, werden über SPOTIFY gehört. Hörspiele, die ich testen möchte, werden über SPOTIFY gehört. Früher waren mehrere 100€ für Hörspielkäufe im Monat fällig. Jetzt bleibt mir merklich mehr Geld übrig. Trotzdem höre ich nach wie vor sehr viele Hörspiele, egal ob neu und aktuell oder ältere Hörspiele.

      @Hardenberg



      hardenberg schrieb:

      Stream allein würde mir da nicht reichen, denn dann entscheidet letztlich die Länge des Abos darüber, wie lange ich über bestimmte Hörspiele verfügen kann und nicht ich selbst. Das würde mich empfindlich stören.
      Ja und Nein. Stream alleine würde mir 100%ig nicht ausreichen. Denn zu einem richtig guten Hörspiel, das ich zum ersten Mal höre, gehört einfach Cover & Co unbedingt dazu. Nein, im Falle von SPOTIFY, weil Du bei SPOTIFY auf den gesamten Hörspielkatalog bzw. auch auf Deine Playlisten zugreifen kannst, wenn Du kein ABO hast. Anders würde es mich nämlich auch stören. Ich habe auch kein ABO, kaufe je nachdem wie viel Zeit ich zum Hörspiel hören habe und wie viele CDs ich mir zum hören gekauft habe, eine 10€ Prepaid-Karte für ein Monat. Es gibt also Monate da brauche ich keinen bezahlten SPOTIFY-Zugang. Da höre ich Audible oder meine CDs und wenn ich unbedingt was anderes hören möchte, dann nehme ich halt die Werbung beim Gratis-Spotify in Kauf. Letzteres ist aber bei Hörspielen ganz, ganz selten. Bei Musik brauche ich eigentlich gar keinen Kauf-Zugang.






      hardenberg schrieb:

      Außerdem bin ich auch keiner von den Menschen, die rund um die Uhr online sind und online sein wollen - mit Smartphone oder Tablet im Anschlag, fast schon verwachsen mit dem Körper, auf dem dann permanent ein Stream läuft. Ich bin auch froh, hin und wieder offline und unbestrahlt ein paar Atemzüge machen zu können.
      Das kenne ich. Wenn wir im Ausland auf Urlaub sind, dann greife ich auch nicht zum Handy, kein Fernsehen und erst recht kein Internet. Und es ist ein wirklich tolles Gefühl. In der normalen Zeit ist das Handy für mich aber gleichzeitig mein Büro, meine Videokamera, mein Fotoapparat und natürlich auch mein Hörspielmedium schlechthin. Aber man kann sich bei SPOTIFY auch Hörspiele downloaden und diese dann auch offline anhören. Von daher muss man nicht zwingend online sein um Hörspiele via SPOTIFY hören zu müssen.

      Ich war in meinem Leben ein großer Gegner von CDs, ein großer Gegner von Downloads und ein großer Gegner von Streaming. Aber ich habe mich öfters bewußt gezwungen über meinen Tellerrand zu schauen. Und siehe da, es ist nicht ohne Grund, dass es viele Fans für CDs, für Downloads oder für Streaming gibt. Ich habe mir dann diese Vorzüge zu Nutze gemacht. Keines davon ist das alleinige Heilbringende, aber alles zusammen sorgt bei mir für eine fast perfekte Hörspielunterhaltung. Ich habe jetzt 1 ganzes Jahr als Streaminghörer hinter mir. Bald werde ich hier wieder etwas dazu schreiben:

      Hörspielerfahrungen Teil 1: 1 Monat SPOTIFY Hier kann man auch meine Erfahrungen und Einstellungen zu diesem Thema nachlesen.
      Baba :winke4:
    • Als Prime-Kundin der ersten Stunde bin ich mittlerweile ein so großer Fan Fan geworden, als dass ich befürchten muss, dass meine Fire-TV-Box in der nächsten Zeit den Geist aufgibt, da ich streame, als gäbe es kein Morgen.
      Ich habe früher wirklich viele Filme gekauft, geliehen und eine Mörderkohle dafür ausgegeben. Das ist nun vorbei. Denn das Angebot um Prime ist völlig ausreichend, Leihangebote immerwiederkehrend super günstig und Filme zum Kauf günstiger als der physische Bruder, bei gleicher Qualität. - Einzig 3D kaufe ich noch.

      Warum ich das erzähle, obwohl es nicht zur Frage passt? - Um zu zeigen, dass ich kein generelle Problem mit Streaming-Diensten habe.

      Aber, bei Hörspielen führt für mich kein Weg an dem Kauf einer CD vorbei; und so lange man die Qualität der mp3s nicht in den Griff bekommt UND das zu hörende "Blipping" beim mergen von Dateien auch keine Downloads.

      Spotify nutze ich noch nicht lange...ertrage es auch mit Werbung, da ich es auschließlich zum Antesten von Hörspielen nutze. Das heißt, bezahlen für das Streamen von Audio käme für mich niemals in Frage.
    • Hm, eine Flatrate für Hörspiele, genau wie bei Spotify sozusagen?
      Einerseits verführerisch, um Geld zu sparen, andererseits habe ich absolut keine Lust, Neuheiten nur noch hintereinander wegzuhören, um überall "mitreden" zu können und auf dem aktuellsten Stand zu sein.
      Und das würde dann passieren bzw. zumindest die Gefahr bestehen.
      Für mich sollen neue Hörspiele etwas Besonderes bleiben, ich möchte die CD und das Booklet dazu haben, sie mir mehr als einmal zu Gemüte führen, bevor ich mich überhaupt dazu äußere, ihnen wirklich noch meine ganze Aufmerksamkeit widmen!
      Außerdem müsste ich dieses Hören derzeit noch komplett am PC tun, was absolut nicht in meinem Interesse wäre.
      Nein, für mich keine Alternative - zumindest bis auf Weiteres nicht! :nein:
      Und was das Musik-Streaming angeht, auch nicht interessanter.
    • Ich glaube tatsächlich, ob dieses Angebot für einen attraktiv ist, hängt tatsächlich auch damit zusammen, wie man Hörspiele konsumiert. Wenn ich zum Beispiel lese: Ich höre dadurch Hörspiele, die ich mir sonst nie gekauft hätte, dann weiß ich einfach, dass da offensichtlich unterschiedliche Vorlieben vorherrschen, die da zum Tragen kommen. Denn mich verlangt eigentlich gar nicht danach, Hörspiele zu hören - in welcher Form auch immer -, für die mir mein Geld zu schade ist. :zwinker:

      Aber wie gesagt: Jedem Tierchen sein Plaisierchen. :)
      >> Kritik ist Liebe. <<
    • Ich denke es hängt von mehreren Faktoren ab.

      1) Kassettenkind Ja Nein
      Kassettenkinder sind öfters mehr Sammler und brauchen was zum "angreifen" und "ansehen".

      2) Wie hört man Hörspiele?
      Wer öfters unterwegs ist, öfters mit dem Handy hört, der könnte auch am Streaming gefallen finden. Wer öfters im Ausland ist, wer öfters im Krankenhaus liegt oder wer auch öfters umziehen muss, dem könnte Streaming gefallen.

      3) Viel Zeit zu hören bzw. viel Hörspiele zu hören zu wollen
      Wer ein "Vielhörer" ist, der kann auf diese Art relativ einfach, schnell auf eine große Bibliothek zurück greifen ohne immer viel Hörspiel-CDs im Schlepptau mit dabei haben.

      4) Geld
      Wer nur über ein kleines Budget verfügt und gerne viele Hörspiele hören möchte, für den ist Streaming wohl eine Option.

      5) Experimentierfreudigkeit
      Wer gerne vieles ausprobieren möchte ohne die Katze im Sack zu kaufen, der hat mit Streaming sicherlich eine kostengünstige Variante zur Verfügung.

      Es gibt sicherlich noch den einen oder anderen Faktor, der noch für oder gegen Streaming spricht. Ich denke der klassische Hörspielfan wird sich eher nur sehr langsam mit streaming anfreunden. Für die junge nächste oder übernächste Generation, die mit Streaming praktisch aufwächst, wird in erster Linie mit CDs & Co nix anfangen können. Ein Zeichen der Zeit.
      Baba :winke4:
    • Nach einigen Tagen mit Amazon Unlimited macht sich bei mir ein zwiespältiges Gefühl breit...ich fühle mich etwas unter Druck gesetzt, das Angebot "auch ja gut auszunutzen"...dabei hat man den Monatsbeitrag ja schon mit 1,2 Hörspielen raus. :dumm: Es sind auch nicht alle Hörspiele im Angebot, die ich gerne hören würde.
      Ich finde es grundsätzlich gut, Hörspiele hören zu können, die ich mir sonst nicht gekauft hätte (sei es, weil sie mich nur mittelmäßig interessieren oder weil das Budget nicht da ist). Und wenn sie mir dann nicht gefallen, freue ich mich, sie nicht einzeln bezahlt zu haben. Die Möglichkeit des Hörenkönnens würde mir allerdings auf Dauer nicht reichen bei Hörspielen, die ich wirklich mag, die möchte ich schon selbst haben.
      Vielleicht bin ich nicht der passende Kunde für dieses Angebot...ich teste weiter. :denk:
    • Also mit dem Blick über den Tellerrand hat mein Desinteresse für Streamingangebote ganz sicher nichts zu tun. Ich öffne mich gern Neuerungen. Wenn ich denn den Eindruck habe, sie verändern die Welt zum Besseren.

      Streaming gehört für mich persönlich jedoch nicht dazu.

      Ich fürchte einfach, es verführt zum schnellen Weghören von Hörspielen. Und ich sehe das Risiko, dass mit einem solchen Schnellkonsum, so er denn einsetzt, die Neigung entsteht, sich eher auf einfach gestrickte, unterkomplexe Plotmuster einzulassen, die gängige Hörgewohnheiten nur kopieren und den Hörer nicht mehr fordern. Das wäre dann ein Trend in die völlig falsche Richtung, finde ich.

      Die richtig guten, weil aufwändig und inhaltlich anspruchsvoll gestalteten Hörspiele wie Goldagengården oder Macbeth, vielleicht sogar Gabriel Burns und Fallen, dagegen eignen sich nicht so gut zum schnellen Nebenbei-Hören. Ich fürchte, sie geraten dadurch eher ins Hintertreffen. Beim Normalhörer wohlgemerkt, der nur ein begrenztes Zeitkontingent zur Verfügung hat, in der Breite aber wohl als Käufer von größter Bedeutung ist. Der leidenschaftliche Hörspiel-Fan mag beide Varianten nebeneinander leben können. Doch das gilt ja nicht unbedingt für die breite Masse.

      Und ein Letztes: Was mir ein Gräuel wäre, ist der Trend (in meinen eigenen Gewohnheiten), allein aufgrund Verfügbarkeit ein Hörspiel nach dem anderen nebenbei wegzuhören, das ich mir andernfalls niemals gekauft hätte. Ich will diese Produktionen gar nicht hören, die es mir nicht wert sind, gekauft zu werden. Klar, in der schieren Masse fallen vorhersehbare oder platte Wendungen wie bei mancher Reihe und Serie Standard, auf Dauer nicht mehr so ins Gewicht, aber ich möchte, ehrlich gesagt, meinen Anspruch gar nicht verwässern lassen. Insofern würde ich mich doch wieder nur auf die Produktilnen konzentrieren, die mir auch kaufenswert erscheinen.

      Und insofern macht Streaming für mich keinen Sinn.

      Doch wer es anders sieht, hat selbstverständlich meinen Segen. Ich möchte niemandem seine Vorlieben ausreden.
      >> Kritik ist Liebe. <<
    • Hardenberg schrieb:

      die Neigung entsteht, sich eher auf einfach gestrickte, unterkomplexe Plotmuster einzulassen, die gängige Hörgewohnheiten nur kopieren und den Hörer nicht mehr fordern. Das wäre dann ein Trend in die völlig falsche Richtung, finde ich.
      Och, ich weiß nicht. Ich lasse mich auch ganz gern mal einfach nur berieseln. Immer nur "schwääääre" Kost wäre nix für mich.

      Hardenberg schrieb:

      Die richtig guten, weil aufwändig und inhaltlich anspruchsvoll gestalteten Hörspiele wie Goldagengården oder Macbeth, vielleicht sogar Gabriel Burns und Fallen, dagegen eignen sich nicht so gut zum schnellen Nebenbei-Hören. Ich fürchte, sie geraten dadurch eher ins Hintertreffen. Beim Normalhörer wohlgemerkt, der nur ein begrenztes Zeitkontingent zur Verfügung hat, in der Breite aber wohl als Käufer von größter Bedeutung ist.
      Da gebe ich Dir recht, da es zumindest mir auch öfters mal so geht. Wenn ich abends noch Zeit und Lust habe was zu hören, greife ich auch eher zu seichten Produktionen. Das ist auch der Grund, warum ich irgendwann bei Gabriel Burns stecken geblieben bin. :tuete:
    • Das Streaming-Angebot ist breit gefächert, bietet sowohl "leichte" wie "schwere" Kost und kann somit sowohl jene, die gerade gerne berieselt werden wie jene die sich gerade gerne eine etwas schwerere Kost wünschen, befriedigend. Was die Hörer mit dem Angebot machen und welche Wahl sie treffen, obliegt den Hörern und ist sicherlich nicht die Schuld des Streaming-Modells.
      Baba :winke4:
    • Naja, das ist ein bisschen wie mit dem Autofahren: Natürlich könnte man vieles im Alltag auch zu Fuß, per Fahrrad oder ÖPNV erledigen, aber man macht es doch mit dem Auto. Ist daran das Auto schuld? Natürlich nicht. Aber gewisse Technologien verführen nun mal zu Verhaltensweisen, die vielleicht nicht immer nur vorteilhaft sind. (Und ich fange gar nicht erst von Smartphone und Internet an.)

      So meinte ich es.

      Natürlich könnte man auch gegenläufig handeln. Die Frage ist nur, ob "man" das auch tut. :zwinker:
      >> Kritik ist Liebe. <<
    • Da ist schon was Wahres dran. Und ich denke dies wird auch am Anfang passieren. Daher habe ich Streaming auch mit dem Angebot bei einem "all you can eat" Buffet verglichen. Klar schlägt man sich am Anfang den Bauch voll. Aber mit der Zeit ändert sich das bei mir zumindest. Ich höre nach wie vor gleich viele Hörspiele wie ohne Streaming und manche sehr genau und manche nur nebenbei, abhängig vom Hörspiel bzw. von der Reihe/Serie, aber nicht vom Medium abhängig. Wie bei vielen muss ich mich auch bei neuen Medien erst den richtigen Zugang und das richtige für mich passende Handling finden. Daher habe ich eigentlich immer sehr lange gebraucht um mich damit anzufreunden, egal ob CD, Download oder jetzt Streaming.
      Baba :winke4: