Die schwarze Serie - 8 - Der Käfersammler

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    • Die schwarze Serie - 8 - Der Käfersammler


      (Bild: Amazon)

      Das Hörspiel erscheint voraussichtlich am 24.03..

      Inhalt:

      Der junge englische Arzt Doktor Hamilton wird eines Tages auf ein Inserat aufmerksam, in dem man einen jungen Mediziner sucht, der sich bestens auf dem Gebiet der Käfer auskennt. Nichtahnend, was ihn erwartet, meldet sich Hamilton bei einem gewissen Lord Linchmere und gerät damit in ein mysteriöses Abenteuer, das sich mehr und mehr in einen entsetzlichen Alptraum verwandelt. Auf dem alten Landsitz Delamere Court geht das Grauen um, und aus seinen Tiefen steigt eine Bedrohung empor, die Jagd auf die wehrlosen Bewohner macht.

      Sprecher:

      Dr. Greg Hamilton: Peter Lontzek
      Lucy Bolton: Luisa Wietzorek
      Lord Linchmere: Frank Glaubrecht
      Lady Evelyn Rossiter: Christine Pappert
      Jennings: Jürgen Thormann
      Thomas Rossiter: Markus Pfeiffer
      Richard Collins: Uve Teschner
      Andrew Nichols: Detlef Tams
      William Bloom: Friedrich Georg Beckhaus

      bereits vorbestellbar bei: Pop
      oder bei: Amazon
    • @Agatha: Danke für die schöne Nachricht!!!!
      Wenn ich mich nicht sehr täusche, dann stammt diese Folge von meinem Lieblingsautoren Sebastian Weber. Die Fortsetzung der Reihe ist ein großer Grund zur Freude. Ich hoffe man kann mit dieser Fortsetzung etwas wirklich Großes schaffen. Die bisherigen Fortsetzungen von HighScore/MARITIM haben leider nicht jene Klasse erreicht, die die ursprünglichen Serien und Reihen hatten. Es ist aber auch ein schwieriges Unterfangen nach all den Jahren genau den "Ton" und genau jene "Sympathien" wieder hervorzurufen, wie vor 10 Jahren oder früher.
      Baba :winke4:
    • Haben die neuen Folgen eigentlich noch irgendeinen Bezug zu der ursprünglichen Reihe oder wird einfach aus Gründen besserer Marktplatzierung auf einen bereits halbwegs bekannten Reihennamen zurückgegriffen?

      Das scheint mir derzeit ein kleiner Trend zu sein: (leidlich) bekannter Name, unter dem dann Gott-weiß-was veröffentlicht wird (zB die vielen Holmes-Variationen, Gespenster-Krimi,...).

      Das Ergebnis muss ja auch beileibe nicht schlecht sein - aber ich frage mich doch, ob diese vordergründig durch die Verwendung des Reihentitels behauptete Kontinuität überhaupt in irgendeiner Form begründet oder gerechtfertigt wird. :gruebel:

      Davon ab: Beeindruckend auch die reichhaltige Inhaltsbeschreibung zu diesem Titel bei amazon und pop.de. Um was geht es? Was erwartet den Hörer? Wer spricht mit? Diese schiere Masse an Information kriege ich kaum gebändigt... :D

      Da bin ich dann auch schon ganz kribbelig vor Neugier! =)
      >> Kritik ist Liebe. <<
    • Das meine ich nicht.
      Es muss doch eine gewisse, formale Kontinuität bestehen. Die müsste ja auch gegeben sein, wenn irgendjemand nach Jahren der Pause zB dereinst das Gruselkabinett fortsetzen wollte. Dies ist auf ganz bestimmte Weise geprägt durch Marc Gruppe und Stephan Bosenius, durch die Art von Geschichten, die gewählt wurden, und auch die Weise, wie man sie umgesetzt hat. Wollte man hier ansetzen, könnte man doch nicht einfach irgendwas in diesen Kontext setzen, sondern müsste legitimerweise den "Geist" der bisherigen Reihe zu treffen versuchen. Was natürlich am besten klappt, wenn wieder dieselben Macher im Hintergrund die Fäden zögen oder es eine halbwegs klar formulierte Definition dessen gäbe, was unter dem Reihentitel zur Veröffentlichung kommt.

      Auf den Punkt gebracht: Was war damals prägend für die Reihe, was nun eine Fortsetzung findet?
      >> Kritik ist Liebe. <<
    • Ich denke auch, dass es aus Gründen der besseren Vermarktbarkeit passiert. Aber so lange die Hörspiele gut gemacht sind und man innerhalb dieser Reihe mehr Hörspiele verkaufen kann als außerhalb und damit auch die Fortführung sichert, dann soll es mir recht sein. Aus dem selben Grund gibt es bei Gruselkabinett auch Jules Verne oder HG Wells zu hören. Die passen ja streng genommen auch nicht immer hinein.

      Davon ab muss man fairer Weise schreiben, dass die Schwarze Serie ohnehin recht wahllos zusammen gestellt war. Dracula zum Beispiel war eine Wiederveröffentlichung und stellte somit schon mit Folge 2 einen merklichen Bruch zur sehr guten Folge 1 dar.
      Baba :winke4:
    • Wieso muss man das fairerweise schreiben?
      Es war doch mit meiner Frage in keinster Weise ein negatives Werturteil verbunden. Es war einfach eine sachliche Frage - nämlich die danach, warum man eine alte und schon lange eingestellte Reihe fortführt, anstatt eine neue, eigenständige mit frischem Titel zu beginnen.

      Ob die Hörspiele dann gut oder schlecht sind, steht doch auf einem ganz anderen Blatt und war gar nicht mein Thema. :zwinker:

      Und von der alten Reihe kannte ich auch um die vier Folgen. Die durchgehend hohe Qualität kann jedenfalls nicht der Grund für die Fortführung unter demselben Reihentitel gewesen sein. =)

      PS: Weißt Du denn mittlerweile, ob das Skript von Deinem Lieblings-Skriptautoren geschrieben wurde? Da ich noch gar nichts von Sebastian Weber kenne, würde mich das dann durchaus mal interessieren...
      >> Kritik ist Liebe. <<
    • Jetzt wurde ich bei meinem Edit unterbrochen und konnte erst verspätet die Ergänzung abschicken. Also: siehe oben. :zwinker:

      Zum Bruch: Im Grunde stach doch nur Dracula raus. Da hat man einfach irgendwas, was noch rumlag, in die Serie integriert. So wirkte es jedenfalls. Der Rest (den ich kenne) war doch ohne frappante inhaltlich Brüche.

      (Mal abgesehen davon, dass ich "Brüche" nun auch nicht unbedingt als das Merkmal einer Reihe durchgehen lassen würde. =) )
      >> Kritik ist Liebe. <<
    • Hardenberg schrieb:

      ...warum man eine alte und schon lange eingestellte Reihe fortführt, anstatt eine neue, eigenständige mit frischem Titel zu beginnen...
      Maritim hat die Rechte an der Reihe. Sie vermarkten sowohl die alten, als auch die neuen Folgen. Die Reihe besteht aus Einzelhörspielen, die keinen Bezug zueinander haben, außer dem gemeinsamen Genre. Wenn man nun neue Hörspiele bringt, warum sollte man dafür nicht eine bereits vorhandene Serie weiterführen? Hörer der alten Serie greifen da vielleicht eher zu, Neueinsteiger interessieren sich vielleicht auch für die alten Folgen.
      Die Kontinuität ist ja gegeben, da der gemeinsame Nenner immer noch gegeben ist.
    • Deine Argumente stützen meine These: Dann sind es wohl wirklich hauptsächlich betriebswirtschaftliche bzw. marktstrategische Gründe.

      Was ja auch okay ist.
      Und nicht bedeutet, dass die Hörspiele schlecht sein müssen.
      (Zumal die ursprüngliche Reihe ja nicht unbedingt ein Glanzlicht war.)

      Warum man nicht einen alten Reihentitel fortführen sollte?
      Dafür kann es mehrere Gründe geben. Zum Beispiel den, dass Hörer, die von der alten Schwarzen Serie nicht begeistert waren, auch eine Kontinuität der mageren Qualität vermuten könnten.
      Ich als Hörspielmacher würde mir jedenfalls lieber einen in dieser Hinsicht unbelasteten Titel suchen, um eine neue Reihe, die offensichtlich dem erfolgreichen Gruselkabinett Konkurrenz machen soll, ins Rennen zu schicken. Die Verwendung des alten hat nur einen Vorteil: Man kann die Behauptung, einen Gruselkabinett-Klon entwickelt zu haben, parieren mit dem Verweis auf die alte Schwarze Serie, die ja älter ist. Na, und vielleicht noch den, dass man die alten Produktionen auf diesem Wege neu auflegen und versilbern könnte. Aber auch das sind keine künstlerischen, sondern rein marktstrategische Erwägungen.

      Wie gesagt: alles völlig okay.

      Aber ich wollte einfach wissen, ob es so ist - oder ob es am Ende nachvollziehbare INHALTLICHE Gründe für die Fortführung unter dem Reihentitel gibt, die einen Sinn ergeben.
      Scheint nicht der Fall zu sein.

      Ergo ist es eine neue Reihe unter einem alten Reihennamen.

      Was ja angesichts der Vorläuferreihe nun beileibe nichts Schlechtes sein muss. =)
      Aber eben auch keinen besonderen Kaufanreiz darstellt.

      Und von der Frage Kontinuität - ja oder nein? mal abgesehen, hielte ich die Bereitstellung von Inhaltsangaben bei den Verkaufsplattformen für einen guten Weg, Interesse zu wecken. Als Liebhaber der Gruselkabinett-Reihe gehöre ich gewiss zur angestrebten Zielgruppe. Aber blind kaufe ich Hörspiele aus Reihen, die ich (noch) nicht einzuschätzen weiß, gewiss nicht.
      Vor allem wenn die Assoziationen nicht rundum top sind.
      >> Kritik ist Liebe. <<
    • Hardenberg schrieb:

      Deine Argumente stützen meine These: Dann sind es wohl wirklich hauptsächlich betriebswirtschaftliche bzw. marktstrategische Gründe.

      (...)Aber ich wollte einfach wissen, ob es so ist - oder ob es am Ende nachvollziehbare INHALTLICHE Gründe für die Fortführung unter dem Reihentitel gibt, die einen Sinn ergeben.
      Scheint nicht der Fall zu sein.
      Es gibt die inhaltlichen Gründe, die es zwischen den ersten Folgen gab: Das gemeinsame Genre. Mehr gab es vorher nicht, warum sollte es jetzt mehr geben?
      Umgekehrt ist es doch wesentlich merkwürdiger, wenn man eine Serie mit klassischen Gruselgeschichten im Programm hat, eine neue zu erfinden, um das gleiche Genre zu bedienen.

      Hardenberg schrieb:

      Warum man nicht einen alten Reihentitel fortführen sollte?
      Dafür kann es mehrere Gründe geben. Zum Beispiel den, dass Hörer, die von der alten Schwarzen Serie nicht begeistert waren, auch eine Kontinuität der mageren Qualität vermuten könnten.
      Ich als Hörspielmacher würde mir jedenfalls lieber einen in dieser Hinsicht unbelasteten Titel suchen, um eine neue Reihe, die offensichtlich dem erfolgreichen Gruselkabinett Konkurrenz machen soll, ins Rennen zu schicken. Die Verwendung des alten hat nur einen Vorteil: Man kann die Behauptung, einen Gruselkabinett-Klon entwickelt zu haben, parieren mit dem Verweis auf die alte Schwarze Serie, die ja älter ist. Na, und vielleicht noch den, dass man die alten Produktionen auf diesem Wege neu auflegen und versilbern könnte.
      Ich weiß nicht, ob die Serie tatsächlich so negativ besetzt ist, wie du es schreibst. Die Qualität der alten Folgen ist zwar tatsächlich nicht zum Niederknieen, die Erfahrung lehrt, dass Qualität kaum ein Maßstab ist, der darüber entscheidet, wie erfolgreich eine Reihe ist.
      Auch der Vergleich mit dem Gruselkabinett ist mE für das Gros der Hörer nicht entscheidend. Man kauft doch im Zweifel eher die Geschichte, die einen interessiert, denn die der Reihe, die länger am Markt ist. Die positiven / negativen Erfahrungen mit einer Reihe sind da eher ein Argument.

      Hardenberg schrieb:

      Aber auch das sind keine künstlerischen, sondern rein marktstrategische Erwägungen.
      Gegenfrage: Bei welchen Produktionen am Hörspielmarkt stehen denn künstlerische Erwägungen vor den marktstrategischen?
    • Bei der Frage, bei welchen Produktionen künstlerische vor marktstrategischen Erwägungen stehen, wäre jede Antwort angreifbar, weil beides im besten Falle Hand in Hand gehen sollte. Außerdem wäre dies sehr spekulativ, weil das im einzelnen natürlich von außen nur schwer nachzuvollziehen ist. Und darauf würdest Du mich jetzt, gleich, was ich antworte, sofort hinweisen. :zwinker:

      Im umgekehrten Falle kann man aber durchaus nach Argumenten für oder gegen eine These suchen. Und schlüssige Argumente, die gegen eine allein marktstrategische Ausrichtung sprechen, fehlen bisher.

      Doch davon mal abgesehen: In Deiner Vehemenz scheinst Du von der unzutreffenden Prämisse auszugehen, dass ich eine solche marktstrategische Erwägung in diesem Fall verurteilen würde. Das ist überhaupt nicht so.

      Ich habe es einfach nur nicht verstanden. Weil ich keine Notwendigkeit sehe, den Reihennamen beizubehalten, da weder die Qualität der Vorläuferfolgen nach einer Fortführung schrie noch die Weiterführung wegen der inhaltlichen oder formalen Parameter eine solche Titelangleichung notwendig zu machen scheint.

      Diese beiden Punkte wären für mich überzeugende, inhaltlich-formale Gründe gewesen.

      So scheinen mir rein marktstrategische Gründe vorzuliegen.

      Nochmal: Was durchaus legitim ist.

      Mich hat es einfach nur interessiert.

      Es scheint manch einen intellektuell zu überfordern, dass man einem Umstand einfach nur sachliches Interesse entgegenbringen kann und damit nicht automatisch ein negatives Werturteil verbunden ist.
      (Und nein, damit meine ich natürlich weder dich @pops noch @Markus G. oder @MonsterAsyl :zwinker: )
      >> Kritik ist Liebe. <<