Info Des Hörgruslers schnelle Hörspiel-Hilfe

    • @hoerspielFan: Erklärungsversuch meinerseits:
      Roland Kaiser war mit all seinen Songs halt auch schon bei Sony exklusiv (siehe hier ), also ließ man auch seine "Giblinge" gleich dort erscheinen.
      "Mörderische Typen" ist ja von äußerlich ohnehin nicht als Europa-Mini-Hörspiel-Sammlung erkennbar, vielleicht hat man sie absichtlich direkt bei Sony herausgebracht, weil dieser "erwachsene" Krimi-Inhalt nicht zum Image passte, was Europa 2008 hatte, nämlich doch in allererster Linie Kindersachen herauszubringen.
      Wären für mich so off hand die Gründe, die ich mir vorstellen könnte. Obs stimmt... :schulter:


      Ich denke ununterbrochen daran.
    • @MonsterAsyl Interessanter Erklärungsversuch. Ist dann halt nur die Frage, warum Roland Kaisers Serie "Pad Panda" dann direkt bei EUROPA erschienen ist?


      MonsterAsyl schrieb:

      vielleicht hat man sie absichtlich direkt bei Sony herausgebracht, weil dieser "erwachsene" Krimi-Inhalt nicht zum Image passte, was Europa 2008 hatte, nämlich doch in allererster Linie Kindersachen herauszubringen.
      Stimmt. Das war ja die Zeit von Thomas, der Lokomotive, Bob der Baumeister und Hexe Lilli. Aber die Larry Brent und Fear Street Hörbücher sind doch auch zu der Zeit erschienen :schulter:
    • Ich bräuchte jemanden mit guten Augen, oder der die Tim und Struppi LP "Der blaue Lotos" besitzt.
      Folgenden Text habe ich bereits entziffern können, aber in der Mitte fehlt mir noch was:

      Diese TIM-Geschichte spielt in Shanghai. Shanghai ist eine sehr große chinesische Hafenstadt. In den dreißiger Jahren - damals spielt diese Episode - war Shanghai von Japan besetzt, ausser einem Stadtteil, der "internationalen Niederlassung". Sie hatte vor dem Eindringen der Japanar nicht mehr zu China gehört und war einer der größten fernöstlichen Handelsorte. Japan begann damals immer mehr Gebiete von China zu erobern. Als Vorwand dafür wurden Zwischenfälle wie die hier beschriebene ... Kann ich nicht lesen... benutzt, die Japan ...Kann ich nicht lesen... herbeiführte. Von 1920 bis 1946 gab es in Genf den Völkerbund, eine Organisation vieler Staaten zur Sicherung des Weltfriedens, Vorläufer der UNO. Japan trat 1933 wegen der Chinafrage aus dem Völkerbund aus. Das ist der historische Hintergrund vor dem Tims Abenteuer in China spielt - allerdings sind die Zusammenhänge in Wirklichkeit komplizierter gewesen, wie sie hier dargestellt werden können.

      BlaueLotusLPBack.jpg


      Schon mal vielen Dank im Vorraus. :hutheb:


      Ich denke ununterbrochen daran.
    • Hier ist der vollständige Text (hab noch einige kleine Fehler behoben):
      Diese TIM-Geschichte spielt in Shanghai. Shanghai ist eine sehr große chinesische Hafenstadt. In den dreißiger Jahren - damals spielt diese Episode - war Shanghai von Japan besetzt, außer einem Stadtteil, der "Internationalen Niederlassung". Sie hatte vor dem Eindringen der Japaner nicht mehr zu China gehört und war einer der größten fernöstlichen Handelsorte. Japan begann damals, immer mehr Gebiete von China zu erobern. Als Vorwand dafür wurden Zwischenfälle wie die hier beschriebene Gleissabotage benutzt, die Japan selbst herbeiführte.
      Von 1920 bis 1946 gab es in Genf den Völkerbund, eine Organisation vieler Staaten zur Sicherung des Weltfriedens, Vorläufer der UNO. Japan trat 1933 wegen der Chinafrage aus dem Völkerbund aus.
      Das ist der historische Hintergrund vor dem Tims Abenteuer in China spielt - allerdings sind die Zusammenhänge in Wirklichkeit komplizierter gewesen, wie sie hier dargestellt werden können.
      Alle Rechtschreib- und Grammatikfehler sind Absicht und haben einen pädagogischen Wert. Sie wurden von einem achtköpfigen Expertenteam speziell für diesen Beitrag zusammengestellt.
      Gilt auch einzelne fehlende Worte. In Schule man das Lückentext.
    • Herrlich, diese ganzen historischen Fakten und Erklärungen für die jungen Hörer! Das ist so typisch Vethake! :thumbsup:
      Schreiben, Infos liefern, am besten den halben Inhalt erzählen. =)
      Und dazu dann auf der Rückseite das Bild einer "Opiumhöhle". :biggrin:

      MonsterAsyl schrieb:

      Angeblich ist das von einem "Hartmut Kiesewetter", aber das ist mit Sicherheit nur ein Pseudonym, welches sich an die Tim und Struppi Figur "Fridolin Kiesewetter" anlehnt.
      Hartmut Kiesewetter ist als Regisseur für Europa aktiv gewesen, kann es sein, dass "Flug 714" dort herstammt?
    • Agatha schrieb:

      Hartmut Kiesewetter ist für Europa aktiv gewesen, kann es sein, dass die LP dort herstammt?
      Ach? Für Europa? Was hat er denn da gemacht? :arg4: Also die LP war zumindest bei HörZu Metronome im Vertrieb. Ah gerade nachgesehen: Polizeiarzt Dr. Skinner und Roboter "R7" außer Kontrolle. Beides coole Hörspiel und den Polizeiarzt haben wir ja in der Sammlung. :thumbsup: Sieht auch so aus, als ob der gute Mann (Jahrgang 1941) noch lebt. Also doch eine eigenständige Person. :blush: Nichts für ungut Herr Kiesewetter. :hutheb:


      Ich denke ununterbrochen daran.
    • Hallo in die Runde,

      viele von euch digitalisieren sich doch bestimmt alte Hörspiele von MC.
      Mit einem Freund habe ich das vor Ewigkeiten auch gemacht. Es war dann eine MP3 Datei am Ende.
      Mit meinem iPod kann ich nur langsam immer vorspielen. Dumm bloß, wenn man 5 Minuten vor dem Ende einnickt und dann beim nächsten Mal wieder mühselig vorspielen muss.

      Habt ihr einen Tipp mit welchen Programm ich diese Datei bearbeiten kann, um sich in mehrere Tracks einzuteilen?
      Ich kenne mich da nur grob aus und kenne z.B. MP3 Cut.
      Wie macht ihr das, wenn ihr das macht? :green:
      Besser Illusionen die uns entzuecken als zehntausend Wahrheiten
    • @pops

      Vielen Dank!
      Ich habe MP3 Cut vor langer Zeit benutzt um Klingeltöne für's Handy zurecht zu schneiden.
      Ich war mir nicht sicher, ob es dabei dann einen Qualitätsverlust gibt. Aber dann werde ich mich bei Gelegenheit mal daran setzen!

      Vielen lieben Dank dir noch einmal für die Antwort. :drueck:
      Besser Illusionen die uns entzuecken als zehntausend Wahrheiten