Welchen Sprecher würdet Ihr gern mal (wieder) hören?

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen zum Thema Cookies finden Sie hier und in unserer Datenschutzerklärung

    • Aus gegebenem Anlass habe ich mal geschaut, in welchen Hörspielen Franziska Pigulla so mitgesprochen hat. Ich habe sie immer sehr gern gehört, liebe ihre prägnante Stimme, aber seit ich mit Sinclair nichts mehr am Hut habe - und das ist ja schon sehr lange so -, habe ich sie leider so gut wie gar nicht mehr gehört. Und wenn ich so bei hoerspiele.de schaue, dann war da offensichtlich auch nicht sehr viel.

      Für mich ein echtes Rätsel.

      Wie kommt es, dass sie so selten eingesetzt wurde?!
      Schade.

      Ich hoffe, dass sie recht bald wieder vollständig genesen ist und dieser in meinen Augen Ohren unhaltbare Zustand dann geändert wird. :]

      Btw: Ich habe gerade auf die facebook-Seite von Titania geschaut und war erstaunt, wie weit mitunter Höreindruck und tatsächliches Aussehen auseinanderklaffen könne: etwa bei Sven Plate. Der ist ja gar nicht mehr 15. :zwinker: =)
      Hardenbergs Hörspiel-Tipp: Die juten Sitten
    • Komischerweise gibt es niemanden, den ich gerne mal wieder hören würde. Ok, Thomas Danneberg könnte öfter in Erscheinung treten, aber auch er ist ja gesundheitlich angeschlagen (extreme Rückenprobleme und noch was anderes). Mir geht es neuerdings so, dass ich gerne mal NEUE und MARKANTE Stimmen hören möchte.
      Wenn ich Serien übergreifend die Sprecherlisten durchschaue, ist es immer das selbe Ensemble. Meist sogar so identisch, weil alle bei der selben Sprecheragentur unter Vertrag sind. Das wäre innerhalb einer Serie kein Problem, aber wenn die Sprecher alle gleich sind auf ein Dutzend Label verteilt, dann ödet mich das immer mehr an.
      In Deutschland gibt es Hunderte Theaterschauspieler, die mit Handkuss Aufträge annehmen. Zwar gehe ich seit unserem Umzug selten ins Theater, aber wenn, dann könnte ich frei weg von der Bühne mindestens 5 Schauspieler/-innen für einen Hörspieleinsatz vorschlagen. Einfach, weil deren Stimmen ein so geiles Timbre haben, und so vielfältig sind. Irgendwie empfinde ich das austauschbare in aktuellen Hörspielen zu krass. Ganz schlimm ist es, wenn in einem Hörspiel z.B. eine Gruppe von 4 jugendlichen Freunden in Erscheinung tritt: Da klingen mindestens drei davon fast gleich. Und genau diese drei höre ich dann in anderen Rollen bei zehn verschiedenen Labeln.

      Natürlich gab es auch Label in der Vergangenheit, die darauf achteten, unverbrauchte Stimmen zu besetzen. Problem war aber oft: Die Sprecher waren entweder für das Medium Hörspiel ungeeignet, oder weniger erfahren, oder hatten keine gute Regie, oder wurden für die falsche Rolle besetzt, oder (wie gerade erwähnt) klingen einfach nicht gut, sondern sehr austauschbar.

      Kurzum: Ich vermisse gerade niemanden. Und brauche auch keine bekannten Sprecherstars. Mir fehlt der Mut der Label, regionale Künstler zu buchen. Zuletzt hat das die R&B Company gemacht, die einige Stuttgarter Schauspieler (z.B. den wunderbaren Jörg Adae) ins Spiel brachten. Aber kompetent-frischer, markanter Wind, würde aktuellen Hörspielen gut tun.

      Hoerspielecho.de - Reden wir darüber.
    • Da ist was dran, @Audioromane. Ich habe ja gerade mal wieder in ROCH gehört und genieße es, auch mal Stimmen zu hören, die ich nicht schon hundertfach in anderen Rollen gehört habe, die dabei aber nicht weniger professionell und prägnant sind als die "etablierten". Auch bei Heliosphere mochte ich das schon.

      Und auch Titania machen sich in dieser Hinsicht regelmäßig verdient. Zwar greifen sie auch oft auf die altbekannten Stimmen zurück, immer wieder aber warten sie auch mit richtigen Überraschungen auf. Mir fallen da spontan Matthias Lühn oder Daniela Bette-Koch ein. Großartig!

      Was Franziska Pigulla angeht, so habe ich sie durch meine Sinclair-Abstinenz seit vielen Jahren nicht mehr in einer großen Hörspiel-Rolle gehört. Für mich ist sie also nicht eine von denen, die man immer hört, sondern eher eine Sprecher-Rarität, die ich in der Tat sehr gern mal wieder hören würde. :)
      Hardenbergs Hörspiel-Tipp: Die juten Sitten
    • Audioromane schrieb:

      Komischerweise gibt es niemanden, den ich gerne mal wieder hören würde. Ok, Thomas Danneberg könnte öfter in Erscheinung treten, aber auch er ist ja gesundheitlich angeschlagen (extreme Rückenprobleme und noch was anderes). Mir geht es neuerdings so, dass ich gerne mal NEUE und MARKANTE Stimmen hören möchte.
      Wenn ich Serien übergreifend die Sprecherlisten durchschaue, ist es immer das selbe Ensemble. Meist sogar so identisch, weil alle bei der selben Sprecheragentur unter Vertrag sind. Das wäre innerhalb einer Serie kein Problem, aber wenn die Sprecher alle gleich sind auf ein Dutzend Label verteilt, dann ödet mich das immer mehr an.
      In Deutschland gibt es Hunderte Theaterschauspieler, die mit Handkuss Aufträge annehmen. Zwar gehe ich seit unserem Umzug selten ins Theater, aber wenn, dann könnte ich frei weg von der Bühne mindestens 5 Schauspieler/-innen für einen Hörspieleinsatz vorschlagen. Einfach, weil deren Stimmen ein so geiles Timbre haben, und so vielfältig sind. Irgendwie empfinde ich das austauschbare in aktuellen Hörspielen zu krass. Ganz schlimm ist es, wenn in einem Hörspiel z.B. eine Gruppe von 4 jugendlichen Freunden in Erscheinung tritt: Da klingen mindestens drei davon fast gleich. Und genau diese drei höre ich dann in anderen Rollen bei zehn verschiedenen Labeln.

      Natürlich gab es auch Label in der Vergangenheit, die darauf achteten, unverbrauchte Stimmen zu besetzen. Problem war aber oft: Die Sprecher waren entweder für das Medium Hörspiel ungeeignet, oder weniger erfahren, oder hatten keine gute Regie, oder wurden für die falsche Rolle besetzt, oder (wie gerade erwähnt) klingen einfach nicht gut, sondern sehr austauschbar.

      Kurzum: Ich vermisse gerade niemanden. Und brauche auch keine bekannten Sprecherstars. Mir fehlt der Mut der Label, regionale Künstler zu buchen. Zuletzt hat das die R&B Company gemacht, die einige Stuttgarter Schauspieler (z.B. den wunderbaren Jörg Adae) ins Spiel brachten. Aber kompetent-frischer, markanter Wind, würde aktuellen Hörspielen gut tun.
      Du hörst definitiv zu wenig Contendo-Produktionen...wir haben von Beginn an immer auch neue/markante Stimmen eingesetzt. Und machen dies auch bei allen aktuellen Produktionen weiterhin.

      Hardenberg schrieb:

      Da ist was dran, @Audioromane. Ich habe ja gerade mal wieder in ROCH gehört und genieße es, auch mal Stimmen zu hören, die ich nicht schon hundertfach in anderen Rollen gehört habe, die dabei aber nicht weniger professionell und prägnant sind als die "etablierten". Auch bei Heliosphere mochte ich das schon.

      Und auch Titania machen sich in dieser Hinsicht regelmäßig verdient. Zwar greifen sie auch oft auf die altbekannten Stimmen zurück, immer wieder aber warten sie auch mit richtigen Überraschungen auf. Mir fallen da spontan Matthias Lühn oder Daniela Bette-Koch ein. Großartig!

      Was Franziska Pigulla angeht, so habe ich sie durch meine Sinclair-Abstinenz seit vielen Jahren nicht mehr in einer großen Hörspiel-Rolle gehört. Für mich ist sie also nicht eine von denen, die man immer hört, sondern eher eine Sprecher-Rarität, die ich in der Tat sehr gern mal wieder hören würde. :)
      Wem Daniela Bette-Koch gefällt: sie war letztes Jahr in "Insel-Krimi 1: Die Toten von Juist" und "Insel-Krimi 2: Borkum sehen und sterben" in der Hauptrolle (mit Markus Pfeiffer) im Einsatz, zudem bei "Zauberwelt der Märchen: Tschechische Märchen" 2016 als Erzählerin, 2017 in "Mord in Serie 26: Im Netz der Spinne" und "Mord in Serie 25: Todesjagd" und ist demnächst zu hören in "Dead Earth 4".

      Ach ja...und natürlich nimmt sie ihre Hauptrolle auch in Insel-Krimi wieder auf, u.a. in Folge 7.
    • Hardenberg schrieb:

      Btw: Ich habe gerade auf die facebook-Seite von Titania geschaut und war erstaunt, wie weit mitunter Höreindruck und tatsächliches Aussehen auseinanderklaffen könne: etwa bei Sven Plate. Der ist ja gar nicht mehr 15. :zwinker: =)
      Oha! Mir sind da ja gerade auch leicht die Augen aus dem Kopf gefallen!
      Ich glaube, ich habe noch nie einen Menschen gesehen, bei dem Stimme und Äußeres so wenig aufeinander schließen lassen!
      Der Mann ist ja noch mehr Phänomen, als ich bisher schon immer dachte. Wow!! :thumbsup:
      Aber zugegeben, ich hatte auch noch nie nach einem Bild von ihm gegoogelt.

      Hm, muss sagen, für mich gibt es derzeit auch eigentlich keinen Sprecher/ keine Sprecherin, die ich gerne häufiger hören würde.
      Dann halte ich es eher wie Audioromane, ein paar ganz neue, unverbrauchte Stimmen, die aber auch was können :zwinker: , sind immer gut.

      Btw., wenn die "neuen, markanten Stimmen" bei Produktionen eingesetzt werden, die man möglicherweise nicht hört, bringt einem das in dem Fall dann ja nun mal gar nix. :pfeifen:
      Und ich denke, keiner hier würde behaupten, es gäbe keine Labels, die sich nicht bemühen, welche davon zu engagieren.
    • Ich für mich würde wahnsinnig gerne Benjamin Völz sprechen hören. Bis auf seltene AUDIBLE-Auftritte bei Monster 1983 höre ich ihn viel zu selten. Sehr schade...

      Dass bei den klassischen kommerziellen Labels sehr oft auf einen ähnliche Pool von Sprechern zurück gegriffen wird, liegt wohl auch an der engen Zusammenarbeit von einigen Teams und auch dass viele gleich für mehrere Rollen gleichzeitig gebucht werden und einsprechen. So kann man Geld sparen und bis in die kleinsten Rollen gute und bekannte Sprecher haben. So bekommt man aber als Hörer rasch das Gefühl, dass jeder überall mitspricht und die Sprecher, die ganz typisch für ein einziges Label sind, findet man heutzutage nur ganz selten.

      Aber es gibt noch Klasse Sprecher, die im kommerziellen Bereich eher selten zu hören sind. Alleine bei der vorletzten Produktion von AUDIBLE sind einige davon dabei von denen ich mich noch lange nicht satt gehört habe, die man nicht so oft hört und die ich gerne öfters hören würde: J.Adler-Olsen: Erbarmen. Carl Mørck, Sonderdezernat Q, Fall 1
    • Erstaunlich finde ich ja, dass Christian Brückner so selten in kommerziellen Hörspielen auftaucht. Zuerst dachte ich, er wäre vielleicht zu teuer oder hätte mit Hörspieoen nichts am Hut, aber wenn man dann bedenkt, dass er bei Jules Verne mitgesprochen hat und sogar bei MindNapping, dann erstaunt mich das schon. Das dürften ja nun beides nicht unbedingt die prestigeträchtigsten unter den kommerziellen Produktionen sein und mutmaßlich auch nicht die lukrativsten (ohne diesen Serien nun zu nahe treten zu wollen).

      Also wird er ganz einfach nicht anderweitig gebucht?
      Hardenbergs Hörspiel-Tipp: Die juten Sitten
    • Hardenberg schrieb:

      Also wird er ganz einfach nicht anderweitig gebucht?
      Na, das könnten Dir wahrscheinlich nur er selbst oder evtl. noch die Labels beantworten, für die er in letzter Zeit etwas eingesprochen hat.
      Wird ihm in seinem Alter genügen, was er ansonsten so macht.
      Außerdem habe ich bei Wikipedia gelesen, dass er und seine Frau selbst seit knapp 20 Jahren ein Hörbuchlabel namens "Parlando - Edition Christian Brückner" betreiben, das [...]" das aus unterschiedlichen literarischen Epochen stammende Werke der Prosa und der Lyrik sowie politische Schriften in Hörbuchform umsetzt."[...]
      Dafür gab es 2005 sogar den Dt. Hörbuchpreis.
      Seine Frau scheint zudem selbst gelegentlich Regie bei Hörspielen zu führen, zuletzt 2018 für "Sauerländer Audio" die Produktion "Viele Grüße vom Kap der Wale", in dem er ebenfalls mit von der Partie war.
      Laut Wiki gilt er als der erfolgreichste deutsche Sprecher (okay, das kann natürlich jeder behaupten, solnage man es nicht widerlegt :zwinker: ), aber ich schätze, Hörspiele für Labels einsprechen, rangiert eher ganz hinten, und er macht das mit 75 Jahren nur noch für Leute, mit denen er wirklich zusmamenarbeiten möchte und wo die Bedingungen für ihn perfekt passen.
    • @Hardenberg Das ist ulkig, dass Du Dich das gerade fragst. Gestern habe ich mich genau das auch gefragt!

      Da hatte Christian Brückner nämlich eine Rolle in der Offenbarung-Folge 23 "Die fetten Jahre ...", und ich habe gedacht, oh, das ist aber eine seltene Ausnahme, ihn in einem Hörspiel zu hören. =)
      ' EINS UND EINS IST ZWEI - VON LONDON BIS SHANGHAI ! '
      ------------


      Hörspiel- und Hörbuch-Rezensionen
    • Hardenberg schrieb:

      Spricht er denn nach wie vor bei Verne mit? Weiß das jemand?
      Soviel ich weiß, ist er doch da der Erzähler, könnte also theoretisch, wenn er schon mal im Studio ist, immer noch den einen oder anderen Part in weiteren Produktionen sprechen, so es passt.
      Ich selbst kenne nur die ersten beiden Folgen der "Neuen Abenteuer", aber ich gehe mal davon aus, dass er immer noch mit dabei ist.
      Aber das können andere, die die Serie nach wie vor hören, sicher besser sagen.
    • Benutzer online 2

      2 Besucher