Update zum Mark Brandis- Comic

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    • Unter den Vornominierten für den DPP dieses Jahr ist auch der zweite Band der Comicadaption von Mark Brandis. Bis zum 15.4. kann noch abgestimmt werden. Michael freut sich bestimmt über Eure Stimme!

      Die Longlist
    • Band 4, der den Bürgerkriegs-Zyklus dann abschließt, soll im Oktober 2019 erscheinen. :smile:

      Die Bände 1 - 3 werde ich mir vorher schon nach und nach zulegen die Geschichte dann im Oktober am Stück lesen.


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      Das ist jetzt ein wenig OT und dafür entschuldige ich mich, aber ein neuer Thread lohnt sich wohl nicht.

      Aufbruch zu den Sternen

      mbc.jpg

      Die beiden Hefte enthalten die Geschichte Aufbruch zu den Sternen.
      Diese orientiert sich an der gleichnamigen Kurzgeschichte von Nikolai von Michalewsky.

      Adaption und Zeichnungen: Michael Vogt

      Wenn ich das richtig verstanden habe, ist diese Kurzgeschichte die Vorlage bzw. der Ausgangspunkt der Hörspielserie Mark Brandis: Raumkadett


      Zum Comic selbst kann ich eigentlich nicht viel sagen.
      Die Story erstreckt sich über gerade einmal 14 Comicseiten.
      Die Geschichte ist ganz nett, und es ist schnell klar wie sie dann enden wird.

      Wir lernen Captain Nelson kennen; einen bärbeißigen alten Griesgram,
      der unter seiner harten Schale aber einen weichen Kern und das Herz auf dem rechten Fleck hat.
      Seiner Tochter begegnen wir übrigens kurz im Hörspiel Verrat auf der Venus.
      Und natürlich lernen wir den 14-jährigen blinden Passagier Mark Brandis kennen.

      Interessant ist, dass die Reinigende Flamme um das Jahr 2085 herum schon mal aktiv war,
      denn wir machen Bekanntschaft mit dem inhaftierten Thorben Wallis, einem der (oder dem) Anführer der RF.

      Beim Klabautermann ...


      Gruß, Frank
      Wo Leidenschaft ist, da ist auch Hoffnung.
    • Ja, danke für die Info @Frank.

      Frank schrieb:

      Diese orientiert sich an der gleichnamigen Kurzgeschichte von Nikolai von Michalewsky.
      Oh, ich dachte bisher immer, die Idee zum "Raumkadett" sei ganz von Interplanar gekommen.
      Für mich hat der Mark auf dem Cover allerdings ein extrem komisches, um nicht zu sagen blödes Gesicht, sorry, aber so gesehen wäre das eher nicht mein Zeichenstil.
      14 Seiten sind auch ein bisschen wenig, schade, dass man da nicht tatsächlich das erste Hörspiel als Grundlage genommen hat, ich denke, dann wären es doch mehr geworden. ;)
    • Zum Comic gab es damals (wie zu fast allem) auch was im Blog:

      Hörspielblog schrieb:

      Als von Weymarn und Redeker dann 2007 ihre Mark-Brandis-Hörspielreihe starteten, kehrte der Testpilot der „Venus-Erde-Gesellschaft für Astronautik“ (VEGA) auch wieder in Vogts Leben zurück.

      Mit dem Manuskript-Autor nahm er über das Internet-Forum „Andromeda Bar“ Kontakt auf. „Dort postete ich auch mal ein paar Zeichnungen. Zum Beispiel hatte ich auch schon zwei Comics aus ,Perry Rhodan‘-Kurzgeschichten gemacht.“ Daraufhin habe sich von Weymarn bei ihm mit der Frage gemeldet, ob er denn nicht auch mal was für Mark Brandis zeichnen wolle. „Dem Ganzen kam noch entgegen, dass er
      und ich quasi um die Ecke wohnen, und so haben wir uns mal in einem Café zusammengesetzt.“
      Den Vorschlag, es mit der Kurzgeschichte aus dem Sonderband „Aufbruch zu den Sternen“ – erschienen 1983 – zu versuchen, habe von Weymarn gemacht. Michael Vogt: „Daraufhin habe ich mich erst mal hingesetzt, Skizzen gemacht und verschiedene Charaktere gezeichnet.“ Damit habe er sich mit der Witwe des Mark-Brandis-Erfinders, Reinhild von Michalewsky, zusammengesetzt. „Ich habe ihr die Zeichnungen und auch die Bilder der Charaktere gezeigt, weil ich wissen wollte, ob sie mit dem Stil einverstanden ist.“ Zudem musste Vogt auch noch die grundsätzliche Frage klären, ob er überhaupt einen Mark-Brandis-Comic würde zeichnen dürfen, denn Nikolai von Michalewsky selbst war laut Vogt kein Comic-Freund. Reinhild von Michalewsky segnete das Projekt ab, und so konnte sich Michael Vogt ans Werk machen.

      [...]

      Besonders lang habe er am Aussehen des jungen Mark Brandis gefeilt. Vogt: "Er durfte weder zu kindlich, noch zu erwachsen wirken. Zudem brauchte er etwas Wildes, denn Mark Brandis ist jemand mit seinen eigenen Wertvorstellungen.“ Diesen Charakterzug macht Vogt durch die etwas lockige und leicht zerzauste Frisur des Jungen deutlich. „Auch einen erwachsenen Mark Branids stelle ich mir kaum als jemanden mit einer glatten Frisur vor.“
      In der Tat findet sich zwischen dem vierzehnjährigen und dem erwachsenen Brandis im Comic durchaus Ähnlichkeit. Ob die einem gefällt oder nicht, ist dann natürlich Geschmackssache.
      They call me the Fader. Which is what I'm about to do.