Whisky

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    • Da es hier doch auch Whisky -Trinker gibt, möchte ich einen solchen Thread eröffnen.

      Danke an Horace für den Whisky-Smily. :whisky:

      In der letzten Zeit hatte ich folgende Whiskys probiert/getrunken /vernichtet :


      - Macallan, Amber: also nicht der Einsteiger (=Gold) aber noch ein Einfacher bei den Macs. Mild und leicht bekömmlich. Zimt, Ingwer und etliche Früchte. Ich versuche immer mehr zu erkennen. Auf jeden Fall ein Whisky, der Lust auf mehr macht.

      - Auchentoshan, Three Wood: mir persönlich etwas zu streng, um ihn regelmäßig zu trinken.

      -Auchentoshan, 18yr.: auf jeden Fall besser als der Three Wood, aber immer noch mit einem besonders starken Charakter.

      - Glenlivet, 15 yrs.

      - Bowmore, 12 yrs.

      - Dalmore, 12 yrs.: Zitrusfrüchte mit Schokolade im Abgang. Mild, ohne Rauch und Torf. Man kann ihn gut wegtrinken, aber er gehört nicht zu meinen persönlichen Highlights. Vielleicht ist er etwas zu süß für mich. Aber wie unten geschrieben : Ein Kollege findet ihn toll. Auf jeden Fall sollte man ihn mal probiert haben.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Belphanior ()

    • Ohne Geschmacksbewertungen ist das aber ein bisschen witzlos, oder nicht ;)

      Der Macallan Gold ist übrigens der Einstiegswhisky von Macallan.
      Wobei "Einstieg" bei Macallan das an Qualität hat, wo es bei anderen schon aufhört :D
      Den hab ich schon probiert, er steht für mich ungefähr auf einer Stufe mit dem Glenmorangie, der ja als beliebtester Single Malt Schottlands gilt.
      Die sind beide mild und weich, mit Vanillenoten und einer milden Süsse, fruchtig und wenig rauchig.
      Ich bin ein Weichei, was den Geschmack angeht - ich mag es gar nicht torfig/rauchig, sonder vielmehr malzig, weich und mild - deswegen wäre Amber bestimmt auch was für mich.

      Ich bin aus dem Grund wirklich SEHR scharf auf den "Ruby" :sabber:

      Mein Highlight bisher war ein "Banff" aus dem Jahr 1965 (!), der tatsächlich u.a. nach Honig geschmeckt hat, wirklich köstlich - leider gibt es, da die Brauerei in den 80ern dicht machen musste, nur noch wenige Flaschen zu Horrorpreisen :heul:
      Quoth the Raven: "Nevermore"
    • Erst einmal gilt es eine Diskussion zu starten. Und dann kann ich nach und nach mehr von meinem Senf zugeben.

      Da ich noch einen Glenlivet, 18yrs. und einen Bowmore, 18 yrs ungeöffnet bei mir stehen habe, brauche ich mehr Input zu einer/einem besseren Bewertung/Vergleich.
    • Ich war ne Zeit lang immer auf dem einmal im Monat stattfindenden Whiskystammtisch, was ich dieses Jahr auch wieder aufleben lassen will. Da wurden dann immer 4 verschiedene Whiskys verkostet.

      Die letzten beiden Whiskys, die ich entdeckt habe und mir geschmeckt haben sind zum einen BREIZH aus Frankreich. Ein angenehm sanfter Whisky. Zum anderen war ich sehr begeistert vom KAVALAN, der Whiskyüberaschung des vergangenen Jahres, aus Taiwan, der auch so ziemlich jeden Preis bei Tastings abräumen konnte. Etwas kräftiger im Geschmack als der oben erwähnte Breizh, aber mit einem leicht torfigen Abgang.
      Ansonsten sind meine Stammmarken der 12jährige Bunnahabhain, der ebenfalls 12jährige Strathisla und die billige Hausmarken von Aldi, Lidl, real und co. (letztere nur, wenn es darum geht nen Whisky- Cola zu mixen (dafür nimmt man keinen guten).)
    • Ihr habt BREIZH verkostet? Das find ich ja super: ich war vor einigen Jahren (schon viel zu lange her ;( ) im schönen Aremorica bei Asterix & Obelix, heute sagen die Einheimischen "Breizh" dazu, und wir nennen das 'Bretagne'. Die Leute dort sind Nachkommen der Kelten, genau wie Schotten oder Iren, und stehen Ihren Vettern in nichts nach, wenn es um das "Wasser des Lebens" geht. Davon hab ich mich vor Ort überzeugt :drunk:
      Aber ich will auch keinen Vortrag halten :besserwisser: sondern nur zustimmen, und empfehlen, auch den keltischen Stamm in Frankreich nicht zu vergessen ;)

      Kavalan kenne ich aber gar nicht, höre ich zum ersten mal - hört sich interessant an :denk:

      Whisky-Cola ist ja eigentlich bäh ... aber ich geb zu: Jacky-Cola hab ich auch schon getrunken - diesen Ami-Mist muss man aber auch verdünnen, damit man's trinken kann :wirr2:
      Quoth the Raven: "Nevermore"
    • Whisky mit Cola hatte ich in zwei Phasen bzw. Momenten meines Lebens:

      1. In den End 80ern als Teenie. Ich wusste es nicht besser und trank JD oder/und JB mit Cola. Amisaft mit Amisaft sozusagen.

      2. Vor etwa 10 Jahren in Thailand. Mekong geht gar nicht und Freunde haben auch einen Johnny Red (also die billigste Johnny-Variante in TH mit Cola verdünnt. Ich beugte mich der Masse (und trank danach erst mal ein Bier :drunk: )

      Unter Whisky stelle ich mir mittlerweile etwas anderes vor.
    • In den 90ern gab es dann eine zweite Phase:

      - Blended, manchmal on the rocks: Chivas Regal und Johnny. In NY erlaubte ich mir auch einen Bourbon on the Rocks. Also: Eiswürfel, keine Specksteine. Und da ich langsam trank, merkte ich, wie mit der Zeit auch der Abgang wegschwamm.

      Dann startete ich mit Single Malts:
      - Glenfiddich, preiswert und eher mild.
      - Oban: Torfig! Man schmeckt quasi die Moorleiche im Abgang. Damals mein Liebling!
    • Dämonenjäger schrieb:

      Ich bin ein Weichei, was den Geschmack angeht - ich mag es gar nicht torfig/rauchig, sonder vielmehr malzig, weich und mild

      Das geht mir ähnlich, deshalb ist einer meiner Lieblingswhiskys auch ein ganz profaner Glenfiddich Spirit Still No.1.
      Der ist allgemein sehr gefällig und schmeckt eigentlich jedem.
      Ansonsten auch gerne mal einen 18-jährigen Carduh oder den guten, alten Talisker.

      Eine kleine Überraschung war der Loch Lomond (der aus Tim&Struppi), den ich zu Silvester zum Mischen besorgt hatte.
      Ein Single Malt <15€ =) , der tatsächlich auch pur geniessbar war.
      Mag aber auch sein, daß einfach all das andere Zeugs meine Geschmacksnerven betäubt hatte :D

      Belphanior schrieb:

      vielleicht gibt es ja bald neben Wein und Bier auch einen Whisky-Smily.

      Done! :salut:

      :whisky:
    • @Horace Pinker: ein 18-jähriger Cardhu ist ein ganz hervorragender Whisky, das steht völlig ausser Frage!
      Und ansonsten denke ich: es gibt überhaupt keinen schlechten Single Malt, die sind immer trinkbar. Ein Loch Lomond z.B. ist kein Hochlicht, aber ein solider Whisky.
      Übel sind Verschnitte (aber nicht immer, es gibt auch tolle Blends), und was unsere Vorväter in Schland für gut hielten, z.B. Dimple - ein ausgezeichnetes Rattengift, das leider in einer Whisky-Flasche daherkommt. Obacht! :besserwisser:
      Apropos Rattengift. Es gibt ja auch deutschen... ehm.. "Whisky"... darüber möchte ich nicht sprechen, aber ich verlinke mal was zur Information.

      @Neuer Smiley: Sehr geil! Jetzt mach ich mal dasselbe, was ihr immer mit dem Kaffee-Smiley macht

      :whisky: :whisky: :whisky: :whisky: :whisky: :whisky: :whisky: :whisky:

      Dassss sssolldee gnügnnn :drunk:
      Quoth the Raven: "Nevermore"
    • Hier sind ja echte Profis am Werk.
      Scotch ist (noch) nicht ganz meine Baustelle, da gibt es einfach zu viel Zeug!
      Macallan ist aber definitiv sehr geil.
      Loch Lomond habe ich auch wegen Captain Haddock gekauft, den kann man gut trinken, ist aber nicht so Besonderes. Für den Preis allerdings unschlagbar. Super, wenn man einfach saufen will. =)

      Ich trinke mich zur Zeit durch alle verfügbaren Bourbons, das sind leider auch nicht gerade wenige. Mein bisheriger Favorit ist John B. Stetson, für unter 30 Eiern geht es gut zur Sache, krasser Spritansatz, dann aber midl und ausgewogen auf der Zunge. Malzig, nicht zu süß, Noten von Vanille, Pfirsich und Rauch bilde ich mir ein. Tolles Zeug.
      Ein Vogel sitzt auf meinem Bein, dem schlag ich gleich die Fresse ein.
      Knarf Rellöm