Eifel-Krimi

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    • Jacques Berndorfs Romane als Hörspiele?
      Interessant. :zustimm:
      Meine Mutter hat die gesamte Reihe in Buchform, eins oder zwei davon habe ich auch mal gelesen.
      Die Geschichten sind jetzt nicht so wirklich mein Fall, einfach, weil ich deutsche Krimis in der Regel nicht besonders mag.
      Aber anhören, das wäre ganz was anderes! =)
      Mal gespannt, wer die Hauptfigur "Siggi Baumeister" sprechen wird!
      :danke: für die Info!
    • Mir ist heute zufällig ein bereits 2004 erschienenes Eifel-Krimi-Hörspiel von LIDO(Eichborn) in die Hände gefallen, und zwar Eifel-Feuer (WDR 2002).
      Da spricht Jochen Kolenda den Siggi Baumeister.
      Im Booklet ist außerdem ein Verweis auf mehrere Szenische Lesungen von Eifel-Krimis, u.a. mit Dietmar Bär und Günter Lamprecht.
      Mann, wusste echt nicht, dass die Romane schon so relativ häufig ausgewertet wurden. :arg4:
      Wenn es zudem die komplette Reihe als Hörbücher und jetzt demnächst auch als Hörspiele gibt!
      Okay, Berndorf is ja aber auch sehr beliebt. :)
    • Ach, es werden gleich zwei Eifelkrimi-Serien produziert?
      Nicht nur die um "Siggi Baumeister" von J.Berndorf, sondern auch noch Hörspiele mit einer weiblichen Protagonistin von Carola Clasen?
      Und von letzteren sieht man da auch die Covers.
      Na, da "eifelt" es aber in Zukunft mächtig bei Winterzeit. =)
    • Die erste Folge habe ich gehört. Zwei CDs, die mit knapp 180 Minuten Laufzeit komplett gefüllt sind.
      Wer Kriminalunterhaltung mag, der wird hier gut bedient. Wir bekommen einen Fall im Dunstkreis der Bundeswehr dargeboten und es geht um Vertuschung und Täuschung etc. In diesem Wirrwarr ermittelt der Protagonist, dessen Charakter mir gut gefällt. Witz, Spannung und Action - alles, was ein guter Krimi braucht.
    • Ich habe mir beide Folgen im Regensburger Saturn gekauft. Bei der Heimfahrt gestern haben wir uns Folge 1 angehört. Eva hat es gut gefallen. Ich fand es durchschnittlich.

      Was mir gut gefiel:

      Sprecher Matti Klemm war endlich wieder einmal eine Stimme, die man nicht so oft gehört hat.
      Dass man sich Zeit nimmt die Geschichte aufzubauen.
      Das die Geschichte schön entschleunigend ist. Es wird weniger auf Action dafür auf Ermittlungs- und Journalistische Arbeit gesetzt.
      Eine Story, die im Bundeswehr-Millieu spielt, hat es im Hörspielbereich noch nicht oft gegeben.
      Cover, Motiv und Gestaltung des Booklets haben mir sehr gut gefallen.
      Helmut Winkelmann, den man fast nicht erkennt, in einer Rolle, wie man ihn wohl noch nie gehört hat.

      Was mir nicht so gut gefiel:

      Die Musik passte für mein Dafürhalten nicht wirklich.
      Ich hätte mir mehr Lokalkolorit gewünscht. Die Atmosphäre passte zu jeder Gegend und konnte mir nicht wirklich die Vorzüge der Eifel und die typischen Eifelstimmung transportieren.
      Der Erzähleranteil war einen Ticken zu groß. Hier hätte man ein wenig mehr kürzen können.
      Ungereimtheiten beim Vorgehen von Siggi Baumeister. Ich habe mir beim hören mehrfach gedacht, warum ist er nicht sofort zur Person X gefahren sondern erst sehr viel später.
      Ungereimtheiten wie
      Spoiler anzeigen
      warum ist ca. in der Mitte der Geschichte Messner so freigiebig mit seinen Antworten, wo er vorher sofort los geprügelt hat?
      Wie kann sich Elsa irgendwo in den Tiefen der Eifel so rasch und selbstverständlich ein Taxi rufen, wo es ja noch gar kein Handy etc. gibt?


      Alles in allem war es OK. Ich brauche nicht unbedingt immer super und perfekte Hörspiele. Mich kann ein durchschnittliches Hörspiel auch unterhalten. Dieses war so eines vom Typ her. Ich werde auf jeden Fall in Folge 2, die ich mir gekauft habe, auch rein hören. Ich bin jetzt nicht abgeschreckt, aber auch nicht himmelhochjauchzend begeistert. Mir fehlte das gewisse Etwas, dass Serien wie Sonderberg oder Freud, haben. Aber vielleicht steigert sich Siggi ja noch.

      Wer hat außer T-Rex noch gehört? Hat jemand auf die für mich als Ungereimtheiten aufgezählten Dinge eine Antwort parat?
    • Markus G. schrieb:

      Hat jemand auf die für mich als Ungereimtheiten aufgezählten Dinge eine Antwort parat?
      Nein, so direkt nicht, aber die inhaltlichen "Mängel" (um es jetzt mal so zu nennen) werden schätzungsweise schon in der Vorlage gewesen sein. :gruebel:
      Die Hörspiele beruhen doch auf der Buchreihe von Jaques Berndorf.
      Okay, das erklärt sie natürlich trotzdem nicht. =)
      Meine Mutter hat eine ganze Reihe Bände davon, ich müsste sie mal fragen, ob da generell sehr viel Eifel-Lokalkolorit drin vorkommt und sie auch öfters auf solche Ungereimtheiten gestoßen ist.
      Ich selbst habe bisher nur einen Siggi Baumeister als Hörspiel, das ist "Eifelfeuer" (Lido/Eichborn).
    • Puuuh, ich habe gestern Folge 2 gehört. Mit 164 Minuten bekommt man ein schön langes Hörspiel geboten. Irgendwie hatte ich mir von den Eifel-Krimis Geschichten im kleinen beschaulichen Rahmen ähnlich dem Weinviertler Polt vorgestellt. In diese Richtung ging Folge 1 nicht. Und die zweite Folge mit Maschinengewehren, Russen, Agenten und Intrigen bot allerhand, aber nicht dass was ich mir erwartet habe. Um eine abschließende Meinung zu bilden muss ich unbedingt noch ein zweites Mal hören. Nach dem ersten hören fallen mir wieder die selben positiven wie negativen Dinge ein, die ich schon zur Folge 1 geschrieben habe. Die Musik ist laut Cover eigens dafür komponiert worden. Während dem hören habe ich mich immer gefragt, warum man gerade so eine Musik eingebaut hat. Diese erzeugt für mich kein Bild der Eifel vor meinem geistigen Auge. ABER und dies wurde mir erst beim hören der zweiten Folge klar, die Synthiklänge erinnern tatsächlich an die 80iger Jahre, in denen die Folge ja spielen soll. Insofern muss ich meine Meinung zur Musik ein klein wenig revidieren, sie passt dadurch sehr wohl, wenn auch etwas anders als ich es mir ursprünglich gedacht habe.
      Das waren so meine ersten Gedanken an die Folge. Mehr folgt später...
    • Heute bei meinem Kurzbesuch in Deutschland habe ich mir Folge 3 vom Eifel-Krimi gekauft. Es war schon erstaunlich wie viele Hörspiele der Mediamarkt in Erding hatte. Und, das fällt mir auch bei uns zuhause immer wieder auf, WinterZeit hat einen starken Vertrieb, weil ich immer viele Hörspiele von WinterZeit bei Mediamarkt & Co finde. Nur den Eifelkrimi, den finde ich nur in Deutschland. Dafür habe ich die beiden letzten Macabrose leider nicht gefunden, die ich mir sehr gerne gekauft hätte. Muss ich in Wien schauen...
    • Ich habe heute mal rund eine Stunde der Folge 3 gehört. Diesmal gefällt mir die Geschichte besser als Folge 1 und 2. Ich bin richtig gespannt wie es weitergeht. Es ist auch etwas beschaulicher als in Folge 2. Der Erzählanteil war zu Beginn wieder sehr hoch, pendelt sich dann aber deutlich nach unten. Das Eifel-Flair fehlt mir auch diesmal. Aber schwamm drüber, die Story macht bis jetzt Spaß. Mal hören ob dies so bleibt?!
    • Ich habe Folge 3 gestern fertig gehört. Der „bessere“ Eindruck zu den Folgen 1 und 2 blieb. Die Geschichte gefiel mir diesmal, weil sie mich mehr ansprach und ich sie spannender fand. Meine Kritikpunkte blieben. Wobei man dies durchaus auch als Stärke der Produktion ansehen kann. Für meinen Geschmack ist die Geräuschkulisse zu spartanisch. Ein lichterloh brennendes Haus zum Beispiel wird akustisch im wahrsten Sinne des Wortes auf „Sparflamme“ umgesetzt. Wenn Sigi Baumeister als Erzähler spricht und kurz darauf einen Dialog mit jemand anderen führt, dann merkt man keinen Unterschied. Erzähl- und Dialogtext geht ineinander über, das irritiert mich. Hier mag ich es lieber wenn dies strikter getrennt wird, ähnlich dem Europa Macabros oder dem Lübbe-Sinclair. Ein wenig erinnert mich die Produktion an die inszenierten Lesungen, die ja auch deutlich weniger akustisch opulent herüber kommen als normale Hörspiele und in denen der beschreibende Erzähltext auch deutlich mehr ist. Ich gehe davon aus, dass diese Art des Hörspiels ganz bewusst gemacht wird und mir einfach nicht so liegt.

      Bei den Geschichten rund um Baumeister habe ich mir etwas anderes vorgestellt. Aber nach 3 Folgen finde ich langsam Gefallen an die 80iger und frühen 90iger Jahre Themen, das damalige Flair (vielleicht ist deshalb auch die Geräuschkulisse so spartanisch, weil sie ein wenig die Atmo der 80iger in Ostdeutschland erzeugt?) die sich rund um Ostdeutschland, Spionage und ähnliches drehen. Es sind Themen, die ich sonst noch nie in einem Hörspiel gehört habe. Auch dass hier ein Journalist und kein Polizist ermittelt, finde ich durchaus reizvoll und interessant.

      Wirklich begeistert lassen mich die 3 Folgen nicht zurück, aber die Geschichten und deren Themen unterscheiden sich angenehm von der Konkurrenz und von daher werde ich weiterhelfen, wenngleich mir die Umsetzung nicht vollständig zurück lässt und ich mir hier in einigen Bereichen Änderungen wünschen würde.
    • Markus G. schrieb:

      Irgendwie hatte ich mir von den Eifel-Krimis Geschichten im kleinen beschaulichen Rahmen ähnlich dem Weinviertler Polt vorgestellt.
      Gibt es da denn Hörspiele? Die wären mir wesentlich lieber als die Eifel-Krimis, die ich allerdings noch nicht gehört habe und auch kein Interesse habe.
      Ich will niemand leiden lassen - Und schrein vor Schmerz und Pein - Lieber wollen wir tanzen gehn - Für immer Freunde sein.