Info Radio-Tatort

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    • So, der Radio-Tatort für den Monat Oktober kommt diesmal von RB und trägt den Titel:

      Kein Koks für niemand

      (von ARD Radio Tatort von Ben-Alexander Safier)

      Inhalt:

      Im Güterverkehrszentrum Bremen wird eine Leiche gefunden. Der Tote ist Mitarbeiter dort und hat sich nie etwas zu Schulden kommen lassen. Welche Kollegin, welcher Kollege auch befragt wird, kaum einer kannte ihn wirklich. Alle fanden ihn hilfsbereit und nett – sonst weiß keiner Näheres über ihn. Zeitgleich verschwindet auch eine große Menge Drogen. Hängen die beiden Fälle zusammen?
      Yelda Üncan und Johnathan Brooks ermitteln, doch Johnathan wird immer wieder abgelenkt, weil sein Bruder Marcus spurlos verschwunden ist...

      Sprecher:
      Aysima Ergün - Yelda Üncan, Kommissarin
      Jeremy Mockridge - Johnathan Brooks, Ermittler
      Jens Wawrczeck - Marcus Brooks
      Oskar Ketelhut - Manni
      Jonas Minthe - Sascha
      Claus Dieter Clausnitzer - Wolfgang
      Konstantin Graudus - Polizist/Verkäufer
      Peter Kaempfe - Meyerdierks
      Katja Brügger - Verwalterin
      Yanina Cerón Klewer - Maria
      u. v. a.

      Produktion:
      Von: Ben-Alexander Safier

      Regie: Janine Lüttmann
      Komposition: Andreas Koslik; Philipp Andreas Plessmann; Nick McCarthy
      RB 2022

      RB hat das Hörspiel zum :download: bereit gestellt.



      OTR-Fan
    • Doch, hat meine Erwartungen voll erfüllt, die Geschichte!
      Diesmal haben sich Marcus und seine Gang extrem in die Bredouille gebracht und müssen wegen eines missglückten Drogengeschäfts allesamt um ihr Leben fürchten! :pinch:
      Stichwort: die "Meyerdierks". :biggrin:
      Klar, dass Johnathan nicht nur die Schuldigen für die Mordfälle dingfest machen, sondern auch seinen Bruder nach besten Kräften unterstützen muss!
      Und der hat dann schließlich ein besonderes Angebot für die Polizei parat. ;)
      "Sorge dafür, dass jeder Tag mit einem Abschlusslacher endet" (A.Fröhlich)
    • Jo, das konnte man definitiv wieder so anbieten. :zustimm: Johnathan wegen Marcus wieder mal zwischen den Stühlen, obwohl dieser diesmal noch nicht mal was für das geplatzte Geschäft konnte. In diesem Falle wusste das aber mal wieder keiner ... und wer weiß, wie die Nummer ausgegangen wäre, hätte er Manni nicht sein Hemd ausgeliehen. ;)

      Gibt für die nächsten Folgen auch noch einiges, was man bezüglich Marcus erzählen könnte. :D Ich bin da sehr gespannt! :)
    • So, der November-Tatort kommt dann diesmal vom BR und trägt den Titel:

      Abendland und Untergang
      (von Franz Dobler)

      Inhalt:
      Der neue Stern der AfD im bayerischen Landtag ist Kerstin Steininger. Sie hält starke Reden, kommt mitten aus dem Volk und weiß, wie man entlang der Strafbarkeitsgrenze politisch provoziert. Auch Morddrohungen scheinen in ihr politisches Marketing-Konzept zu passen.

      Die Münchner Ermittler:innen Jaqueline Hosnicz (Bibiana Beglau) und Jakob Rosenberg (Johannes Silberschneider) werden mit der Aufgabe betraut, sie zu observieren. Amtshilfe für die Kollegen vom Staatsschutz, die Personalengpässe haben. Dabei sind sie mit einer interessanten Familienaufstellung konfrontiert: Die AfD-Politikerin hat seit einiger Zeit eine Geliebte, ist für die Öffentlichkeit jedoch immer noch mit ihrem Ehemann liiert. Dieser hat zuletzt Millionen mit Maskendeals verdient, für die sich andere Ermittler interessieren. Ihr Sohn Vinzent ist Öko-Aktivist, dessen aus Afghanistan geflüchtete Freundin beim Haschischverkauf Kopftuch trägt. Und damit nicht genug: Sohn und Freundin leben mit Mutter und Vater Steininger in einer Wohnung. "So toll könnte nicht mal ich mir das ausdenken", konstatiert Hosnicz, doch als tatsächlich ein Mord geschieht, stellen die beiden fest, dass jedes Familienmitglied ein Motiv haben könnte.

      Mit Bibiana Beglau, Johannes Silberschneider, Viola von der Burg u.v.a.

      Technische Realisation: Winfried Messmer, Daniela Röder und Robin Auld
      Regie: Ulrich Lampen
      Dramaturgie: Katarina Agathos

      :download:
      Ab dem 18. November läuft die Folge auch auf den beteiligten Sendern.
      "Sorge dafür, dass jeder Tag mit einem Abschlusslacher endet" (A.Fröhlich)
    • Und gestern Abend gehört. Hm, ich würde als Fazit mal das Wort "anstrengend" heranziehen wollen. Das lag vor allem an der Produktion, da Teile der Sprecher nur gaaaanz leise eingespielt worden sind. Das mag vielleicht über Kopfhörer ok sein, aber über Anlage ging das gar nicht. :nein: Dazu kamen noch einige extrem unglaubwürdige Handlungselemente wie
      Spoiler anzeigen
      die Tatsache, das die AFD Frau auch noch eine lesbische Affäre hatte :augenroll: DAS hätte garantiert jemand herausgefunden und die Dame damit unmöglich für diese Partei gemacht.

      Alles in allem für mich eine Enttäuschung.


      OTR-Fan
    • Ja, der Autor hat da ein bisschen über die Stränge geschlagen in seinem Wunsch, das Privatleben der AfD-Politikerin möglichst kontrovers und absurd gegenüber dem Bild, das sie von sich in der Öffentlichkeit zeichnet, darzustellen.
      Das klang schon beim ersten Lesen des Inhalts fast ein bisschen Comedy-haft, weil man eben genau ein solches Umfeld nicht mit jemandem, der so "drauf" :thumbdown: ist wie sie, in Zusammenhang bringen würde.
      Die Story an sich fand ich dann leider ziemlich lahm.

      Für mich, nach der richtig guten Oktober-Folge, wieder eine eher schwächere.
      "Sorge dafür, dass jeder Tag mit einem Abschlusslacher endet" (A.Fröhlich)
    • Uff, das klingt ja nicht gut, also verschiebe ich das wohl mal in eine ruhige Stunde ... wobei ich gemäß Klappentext die Sexualität der AfD-Dame als Anspielung auf Alice Weidel verstehen würde, von der er es ja auch bekannt ist. Dann noch in Verbindung mit einer thüringischstämmigen Ermittlerin, die vielleicht eine interessante Sichtweise auf den einen oder anderen Punkt haben könnte ...

      Naja, will da mal keine Vorurteile haben. ;) Bleibe weiterhin gespannt.
    • Cobra Libre schrieb:

      wobei ich gemäß Klappentext die Sexualität der AfD-Dame als Anspielung auf Alice Weidel verstehen würde, von der er es ja auch bekannt ist.
      Ach, auf die Sexualität von Kerstin Steininger habe ich persönlich das gar nicht bezogen.
      Für mich war eher das übrige Drumherum:
      [...}noch mit ihrem Ehemann liiert. Dieser hat zuletzt Millionen mit Maskendeals verdient, für die sich andere Ermittler interessieren. Ihr Sohn Vinzent ist Öko-Aktivist, dessen aus Afghanistan geflüchtete Freundin beim Haschischverkauf Kopftuch trägt.
      ein bisschen zu aufgesetzt.
      Denn wie sagt ja sogar die Ermittlerin selbst: "So toll könnte nicht mal ich mir das ausdenken". ;)

      Aber wie man immer wieder nur betonen kann, alles Geschmackssache, Du findest die Folge ja vielleicht richtig gut!
      Ich orientiere mich auch immer nur sehr mäßig an den Einschätzungen anderer, es sei denn, ich weiß, dass die wirklich sehr mit meinen Präferenzen übereinstimmen. Und selbst dann...
      "Sorge dafür, dass jeder Tag mit einem Abschlusslacher endet" (A.Fröhlich)
    • Agatha schrieb:

      Aber wie man immer wieder nur betonen kann, alles Geschmackssache, Du findest die Folge ja vielleicht richtig gut!
      Ich orientiere mich auch immer nur sehr mäßig an den Einschätzungen anderer, es sei denn, ich weiß, dass die wirklich sehr mit meinen Präferenzen übereinstimmen. Und selbst dann...
      Werde ich ja wissen, wenn ich sie gehört habe. ^^ Ich gehe selbst bei eher negativen Einschätzungen anderer erst mal unvoreingenommen heran; jedenfalls versuche ich es. Wobei mitunter ja der Klappentext schon einiges aussagt ... schaumer ma, dann sehmer scho. ;)
    • Neu

      Gestern Abend habe ich die neue Folge "Abendland und Untergang" angehört. Ich fand die neue Folge gut. Es gab auch amüsante Szenen für den Hörer. Ich war auch der Meinung, dass die Sexualität der weiblichen Hauptperson als Anspielung auf Alice Weidel gemeint war. Die ganze Handlung war bemerkenswert und teilweise auch spannend. Die Sprecher sind alle sehr gut.
    • Neu

      Ich habe die Folge gestern ebenfalls gehört. Wirklich schlecht fand ich sie nicht, nur vor allem in der ersten Hälfte etwas überladen und mit Klischees über politische Parteien und Bewegungen vollgepackt, was stellenweise etwas plakativ und schlichtweg falsch erscheint (seit wann hat die AfD, oder zumindest deren Mainstream, ein spezifisches Problem mit Juden ...? Oder mit Homosexualität, siehe den Alice-Weidel-Vergleich, den ich nach Hören der Folge weiterhin anstellen würde?). Das ständige Betonen von "wir sind für diesen Fall nicht zuständig, sind aber zufällig drin gelandet und ermitteln jetzt hier" hätte ich auch nicht unbedingt benötigt. Die Auflösung mit dem (schon im Klappentext angekündigten) Familiendrama hätte besser sein können, hat insgesamt aber funktioniert. Da ich vor allem Jacqueline als Charakter aber ja durchaus was abgewinnen kann und sie mir durch die Folge auch nicht madig gemacht wurde, war das Ding für mich noch hörbar. Insgesamt also Mittelfeld.
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