Wichtig Dorian Hunter (Der Dämonenkiller) - Eine Seriendiskussion

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    • Ich hab gestern noch geschaut, ob was neues angekündigt wurde und nix gelesen :wirr2:

      Was mich sehr stört:
      Folge 41 hat keinen gleichen Titel mehr... :schulter:
      Was ja den Sinn einer Doppelfolge ausmacht.

      Folge 10: Der Folterknecht
      Folge 22: Esmeralda
      etc.

      Hoffe der Titel wird evtl noch nachgereicht...
      Oder habe ich da was verpasst? :gruebel:

      Mittlerweile übertreiben sie es aber finde ich mit den Doppelfolgen.
      Am Anfang wars noch selten. Jetzt ist fast jede dritte Folge überlang und ist zweigeteilt...

      Cover gefallen mir dafür mal wieder sehr gut.
      Besonders zu Folge 41.2

      Dass es länger dauert finde ich Ok, hab ja auch noch ein paar Folgen aufzuholen =)
      Jedoch nicht nur deshalb: John Sinclair mag zwar einen geordnete Veröffentlichung haben, allerdings wird da mittlerweile mehr nach Masse statt Klasse gearbeitet.
      Auch der Grund, warum ich mittlerweile ziemlich bei Sinclair raus bin...

      Dorian Hunter finde ich zwar nicht mehr so gut wie zu den Anfangszeiten, aber immer noch sehr gut und unterhaltsam! :salut:
    • Guten Abend,


      schön, dass sich hier ein paar aufrechte Hunter-Fans versammelt haben (nachdem die Foren doch über die letzten Jahre immer weniger besucht werden – schade!).


      @markus und TheBite: Vergessen ist DORIAN HUNTER bestimmt nicht. Dass es mit der nächsten Folge länger dauert, liegt an dem Grund, den ich genannt habe: Sie hat Überlänge (es wird außerdem, ähnlich wie auf der 22.2 und der 35.2, auch auf der 41.2 ein Extra-Kurzhörspiel geben, das die Handlung der 42 einleitet). In der Summe und Minutenanzahl kommt da also eigentlich ganz normal ein Hörspiel alle drei Monate raus (bzw. eben jetzt zwei im Juni).


      Die Alternative wäre gewesen, die Folgen getrennt zu bringen. Das fand ich aber blöd, weil sie nun mal zusammengehören. Zudem hat sich dann im November 2018 auch noch herausgestellt, dass eine wichtige Sprecherin für einige Monate nach Übersee gereist war und erst jetzt im Februar wieder zur Verfügung stehen würde. Und ersetzen kam nicht in Frage. That’s life. Nun finden kommende Wochen endlich die Aufnahmen statt. Ihr seht, es liegt nicht immer nur am doofen Ehrhardt ^^ , wenn etwas mal länger dauert.


      Wobei ich ja durchaus verstehe, dass eine Folge alle drei Monate vielen von euch zu wenig ist. Ich würde auch gern mehr machen. Aber bitte vergesst nicht, dass Hunter eine Independent-Serie ist, und das betrifft nicht nur die Hörspiele selbst, sondern auch die Verwaltung, das ganze Drumrum, eben die Verlagsarbeit.


      @Marco: Wenn man deine Posts so durchliest, scheinst du sehr überzeugt davon zu sein, dass ich irgendwie ein bisschen ... nicht so toll bin. Kein guter Autor/Regisseur/Produzent/Was auch immer. Da du dich in der Sache wenig konkret äußerst (da würdest du dich ja auch schnell angreifbar machen), wäre die Frage, ob tatsächliches oder angenommenes Wissen die Grundlage für deine Meinung ist. Angenommenes Wissen ist zum Beispiel, dass ich die Folge „Werwolf in der Nacht“ (Band 28), die dir ja sehr wichtig ist, nicht machen wollte. Tatsächlich war das Marco Göllners Entscheidung. Er fand sie nicht vertonenswert (warum, weiß ich nicht mehr, habe es aber damals akzeptiert). Als der Wechsel kam, war der Weg bereits eingeschlagen, und ich habe mich auf den Speyer-Zyklus konzentriert. Allerdings bin ich in dieser Sache eher bei dir als bei Marco G., ich halte den Roman für sehr vertonenswert. Er ist schön atmosphärisch, zumal es seit Folge 13 keine Werwolf-Folge mehr gab, und er ist natürlich wegen der Figur Yameshi wichtig. Deshalb wird er tatsächlich (wie du vermutet hast) im Laufe der 40er-Folgen nachgeholt. Musst du jetzt deine Dartscheibe neu bekleben? :rolleyes:


      @Mr Blonde: Ja, es hat zuletzt mehr Zweiteiler gegeben (wenn auch nicht jede dritte Folge). Die Unterteilung ist tatsächlich schwierig. Theoretisch hätte man sogar dem Inka-Zyklus die Nummer 36.1-4 geben können. Das liegt einfach daran, dass das Storytelling, vor allem das horizontale Erzählen über mehrere Folgen hinweg, innerhalb der Serie mit steigender Folgenzahl anspruchsvoller geworden ist.


      Das hat drei Gründe. Zum einen die Vorlagen, für die Ernst Vlcek die Exposés geschrieben hat. Er hatte zunächst ja nur den Plan, Dorian gegen seine acht Brüder und gegen Asmodi antreten zu lassen. Als sich herausstellte, wie erfolgreich die Serie war, wurden die Exposés ausgefeilter. Ernst hat die Handlung der Serie in Zyklen geplant und auch die Figuren stetig weiterentwickelt. Dieser Umstand war und ist bis heute im Horror-Heftroman einzigartig, und sein Einfluss auf die Serie wird von Hörspielhörern, die die Romane nicht kennen, leider oft total unterschätzt. Marco, der offenbar die Romane kennt, wird mir da zustimmen.


      Der zweite Grund ist der VÖ-Rhythmus: Bei einer wöchentlich erscheinenden Romanserie fällt diese horizontale Erzählweise nicht so stark ins Gewicht. Wenn „nur“ alle drei Monate ein Hörspiel erscheint, umso stärker. Da ist natürlich mehr Geduld gefordert. Aber was ist die Lösung? Die Handlung zu vereinfachen und der Serie das Besondere zu nehmen? Sicher nicht.


      Und das für zum dritten Grund: mir. Ich gehe nämlich sogar lieber den umgekehrten Weg. Mich interessiert komplexes Storytelling. Schockeffekte sind dagegen auch okay, aber schnell und einfach zu haben. Daraus folgt u. a., dass ich mir in den einzelnen Folgen mehr Zeit nehme, die Entwicklung der Charaktere (nicht nur von Hunter) voranzutreiben, oft auch noch mehr als in den Romanen. Zumal das alles maßgeblich Einfluss auf die Haupthandlung hat, wenn alles zueinander führt. Wie Bethany Bail sagen würde: Alles hängt mit allem zusammen. Wenn da jemand da einen anderen Geschmack hat, ist das okay – aber dann ist er oder sie halt bei DH falsch.


      Zum Titel von 41.1 und 41.2: Ja, da fehlt eigentlich noch ein vereinheitlichender Titel. Aber irgendwie wollte nichts so richtig passen.


      Ich freue mich auf Antworten, und ich melde mich auch gern noch mal zu diesem Thema, aber ich werde nicht dauerhaft hier präsent sein. Das schaffe ich dann tatsächlich nicht. Trotzdem danke, dass ihr euch über die Serie so den Kopf zerbrecht! :gruppendrueck: – Alles Gute. Dennis
    • @Dennis E
      Danke für diesen Ausführlichen und interessanten Einblick!
      Sowas ist nicht selbstverständlich. :hutheb:

      Veröffentlichungstechnisch hab ich da kein Problem.
      Bin es von "The Winds of Winter" gewohnt und abgehärtet deswegen.
      Lieber nur 4 Folgen im Jahr und alle Top als das Doppelte und nur die hälfte gut.

      Wenn es Handlungstechnisch nicht besser möglich ist: Her mit den Zweiteilern bevor die Story deshalb leidet!
      Ist mir nur aufgefallen und dachte die Doppelfolgen bleiben sporadisch. Wenn nicht, hey leidet ja keiner drunter :]
      Wenn dann ja nur die Handlung (Wie oben geschrieben und das wäre ja nicht gerade prächtig...)

      Bei den Drei Fragezeichen finde ich die Jubiläumsfolgen jetzt auch in 25er abständen zu machen auch etwas arg.
      Hätte da auch erst für die 200 einen weitereren Dreiteiler gemacht.
      Allerdings kommen dann halt auch mal größere komplexere Geschichten raus.

      Das ist jetzt kein zurückrudern, weil "Aaah ich wurde erwischt gemeckert zu haben" oder so.
      Fände es immer noch "schöner" mehr Einzelfolgen zu haben. (Hauptsächlich, weil ich schnell zur 50, 75 etc will 8) )
      Aber wenn nicht möglich, dann nicht möglich.
      Lieber so als einfach extrem kurze Hörspiele, bei denen man sich denkt "Toll, schon nach 30 min Schluss" und da ist Dorian Hunter ja glücklicherweise weit von entfernt!
      Da nehm ich Doppelfolgen lieber in kauf. Im wahrsten Sinne des Wortes =)
      Die Idee des Dreiteilers für die Jubiläumsfolgen finde ich zum Beispiel klasse und wird hoffentlich beibehalten. :kumpel: :zwinker:

      Zum Titel:
      Bedeutet das es wird keinen Einheitlichen Titel geben oder es ist aktuell einfach noch keiner gefunden und man wollte nur schonmal informieren wie es weiter geht?
      Wenn das Hörspiel auf "Die Schweinemenschen von Rio" basiert, warum nicht einfach "Rio - Exu" & "Rio -Penthouse der Schweine"?
    • @Dennis E Klasse, dass Du Dich hier auch an- und zu Wort gemeldet hast.
      Es ist immer eine schöne Anerkennung für uns in den Foren, wenn das geschieht und sich die Macher nicht nur bei fb und Co. äußern. :thumbsup:
      So bekommt man dann ja Infos und Erklärungen aus "erster Hand".
      Ich wusste z.B. gar nicht, dass E. Vlcek zunächst nur die Geschichten um die Vernichtung der Brüder/ des Vaters vorgesehen hatte und alles andere erst kam, als er feststellte, wie erfolgreich seine Hefte waren.
    • Hey Dennis.

      Danke für die ausführliche Wortmeldung. Finde ein wenig Background und Gedanken zu diversen Themen immer sehr spannend und auch wichtig.

      Was mich als Frage interessieren würde ist, ob in naher Zukunft weitere "Haus Zamis" Folgen mit einfliessen werden? Und als weitere bis zu welcher Folgennummer denn momentane Planungen laufen?
      FFM-ROCK.DE
    • @Dennis E

      Zunächst einmal vielen Dank für deine ausführliche Antwort! :D

      Ich finde nicht, dass du ein schlechter Autor/Regisseur/Produzent bist.
      Dorian Hunter 25 hat mir sehr gut gefallen (vor allem wegen Hallervorden), ebenso die 27 "Der tätowierte Tod" & die 32 "Witchcraft" und auch die 36 "Auf der Santa Maria" war stimmungsvoll.
      Was mir überhaupt nicht zusagt, sind die Coco Zamis Folgen - nicht etwa, weil ich Coco nicht mag, das tue ich - sondern weil diese so völlig anders sind als die Romanvorlagen.
      Ich denke, dass liegt daran, dass hier bereits spätere Handlungen aus "Das Haus Zamis" eingeflochten werden, welche damals einfach noch nicht so waren (Michael Zamis war z.B. TOT und wurde erst im Nachhinein wiedererweckt).
      Das gefällt mir nicht, da die alten Romane meiner Meinung nach viel besser waren, als die neuen.
      Auch finde ich, dass überhaupt zu viel umgeschrieben wird in Hinblick auf zukünftige Ereignisse (Bsp. Don bereits abhängig von Theriak & Demur Alkahest kommt früher vor, das ist für mich nicht nötig).
      Am meisten aber stört mich, dass die gruselige Atmosphäre futsch ist, sorry aber das war mit Marco Göllner meines Erachtens besser.
      Dass du auch sehr stimmungsvolle Hörspielumsetzungen machen kannst, habe ich bei den John Sinclair Folgen 70 "Stellas Rattenkeller", 80, 81, 82 (Kreuztrilogie), 83 "Ein Leben unter Toten", 88 "Die Leichenstadt", 100 "Das Ende" & vor allem 112 "Tal der vergessenen Toten" (sehr gutes Teil) gemerkt.
      Ich finde du kannst schon sehr gruselige Hörspiele machen, wenn du dich entweder auf eine Folge beschränkst, die du umschreibst oder etwas völlig Eigenes machst.
      Du scheinst mir aber besser in der Action-Sparte (kann auch nicht jeder), das funktioniert bei Sinclair super, wenn du die nicht immer so guten Vorlagen von Helmut Rellergerd umschreibst.

      Bei Hunter sind die Vorlagen (von Ernst Vlcek wie du ja selbst schreibst) aber oft (auch nicht immer, die Inka-Trilogie ist z.B. recht schwach als Roman und durchaus solide als Hörspiel, zumindest Teil 0-2) sehr stark und verlieren sehr viel, wenn sie zu sehr verändert werden.
      Das ist natürlich nur meine Meinung und wenn man die Romane nicht kennt sind die Hörspiele wohl auch ziemlich gut.
      Produziert sind sie das in jedem Fall, Sprecher und Geräusche sind top!

      Ich freue mich auf jeden Fall, dass "Werwolf in der Nacht" noch kommt und entschuldige mich, dass ich dir das Auslassen zugeschrieben habe.
      Vielleicht gefällt mir die Hörspielumsetzung ja sogar richtig gut.
      Ich fände es auf jeden Fall klasse, wenn du nahe am Original bliebest, von notwendigen Modernisierungen (Technik damals & heute) natürlich abgesehen. :thumbup:

      PS: Ich habe gar keine Dart Scheibe. :keks:
    • @Dennis E :welcome: Schön, dass Du Dich hier angemeldet hast und Danke für Deinen ausführlichen Beitrag :klasse: Ich selbst habe mir im Frühjahr letzten Jahres meine CDs zur Hand genommen und alle Folgen man Stück gehört. Meine Meinung dazu habe ich hier gepostet:

      hoergruselspiele.de/index.php?…udio-meine-serienmeinung/

      Ich finde Du machst bei Sonderberg die beste Arbeit! Um so mehr bin ich traurig, dass nur so wenige Folgen erscheinen. Jetzt freue ich mich erstmal auf März und Folge 9. Dorian Hunter ist mein Lieblingsgeisterjäger. Sinclair mag ich, da habe ich ebenfalls ein komplettes Hören gemacht, siehe hier

      JOHN SINCLAIR, die EDITION 2000 von LÜBBE - Meine Serienmeinung

      Da wechseln sich für mich Licht und Schatten ab. Ich habe nur die Befürchtung, dass Du zu viel machst (vor allem in Sachen Sinclair) und dass sich dies auf die insgesamt Qualität und auf die VÖs von Sonderberg und Hunter auswirkt.

      Ich wünsche Dir noch viel Erfolg und nette Plaudereien hier :winke:
    • Auch von mir vielen Dank an Dennis für den ausführlichen Beitrag!
      :klasse:

      Ich bin Hunter-Fan der ersten Stunde und auch seit längerem Abonnent.
      Die Serie bewegt sich meiner Ansicht nach auf sehr hohem Niveau, daher fallen kleine Ausreißer auch stärker ins Gewicht. Ich finde, man hat den Wegfall der Göllnerschen Einflüsse schon gemerkt, die Folgen 26 bis 28 haben mir nicht besonders gut gefallen - aber das ist Jammern auf hohem Niveau.
      :zwinker:
      Ich wünsche mir auf jeden Fall noch viele, viele weitere Hunter-Folgen, ganz besonders, wenn die Messlatte der hervorragenden letzten Folge weiter gehalten werden kann!
      :kumpel:
      Der frühe Vogel fängt den Wurm.
      Aber die zweite Maus bekommt den Käse.
    • @Mr Blonde: Wenn mir noch ein guter Titel über den Weg läuft für die 41.1/2, dann kommt er drauf. Sonst nicht. :) Ich finde gerade „Exu“ in seiner Kürze und Rätselhaftigkeit sehr schön. „Exu“ ist der brasilianische Name für den Teufel bzw. einen Dämon, der starke Ähnlichkeiten mit unserem Teufel aufweist. Über ihn heißt es, dass er sehr rachsüchtig und widersprüchlich sei. Wenn er sitzt, reicht er bis an die Decke, aber wenn er aufsteht, ist er gerade mal so hoch wie ein Teppich. Er trifft dich heute mit einem Stein, den er morgen wirft ... Mysteriös, oder? :-)

      @Agatha: Am Anfang konnte ja niemand wissen, wohin es mit der Serie geht. Als sie gezündet hat, kam dann das „tiefere“ Konzept mit den vergangenen Leben von Dorian Hunter.

      @TheBite: Eine konkrete Zamis-Folge ist in Arbeit. Sie ist aber in die aktuelle Handlung eingebettet und nicht so vergangenheitsorientiert wie die 29.1/2. – Folge 50 wird in gewisser Hinsicht eine Zäsur darstellen, ist ja aber gleichzeitig noch ein bisschen hin. Vorher wird es noch ein anderes (hoffentlich sehr schönes) Extra geben. – Zusätzliche Hunter-Folgen sind im Moment tatsächlich sehr schwierig zu realisieren. Das liegt aber nicht allein an mir, sondern an allen Beteiligten, die stark in verschiedene Projekte eingebunden sind. Aber alle haben Lust auf die Serie und räumen regelmäßig Zeit frei, wofür ich sehr dankbar bin.

      @Marco: Deine Kritik führt immer wieder zum gleichen Ergebnis: Die alten Romane sind besser als die neuen, die alten Autoren sind besser als die neuen, und früher war überhaupt alles besser. Die Welt so zu sehen, ist wohl typisch menschlich (ich erwische mich selbst oft dabei). In der Realität kamen auch schon die Folgen 11-17 seinerzeit nicht mehr ganz so gut an wie die ersten 10. Oder z. B. Folge 20, „Devil’s Hill“: Viele fanden damals das lange „Gelaber“ in der Burg ganz furchtbar. Heute ist die Folge ein Klassiker. – Der „Grusel“, den du vermisst, ist vermutlich Geschmackssache. Ich finde Folgen wie den Mbret oder auch die Marucha-Folgen sehr gruselig. Oder auch die 26. Die Serie wurde ja immer dafür gelobt, dass jede Folge anders ist. Die 26 fanden dann einige doof, weil sie so anders war. Eben surrealistisch. :-D – „Werwolf in der Nacht“ wird in gewisser Hinsicht durchaus nah an der Romanvorlage bleiben – und in anderer überhaupt nicht. ;-)

      @MarkusG.: Ich habe deine Serienbesprechung durchgelesen. Die Tiefe, mit der ihr euch hier mit der Serie auseinandersetzt, freut mich wirklich sehr. – Sonderberg 9 konnte leider lange nicht erscheinen, weil ich sieben Monate auf einen Aufnahmetermin mit Jan-Gregor Kremp warten musste (alle anderen Rollen waren schon aufgenommen). Dadurch sind dann Termine für die Vertonung geplatzt usw. Die Folge wird jetzt definitiv im Juni erscheinen.
    • Mir ist gerade aufgefallen, dass auf den digitalen Vertriebswegen (Spotify, YouTube Music und Co, vermutlich auch iTunes) die Titelmelodie der Serie rückwirkend ab der Folge 25 ausgetauscht wurde. Ursprünglich wurde die neue Titelmelodie mit Folge 33 eingeführt. Die Folgen 01 bis 24 sind wohl nur noch nicht betroffen, weil sie noch über Universal vertrieben werden.

      Hier sieht man eindrucksvoll einen signifikanten Nachteil beim Sammeln rein digitaler Ware. Man hat keine Garantie dafür, dass das Lieblings-Hörspiel im Zustand der Erstveröffentlichung zugänglich bleibt.
      "Mit dem Hören von Die drei Fragezeichen oute ich mich nicht als Hörspielfan, sondern als Fan meiner eigenen Kindheit."

      - Günter Merlau -
    • Lenny schrieb:

      Mir ist gerade aufgefallen, dass auf den digitalen Vertriebswegen (Spotify, YouTube Music und Co, vermutlich auch iTunes) die Titelmelodie der Serie rückwirkend ab der Folge 25 ausgetauscht wurde. Ursprünglich wurde die neue Titelmelodie mit Folge 33 eingeführt. Die Folgen 01 bis 24 sind wohl nur noch nicht betroffen, weil sie noch über Universal vertrieben werden.

      Hier sieht man eindrucksvoll einen signifikanten Nachteil beim Sammeln rein digitaler Ware. Man hat keine Garantie dafür, dass das Lieblings-Hörspiel im Zustand der Erstveröffentlichung zugänglich bleibt.
      Ahh. Danke @Lenny. Das erklaert, warum bei Audible nur die Folgen ab 25 verfuegbar sind. Die Folgen 1-24 kann man dort nicht kaufen.
    • Lenny schrieb:

      Mir ist gerade aufgefallen, dass auf den digitalen Vertriebswegen (Spotify, YouTube Music und Co, vermutlich auch iTunes) die Titelmelodie der Serie rückwirkend ab der Folge 25 ausgetauscht wurde.


      [...]


      Hier sieht man eindrucksvoll einen signifikanten Nachteil beim Sammeln rein digitaler Ware. Man hat keine Garantie dafür, dass das Lieblings-Hörspiel im Zustand der Erstveröffentlichung zugänglich bleibt.
      Naja...das nun als "signifikanten" Nachteil zu deklarieren...ich weiß nicht. Es ist nur das Theme, welches mir tatsächlich ggü. dem alten Ding um Welten besser gefällt.
    • Stimmt. Das muss kein Nachteil sein, kann aber. Je nachdem ob die Original-Version besser war (wie immer man das auch bewerten mag). Meistens werden die Hörspiele aber nur ausgetauscht, wenn es technische Probleme gab (z.B. Bei der gekürzten Heliosphere Folge 1, die entfernt und durch die ungekürzte Folge ersetzt wurde).
    • Securitate schrieb:

      Naja...das nun als "signifikanten" Nachteil zu deklarieren...ich weiß nicht. Es ist nur das Theme, welches mir tatsächlich ggü. dem alten Ding um Welten besser gefällt.
      Ich empfinde das genau anders herum. Für mich ist die erste Dorian Hunter Melodie ein Meisterwerk. Man weiß sofort welche Serie es ist. Ich bekomme jedes mal Gänsehaut (im positiven Sinne ;) ) wenn ich die Melodie höre. Die neue Melodie finde ich gegen die alte belibieger. Es könnte auch eine andere Serie sein.

      Entweder die Lizenzen sind ausgelaufen oder man möchte jegliche Erinnerung an den "Göllner-Hunter" ausmärzen. :D

      In diesem Fall macht es DIR persönlich nicht viel aus. Aber stelle dir mal vor, du hättest die Original Version der ersten drei Fragezeichen Folgen als legalen Download erworben. Dann kommt ein Rechtsstreit und die Musik wird ausgetauscht. Wenn ein Produkt ausgetauscht wird, dann in allen Portalen. Egal ob der Stream bei Spotify oder der Download bei iTunes oder Audible in deiner Bibliothek. Der Anbieter hat die Möglichkeit dein erworbenes Produkt NACH dem Kauf beliebig oft zu verändern. Das kann ein Vorteil sein, wenn ein Hörspiel z.B. fehlerhaft abgemischt wurde. Kann aber auch ein Nachteil sein, wenn nachträglich wegen Rechtsstreit oder auslaufenden Lizenzen abgeändert werden muss.
      "Mit dem Hören von Die drei Fragezeichen oute ich mich nicht als Hörspielfan, sondern als Fan meiner eigenen Kindheit."

      - Günter Merlau -
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