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    • Belphanior schrieb:

      Ich mag DSA und habe viele Abende bzw. Nächte mit dem Rollenspiel verbracht (lange bevor es die Computeradaptionen gab). Ich denke, meinen ersten Charakter habe ich vor bald 30 Jahren erstellt. Die Europahörspiele waren leider nicht so prickelnd, wurden aber zu stark schlecht gemacht. Man hätte einen längeren Atem gebraucht, um die übergeordnete Geschichte interessanter zu verpacken. Ich freue mich auf jeden Fall auf neues Fantasyfutter.
      Inzwischen höre ich erneut "Das Schwarze Auge". Irgendwie hätte man mehr aus den Dialogen und Charakteren machen können, ja müssen. Aber ich bin momentan bei Folge 3; vielleicht wird es ja besser.... (gibt ja jetzt wohl schon 7 oder gar 8 Folgen).
    • So, jetzt habe ich die Folgen 1 bis 6 abgeschlossen.
      Zugegeben, die Dialoge zwischen den Helden wiederholen sich irgendwie zu oft.
      Und die Art, wie Dämonen bzw. von Dämonen besessenen reden, ist eher nervig (verstellte Stimme, zu viele Worte, ja viel zu viele Worte)
      Und der selbstlose Akt, der eine Waffe aufwertet, ist irgendwie naja (nervig). Wunderwaffen waren ja aus meiner Sicht immer stärker bei AD&D vertreten. Bei DSA ging es mehr um die Politik und Gesellschaft.
      Und auch Alinnes Mama, die immer rechtzeitig ruft aber nie Zeit zum reden hat (dafür die Worte keine Zeit zu haben 100mal wiederholt), nervt samt Amulett.


      Positiv sei allerdings zu bemerken:
      - Sprecher sind gut gewählt
      - Musik und Geräusche passen überwiegend
      - Intrige am Hof war spannend
      - Lares (vom weißen Turm) Wandlung
      - Bardos Ende

      Ich habe allerdings 1986/87 mit DSA (1. Auflage) angefangen (Im Wirtshaus zum Schwarzen Keiler, Borbarads Fluch, Durch das Tor der Welten, etc.) und bin damals über Jahre meinem Charakter Belphanior (wer sonst?!) treu geblieben (habe zwar auch D&D, AD&D (inkl. Ravenloft) und andere Rollenspiele getestet, aber DSA war irgendwie immer das Beste).
      Auch bei den Büchern habe ich vieles gelesen (Der Scharlatan, Das zerbrochene Rad, Im Jahr des Greifen, Zeit der Gräber, etc.), deshalb sei folgendes über den Vergleich zu Drizzt gesagt:

      Drizzt wurde von Robert Anthony Salvatore geschrieben; R.A. Salvatore hat einen tollen Schreibstil und auch viel Zeit für die Entwicklung seiner Charaktere verwendet (nur 1 Autor statt viele Autoren). Die Punkte, die mir bei seinen Büchern auf den Geist gingen (z.B. unglaubliche Zufälle) wurden in den Hörspielen gut kaschiert bzw. spielten keine Rolle.
      DSA Geschichten waren vor allem zu Beginn eher einfacher Natur, etwas zum Nachspielen für eine Heldengruppe und genau dieses Gefühl wurde ich an vielen Stellen nicht los. Folge 4 ist hier wohl eine positive Ausnahme. Gerade das Ende von #6 ist dann wieder enttäuschend (siehe oben)
    • Smeralda schrieb:

      @Belphanior
      Schön deine Meinung und die Vergleiche zu anderen PnP System zu lesen! :daumenhoch:

      Dann gleich weiter zur 2. DSA Staffel bitte :klimper2:
      Jawohl! Zu Befehl! (Ich muss mal schauen, ob der Markt hier die Folgen 7 & 8 hat).

      Mir ist nur gerade eingefallen, dass mein erster DSA Held nicht Belphanior war. Meinen ersten Charakter hatte ich noch Sauron genannt. Das war natürlich ein Magier (wie Belphanior), der aber dann dem Bösen anheim fiel und wohl irgendwann starb. Wir hatten dann eine neue Gruppe gebildet, bei dem Belphanior entstand (immer noch 1. Auflage), den habe ich dann über die Jahre von Auflage zu Auflage mutiert, bis er in der Borbaradkampagne nicht weiterkam (wir hatten nach vielen, vielen Jahren dann die Gruppe aufgelöst. Das war zwar lange nach der Seelen der Magier, aber ich muss mal nachschauen, wann genau es war.)
    • Zu Beginn war ich ein einfacher Magier (Geburtsort Punin). Unser zweiter Meister (wir waren zu viert und ich war sozusagen der dritte Meister) hatte die Idee, echte Prüfungen einzubauen. Das kam mit der 2ten (oder gar 3ten) Auflage. Da musste ich die Sprüche zitieren, Zutaten benennen, Kämpfe ausführen, alles mit Bewegungen untermalen. War irre. Ich war danach ziemlich geschwitzt, hatte aber die Prüfung bestanden. Mal sehen, ob ich die Unterlagen noch schnell finde. Für jede vierte Stufe konnte man eine Prüfung ablegen - die musste dann in einer anderen Magierakademie geschehen. Dafür gab es auch Titel wie Conjurer (ab 5), … (ab 9) und Erzmagier (ab 13). Diese drei Prüfungen hatte ich über mehrere Jahre abgeschlossen. Mein Magier war zum Schluss wohl in etwa auf Stufe 14-15 - aber das in der Borbaradkampagne.
      "Die Seelen der Magier", "Die Kanäle von Grangor", "Staub und Sterne" hatten wir durchgespielt, für "Der Krieg der Magier" waren wir noch zu schwach.
      Dann spielten wir "Alptraum ohne Ende"... Ich suche mal weiter.
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