Goldagengården - X - Die schwarze Dame

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    • Goldagengården - X - Die schwarze Dame

      Hallo zusammen,

      habe gerade auf Startnext folgendes gefunden:

      startnext.de/ggx

      Info:

      Worum geht es in diesem Projekt?

      Goldagengården war ein auf neun Teile (CDs) angelegter Hörspiel-Thriller von mir und erschien Ende 2010.
      Das Hörspiel wurde für den Deutschen Hörbuchpreis 2012 nominiert in der Kategorie "Beste Fiktion" (kam somit unter die letzten Drei) und gewann außerdem den Ohrkanus 2011 in den Kategorien "Beste Serie" und "Beste Regie".
      Kritiken über die Produktion finden sich hier:
      marcogoellner.de/ggstart.htm
      Ende 2012 erschien die Komplett-Box von Goldagengården.

      Kurzinhalt von Goldagengården (1-9):
      Der schwedische Millionär und Kunstsammler Peer Johannesson geht bei einem Kanuausflug auf dem Skatelövfjorden über Bord. Wahrscheinlich ein Herzinfarkt. Aber die Leiche wird nicht gefunden. Polizeichef Nils Edmundson und Kommissarin Hanna Fridlund ermitteln. Johannessons Anwalt handelt ungewöhnlich schnell und lädt noch am Tag des Unfalls - ohne Wissen der Witwe - vier Männer nach Växjö zur Testamentseröffnung ein. Als drei dieser „Erben“ tags darauf eintreffen, ist der Anwalt tot. Hingerichtet durch zwei Kopfschüssen. Der vierte „Erbe“ erscheint nicht. Und das Testament ist unauffindbar. Was die Kommissare Fridlund und Edmundson nicht wissen: Die verbliebenen drei Erben haben Johannesson auf nicht legale Weise Kunst beschafft. Auf Lebenszeit „geliehen“ sozusagen. Und sie vermuten nun, ihre wertvollen Stücke mittels der Erbschaft zurückzubekommen. Doch sie sollen auch noch etwas ganz anderes finden und "zurückbringen"...
      Johannesson hatte sich seine gesamte Kunstsammlung "zusammengeliehen". Diese wurde nach seinem Tod aufgelöst und die Exponate in aller Herren Länder verschickt...
      Am Ende der Geschichte wird darauf verwiesen, das ein Stück aus der Sammlung Johannessons an einen der beiden überlebenden "Erben" versandt wurde. Dieser, Chap Hillman, bittet den zweiten "Erben", Tore Poulsen, um Hilfe...

      Mehr über die Produktion und Hintergründe finden sich hier: goldagengarden.de


      Goldagengården X (also: "Teil" 10) steht als Pseudonym für die Fortsetzung der Geschichte.

      Inhalt: Hillman und Poulsen sehen sich einem sehr außergewöhnlichem Exponat gegenüber. Etwas, dass bisher bloß in Gerüchten existierte. Noch bevor die beiden anfangen können zu ermitteln, gibt sich der "Besitzer" zu erkennen und fordert sein "gutes Stück" zurück. Und er hat ein überzeugendes Druckmittel: Poulsens Frau!

      Am Ende wird eine Hörspiel-Box stehen, Umfang mindestens 4 CDs, die eine in sich abgeschlossene Geschichte präsentiert. Also ein Hörspiel. So wie bei Goldagengården 1 bis 9.
      Und zwar: Exklusiv.
      Das bedeutet: dies Hörspiel wird nicht "herauskommen". Lediglich jeder Finanzier wird bei erfolgreicher Finanzierung ein Exemplar bekommen. Es wird also eine limitierte Auflage von 240 Stück werden. Jede CD-Box wird von mir persönlich nummeriert und unterschrieben. Sollten mehr als 240 Unterstützer zusammenkommen, wird die Auflage dementsprechend angeglichen.

      Hintergrund:
      Einen Tag nachdem Goldagengården Teil 9 Ende 2010 herauskam, konnte man die gesamte Serie als eine einzige mp3 beim illegalen Anbietern seines Vertrauens downloaden. Dies ist bis heute möglich.
      Dem trete ich hiermit entgegen.
      Ich eröffne den "Hof-Laden".

      Dieses Projekt ist somit ein Versuch.

      Ich möchte direkt an den "Konsumenten" heran. Wo ich dann davon ausgehe, dass dieser aus mindestens drei Gründen niemals das Produkt am Ende für lau im Netz zum Download zur Verfügung stellt: Preis, Exklusivität und "namentlich bekannt".
      Was sind die Ziele und wer die Zielgruppe?

      Das Ziel ist "Gute Unterhaltung".
      Zielgruppe sind diejenigen, die sich bereits bei Goldagengården 1 bis 9 nicht gelangweilt haben.
      Warum sollte man dieses Projekt unterstützen?

      Da gibt es drei Möglichkeiten:
      1. Neugierde
      2. Zu viel Geld
      3. Lust auf ein Hörspiel, dass nicht jeder im Schrank hat.
      Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

      Die Idee ist bereits da. In meinem Kopf.
      Bei erfolgreicher Finanzierung werde ich mich hinsetzen, das Skript schreiben, dann die Sprecher aufnehmen, die Produktion bewerkstelligen, die CDs pressen und drucken lassen und schließlich verschicken.

      Für die Hauptakteure werden natürlich die gleichen Sprecher angefragt, die die Rolle bereits zuvor spielten. Hier also selbstverständlich Philipp Moog und Marion Elskis. Der Sprecher des "Chap Hillman" hat bereits zugesagt...
      Aber wer die Besetzung der vorangegangenen Produktion kennt, weiß, dass es auch die ein oder andere "Überraschung" geben kann...und die wird nicht "billig"...
      Wer steht hinter dem Projekt?

      Ich.
      Marco Göllner.
      Hörspiele, die ich zu verantworte habe: Dorian Hunter, Loreley, Winterprinzessin, Geisterseher, Öffne die Tür, natürlich Goldagengården undsoweiter...Google is your friend...



      Juhu! Konnte auch mal was Neues hier beitragen! :biggrin:

      LG
      Zeitreisen haben keine Zukunft!
    • interessante info. danke dafür.

      les und versteh ich das richtig, 50 is der minimale betrag dafür gibt es aber die teile 1-9 dabei (die aber jeder der die serie kennt wohl haben dürfte). da wurde aber nicht ganz zuende gedacht. crowdfunding für neuen stoff sehr gerne. aber warum muss ich quasi den alten nochmal kaufen den ich gar nicht möchte?
      FFM-ROCK.DE
    • Ich kenne diese Goldagengarden-Hörspiele zwar nicht, finde aber den Plan von Marco Göllner grundsätzlich ziemlich gut.

      Nur eine einzige (potentielle) Schwierigkeit sehe ich da: Wie will man verhindern, dass Käufer Nummer 128 und Käufer Nummer 232 von 240 die CDs ihren besten Freunden Hannes, Anita, Peter, Johanna, Julian und Stefanie ausleihen, die sich die CDs kopieren, weitere Kopien davon anfertigen und irgendein Schlaumeier dann daher geht und die Kopien von Kopien von Kopien schließlich doch ins Netz stellt? Indem man auf die jeweilige CD einen "Trojaner", eine versteckte Ansage (Exemplarnummer, etc.) oder so etwas draufpackt? Dann wird man auf die Spuren von Käufer Nummer 128 und 232 (namentlich bekannt) aufmerksam, die vielleicht nicht einmal selbst die Bösewichte gewesen sind...?

      Oder es ist einfach nur eine gute Marketing-Idee: Jeder Käufer kriegt eine signierte Exklusivproduktion zum Freundschaftspreis, die limitierte Stückzahl wird entsprechend angepasst, falls mehr als 240 Käufer zuschlagen... und wenn es dann doch 1400, 5000 oder 8000 Vorbestellungen werden, ist der Rest (die illegalen Downloadgeschichten) auch nicht mehr so wichtig? Werbetechnisch könnte man auch eine "Geld-zurück-Garantie bei Nichtgefallen" anbieten. Oder: Wer zwei Goldagengardens bestellt, kriegt ein drittes gratis dazu.

      Man darf jedenfalls gespannt sein, wie der Plan sich in der Praxis bewährt.


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      Einige Zeit später... :

      Ich habe gerade den Eintrag bei Startnext gelesen und bin schockiert...!

      12.000 € werden hier angeblich für die Produktion von bloß vier Hörspiel-CDs benötigt?!! Es gibt Leute, die starten mit 10.000 € ihr eigenes Label, produzieren damit gleich zehn CDs auf einmal, und haben hinterher sogar noch Geld übrig! Sprecher kosten, gut. Studios kosten, auch gut. Musiklizenzen und Soundeffekt-Lizenzen kosten auch, gut. Coverfritzen, Grafiker und Presswerke wollen auch Geld sehen. Geschenkt. - Aber 12.000 € für ein Hörspiel, das über vier CDs gehen soll? (Zusätzliche Kosten für Drehbuchautoren, Regisseure, Tonmeister / Produzenten fallen ja gleich weg. Wenn ich alles richtig verstanden habe, ist Marco Göllner das in Personalunion?)

      Angenommen, das Paket kostet den Käufer hinterher realistische 19,99 €. Angenommen, genau die angestrebten 240 Leute ordern ihr Lieblingshörspiel exklusiv. 19,99 € x 240 = 4797,60 € Gewinn. Warum sollte man 12.000 € ausgeben wollen, um hinterher bloß 4797,60 € damit zu verdienen?

      Das Hörspiel müsste also schon 50,00 € kosten, um von 240 Käufern wieder genau diese 12.000 € einzunehmen. - Wenn man sich aber an den Verkaufspreisen von "Die Geisterseher" (29,95 €) oder "Die Winterprinzessin" (28,99 €) orientiert, müsste man auf ca. 400 Käufer spekulieren, um Einnahmen von 12.000 € zu generieren... Das wiederum scheint ein halbwegs realistischer Plan zu sein, (obwohl es mir unbegreiflich scheint, weshalb man 30,00 € für ein Hörspiel ausgeben sollte, wenn es die Geisterseher und die Winterprinzessin als Originalromane für je 8,95 € gibt). - Ich fass es nicht...12.000 € an Produktionskosten zu verbraten, für nur 4 CDs? Das begreife wer will... Hammer...

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von American Beauty ()

    • Das dachte ich mir auch Amercan Beauty. Der Preis von 12.000 € ist schon hoch. Aber bei 1000 € kannst Du dir eine Rolle erkaufen.
      Ist doch auch nicht schlecht oder?


      was aber auch zu hoch ist. normalerweise "bekommt" man geld wenn man an einem hörspiel mitwirkt. wenn ich das mal auf den bereich musik dehne, wo du bei crowdfunding sogar ein eigenes wohnzimmer privatkonzert ab 500€ bekommst, spezielle bonustracks oder sonstwas. eine fortlaufende nummerierung hat für mich definitiv nicht den wert bei diesem projekt. und ob exclusivität eine mehrausgabe von 20-25 € rechtnet ist halt die frage.
      FFM-ROCK.DE
    • @Starlord: Ich bezahle auch noch Geld, um dafür arbeiten zu müssen? Wie käme ich denn dazu?! ^^

      Da schließe ich mich @Bite an. Normalerweise arbeitet man und erhält dafür Geld.

      Wie auch immer, ich wünsche Marco Göllner für das Experiment viel Erfolg. Er schreibt ja, dass es ein Versuch sein soll und wird sich da bestimmt im Vorfeld ein paar Gedanken drüber gemacht haben.

      Was die Kosten angeht: Es gibt, soweit ich weiß, einige "Hochkaräter" unter den Sprechern, die ernsthaft vierstellige Summen für acht Takes ins Mikrofon sprechen verlangen. (Die "8 Takes" sind jetzt natürlich übertrieben, die vierstellige Summe nicht.) Aber es gibt auch namhafte Profis, die engagiert bei der Sache sind und sich in Sachen Tagesgage im Bereich zwischen 400 € und 600 € bewegen. Außerdem gibt es auch ein paar tolle Schauspieler und Synchronsprecher, die jetzt vielleicht nicht so sehr bekannt sind, viel am Theater spielen und sich ebenfalls gerne an Hörspielen oder Hörbüchern beteiligen (würden), ohne aber gleich die Bank zu sprengen. Wenn ich so etwas angehen würde, da würde ich mir aber drei Mal vorher überlegen, ob ich für 2000 € vier Sprecherinnen und Sprecher verpflichte, oder nur einen einzigen, bloß weil er oder sie ein gewisses Renommee in der Szene hat...

      Es ist in Ordnung wenn Sprecherin XY sagt: "Für weniger als 1000 € schaukel ich meinen Arsch nicht mal vor die Tür." Aber es ist auch in Ordnung, wenn man sich dann sagt: "Dann schaukel ihn mal schön zu Hause weiter. Für das Geld engagiere ich lieber gleich zwei Sprecherinnen, die auch wohlklingende Stimmbänder und weniger Allüren besitzen."

      Aber das ist ja jedem selbst überlassen, wie er oder sie ihre Produktionen gestalten möchte. Um den Preis für eine Produktion ins Uferlose zu steigern, könnte man ja auch einen komplett neuen Soundtrack komponieren lassen (von Hans Zimmer, John Williams und David Arnold gleichzeitig, z.B.) und den dann von einem namhaften Orchester einspielen lassen. Als Solisten würde ich dann Anne-Sophie Mutter und Giuliano Carmignola engagieren. Dann sind die 12.000 € allein schon weg, sobald sie einem nur die Hand geben und freundlich "Hallo" sagen. :biggrin:
    • 100 fans sind aber noch keine 100 suporter. und benötigt werden ja 240.auch wenn ich selber beide daumen drücke, sehe ich immer den preis als punctus knactus.DER hauptkritikpunkt der ersten 9 folgen.80 euro für 360 minuten war schon heftig.gerade weil ähnlich lange hsp boxen immer um die 40 € lagen.extrem viele leute griffen nämlich erst auf die um die hälfte billigere box zurück. deshalb sollte man es auch nichts auf böse downloader schieben sonder das angebot und nachfrage kriterium der freien marktwirtschafft mal näher betrachten.hier regiert nämlich nahezu immer der preis die spontane kaufbereitschaft. den käufer selbst sofort zu erreichen ist ein guter ansatz und ausbaufähig und auch ich werde ein unterstützer sein.aber man sollte für zukünftige projekte die kirche dann preislich ein wenig im dorf lassen.
      FFM-ROCK.DE

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Bite ()

    • American Beauty schrieb:


      12.000 € werden hier angeblich für die Produktion von bloß vier Hörspiel-CDs benötigt?!! Es gibt Leute, die starten mit 10.000 € ihr eigenes Label, produzieren damit gleich zehn CDs auf einmal, und haben hinterher sogar noch Geld übrig! Sprecher kosten, gut. Studios kosten, auch gut. Musiklizenzen und Soundeffekt-Lizenzen kosten auch, gut. Coverfritzen, Grafiker und Presswerke wollen auch Geld sehen. Geschenkt. - Aber 12.000 € für ein Hörspiel, das über vier CDs gehen soll? (Zusätzliche Kosten für Drehbuchautoren, Regisseure, Tonmeister / Produzenten fallen ja gleich weg. Wenn ich alles richtig verstanden habe, ist Marco Göllner das in Personalunion?)


      Den Einwand kann ich nicht so ganz nachvollziehen. Klar, niemand will die tatsächlichen Zahlen offen legen, aber Thomas Birker von Dreamland hat einmal sinngemäß angedeutet, die Produktion eines Hörspiels koste ungefähr so viel wie ein Kleinwagen, was andere Produzenten durchaus bestätigten. Ein Hörspiel, dass über vier CDs geht, dürfte in der Herstellung nicht wesentlich billiger sein, als vier einzelne Hörspiele, warum auch. Das macht also 3.000 Euro pro Hörspiel, einen neuen Kleinwagen bekomme ich wohl ab 8.000 Euro. Also eher eine günstige Kalkulation, oder? Und wieso fallen die Kosten für Drehbuchautoren, Regisseure, Tonmeister / Produzenten weg? Zum Einen arbeitet Herr Göllner wohl kaum für lau, zum Anderen braucht er für's Studio vermutlich sehr wohl einen Tontechniker oder nicht? Gleichzeitig Technik bedienen und Regie führen und Aufnahmeleitung machen geht schlecht.


      Bei einem Verkaufspreis von 10€ pro CD müsste man je 300 Einheiten verkaufen, was durchaus realistisch wäre. Berücksichtigt man nun die Exklusivität der ganzen Angelegenheit, kann man einen höheren Preis durchaus rechtfertigen. Das Argument "Du zahlst entweder so viel für das Hsp oder es wird gar nicht erst gemacht" dürfte alle diejenigen ansprechen, die dieses Hörspiel wirklich gerne haben wollen. Ob das tatsächlich 300 Leute sind, werden Produzent und Label der ersten 9 Folgen sicherlich am besten beurteilen können.
      Bei anderen Serien zahlt man ja auch 10 Euro pro Folge - dass manche MIniserien oder wie auch immer man das nennen möchte, bei Bundles großzügigen Rabatt gewähren, ist für den Verbraucher sicher eine tolle Sache aber nichts, auf dass man einen Anspruch hat.
      Ein Vogel sitzt auf meinem Bein, dem schlag ich gleich die Fresse ein.
      Knarf Rellöm
    • @marc50: Kleinwagen... ich bin sicher, man kann locker 12.000 € oder auch gerne 20.000 € für eine Hörspielproduktion ausgeben. Kein Thema. Aber ich bin ebenso sicher, dass man mit diesem Geld direkt mehrere Produktionen stemmen könnte.

      Mich würde es aber auf jeden Fall mal sehr interessieren, wie man die illegale Up- und Downloaderei unterbinden möchte. Dieses "namentlich bekannt" scheint mir nicht ausreichend zu sein, als Erfolgskriterium. Wie schon gesagt, es braucht bloß die Kopie einer Kopie über Umwege ins Netz zu gelangen. Oder der namentlich bekannte Käufer und Uploader steckt bis über beide Ohren in der Privatinsolvenz und ist völlig schmerzfrei. Und dann? Was will man dann pfänden? Alte Unterhosen und Socken? - Wenn dann noch der betreffende Server irgendwo in Kasachstan steht... gute Nacht, Marie.

      Es scheint mir, als hätte man das Ganze noch nicht so ganz richtig durchdacht. Oder die Erwähnung der Sache dient, wie schon gesagt, eher als Marketing-Maßnahme; als Appell an die ehrlichen Kunden: "Frischer Fisch, nur hier und heute. Jetzt kaufen. Exklusiv und so. Limitierte Auflage."
      Wenn die dann gerne 40 - 50 € für vier CDs bezahlen wollen, ist alles in Butter. Dagegen stehen dann natürlich Angebote wie das von Titania Medien bei Weltbild: 4 CDs für 6,99 €. Und daneben liegt der hochkarätige Hollywoodfilm für nur 4,99 €.
    • American Beauty schrieb:

      @marc50: Kleinwagen... ich bin sicher, man kann locker 12.000 € oder auch gerne 20.000 € für eine Hörspielproduktion ausgeben. Kein Thema. Aber ich bin ebenso sicher, dass man mit diesem Geld direkt mehrere Produktionen stemmen könnte.


      Will man ja auch, mindestens vier CDs sond angekündigt. Liest Du meine Beiträge eigentlich wirklich? :gruebel:

      American Beauty schrieb:


      Wenn die dann gerne 40 - 50 € für vier CDs bezahlen wollen, ist alles in Butter. Dagegen stehen dann natürlich Angebote wie das von Titania Medien bei Weltbild: 4 CDs für 6,99 €. Und daneben liegt der hochkarätige Hollywoodfilm für nur 4,99 €.

      Hmm, der Vergleich hinkt immer noch total. Für 4,99 kann ich zur Zeit auch statt einem "hochkarätigen Hollywoodfilm" eine Schachtel Zigaretten oder einen Kasten Billigbier kaufen. Aber das ersetzt für mich kein Hörspiel.
      Ein Vogel sitzt auf meinem Bein, dem schlag ich gleich die Fresse ein.
      Knarf Rellöm
    • marc50 schrieb:

      Zitat von »American Beauty«

      Wenn die dann gerne 40 - 50 ? für vier CDs bezahlen wollen, ist alles in Butter. Dagegen stehen dann natürlich Angebote wie das von Titania Medien bei Weltbild: 4 CDs für 6,99 ?. Und daneben liegt der hochkarätige Hollywoodfilm für nur 4,99 ?.

      marc50 schrieb:

      Hmm, der Vergleich hinkt immer noch total. Für 4,99 kann ich zur Zeit auch statt einem "hochkarätigen Hollywoodfilm" eine Schachtel Zigaretten oder einen Kasten Billigbier kaufen. Aber das ersetzt für mich kein Hörspiel.
      Ich kann mich da marc50 nur anschließen. Ich gehe davon aus, dass die Kollegen von Titania das Kotzen kriegen, wenn sie sehen, wie ihre 4 CDs für 7 Euro verramscht werden.

      Der Preis von 10 Euro ist nicht zu hoch für ein Hörspiel! Klar, man ist es zB von EUROPA gewohnt, dass CDs deutlich günstiger zu kaufen sind. Aber die machen ihren Umsatz eben auch durch den hohen Absatz. Davon können kleine Verlage nur träumen.
      Und ein fetter Hollywood-Film hat in der Regel ja schon Gewinne in Millionenhöhe im Kino erwirtschaftet. Die Erlöse durch DVDs, Verleih und Fernsehen kommen da ja noch oben drauf. Natürlich kann man da zu Spottpreisen raus hauen.

      Ich verstehe die Maßstäbe manchmal nicht ... Man zahlt doch auch im Kino 10 Euro. Ein cooles Hörspiel bietet mir eine Stunde gute Unterhaltung und ich kann es immer wieder anhören, wenn ich will. Warum ist das zu teuer?

      Ich habe die Aktion von Marco Göllner jedenfalls auch schon unterstützt und freue mich tierisch auf die Fortsetzung! Goldagengarden ist eine der lässigsten Krimi-Serien, die ich je gehört habe.
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