Stanislaw Lem - Die Mondnacht

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    • Stanislaw Lem - Die Mondnacht

      Stanislaw Lem - Die Mondnacht

      Science-Fiction-Hörspiel
      Dauer: ca. 48 Minuten
      Produktion: BR/NDR/SDR/SFB 1976

      Regie: Dieter Hasselblatt

      Sprecher:
      Bodo Primus - Dr. Blopp
      Horst Michael Neutze - Dr. Mills
      Reinhard Glemnitz - Stimme aus Houston
      Manfred Schott - Speaker
      Gisela Hoeter - Monder, Stations-Computer


      Kritik:

      Dr. Blopp und Dr. Mills, zwei Weltraumwissenschaftler, haben nur noch eine Mondnacht vor sich, bevor sie endlich von ihrer tristen Arbeitsumgebung Abschied nehmen können und die ersehnte Ablösung für ihre Forschungsstation auf dem Mond nachrückt. Doch da geschieht die Katastrophe: ein Leck im Sauerstofftank! Und der Stationscomputer berechnet, dass der verbleibende Sauerstoff bis zur Ankunft der rettenden Rakete nicht für zwei Personen ausreichen wird...

      Nur einer kann also überleben - und das ist das dramatische Ausgangsszenario für das Hörspiel "Die Mondnacht", das von Science-Fiction-Großmeister Stanislaw Lem auch als solches konzipiert wurde, denn die intelligente Story um Tonband-Manipulation und skrupellosen Überlebenskampf kann nur als akustische Inszenierung funktionieren.

      Horst Michael Neutze und Bodo Primus sprechen die Hauptparts in dieser Radio-Koproduktion aus dem Jahre 1976, die zwar recht trocken inszeniert ist, aber über die gesamte Länge von 48 Minuten hinweg die nervenzerfetzende Situation in der Forschungsstation mit viel Spannung an den Hörer bringt.


      Fazit:

      Fesselndes Katz-und-Maus-Spiel auf dem Mond: Science-Fiction-Radiotipp!


      :aktuell: Sendetermin:
      Das Hörspiel läuft am Mittwoch, 10. April 2013 um 20.03 Uhr auf Bayern 2; Wiederholung am Donnerstag, 11.4.2013, 21.03 Uhr. :aktuell:
      OHNE FREIHEIT IST ALLES NICHTS.
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      Hörspiel- und Hörbuch-Rezensionen
    • Story hui; Inszenierung pfui. :D

      Die Inszenierung ist natürlich sehr sparsam und spröde. Die Geschichte finde ich aber gut und interessant.
      Zu Beginn ist ja in den aufgezeichneten Nachrichten von der Erde von einer Fehlfunktion eines Supercomputers die Rede,
      und schon bald fragt man sich, ob es dieses Leck im Sauerstofftank tatsächlich gibt, oder ob der Computer der Station ein perfides Spielchen mit den beiden Wissenschaftlern spielt.

      Das Ende ist recht schnell abzusehen.
      Tragisch (oder extrem fies, je nachdem ...), dass der Computer hinterher dann eine Lösung und mögliche Rettung anbietet. :drama:

      Gruß, Frank
      Wo Leidenschaft ist, da ist auch Hoffnung.