Die Zukunft des Hörspiels - Downloads, MP3, Crowdfunding & Co

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    • Ich kann @Cherusker voll und ganz verstehen.
      Der Generation die den WW2 verloren (überlebt) hat, haben wir auch sehr viel zu verdanken. Die hat dafür gesorgt das Deutschland aus den Trümmern wieder auferstanden ist.
      Mit der heutigen "Arbeitsmoral" der jetzigen Generation wäre das nicht möglich gewesen. Warum haben wir wohl gerade im Handwerk einen extremem Nachwuchsmangel?
      "Great men are forged in fire. It is the privilege of lesser men to light the flame"
    • Darum ging es doch überhaupt nicht! :schulter:

      Sondern allein um den blöden Ausspruch von Älteren zu Zeiten, als Lennys Vater (!) noch ein Kind war, der besagte, mit der (damals) jungen Generation sei kein Krieg zu gewinnen.

      Ein solcher Spruch ist halt auf so vielen verschiedenen Ebenen saublöd, unbelehrbar und ewiggestrig, dass ich darüber ebenfalls nur die Augen rollen kann.

      Und die heftige Kritik an Ahtans erkennbar lockeren Spruch dazu ist, wie schon geschrieben wurde: mit Kanonen auf Spatzen geschossen.

      Oder geht's hier vielleicht in Wahrheit um alte Rechnungen?

      Muss echt nicht sein! :(
      Hardenbergs Hörspiel-Tipp:
      > Die Weisse Lilie <,
      I, II + III
    • Hardenberg schrieb:

      Ein solcher Spruch ist halt auf so vielen verschiedenen Ebenen saublöd, unbelehrbar und ewiggestrig, dass ich darüber ebenfalls nur die Augen rollen kann.
      Er entspricht aber gerade zur heutigen Zeit aus vielen Gründen, den Tatsachen.
      Und damit meine ich nicht die Jugend, sondern eher den Bereich von 25 - 40.
      "Great men are forged in fire. It is the privilege of lesser men to light the flame"
    • Ben Kenobi schrieb:

      Er entspricht aber gerade zur heutigen Zeit aus vielen Gründen, den Tatsachen.
      Und damit meine ich nicht die Jugend, sondern eher den Bereich von 25 - 40.
      Ach, da könnte ich jetzt einiges schreiben. Ich bedenke Dich aber nur mit einem Zitat, das wie für Dich gemacht ist:


      Kettcar schrieb:

      Wir wussten was kommt, wir würden nichts verpassen
      Und wir nahmen uns das Recht, den Raum zu verlassen
      Da sind andere gekommen, die unsere Plätze einnahmen
      Wir hatten das Gefühl, dass sie besser aussahen
      Ich will niemand leiden lassen - Und schrein vor Schmerz und Pein - Lieber wollen wir tanzen gehn - Für immer Freunde sein.
    • GrimReaper schrieb:

      Kettcar schrieb:

      Wir wussten was kommt, wir würden nichts verpassen
      Und wir nahmen uns das Recht, den Raum zu verlassen
      Da sind andere gekommen, die unsere Plätze einnahmen
      Wir hatten das Gefühl, dass sie besser aussahen

      :daumenhoch:


      MonsterAsyl schrieb:

      Ahem, es wäre schön, wenn alle wieder zum eigentlich Thema zurück finden könnten.
      Das eigentliche Thema ist auch viel interessanter als rumgestachel!

      Crowdfunding habe ich schon zwei mitgemacht und ich habe das bekommen wofür ich gespendet habe.
      Bei interessanten Aktionen würde ich sofort wieder mitmachen.

      Bei Streaming Diensten bin ich bisher nicht angekommen, aber grundsätzlich würde ich mich davor nicht verschließen.
      Ich sammel nicht viele Serie oder habe viele alte Dinge, aber es nimmt auch so schon viel Platz in Anspruch.
      Auf der anderen Seite habe ich einfach gerne etwas in den Händen zum Cover betrachten und auswählen.
      Besser Illusionen die uns entzuecken als zehntausend Wahrheiten
    • Haggi schrieb:

      Ich weiss nicht so Recht ob diese reinen Hörspiele/Hörbuch Streamdienste bei diesen Preisen Erfolg haben werden ?
      Das ist bei der heutigen "Geiz ist Geil" Gesellschaft genau das Problem.
      Entweder ich begnüge mich als Label/Künstler mit einem Hungergeld oder ich bekomme gar nichts.

      Selbst Netflix schreibt nur rote Zahlen und das wird sich mit Apple und Disney am Markt noch verschlimmern.

      Und auch Spotify bleibt in roten Zahlen. Was nützt es da wenn die Streaming Zahlen steigen aber nicht mehr Geld kommt?

      Um rentabel zu werden/bleiben müsste man die Preise den Gegebenheiten anpassen. Dann aber sinken die Abos.

      Also hat man sich quasi selber eine Generation von Billig-Schmarotzern herangezogen.

      Ein sehr schönes Beispiel dafür ist:

      GrimReaper schrieb:

      Ben Kenobi schrieb:

      Er entspricht aber gerade zur heutigen Zeit aus vielen Gründen, den Tatsachen.
      Und damit meine ich nicht die Jugend, sondern eher den Bereich von 25 - 40.
      Ach, da könnte ich jetzt einiges schreiben. Ich bedenke Dich aber nur mit einem Zitat, das wie für Dich gemacht ist:

      Kettcar schrieb:

      Wir wussten was kommt, wir würden nichts verpassen
      Und wir nahmen uns das Recht, den Raum zu verlassen
      Da sind andere gekommen, die unsere Plätze einnahmen
      Wir hatten das Gefühl, dass sie besser aussahen

      zitierte Liedtexte unterliegen auch dem Urheberrecht und sind wohl entsprechen zu kennzeichnen @Sylphida
      "Great men are forged in fire. It is the privilege of lesser men to light the flame"
    • Haggi schrieb:

      Ich weiss nicht so Recht ob diese reinen Hörspiele/Hörbuch Streamdienste bei diesen Preisen Erfolg haben werden ?

      Ich z.Bsp zahle "nur" 7,99 und kann alle für mich relevanten Hörspiele hören so viel wie ich möchte
      Ich würde bei gleichem Preis selbst zu einem reinen Hörbuch/Hörspielanbieter wechseln, selbst wenn der nicht mehr anbietet als Spotify. Weil ich eigentlich die Musikindustrie nicht mitfinanzieren will, 1% meines Konsums ist Musik, 4% Hörbücher, 95 % Hörspiele.

      Aber ich glaube, dass gerade die Hörspiel-Hörbuch-Label sehr gerne im riesigen Musikmarkt mitschwimmen und gar nicht so erpicht auf einen eigenen Anbieter sind. Während die reinen Musiklabel gerade in Deutschland bestimmt nur zu gerne hätten, dass Hörbuch/Hörspiel/Podcast rausfliegt und kein Stück vom Kuchen bekommt.
      Ich will niemand leiden lassen - Und schrein vor Schmerz und Pein - Lieber wollen wir tanzen gehn - Für immer Freunde sein.
    • GrimReaper schrieb:

      Ich würde bei gleichem Preis selbst zu einem reinen Hörbuch/Hörspielanbieter wechseln, selbst wenn der nicht mehr anbietet als Spotify.
      Du würdest aber sicher nicht wechseln, wenn die Preise entsprechend der tatsächlich anfallenden Kosten gestaltet werden würden.
      Und da würde der Preis eben nicht bei 7,99 € im Monat liegen sondern wohl im Falle von Hörspiel-Liebenden eher bei 79,99 €.

      Musik-Markt ist ein völlig anderes Thema, denn da können über wesentlich mehr Wege die anfallenden Kosten wieder rein geholt werden. Das ist bei Hörspielen und Hörbüchern weniger Möglich.
      Und im Musik-Markt werden die Verluste durch Streaming eben durch (überteuerte) Konzerte mehr als ausgeglichen.
      "Great men are forged in fire. It is the privilege of lesser men to light the flame"
    • Ben Kenobi schrieb:

      Und da würde der Preis eben nicht bei 7,99 € im Monat liegen sondern wohl im Falle von Hörspiel-Liebenden eher bei 79,99 €.
      Was sollen solche Phantasiezahlen bringen? Es sei Dir unbenommen, vom Kommunismus zu träumen, in dem weise alte Männer die Preise fernab der Marktrealität zum Wohle Aller festlegen. Liebe hin oder her, ein Hörspiel bleibt ein Hörspiel und wird auch kein Filetsteak, wenn man es sich intensiv einzureden versucht.
      Ich will niemand leiden lassen - Und schrein vor Schmerz und Pein - Lieber wollen wir tanzen gehn - Für immer Freunde sein.
    • Sehe ich genauso,abgesehen davon habe ich die Preise nicht gemacht.Wenn so günstig angeboten wird,finde ich es legitim das zu nützen.

      Ich finde jedem Hörspiel Produzenten steht es frei seine Produkte als Stream anzubieten.Ich kann mir nicht vorstellen,dass da eine Vorgabe seitens des Vertrieb besteht.
    • GrimReaper schrieb:

      Was sollen solche Phantasiezahlen bringen?
      Wer redet den von Fantasiezahlen?
      Fakt ist das jeder Hersteller kostendeckend arbeiten muss.
      Schreiben die Vertriebsplattformen rote Zahlen, ist es wohl stark anzunehmen das auch die Lieferanten nicht entsprechend entlohnt werden.


      GrimReaper schrieb:

      in dem weise alte Männer die Preise fernab der Marktrealität zum Wohle Aller festlegen.
      Dieses ist doch nur deine Wunschrealität, die fernab der wirklichen Zahlen liegt.
      Wenn die Produktion Summe X kostet, dann muss diese Summe auch wieder eingespielt werden.

      Haggi schrieb:

      Ich finde jedem Hörspiel Produzenten steht es frei seine Produkte als Stream anzubieten.Ich kann mir nicht vorstellen,dass da eine Vorgabe seitens des Vertrieb besteht.
      Es sind mehrere Faktoren die darüber "bestimmen" welche Vertriebsformen gewählt werden. Ein wesentlicher Punkt ist der Marktdruck welcher u.A. durch Kunden und auch den Vertrieb aufgebaut wird.
      "Great men are forged in fire. It is the privilege of lesser men to light the flame"
    • Die Zukunft des Hörspiels? In den 70er und 80ern hatte irgendwie jeder meiner Freunde und Schulkameraden Hörspiele zuhause. Nach den Hochzeiten in den 70er und 80ern ist es wohl irgendwie ein Nischenprodukt geworden. Mein ältester Sohn hatte immer gerne Hörspiele bis zur Grundschule gehört; bei den Geburtstagsfeiern gab ich auch gerne noch neben des eigentlichen gewünschten Geschenks ein Hörspiel hinzu. Ende der 4ten klasse etwa teilte mein Sohn mir mit, ich solle dies bitte bleiben lassen. Hörspiele seien uncool. Und beim jüngeren bemerke ich, dass die tollen (TV) Serien wie beispielsweise Lego Ninjago viel attraktiver sind. Ich mache hin und wieder noch ein Hörspiel (Dinosaurier, Playmos, lego city) an, aber Hörspielsessions wie ich einst als kleiner Junge mit dem freund gehört habe, sind kaum vorstellbar. Wenn sich die verbliebenen alten Hörspielfreunde dann such noch streiten, sehe ich keiner rosigen Zukunft des Hörspiels entgegen. Der Träger (physich, digital) ist mir bei den meisten Hörspielen mittlerweile egal. Bei GB werde ich aber immer auf CDS, DVD setzen /hoffen.
    • Ben Kenobi schrieb:

      Wenn die Produktion Summe X kostet, dann muss diese Summe auch wieder eingespielt werden.
      Du lebst weiter in irgendwelchen Laborbedingunge, die mit der Realität da draußen nichts zu tun haben. Selbstverständlich spielen bei Hörspielen und auch überall sonst zahllose Produkte/Produktionen ihre Entwicklungskosten niemals ein, andere in einer Woche, andere in zehn Jahren. Manche Hörspiele spielen die halben Produktionskosten wieder ein, andere die 100-fachen. Die Masse liegt irgendwo dazwischen, der Marktdruck durch den Kunden ist samt der Marktbereinigung einer der wichtigsten Faktoren in der Wirtschaftsordnung in der wir leben. Arbeite Dich doch einfach mal ein wenig in Wirtschaftstheorie ein, bevor Du die Leute mit Deinen immergleichen wirren Thesen belangst.
      Ich will niemand leiden lassen - Und schrein vor Schmerz und Pein - Lieber wollen wir tanzen gehn - Für immer Freunde sein.
    • Belphanior schrieb:

      Ich mache hin und wieder noch ein Hörspiel (Dinosaurier, Playmos, lego city) an, aber Hörspielsessions wie ich einst als kleiner Junge mit dem freund gehört habe, sind kaum vorstellbar.
      Ich finde, dass die Hörspiele in den letzten Jahren viel besser sind als in den 1990er und in den Nullerjahren. Da waren fast nie Kracher dabei, in den Redaktionen der Sender sind richtige Deppen (darf ich doch so allgemein sagen, oder) eingezogen, die ihre Spinnereien aka uninspirierte Kunstkacke gegen den Willen des Publikums durchgedrückt haben. Dann hat der WDR richtig Fahrt aufgenommen, 1LIVE verdanken wir eine ganz neue Welle des modernen Hörspiels. Auch andere Sender zogen nach, so viele junge und hochtalentierte Hörspielmacher bekam plötzlich Chancen. Die Schweizer sind hier sicherlich auch sehr zu loben. Und auch der kommerzielle Markt hat wieder mehr Treffer, dazu Audible, also für mich ist das gerade die bisher schönste Hörspielwelt meines Lebens, auch ohne die kindliche und totale Begeisterung über jede neue DDF-Folge :)
      Ich will niemand leiden lassen - Und schrein vor Schmerz und Pein - Lieber wollen wir tanzen gehn - Für immer Freunde sein.