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    • Alfred Weidenmann: Gepäckschein 666 (Loewe Verlag)
      Cover
      Tja, was soll ich sagen. Gehört für mich zu den Klassikern der Kinder- und Jugendbuchkultur, auch wenn der Werdegang des Schriftstellers ein wenig fragwürdig ist. Das 1953 erstmals veröffentlichte Buch ist jedenfalls auch heutzutage noch gut lesbar, auch wenn die jüngere Generation sich sicher wundern wird über die Währung (DM) und die Tatsache, daß noch nicht jeder einen Festanschluss hatte. =)
      Gepäckschein 666 wurde 1961 fürs Fernsehen verfilmt und bereits als Hörbuch und Hörspiel vertont. Die Sonder-Ausgabe die ich gerade lese stammt von 2002. Seltsamerweise tut der Loewe Verlag so, als handele es sich dabei um die Erstauflage? :denk:
    • Derzeit gibt es bei mir wieder einen Terry Pratchett, diesmal Ab die Post.
      Cover
      Ein offiziell toter, aber in Wahrheit noch sehr lebendiger passionierter Betrüger soll in Ankh Morpork das schon vor Jahrzehnten zusammengebrochene Postwesen wieder zum Funktionieren bringen.
      Wenn er unter den deckenhohen Stapeln aus nie zugestellten Briefen seinen Schreibtisch findet... :biggrin:
      Und dass sein Bewährungshelfer ein Golem ist, macht die Sache auch nicht wirklich besser, genau wie die beiden grenzdebilen Angestellten, von denen einer noch dazu Nadel-Fetischist ist :hrhr:
      Wie üblich sehr witzig, skurril und clever, das Ganze. :applaus:


      Sommer ist die Zeit, in der es zu heiß ist, um das zu tun, wozu es im Winter zu kalt war. (Mark Twain)
    • Moist von Lipwig
      @Belphanior: Ach, Feucht heißt im Original Moist, hatte auch schon überlegt, ob das vielleicht seine englischer Name wäre. :zustimm: =)
      Dazu gibt es auch einen Film? Wie geil! :thumbup:
      Ich kenne bisher nur "Color of Magic" als Film.


      Sommer ist die Zeit, in der es zu heiß ist, um das zu tun, wozu es im Winter zu kalt war. (Mark Twain)
    • Hm, ich kannte nicht die Vorlage, als ich den Film gesehen habe, deshalb gefiel er mir ganz gut. :zustimm:
      Von "Hogfather" habe ich schon sehr oft gehört, ihn aber noch nie gekuckt, dass es "Going Postal" auch gibt, wusste ich nicht.
      Danke für den Tipp. :highfive:


      Sommer ist die Zeit, in der es zu heiß ist, um das zu tun, wozu es im Winter zu kalt war. (Mark Twain)
    • Squirrelius schrieb:

      *dot* schrieb:

      Squirrelius schrieb:

      reif ich in eine Kiste mit Clever & Smart Comics, welche immer in Griffweite steht

      @Squirrelius:
      Hee, Mr. L......äh....Sie haben ja Schaum vorm Mund...wieso...wieso reißen Sie die Zentralheizung aus der Wand.....nein....neiiiin auaaaa! :green:

      Das ist feinster satirischer Humor erster Kajüte :green:

      =)

      Mein Kindle beherbergte unlängst:
      Dan Simmons - Der Berg
      "Mit »Der Berg« erzählt Bestsellerautor Dan Simmons die packende Geschichte von der Erstbesteigung des Mount Everest.
      - steht da bei Amazon zu lesen. Ist natürlich Quatsch, die Erstbesteigung war erst viel später.

      Das Buch ist technisch wahrscheinlich hervorragend geschrieben und für den Laien klingt es auch, als ob fundiertes Hintergrundwissen eingestreut wird. Ich kenne mich mit Bergsteigen nicht so aus, aber ich denke vielen wäre es einfach zu langweilig Seitenweise Beschreibungen einzelner Bergsteiger-Utensilien und über deren Entwicklung zu lesen. Und ob die "Fakten" so stimmen?

      Spannung baut sich erst am Ende auf um dann in einem SO WAS VON HANEBÜCHENEN ENDE zu verpuffen! So etwas DÄMLICHES habe ich wirklich nicht erwartet. Glatte 6!

      Aber da ich mich für das grundlegende Thema scheinbar interessiere haben mich die Beschreibungen von der Besteigung, die Probleme die sich dabei stellen, wirklich interessiert - somit hat mich das Buch am Anfang gefesselt. Trotz der Schwächen (z.B. die schlechte Charakter-Entwicklung des Ich-Erzählers: Sitzt im Hofbräu-Haus und hält Hitler für eine lächerliche Randerscheinung. Er interessiert sich ja nicht so für Politik und blabla. Leider sehr schlecht gezeichnet.)

      Fazit: Für mich sehr interessant, aber empfehlen würde ich es keinem
    • Theodore Roszak: Schattenlichter (Heyne Verlag)

      Ich hab zwar erst 134 von 878 Seiten gelesen, aber ich bin jetzt schon begeistert. :zustimm: Es geht um einen jungen Filmstudent auf den Spuren eines Kultregisseurs. Das Ganze liest sich wie ein Tatsachenbericht und mein Kumpel, von dem ich das Buch hab, hat bis zur Hälfte jedes Wort geglaubt. ^^ Das wundert mich auch nicht, denn der Autor hat neben seiner Romanhandlung soviele Fakten eingestreut, daß man schnell meinen kann, es handele sich bei allem um Tatsachen. Für Filmhistoriker und echte Filmfreunde ein absolutes Muss! Alle anderen werden wohl, wenn überhaupt, nur die Hälfte des Spaß haben. :schulter:
    • Ich lese derzeit:
      M.C.Beaton: Agatha Raisin und der tote Richter (Bastei Lübbe)
      Teil 1 einer in GB bereits Anfang der 90er erschienenen 10-teiligen Serie um eine ehemalige PR-Spezialistin, die sich mit erst 53 Jahren in den Cotswolds zur Ruhe setzt und natürlich (ist ja scheinbar in England in vielen idyllischen Dörfern so ^^ ) in einen Mordfall nach dem anderen gerät.
      Liest sich angenehm und flüssig, bisher habe ich noch keinen Plan, wer der Täter sein könnte. Mal sehen. =)
      Erstaunlich, dass man sich da seitens der deutschen Verlage fast 20 Jahre Zeit gelassen hat, die Bücher bei uns herauszubringen.
      In GB scheint die Serie nämlich ziemlich erfolgreich gewesen zu sein.
      Wohltuend allerdings: Keine/r läuft mit Handy durch die Gegend und ist permanent erreichbar. :hrhr2:


      Sommer ist die Zeit, in der es zu heiß ist, um das zu tun, wozu es im Winter zu kalt war. (Mark Twain)
    • Im Stil von Agatha Christie?
      Eher nein, würde ich mal sagen, da gibt es nicht viel mehr Gemeinsamkeiten als den Vornamen.
      Vergleichbare Serien? Keine Ahnung, so viele kenne ich da leider nicht.
      Erinnert irgendwie ein bisschen an Insp. Barnaby, vielleicht wegen der typischen "britisches Dorf"-Atmosphäre, aber ist halt natürlich nicht dasselbe.
      Spoiler anzeigen
      Agatha ist eine Selfmade-Millionärin, die genug hat vom Leben in London, ein eher unbeliebter, verbissener Charakter (das bleibt sie aber nicht in dem Maß =) ), der, zumindest zu Beginn der Geschichte, wenig Rücksicht auf die Gefühle anderer nimmt und erst mal lernen muss, dass man nicht einfach akzeptiert wird, nur weil man jetzt da ist und im Dort "mitmachen" möchte. :biggrin:
      Es gibt eine Reihe amüsanter Szenen, das Ganze verläuft aber eher ländlich-unaufgeregt mit den typischen Charakteren (bisschen klischeehaft teilweise, aber es stammt ja von einer Engländerin ;) ), wobei die arme Agatha immer wieder in irgendwelche Fettnäpfchen tritt und schließlich schon so weit ist, dass sie wieder zurück nach London möchte. =)
      Bisher ein (unblutiger) Mord, der aber offiziell als Unfall gilt und bei dem A. trotzdem auf eigene Faust ermittelt, weil sie dummerweise in die Sache verwickelt wurde ^^ und ihr alles etwas seltsam vorkommt.
      Zwischen ihr und einem wesentlich jüngeren Polizisten beginnt sich eine platonische Freundschaft zu entwickeln, die dann sicher auch in den weiteren Folgen bestehen wird.



      Sommer ist die Zeit, in der es zu heiß ist, um das zu tun, wozu es im Winter zu kalt war. (Mark Twain)
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