Open the Door - Öffne die Tür

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen zum Thema Cookies finden Sie hier und in unserer Datenschutzerklärung

    • Open the Door - Öffne die Tür

      Open the Door - Öffne die Tür



      Klappentext:
      Bo zieht in eine neue Wohnung. Der Rest des Hauses steht noch leer und soll erst später umgebaut werden. So wundert er sich nicht weiter über die verschlossene Tür zum Treppenhaus, die er nicht öffnen kann. Doch das soll sich bald ändern. Er begegnet Fee und sie gehen miteinander aus. Fee verbringt eine Nacht bei Bo. Im Morgengrauen wacht Bo auf und Fee ist weg. Die Tür zum Treppenhaus steht weit offen - so offen wie die Frage, wo Bo tatsächlich wohnt...

      Sprecher:
      Andreas Fröhlich, Marco Göllner, Diana Pilger, Nadine König, Gerda Ruthkowski, Bernhard Selker, Anne Wahrendorff und Christian Schulte

      Rezension:
      Diese Produktion ist das, was ich eigentlich die ganze Zeit suche. Ein guter Thriller und das als Hörspiel. Und da gibt es das schon seid fast 2 Jahren bei Pandoras Play?!
      Leidet Bo an Verfolgungswahn oder ist er einfach nur Krank im Kopf? Diese Frage werde ich hier sicherlich nicht beantworten, aber Ihr könnt Euch sicher sein, dass diese Frage geklärt wird. Aber was zwischen dem Ende, was mich etwas Enttäuscht hat, und dem Start passiert geht unter die Haut. Die Lösung des Thrillers ist aber leider langweilig gewählt. Da hätte ich mehr Pep erwartet. Das schadet der Gesamtspannung ein wenig.

      Die Sprecher wirken besonders zu Beginn teilweise abgelesen. Das heißt im Detail, das der erste Dialog, zwischen Bo und seiner Vermieterin, nicht so toll ist. Er wirkt abgelesen und auch nicht wirklich synchron. Danach funktioniert das Zusammenspiel der Sprecher allerdings sehr gut. Ein weiteres Manko in diesem Bereich ist, dass der Erzähler das ein oder andere Spannungsbild nicht so Spannend vermittelt hat wie es hier angebracht gewesen wäre. Man hätte hier gut ganz auf den Erzähler verzichten können, denn die meiste Spannungspunkte werden von den Sprechern sehr gut vermittelt.

      Die Soundeffekte und die Musik könnten etwas mehr sein. Die Hintergrundgeräusche und Soundeffekte passen zwar immer sehr gut hinein, da diese in allen Szenen sehr gut eingesetzt worden sind und auch immer die Spannung der Situationen sehr gut vermittelt wird. Ich würde mir aber etwas mehr davon wünschen.

      Das Cover ist Dunkel wie die ganze Produktion. Die Illustration ist einfach aber sehr aussagekräftig. Es passt zu diesem Hörspiel wie eine eins. Im Inlay befinden sich die Sprecherliste und auch die sonstigen Beteiligten. Dazu eine Karte der Wohnung in der sich dieses Hörspiel hauptsächlich aufh?lt. Auf der Rückseite findet man noch die Tracklist.

      Das Fazit ist kurz, knackig und prägnant: Ein empfehlenswertes Thrillerhörspiel.
      Leider hat es noch kleiner Schwächen, die man hätten vermeiden sollen, dann wäre es ein echtes Meisterwerk geworden. So ist es aber immer noch absolut Empfehlenswert denn die Story ist echt gut...

      Meine Bewertung:
      Schulnote: 3 (befriedigend)

      Open the Door ? ?ffne die T?r
      ISBN 3-93914-35-0
      pandorasplay.de
      ca. 78 Minuten
      Produktionsjahr: 2005

      ? Michael Girbes, 26. Juni 2007, hoerspieltalk.de
      "Alles richtig machen ist unmöglich. Gerecht zu sein noch mehr!

      Aber der Wille dazu, der muss in jeder Situation, bei deinem Tun und Handeln erkennbar sein."
      Dr. Markus Merk
    • RE: Open the Door - Öffne die Tür

      Deine Wirklichkeit ist nicht immer meine Wirklichkeit, so in etwa könnte man das Hörspiels unter diesem Motto zusammenfassen. Keines zum Nebenbeihören oder zum Immerwiederhören wohl gemerkt. Aber gewiß ein Hörspiel, das mal kurz die Pulsfrequenz steigen läßt. Ich finde das Ende allerdings gelungen, kein Happy-End, kein Ausweg aus dem Teufelskreis, indem sich Bo/Leif befindet.
      Und die dämonischen Mächte des Grauens suchen sich schon wieder ein neues Opfer!
    • Ich empfand die Atmosphäre in dem Hörspiel sehr düster und unbehaglich. Also perfekt :green: . Auch das Ende ist meiner Meinung nach sehr gelungen. Nicht vorausschaubar und ohne Happy-End. Einziges Manko sind die nicht sehr professionell klingenden Sprecher, obwohl diese zum Ende hin immer besser werden. Aber komischerweisen hat mich das nicht wirklich gestört; lag wohl an der spannenden Story, die mich wirklich gefesselt hat. Würde Open the door eine glatte 2 geben.
      Der Tote sah einen Narren sitzen, der mit blutigen Händen Kartenhäuser baute. Ein Luftstoß fegte sie um, aber der Narr baute immer weiter. (Manfred Kyber: Nachruhm)
    • Von der Originalität und von der unheimlichen Stimmung würde ich eine glatte EINS hergeben. Das Hörspiel zeigt, dass es nicht immer nur lauter Synchro-Stars bedarf um ein klasse Hörspiel zu machen (Andreas Fröhlich einmal aussen vor gelassen).
      Baba :winke4:
    • ich habe mir das hörspiel abends zum einschlafen angehört und es schnell bereut! nicht weil das hörspiel schlecht ist, sondern weil ich nicht einschlafen konnte! das hörspiel ist von der stimmung her sehr düster und man kann sich richtig gruseln. als bo zum ersten mal die geheime tür öffnet und ins treppenhaus geht, hat es mir vor aufregung fast den atem verschlagen: perfekt!
      Wichtig ist am Ende auch egal! (Stromberg)
    • Nachdem ich gerade meine CD-Sammlung neu ordne bzw. ordnen muss, bin ich über dieses Hörspiel gestolpert und habe mir die CD gleich zu meiner Autofahrt mitgenommen. Wahnsinn was das für eine unheimliche Produktion war. Ich fand die ersten 3/4 der Geschichte wirklich perfekt. Es wird mehr und mehr unheimlich und mysteriös, es gibt für mich die eine oder andere Gänsehautszene
      Spoiler anzeigen
      wie zum Beispiel, als ihm mitgeteilt wird, dass er immer nur alleine in der Bar gesessen ist
      Das letzte Drittel ist dann etwas zu langgezogen, wobei ich das Ende an sich, anders als Michael, originell und genial finde. Ein Mysteryhörspiel, bei dem alles aufgeklärt wird. Das war das erste Hörspiel, in dem ich Bekanntschaft mit Marco Göllner gemacht hatte. Es ist seine Geschichte, die wirklich gelungen ist. Und er spielt auch die Hauptrolle, was er auch richtig gut macht.

      Open the Door ist eines jener Hörspiele, die man leider viel zu früh wieder vergessen hat. Eine kleine Perle, die heute kaum mehr jemand kennt. Schade auch, dass ein solches Hörspiel, das vor über 10 Jahre auf CD veröffentlicht wurde, nicht digital mehr zu kaufen gibt. Zumindest vermute ich das. Kein Streamportal hat es im Programm. So verschwindet ein so gutes Hörspiel leider komplett in der Versenkung. Schade! Ich werde es sicher bald wieder hören. So unheimliche Gänsegauthörspiele sind rar gesät.
      Baba :winke4:
    • Markus G. schrieb:

      Open the Door ist eines jener Hörspiele, die man leider viel zu früh wieder vergessen hat. Eine kleine Perle, die heute kaum mehr jemand kennt. Schade auch, dass ein solches Hörspiel, das vor über 10 Jahre auf CD veröffentlicht wurde, nicht digital mehr zu kaufen gibt.
      Doch gibt es ...

      z.B. bei buecher.de
      oder
      Weltbild
      "Great men are forged in fire. It is the privilege of lesser men to light the flame"
    • @Ben Kenobi :thumbsup: :kumpel:

      @John Sinklaergrube Naja jedes ältere Einzelhörspiel ist für mich (!) nicht eine Perle. Dieses ist aber für mich (!) eine solche. Und nachdem man hier über dieses Hörspiel das letzte Mal vor 11 Jahren, damals war es auch schon über 2 Jahre am Markt, gesprochen hat, ist die Wahrscheinlichkeit schon groß dass viele derjenigen, die erst nach 2007 wieder zum Hörspielfan oder Nerd, wie Du schreibst, geworden sind, über dieses Hörspiel noch nicht gestolpert sind. Und selbst wenn viele dieses Hörspiel noch kennen, so haben es vielleicht viele, wie ich selbst, schon wieder aus Ohren und Augen verloren. Und für mich (!) ist dies schade und ich habe mich sehr darüber gefreut, es wieder entdeckt zu haben und es heute wieder einmal hören zu dürfen. Nicht mehr und nicht weniger.
      Baba :winke4:
    • Hauptschwerpunkt deiner Formulierung war ja das Vergessen, nicht das Perlen-Dasein. Sonst hättest du es anders schreiben müssen.

      Leider hast du da auch diese kryptischen Ausrufezeichen vergessen, so dass ich NATÜRLICH von einer allgemeingültigen Aussage ausgegangen bin...

      Im Ernst, ich dachte du schreibst "viele derjenigen, die erst nach 2007 GEBOREN wurden"....

      Nichts ist vergessen. Wobei es manchmal schon seltsam, ist dass Forumsleute eine strunzbekannte Serie nicht mal dem Namen nach kennen. Das HIER soll doch angeblich die ganz spezielle Schnittmenge sein, die sich mit dem Thema befasst..

      Obwohl, bei dem Namen Goellner klingelt es bei mir, war da nicht irgendwas?!
    • Ja, gute Idee, "Open the door" mal wieder zu hören.
      Davon war ich damals ganz begeistert, wusste gar nicht mehr, dass Marco Göllner selbst die Hauptrolle spricht.
      Die "Sell-Bar"...hehe, ja...allein schon die Idee ist einfach super!
      Für einen Erstling eine richtige Perle, da stimme ich Dir vollauf zu, Markus!
      Ich denke mal, das haben zumindest Leute, die längerem Hörspiele sammeln, häufig noch in ihrem Bestand, man las damals, als es herauskam, doch wirklich viel darüber in den Foren.
      Pop hat es dann irgendwann regelrecht "ausverkauft" für sehr kleines Geld (oder sogar umsonst, weiß es nicht mehr genau, ich hatte es ja auch längst ;) ), bei Amazon ist es derzeit zwar noch zu haben, aber nur gebraucht.