Beiträge von Lenny
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Hallo zusammen,
ich habe eine Frage zu „Oliver Döring – Gesammelte Werke 1“ aus der Reihe Phantastische Geschichten.
In den Streamingdiensten ist diese Zusammenstellung nur in durchnummerierte Teile bzw. Kapitel aufgeteilt, ohne Hinweise darauf, welche konkreten Hörspiele oder Folgen darin enthalten sind.
Nach den Angaben der meisten Plattformen ist „Gesammelte Werke 1“ am 9. Januar 2026 erschienen.
Daher meine Frage an diejenigen, die diese Zusammenstellung kennen oder schon gehört haben:
Welche konkreten Hörspiele bzw. Folgen aus der Reihe Phantastische Geschichten sind in „Gesammelte Werke 1“ tatsächlich enthalten?
Danke euch für jede hilfreiche Info.
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Reent Reins
† 9. Dezember 2025
Im Alter von 82 Jahren verstorben. Meine erste bewusste Begegnung mit ihm hatte ich in Superman – Die Abenteuer von Lois & Clark als Lex Luthor. Besonders in Erinnerung geblieben ist er mir außerdem als Jack Orlando – eine Stimme, die eine Figur sofort unverwechselbar gemacht hat.
Rolf Becker
† 12. Dezember 2025
Im Alter von 90 Jahren in Hamburg gestorben. Für mich bleibt er als General Grasiento aus Baphomets Fluch 2 unvergessen. Darüber hinaus habe ich ihn immer sehr gerne in Hörspielen gehört – seine markante Stimme und seine Präsenz waren dort besonders eindrucksvoll.
Ruhe in Frieden.
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Viele Holysoft-Produktionen wie Holy Horror oder Holy Klassiker sind ganz normal auf Spotify, Tidal oder Deezer zu finden. Die Serie Edgar Wallace Legends dagegen fehlt komplett. Rechteprobleme kann es hier eigentlich nicht geben, also muss das einen anderen Grund haben. Weiß jemand, warum Holysoft die Serien so unterschiedlich behandelt oder ob es dazu schon eine offizielle Aussage gab?
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Ich habe den Text zur Kenntnis genommen. Mit einer Antwort ist nicht zu rechnen. Alles Gute.
Deine Entscheidung, nicht zu antworten, spricht für sich – und ich respektiere sie.
Viele Grüße
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Hallo zusammen,
eigentlich wollte ich diese Nachricht nur als private Antwort an den Nutzer Der Mann in Schwarz senden – als Reaktion auf einen älteren Beitrag vom September 2023. Leider ist das nicht mehr möglich, da sein Limit für private Nachrichten offenbar erreicht wurde. Da ich den Beitrag aber nicht unkommentiert stehen lassen möchte, und weil darin auch öffentliche Vorwürfe enthalten sind, kann ich auch ebenso öffentlich Antworten – mit dem nötigen zeitlichen Abstand. Inhaltlich ist es eventuell auch für andere interessant. Der vollständige Text folgt unten.
Ich hatte die erhitzten Debatten in deinen polarisierenden Themen im Frühjahr hier verfolgt. Meiner Wahrnehmung nach hast du dort relativ offensichtlich versucht, eine außerordentlich harmonische Gemeinschaft durch geradezu ekelhaft moralisierende Kommunikationsmuster (die im Übrigen in ihrer Gleichförmigkeit wirkten, als hätte sie ChatGPT oder eher eine misere KI verfasst) in ungesund kontoverse Lager zu spalten. Natürlich sind Konflikt und Konfrontation wichtig, plumpes Harmoniestreben bringt Niemanden weiter (vgl. Echo-Kammern). Doch dein Versuch der Fremdverortung hiesiger Benutzer in deine Kategorie des Bösen erscheint mir geradezu respektlos. Bevor du Fragen wie die in diesem Thread aufwirfst, möchte ich dir raten, zunächst einmal selbst zu prüfen, wieviel Toxizität deine Wortmeldungen enthalten.
gez. ein User, der seine einzig wirklich aktive Phase in diesem Forum wohl in den Jahren 2007-08 hatte und daher wohl kaum mehr als "etabliert" anzusehen ist
Ich habe deinen Beitrag gelesen – und möchte gern auf einige Punkte eingehen, die aus meiner Sicht ein schiefes Bild von meiner Haltung und dem Gesprächsverlauf zeichnen.
Du schreibst, ich hätte versucht, eine harmonische Gemeinschaft durch „ekelhaft moralisierende Kommunikationsmuster“ zu spalten. Tatsächlich war mein Ziel das Gegenteil: einen sachlichen, ruhigen Raum zu schaffen, in dem man über gesellschaftliche Entwicklungen wie Diversität, Repräsentation, soziale Rollenbilder und den Umgang mit Sprache in Medien sprechen kann, ohne dass sofort Abwehr oder Polemik dominieren.
Ich wollte testen, ob es möglich ist, ein gesellschaftlich sensibles Thema vollständig sachlich, ruhig und unaufgeregt anzusprechen – in der Hoffnung, dadurch eine wirkliche Diskussion zu ermöglichen. Die Erfahrung, dass selbst das nicht ausreicht, um eine inhaltliche Auseinandersetzung zu führen – weil bestimmte Teilnehmer selbst auf diese Weise noch abwehrend und polemisch reagieren – war ernüchternd. Dabei war mein Ziel nie, zu spalten.
Dass du die Struktur meiner Beiträge als „gleichförmig wie von einer KI“ empfindest, nehme ich zur Kenntnis. Ich habe tatsächlich GPT zur Formulierungshilfe genutzt – nicht als Ersatz für Inhalte, sondern um meine Gedanken klar und deeskalierend zu formulieren. Was ich geschrieben habe, ist meine eigene Meinung – nicht die eines Algorithmus, nicht die einer fremden Instanz.
Der Vorwurf der „moralischen Gleichförmigkeit“ ist aus meiner Sicht kein inhaltliches Argument, sondern ein rhetorisches Mittel. Er unterstellt, mein sachlicher Stil sei nicht Ausdruck von Dialogwillen, sondern ein Trick, um über moralische Überlegenheit zu spalten. Damit entwertest du meine Kommunikationsweise nicht nur pauschal, sondern drehst sie in ihr Gegenteil um: Aus dem Versuch, eine sachliche Gesprächsebene zu schaffen, wird ein angeblicher Spaltungsversuch. Das ist kein inhaltlicher Widerspruch – sondern eine Strategie, den Rahmen der Diskussion zu verschieben. Du gehst nicht auf Argumente ein, sondern diskreditierst ihre Form. Das verhindert echten Austausch.
Was mich irritiert, ist überhaupt dein Vorwurf der Spaltung. Denn gerade dort, wo ich versuchte, über Werte und Wahrnehmung in Medien zu sprechen, wurde das Thema an sich emotional abgewehrt – besonders von Jonny, der mit Begriffen wie „Bullshit“, „Ersatzreligion“, „Diversitäts-Los-Wochos“ und „Wokeness“ reagierte. Ist es spaltend, solche Begriffe als abwertend oder problematisch zu kritisieren? Oder ist es nicht viel eher ein Problem, dass diese Begriffe überhaupt als Reaktion auf Themen wie Vielfalt oder Repräsentation fallen?
Dein Beitrag erweckt den Eindruck, dass nicht der Inhalt meiner Beiträge im Mittelpunkt deiner Kritik steht, sondern schon die Tatsache, dass ich unbequeme Themen überhaupt zur Sprache bringe – als wäre allein das bereits ein Angriff auf die Harmonie der Gemeinschaft. Doch Harmonie, die nur durch das Ausblenden unbequemer Themen entsteht, ist keine tragfähige Grundlage für Austausch. Wenn allein die Thematisierung gesellschaftlicher Entwicklungen wie Diversität, Repräsentation, soziale Rollenbilder und mediale Sprachmuster als spaltend gilt, dann wird die Verantwortung für jede Irritation immer dem zugewiesen, der ausspricht, was andere lieber nicht hören möchten.
Du empfiehlst mir, die Toxizität meiner Wortmeldungen zu prüfen. Das habe ich getan – mehrfach. Ich habe keine persönlichen Angriffe verfasst. Meine Beiträge waren sachlich formuliert – und wurden trotzdem immer wieder mit Spott und Zynismus beantwortet. Ich frage dich daher: Woran misst du Toxizität? Am Ton? Oder an der Tatsache, dass jemand ein Thema anspricht, das unbequem ist?
Du bezeichnest dich selbst als nicht mehr „etabliert“. Das spielt für mich keine Rolle. Was für mich zählt, ist der Wille, miteinander zu diskutieren – auch wenn wir unterschiedliche Blickwinkel haben. Dein Beitrag war in Ton und Inhalt deutlich wertend – ohne wirkliche inhaltliche Auseinandersetzung.
Zueinander finden werden wir nicht mehr – ich habe mich inzwischen als aktiver Diskussionsteilnehmer aus dem Forum und auch aus der Hörspielwelt zurückgezogen. Aber mit etwas Abstand war es mir wichtig, das noch einmal klarzustellen. Ich möchte solche Vorwürfe nicht unkommentiert im Raum stehen lassen. Mir geht es nicht um Rechtfertigung, sondern um Klarheit – gerade dort, wo unausgesprochene Dynamiken wirksamer sind als offene Worte.
Viele Grüße
Lenny
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Ich habe in den letzten Jahren gemerkt, dass das Beschäftigen mit Hörspielen und vor allem der Austausch innerhalb der Community für mich immer mehr zur Belastung und Anstrengung geworden ist. Was mir früher Spaß gemacht hat, fühlt sich inzwischen nur noch zäh und unangenehm an. Dieser Prozess hat bereits im Sommer 2022 begonnen, als ich angefangen habe, meine physische Hörspielsammlung stückweise zu verkaufen. Das war damals schon ein Zeichen dafür, dass ich mich innerlich von dem Hobby entferne. Inzwischen liegt auch mein digitales Archiv brach, und ich verspüre schon seit über einem Jahr keine Lust mehr, mich aktiv im Forum mit Beiträgen zu beteiligen. Deswegen ziehe ich jetzt einen Schlussstrich.
Früher haben mich Hörspiele fasziniert, aber mittlerweile langweilen sie mich nur noch. Ich habe immer wieder versucht, mich dazu zu überreden, ein Hörspiel zu hören. Ich habe mein digitales Archiv durchforstet, gestreamt, auch mal was Neues ausprobiert – aber es dauert nie lange, bis mich die Lust verlässt. Stattdessen schaue ich dann lieber Serien wie Star Trek: The Next Generation. Dort finde ich, was mir bei Hörspielen immer mehr fehlt: Abwechslung, Tiefe und Spannung.
Viele Hörspiele funktionieren noch nach den Strickmustern der 80er Jahre. Auch neuere Produktionen sind oft nicht besser: Entweder wird ein Erzähler als Krücke eingesetzt, der die Handlung erklärt, oder die Geschichte wird ohne Erzähler von vielen Hörern nicht verstanden. Warum das so ist, kann ich nicht genau sagen. Vielleicht liegt es daran, dass viele Hörer erwarten, dass ein Erzähler sie durch die Handlung führt und sie sich dabei weniger selbst auf die Geschichte einlassen oder mitdenken müssen. Auf jeden Fall werden solche Produktionen oft nicht gut angenommen. Dialoge sind dabei oft platt, die Figuren eindimensional, und die Handlungen vorhersehbar. Früher fiel mir das nicht so stark auf, aber je länger ich mich mit Hörspielen beschäftigt habe, desto deutlicher wurden diese Schwächen.
Ein großer Grund für meinen Rückzug ist die Atmosphäre in der Community. Über alle Foren hinweg empfinde ich die Stimmung als unangenehm, oft intolerant und rückwärtsgewandt. Es gibt so viele persönliche Streitigkeiten, die oft in den Vordergrund geraten, und so viele Leute, die meinen, sie wüssten alles besser. Dazu kommt eine Zerstrittenheit zwischen den Foren selbst, die ich einfach nur anstrengend finde. Egal ob hier oder anderswo: Diskussionen werden schnell toxisch, Meinungen anderer nicht respektiert, und Kritik wird oft nicht sachlich, sondern persönlich aufgenommen. Es macht einfach keinen Spaß mehr, sich mit diesen Dynamiken auseinanderzusetzen.
Vielleicht habe ich mich auch einfach verändert. Was mir früher Freude bereitet hat, gibt mir heute nichts mehr. Wie gesagt, ich habe meine physische Hörspielsammlung bereits im Sommer 2022 angefangen zu verkaufen. Auch mein digitales Archiv nutze ich kaum noch. Mir fehlt die Begeisterung, die ich früher hatte, und ich habe keine Lust mehr, mich zu zwingen, sie wiederzufinden.
Meine Hörspielsammlung werde ich weiterhin in dem bekannten Thread im Forum verkaufen. Wer Interesse an meinen letzten Hörspielen hat, kann sich gern bei mir melden. Ansonsten werde ich mich öffentlich nicht mehr an der Hörspiel-Community beteiligen.
Ich verabschiede mich hiermit aus der Hörspielwelt und der Community. Es ist keine spontane Entscheidung, sondern ein Prozess, der sich über die letzten Jahre angebahnt hat. Es ist für mich Zeit, dieses Kapitel zu schließen. Ich wünsche denen, die weiterhin Spaß an Hörspielen haben, alles Gute, aber für mich ist das Thema beendet.
Lenny
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Hallo liebe Leute,
ich habe einige neue Hörspiele im Angebot und habe die Fotos dazu in meiner Dropbox abgelegt. Wer Interesse hat, findet den Link zum Durchstöbern im ersten Post. Falls euch etwas anspricht, zögert nicht, mir direkt eine Nachricht zu senden.
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Ich habe jetzt lange überlegt, ob ich hierzu oder anderswo noch etwas schreiben soll. Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass das Zeit- und Energieverschwendung ist. Anstatt sich inhaltlich mit meinen Argumenten und Anmerkungen auseinanderzusetzen, zielt man lieber darauf ab, dass ich zum in Form bringen meiner Beiträge technische Hilfsmittel verwende. Das ist ja auch viel einfacher, als sich inhaltlich mit dem Geschriebenen auseinanderzusetzen. Auch wenn andere mir das Gegenteil unterstellt haben, so schreibe ich hier immer noch meine persönlichen Gedanken ins Forum. Diese Unterstellung unterstreicht einmal mehr die überkritische Haltung der Hörspielszene gegenüber neuen technischen Entwicklungen.
Schon seit geraumer Zeit stört mich der Umgang mit kritischen Kommentaren in der Hörspielszene. Mein Naturell war schon immer kritisch. Ich beobachte intensiv und erkenne schnell dysfunktionale Strukturen und Dynamiken. Nach reiflicher Überlegung habe ich mich entschieden, mich aus dem aktiven Forenleben komplett zurückzuziehen und an keiner Diskussion mehr teilzunehmen. Trotz allem bin ich für die schönen Momente dankbar, die ich in den Foren erlebt habe, und wünsche der Community alles Gute für die Zukunft.
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Ich habe von dem Podcast auch so gar nichts mitbekommen. Hier ist der Name massengeschmack.tv gefallen. Was hat denn der Podcast mit massengeschmack.tv zu tun? Ich bin dort Abonennt. Daher wundert es mich noch mehr, dass ich nichts mitbekommen habe.
Edit: Der Podcast ist ja erst dieses Jahr gestartet. Es ging aber wie mir scheint wieder nur um die üblichen Verdächtigen. Edgar Wallace, Scotland Yard, Arborex, Benjamin und Bibi. Das zeigt nicht wirklich die Breite des Hörspielmarkts, sondern bildet nur ab, was viele sowieo schon kennen. Schade!
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Da stimme ich dir zu, es gibt recht viele VÖ Themen, die ich in der Menge auch nicht benötigen würde. Es würde mir ein Thema "Kommende VÖ" genügen. Hier wird das Ganze recht ausführlich behandelt und manchmal fallen dabei wirkliche Diskussionen einfach hinten runter. Das ist etwas schade, aber so ist jedes Forum anders strukturiert, mit anderen Schwerpunkten.
Man könnte ja trotzdem mal überlegen, ob es nicht Optionen gibt, das etwas zu optimieren. Ich gehe immer über das "Portal" hier rein und sehe dann haufenweise Themen zu neu erschienenen Hörspielen. Manchmal so massenhaft, dass man dazwischen die "normalen" Themen suchen muss. Da würde ich für eine Entschlackung plädieren, aber ich weiß auch, wie wichtig den Betreibern rund um @MonsterAsyl auch die Ordnung ist. Und da gehört eine VÖ mit Cover, VÖ Termin, etc. dazu - das ist total lieb gemeint, aber es erstickt doch hier und da den eigentlichen Austausch. Meine 2 Cent dazu.
Ich weiß nicht, ob die Ursache in den vielen Ankündigungs-Themen zu suchen ist. Unter dem Ankündigungsposting zu einzelnen Hörspielen könnte man ja trefflich und ausgiebig über das jeweilige Hörspiel diskutieren. Tut aber (fast) niemand! Wenn man mal mit gutem Beispiel voran geht, ebbt die Diskussion nach zwei drei Posts gleich wieder ab. Siehe hier: [NDR Kultur] Who Lives There
Das hat dann denke ich eher mit der nicht vorhanden Diskussionslust und der von @zdeev78 angesprochenen Beobachtung zu tun. Das ist ja nicht nur hier so, sondern auch im Hörspieltalk. Kommentiert wird gerne, aber bitte keine tiefere Auseinandersetzung mit dem gehörten Hörspiel
Frage ist ja: War das nicht schon immer so? Und ist das schlimm?
Hab nicht den Eindruck, dass das immer so war. Früher war deutlich mehr Bewegung in Hörspiel-Diskussionen zu Einzeltiteln oder Serien und weniger in Forenspielen oder Nebenthemen wie "Was habt ihr zuletzt gegesssen?" Letzteres erinnert mich an Facebook und Co.

Jetzt sind wir doch in einer schwungvollen und irgendwie doch hörspielbezogenen Debatte. Zwar auf der Meta-Ebene, aber immerhin.
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Ich habe mir vorhin einmal die Zeit genommen und die Themen die ich direkt auf der Startseite entdecken konnte ausgewertet:
Ankündigungen/Neuigkeiten zu Hörspielen (29.16%):
- [SRF] Schreckmümpfeli
- Larry Brent - 49 - Die Werwölfe des Dr. Satanas
- Manuel Backert: Phils Freunde auf geheimnisvollen Tonspuren
- Ohrenkino macht dicht
- Retrofabrik und CarMa-Verlag veröffentlichen neue offizielle Masters of the Universe Hörspiele
- TKKG - 229 - Auf den Schwingen des TotenvogelsForenspiele (25%):
- "Drei Fragezeichen" Zitateraten
- Drei Fragezeichen - Klassiker & Crimebuster Zitateraten (1 - 56)
- Der "Hörgrusel-Hörspielkalender"
- Hörspiel-Cover raten
- TKKG - Klassiker Zitateraten (1 - 50)
- TKKG - Zitateraten (51 - 99)Andere Themen (nicht direkt Hörspiel-bezogen) (20.83%):
- Der Erste und Zweite Bundesliga Thread
- Eure neuesten S8, VHS, LD, DVD & Bluray
- Strukturelle Probleme und Ungleichheiten in Online-Foren: Ein kritischer Blick
- Was habt ihr zuletzt gegessen?
- Weitere Neuveröffentlichungen von Pidax Film bis Dezember 2023Inhaltliche Diskussionen zu Hörspielen (16.66%):
- "Die letzten Helden"
- "Wer kennt das HSP "Goldagengarden"?"
- Edgar Allan Poe - Folgenbesprechung
- John Sinclair - Allgemeine SeriendiskussionDas Hörspiel als Teil der Unterhaltungsindustrie (4.16%):
- Wie bedrohlich sind Raubkopien für Hörspielserien?Hörspiel-Kurzvorstellung (4.16%):
- Welches Hörspiel habt ihr zuletzt gehört?Insgesamt beschäftigt sich das Forum zu 54.14% mit Hörspielbezogenen Themen. Dagegen stehen 45.86% Themen die nicht direkt hörspielbezogen sind, wie die Forenspiele und andere nicht direkt Hörspiel-bezogene Themen. Forenspiele, selbst wenn sie hörspielbezogen sind, dienen in der Regel hauptsächlich der Unterhaltung und dem schnellen Zeitvertreib, und nicht der tiefergehenden Diskussion oder dem Austausch von Meinungen und Erfahrungen zu Hörspielen. Es ist bemerkenswert, dass sie in der Auswertung auf dem zweiten Platz landen. Für mich sieht es so aus, als ob die Mitglieder den schnellen und unkomplizierten Austausch durch Forenspiele oder Ankündigungen bevorzugen, anstatt tiefer in Diskussionen einzutauchen. Ich finde das schade. In meinem Verständnis dient ein Forum hauptsächlich der Diskussion und Austausch in diesem Fall zu Hörspielen.
Ich fänd's halt auch mal wünschenswert und abwechslungsreich, wenn du das Forum auch für den eigentlichen Zweck nutzt, nämlich für die Hörspielliebhaberei.
Insofern muss sowohl ich, als auch wir alle die Kritik von Jonny anerkennen. Wobei eines der beiden Themen in denen ich derzeit aktiv bin, das Wort Hörspiel immerhin noch im Namen trägt.

Die Frage bleibt: Warum liegt der Fokus derzeit mehr auf kurzen Kommentaren und Forenspielen, statt auf echter Diskussion?
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@Lenny --> Ich fänd's halt auch mal wünschenswert und abwechslungsreich, wenn du das Forum auch für den eigentlichen Zweck nutzt, nämlich für die Hörspielliebhaberei. Und nicht um unterschwellig anders geartete Statements zu setzen.
Das ist im Kontext völlig in Ordnung und darf auch sein, aber es entsteht der Eindruck, dass es dir hier im Kern immer um ganz andere Dinge geht und die Hörspiele sind nur ein Vehikel um letztlich darüber zu sprechen. Dann frage ich mich, wieso man explizit diese Plattform hier auswählt?

-Made ohne KI-
P.S. Ich finde es auch unhöflich eine KI zu nutzen. In das Zeitalter kommen wir alle noch früh genug...
Du hast recht, ich beteilige mich aktuell an zwei Themen, die nicht direkt hörspielspezifisch sind. Aber wenn wir mal kurz auf die Startseite schauen, wird deutlich, dass das Forum insgesamt immer mehr von Ankündigungen und Forenspielen dominiert wird. Bei den ganzen Themen, die wir dort sehen, bin ich nur an diesen beiden beteiligt.@zdeev78 hat da was Interessantes angemerkt: Es gibt User, die etwas "angepisst" reagieren, wenn sie konfrontiert oder herausgefordert werden. Könnte das vielleicht ein Grund sein, warum sich hier viele nicht mehr trauen, tiefergehende Diskussionen zu führen? Ich frage mich einfach, ob das Forum inzwischen mehr dazu dient, sich gegenseitig auf die Schulter zu klopfen.
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Würdet ihr ein Forum als eine Social Media Plattform bezeichnen?
Was mir bei manchen (einzelnen) Usern hier und auch im Hörspieltalk allerdings aufgefallen ist, war dass sie sehr angefressen reagiert haben, wenn man ihre Aussagen hinterfragt hat oder eine gegenteilige Meinung hatte.
Ich finde diesen Punkt nach wie vor sehr interessant und würde gerne geimeinsam mit euch klären, warum das so ist.
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Ich hatte die erhitzten Debatten in deinen polarisierenden Themen im Frühjahr hier verfolgt. Meiner Wahrnehmung nach hast du dort relativ offensichtlich versucht, eine außerordentlich harmonische Gemeinschaft durch geradezu ekelhaft moralisierende Kommunikationsmuster (die im Übrigen in ihrer Gleichförmigkeit wirkten, als hätte sie ChatGPT oder eher eine misere KI verfasst) in ungesund kontoverse Lager zu spalten. Natürlich sind Konflikt und Konfrontation wichtig, plumpes Harmoniestreben bringt Niemanden weiter (vgl. Echo-Kammern). Doch dein Versuch der Fremdverortung hiesiger Benutzer in deine Kategorie des Bösen erscheint mir geradezu respektlos. Bevor du Fragen wie die in diesem Thread aufwirfst, möchte ich dir raten, zunächst einmal selbst zu prüfen, wieviel Toxizität deine Wortmeldungen enthalten.
gez. ein User, der seine einzig wirklich aktive Phase in diesem Forum wohl in den Jahren 2007-08 hatte und daher wohl kaum mehr als "etabliert" anzusehen ist.
@Lenny Das war aber jetzt keine Antwort auf meine beiden gestellten Fragen.
Zu deinem Punkt bezüglich der Veränderung meiner Texte: Es ist mir bewusst, dass einige Unterschiede in meiner Schreibweise festgestellt haben, und ich danke dir für das Kompliment zur "Versachlichung" meines Tons. Mein Ziel war und ist es, konstruktiv und respektvoll zu diskutieren. Es ist korrekt, dass ich mir bei der Formulierung meiner Beiträge mehr Mühe gebe und diverse Hilfsmittel heranziehe, um meine Gedanken und Meinungen klarer und verständlicher auszudrücken. Es ist mir wichtig, dass ich verstanden werde und meine Botschaften nicht im Tonfall untergehen.
Was die genaue Art dieser Hilfsmittel angeht, so halte ich dies für nebensächlich. Es geht mir darum, Qualität in meine Beiträge zu bringen und nicht darum, in welcher genauen Art und Weise ich dies erreiche. Die Hauptsache ist, dass meine Beiträge einen positiven Beitrag zur Diskussion leisten.
Es ist in vielen Lebensbereichen üblich, sich Ressourcen oder Unterstützung zu suchen, um ein besseres Ergebnis zu erzielen. Mein Hauptanliegen ist die stetige Weiterentwicklung und das Streben nach einem respektvollen und fruchtbaren Dialog.
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@ATRACor Deine Beobachtung, dass die Hörspielbranche, insbesondere zu Beginn der 2000er Jahre, mit dem Problem illegaler Downloads zu kämpfen hatte, ist sicherlich zutreffend. Ich stimme dir auch zu, dass Dienste wie Spotify dieses Problem weitgehend gelöst haben. Dennoch glaube ich, dass das Hauptproblem, mit dem wir konfrontiert sind, nicht nur die Raubkopien selbst sind, sondern vielmehr die Art und Weise, wie wir innerhalb des Hörspielfandoms über sie diskutieren.
Es scheint, als hätten wir die von Labels wie Lübbe Audio vorgegebenen Narrativen einfach akzeptiert, ohne sie kritisch zu hinterfragen. Diese Art von Diskussion, die von wirtschaftlichen Interessen geprägt ist, hat das Potenzial, das wahre Wesen der Gemeinschaft zu untergraben und eine echte und offene Diskussion über wichtige Themen zu verhindern. Ich wünschte, wir könnten uns von diesen vorgegebenen Erzählungen lösen und eine unabhängigere und kritischere Haltung gegenüber solchen Behauptungen einnehmen.
Die Fragmentierung des Marktes und die wachsende Auswahl an Hörspielen, die du ansprichst, sind sicherlich wichtige Aspekte, die den Absatz beeinflussen.
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Zunächst möchte ich einige Dinge klarstellen. Während meiner aktiven Zeit in diversen Foren habe ich diese nicht wegen Streitigkeiten oder persönlichen Konflikten verlassen. Meistens lag es schlichtweg an einem Wechsel meiner Interessen. Im Hörspielfandom bin ich mit Abstand am längsten aktiv. Dennoch sind mir in Foren allgemein bestimmte Strukturen aufgefallen, die ich hier zur Diskussion stellen wollte. Es ist mir wichtig, dass dieses Thema nicht als Angriff auf Einzelne, sondern als Anstoß zur Reflexion und ggf. Verbesserung verstanden wird.
Was die direkte Ansprache angeht: Ich war überrascht, dass du mich in deinem Beitrag direkt angesprochen hast. Du hattest mir in der Vergangenheit klar gemacht, dass du keine Kommunikation mit mir wünschst. Daher bitte ich dich, dies auch weiterhin zu berücksichtigen.
Wenn ich lese dass Du @Lenny in 10 Foren Mitglied warst und fast alle verlassen hast oder verlassen musstest, dann würde ich per se den Grund dafür nicht ausschließlich im Forum an sich sondern auch bei Dir selbst suchen.
Es stimmt, dass ich nicht der einzige User bin, der das Hörspieltalk-Forum verlassen hat. Andere Beispiele, wie das von Lady Mafi, zeigen, dass es manchmal auch strukturelle oder mod-seitige Gründe für einen Abgang gibt. Ich kann diesen Einwand also nur zurück geben.
In Bezug auf meine Sperre im Hörspieltalk: Du warst es, Markus, der mich gesperrt hat. Diese Sperre empfand ich als persönlich motiviert und weniger als eine Reaktion auf ein vermeintliches Fehlverhalten meinerseits. Nachdem ich von anderen Mods, die nicht persönlich gekränkt waren, wieder freigeschaltet wurde, habe ich mich entschieden, das Forum aus freien Stücken zu verlassen.
Und jetzt möchte ich mich wieder auf das Thema konzentrieren.
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Zwischen mir und Lenny ist ja vor einigen Monaten eine illustre Diskussion entstanden, in der wir uns so richtig schön gepiekt haben. Ich fand die Art der Moderation völlig okay. Man hat das Ganze beobachtet, aber grundsätzlich der Diskussion freien Raum gelassen ohne überschnell einzugreifen. Das beobachte ich aber durch alle Themen hindurch, das ist völlig in Ordnung hier.
Dazu gehört auf jeden Fall auch eine gewisse Neutralität und Loyalität gegenüber seinen Usern. Was der Mod persönlich denkt, muss manchmal hinten an stehen, denke ich. Das ist normal, wenn man eine solche Plattform betreibt. Extrem sperrig wird's, wenn die Betreiber selber einer gewissen Ideologie (welcher auch immer) unterliegen und sich auch dementsprechend parteiisch verhalten. Dann ist Zank vorprogrammiert.
Also, ich finde hier hat sich ein sehr entspannter und gut zueinander passender Haufen gefunden.
Wer mal ein Anti Beispiel sehen will, muss mal bei phoenix eine Bundestagsdebatte verfolgen.
Die Art und Weise, wie die Moderation gehandelt hat, empfand ich als zutiefst demokratisch. Obwohl es an der ein oder anderen Stelle hitziger wurde, haben sie die Diskussion beobachtet und nicht vorschnell eingegriffen. Das gehört zu einem echten Meinungsaustausch dazu.
Ich habe bemerkt, dass du dich in der Diskussion gut behaupten konntest. Es war daher für mich enttäuschend, dass von anderer Seite nach den Moderatoren gerufen wurde. Ich bin der Meinung, dass ein solcher Rückgriff auf die Mods nicht notwendig war und fühlte mich dadurch ein wenig im Stich gelassen. Jeder sollte die Möglichkeit haben, sich in einer Debatte zu behaupten, ohne dass von außen nach Eingreifen gerufen wird. Solche Diskussionen gehören zum Wesen von Foren und sind ein wichtiger Teil des Meinungsaustauschs.
Dein Beispiel mit den Bundestagsdebatten auf Phoenix passt hier wirklich gut. Dort geht es ja oft noch härter zur Sache. Es zeigt, dass wir uns hier noch in einem vergleichsweise zivilen Rahmen bewegen.
Deine Anmerkung bezüglich der Betreiber, die einer bestimmten Ideologie folgen und sich parteiisch verhalten, hat bei mir einen Nerv getroffen. Genau solche Erfahrungen habe ich in der Vergangenheit mit anderen Hörspiel-Foren gemacht. Es führt oft zu einer einseitigen und begrenzten Diskussion, die nicht wirklich konstruktiv ist. Und wie du sagst, ist Streit in solchen Situationen oft vorprogrammiert.
Das ist auch einer der Hauptgründe, warum ich nur noch bei Hörgruselspiele schreibe. Hier habe ich das Gefühl, dass eine wirkliche Diskussionskultur herrscht und Meinungen nicht aufgrund einer voreingenommenen Haltung unterdrückt werden.
Mir ist aufgefallen, dass du die Entscheidungen und Richtlinien von Admins und Mods sehr akzeptierst und respektierst. Das erinnert mich ein wenig an eine oberigkeitshörige Haltung, was nicht wertend gemeint ist, sondern lediglich als Beobachtung.
In meiner Erfahrung ist die Balance zwischen Ordnung und individueller Freiheit in Foren immer ein diskussionswürdiges Thema. Jeder hat da wohl seinen eigenen Standpunkt. -
Kommt noch dazu, dass nicht jeder, der sich ein Hörspiel auf illegale Art und Weise beschafft, es stattdessen kaufen würde, wenn es die illegale Beschaffungsweise nicht gäbe.
Gerade bei Edgar Allan Poe ist es, für mich gesprochen, einfach nur lächerlich den ausbleibenden Erfolg auf die Raubkopiererszene zu schieben.
Um Gabe Newell zu zitieren: "Piracy is almost always a service problem and not a pricing problem"
Aktuell bestes Beispiel sind die ganzen Streaming Plattformen (Disney + und co) die jetzt aus dem Boden schießen, jeder will seine eigene haben mit exklusiven Inhalten. Die Leute schließen 5 verschiedene Abos ab und haben trotzdem nicht annähernd Zugang zu allen Inhalten. Manche Serien verschwinden auch einfach mal für immer aus der Mediathek. Dass das den Leuten zu blöd wird und die Abos gekündigt werden ist doch klar. Dann werden die Inhalte entweder nicht mehr konsumiert oder man beschafft sie sich auf dem illegalen Weg. Spotify und ganz zu Beginn auch Netflix haben doch gezeigt, wie es gehen kann und dass die Leute dann auch bereit sind Geld auszugeben, wenn das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt.
Du bringst hier wirklich einige wichtige Punkte auf den Tisch. Besonders dein Hinweis darauf, dass nicht jeder, der sich Inhalte illegal beschafft, diese auch gekauft hätte, wenn es keine illegalen Optionen gäbe, ist treffend.
Was die Streaming-Plattformen betrifft, so stimme ich dir zu, dass die Fragmentierung, besonders im Videobereich, für den Verbraucher frustrierend sein kann. Es ist aber positiv anzumerken, dass der Musik- und Hörspiel-Streaming-Markt nicht so zersplittert ist wie der Videostreaming-Markt. Das bietet zumindest für Fans von Hörspielen und Musik ein etwas konsistenteres Erlebnis.
Das Zitat von Gabe Newell trifft den Nagel auf den Kopf. Wenn der Service stimmt, zahlen die Menschen. Die Unternehmen sollten das wirklich zu Herzen nehmen.
Ich denke auch, dass solche Narrative, wie sie von Lübbe Audio und anderen großen Playern in der Branche verbreitet werden, der Gemeinschaft mehr schaden als nutzen. Es hat zu Spaltungen, Feindbildern, Frust und sogar Hass innerhalb des Hörspielfandoms geführt. Es wäre wünschenswert, wenn solche Erzählungen kritisch hinterfragt und die wahren Ursachen für bestimmte Entwicklungen oder Entscheidungen beleuchtet würden.
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Hallo Lenny,
für dich scheinen Onlineforen sehr wichtig zu sein, wenn du in mindestens 10 Foren Mitglied bist.
Ich war früher in einem Fußballforum Mitglied und auch sehr lange aktiv, aber da bin ich schon seit mehreren Jahren komplett raus, da sich meine Interessen verschoben haben und ich mich immer weniger für Fußball interessiere. In diesem Fußballforum hat es aber definitiv zugetroffen, dass es nicht möglich war, sich konstruktiv über verschiedene Dinge auszutauschen. Bei unterschiedlichen Ansichten und Meinungen wurde es ziemlich schnell hitzig, man wurde persönlich angegriffen und es war teilweise erschreckend aggressiv.
Hier, im Hörgruselspiele-Forum, bin ich seit ca. 1,5 Jahren angemeldet und fühle mich hier sauwohl.
Ich wurde sehr nett aufgenommen, bei einigen Fragen von mir wurde schnell geantwortet und geholfen.
Bis jetzt konnte ich hier nicht feststellen, dass neue Forenmitglieder herablassend behandelt werden. Ganz im Gegenteil: Die neuen Mitglieder werden positiv aufgenommen und sind schnell Teil der Forengemeinde.Beim Thema "Echokammern" bin ich bei dir, sehe das aber nicht als reines Forenproblem, sondern als generelles Problem.
Viele Menschen bewegen sich nur noch innerhalb ihrer eigenen "Filterblase" und es gibt keinen Austausch mehr mit Menschen, die anderer Meinung sind. Es gibt eine immer stärkere Polarisierung und es geht nur noch um "Wir gegen Die".Ich persönlich habe keine Probleme damit, wenn andere Menschen anderer Meinung sind und akzeptiere diese Meinungen und Ansichten auch selbstverständlich bis zu einem gewissen Grat - bei Beleidigungen und Beschimpfungen, Drohungen, Intoleranz, Hass und Hetze bin ich raus und habe auch kein Interesse daran, mich mit solchen Menschen dann noch auszutauschen. Das halte ich für sinnlos und für komplette Zeitverschwendung.
Gewisse Regeln und Anweisungen muss und sollte es in jedem Forum geben. Hier im Forum scheint das Miteinander gut zu funktionieren. Ich habe jedenfalls noch keine größeren Streitigkeiten mitbekommen, die dann ausgeartet sind. Ich denke mal, der Ton macht die Musik. Selbst bei unterschiedlichsten Ansichten und Meinungen, kommt fast jeder User/jede Userin damit klar, da es nicht zu persönlichen Angriffen und Diffamierungen kommt und dann passt das dann auch.
So wichtig sind mir Online-Foren nicht mehr. Ich war zwar seit 2004 in bestimmt 10 Foren angemeldet, bin aber eigentlich inzwischen nur noch bei Hörgruselspiele aktiv.
Zum Thema Fußball-Foren kann ich wenig sagen, da ich selbst mich nicht für Fußball interessiere. Ich kann mir aber vorstellen, dass solche Foren ein heißes Pflaster sind und es dort schnell hitzig wird.
Die Hörgruselspiele wollte ich bestimmt nicht wegen der fehlenden Willkommenskultur kritisieren. Ich hatte ja eingangs erwähnt, dass sich meine Beobachtungen über 20 Jahre erstrecken und aus etwa 10 Foren. Dort erkenne ich zwar Muster, nicht jedes dieser Muster muss zwingend auf jedes Forum zutreffen. Ein prägnantes Beispiel für fehlende Willkommenskultur war ein bestimmtes Star Wars Forum. Als völliger Internet- und Foren-Neuling wurde ich schnell abfällig als "noob" bezeichnet, weil ich Fragen zu Star Wars stellte, die angeblich schon 100 mal gestellt wurden. Das konnte ich, damals sowohl Star Wars- als auch Foren-Neuling und erst 16 Jahre alt, natürlich nicht wissen.
Interessanterweise war dieses Star Wars Forum mit einer anderen Star Wars-Seite verfeindet. Man bezeichnete die andere Seite pauschal als "dumm". Das erinnert mich ein wenig an die Situation im Hörspiel-Foren-Land. Auch hier gibt es Foren, die andere, salopp gesagt, für weniger intellektuell halten. Damit meine ich natürlich nicht Hörgruselspiele. Aber es zeigt sich, dass ein gewisser Hang zum "Wir machen es besser als die anderen" in vielen Fandoms zu finden ist.
Diese Rivalitäten sind zwar manchmal harmlos, können aber auch ein toxisches Klima schaffen, das neue Mitglieder abschreckt und den konstruktiven Austausch hemmt. Es wäre wünschenswert, wenn sich die verschiedenen Communitys auf das konzentrieren könnten, was sie gemeinsam haben – ihre Leidenschaft für das jeweilige Thema – anstatt sich in interne Streitigkeiten zu verwickeln.
In Bezug auf Forenregeln stimme ich dir grundsätzlich zu, sie sind unverzichtbar. Jedoch habe ich manchmal Schwierigkeiten damit, bestimmte Regeln nachzuvollziehen. Es gibt Einschränkungen, die in anderen Foren, ob nun zum Thema Hörspiele oder völlig andere Themen, schlichtweg nicht existieren. Wieso sollte in einem Forum etwas nicht erlaubt sein, was anderswo allgemein akzeptiert wird?
Im letzten Jahr hatte ich ein Erlebnis in einem Hifi-Forum. Anstatt mich dabei zu unterstützen, den Wert meiner Ausrüstung einzuschätzen, wurde ich schnell missverstanden und des Regelbruchs beschuldigt. Solche Erlebnisse können schnell demotivieren, und ich habe mich prompt aus dem Forum zurückgezogen. Regeln sollten Mitglieder unterstützen und nicht abschrecken.
Ich muss betonen, wie erfrischend die Offenheit hier im Hörgruselspiele-Forum im Vergleich zu anderen Foren ist. Die Toleranz der Moderatoren, kontroverse Themen wie das der Hörspielkammer anzusprechen, ohne diese sofort zu schließen, ist lobenswert. Letztendlich musste zwar doch geschlossen werden, aber anderswo hätte man wohl bei der bloßen Erwähnung des Namens einen Riegel vorgeschoben.
Aber natürlich, wie überall, gibt es auch hier Ausnahmen. Bei der Diskussion, die ich zuvor erwähnte, hatte ich den Eindruck, dass manche Mitglieder parteiisch und weniger objektiv agierten. Es schien, als ob einige ihre eigenen Interessen oder die ihrer Freunde über eine offene und faire Diskussion stellten. Das war enttäuschend, besonders weil meine bisherigen Erfahrungen hier überwiegend positiv waren.
Zusammenfassend schätze ich die Diskussionskultur hier sehr und hoffe, dass wir, auch wenn gelegentlich unterschiedliche Meinungen aufeinanderprallen, immer im Geiste des Respekts und des Verständnisses miteinander umgehen können.