Beiträge von reid

    Puh, das ist nicht leicht mit dir ;-)

    Mal von allem ab: die veröffentlichten Zahlen zeigen, dass, das letzte Jahr zum ersten Mal nicht ganz, der digitale Markt und hier das Streaming im Besonderen die Verluste durch den Rückgang im Geschäft mit physischen Tonträgern auffängt. Die Jahre zuvor wurden erstmals sogar Umsatzsteigerungen nach erheblichen Umsatzeinbußen erzielt, die es wegen und nicht trotz des Streamings gab. Der Tonträgermarkt lag am Boden, bevor das Streaming aufkam. Es ist ja auch eine recht naheliegende Verbindung: wer es kauft, streamt es nicht, und andersrum.

    Deshalb finde ich es auch immer schizophren, auf der einen Seite etwas anzubieten und es dann schlecht zu machen. Die Leute kaufen nicht mehr, sollen aber auch nicht streamen, weil Abzocke, unmoralisch etc.

    Aber gerne nochmal: es wird Geld durch Streaming verdient, und zwar laut Musikindustrie zumindest heute mehr als in den letzten Jahren. Es verdienen nur die „falschen“, weder Spotify noch die Künstler. Daran muss doch angesetzt werden, 70% an die Industrie, unter 10% an den Kunstschaffenden! Nicht Spotify macht sich die Taschen auf Kosten der Künstler voll...

    Und Yt ist noch ganz was anderes, darüber spreche ich gar nicht. Bleiben wir doch bei einem Thema

    Schau dir die Ticketpreise für Konzerte an, dann weisst du woher die Umsätze kommen.Und das schlimmste sind dann solche auch noch Retorten-Sendungen wie DSDS. Da kommt richtig Geld von den Sendern.

    Den Vergleich zwischen Verkauf und Stream wenn eben auch nur im Bereich Musik wird hier sehr schon dargestellt

    Nene, die reden nur von Tonträgervermarktung

    http://www.musikindustrie.de/fileadmin/bvmi…rkauf_72dpi.jpg

    Meine Frage ist auch ein wenig rhetorisch. Spotify schüttet scheinbar 70% an die Verlage, behält 21 %, der Rest geht an die Musiker. Mit Verlaub, da stimmt dann doch was nicht. Das Geld ist doch da, kommt nur nicht an.

    Musik wird weltweit gehört, ein deutsches Hörspiel primär im deutschsprachigen Raum. Ein Lied wird schnell zwischendurch gehört oder im Random oder aus Playlisten, von einem Hörspiel hörst du nicht zwischendurch immer mal eine Minute. :)

    Nü ja, auch wenn mehrfach der Bezug zum Hörspiel angemahnt wurde, geht es, mal mehr, mal weniger deutlich, aber doch um das Streaming im Besonderen und seine Bedeutung für den Verfall der Sitten im Allgemein. Daher meine Frage. Mag also sein, dass bestimmte Formen weniger geeignet sind, dafür hat aber ein Hörbuch 100+x Kapitel, da muss auch der Mainstream-pop-Schrott schon einige Playlistrotationen hinlegen. Wie gesagt, mir gehts ums Prinzip, und dem Herrn Kenobi erkennbar auch, daher meine Frage.

    Wenn die Umsätze aus dem Streaming steigen, und in Deutschland fast zur CD aufgeschlossen haben, wo landet das Geld dann?

    Ein wenig ist das aber doch Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Streaming ist anders als Tonträgerverkauf ja dynamisch, da zählt auch das 5. Hören. Außerdem hören so Leute, die sicherlich keine 8,95€ bezahlt hätten. Ich halte es daher für schwierig, Streaming und Kauf so 1:1 entgegenzuhalten.

    Aber was anderes: die Umsätze der Musikindustrie sind die letzten 4 Jahre sogar gewachsen (ja, letztes Jahr nicht), und das trotz rückläufiger Tonträgerverkäufe wegen der Einnahmen aus dem Streaming. Also fließt doch nach wie vor eine größere Summe aus der Verwertung an die Industrie. Das Problem scheint mir daher weniger die Technik als vielmehr die Verteilungsgerechtigkeit zu sein. Die Branche wächst dank Streaming, aber nix kommt an. Oder verstehe ich da was falsch?

    Volle Zustimmung, eine uneingeschränkte Hörempfehlung. Lundt war damals eine meiner absoluten Lieblingsserien, und das hat sich auch mit der Zeit nicht geändert, ich höre sie immer mal wieder. Lustigerweise habe ich tatsächlich vor ca. zwei Wochen mal wieder was gehört.

    Die Folgen sind alle sehr unterschiedlich inszeniert, das sorgt für Abwechslung. Dazu hat die Serie einen feinen Humor, der zumindest meinen Nerv trifft (ich lache heute noch über Sherock...).

    Das mit der Stimme kann ich bestätigen, habe ich gestern genau so auch gedacht.

    Habe jetzt die erste Folge durch, und bin gelinde gesagt underwhelmed, und das ist vorsichtig ausgedrückt. Die Story fand ich ziemlich blöd, und auch irgendwie nicht sehr stimmig, die Inszenierung ist sehr statisch, da kommt bei mir nix an. Irgendwie läuft das alles sehr monoton aneinander vorbei. Dramatische oder spannende Stellen gibts kaum bzw. werden die jeweils total verschenkt.

    Z.B.:
    [expander]da erschießt Scully mutmaßlich aus versehen Mulder, und das wird in 2 Sätzen abgehandelt und dann mal eben aufgelöst (Dialog sinngemäß: Scully: "Oh, habe ich etwa Mulder erschossen?" Außerirdischer: "Ja, aber wenn du gleich mitkommst, heile ich ihn." S.: "OK." A.: "So, alles wieder heile.".

    Oder die Entführungsszene. Mal abgesehen von den eher unfreiwillig komische Kapuzen-Eumeln, die da reichlich Unsinn brabbeln, kommt auch in keiner Sekunde etwas Unheimliches oder Spannendes in die Szene, inkl. einer grotesk langatmigen, langweiligen, zähen "Verfolgungsjagd". Da ist noch viel Luft nach oben...[/expander].

    Auch andere Dinge sind schief, viele Dialoge doch sehr holprig. Da ist man doch deutlich besseres gewöhnt. Vieles von Früher wird holzhammerartig erwähnt.

    Ich war wirklich ein glühender Verehrer der (frühen) Serie, und habe mich deshalb aus diversen Gründen sehr auf das Hörspiel gefreut, zumal die letzten Audible-Hörspiele durchweg starke Qualität hatten. Ich fürchte aber, wenn sich in der zweiten Folge nichts deutlich ändert, wird das mein erstes unvollendetes Audible-Hörspiel.

    gerne geschehen :hutheb:

    dann aber gleich von mir eine Frage:
    [expander]das "andere" Verhalten von Hunter kann man sich schon irgendwie erklären, seien es Medikamente, sei es Taylor, sei es eine dramaturgische Besonderheit als verkannter Held.

    Aber wieso ist Taylors Vater nach dem Verzehr des Eis nicht auch zu einer hustenden Drohne geworden? Warum gabs hier nur Vorteile? Wird das erklärt, bzw. übersehe ich da was?

    Und überhaupt: Die Kinder des Nachtmahrs sind ja in erster Linie die Eier, aus denen werden aber keine kleinen Babynachtmahre , sondern die Eier gelangen in den Wirt und machen ihn zum Werkzeug des Nachtmahrs, aber wozu das eigentlich? Eine direkte Verbindung zum Nachtmahr oder einen Vorteil sehe ich nicht. Ist aus dem Ei in Hunter in den 12 Jahren ein Nachtmahr geworden?

    Gibt es mehrere "echte" Nachtmahre? Der Nachtmahr soll ja mit Marco Polo nach Europa gekommen sein, wie kann es dann im Vietnamkrieg einen Hund mit Eiern gegeben haben?[/expander]

    Davon ab ist tatsächlich alles aufgeklärt und bin ich total happy mit diesem kolossalen Dreiteiler. Wobei: [expander]Die Stimme der Mutter aus dem ersten Teil taucht weder wieder auf, noch wird das erklärt. Ich hatte das die ganze Zeit im Hinterkopf und habe darauf gewartet, dass da noch was kommt[/expander]

    Ein wirklich tolles Hörspiel, das neben der Spannung auch bei Stimmung und Atmosphäre glänzt, man ist immer wieder gerne nach Harmony Bay zurückgekehrt

    Und dennoch noch ein paar Gedanken zur 3. Staffel:

    [expander]Ich persönlich finde es schade, dass manches im dritten Teil etwas zu oberflächlich behandelt wurde, und dass bei 10h Laufzeit.

    Die Kinder haben , bis auf die kurze Jagdepisode samt Fund von Amy, irgendwie keine Rolle mehr gespielt, das fand ich schade und auch etwas inkonsequent. Der Detektor (warum kannd er eigentlich den Nachtmahr aufspüren, spielt keine Rolle mehr. Jeder darf quasi mal einen erschießen, das wars

    Der Nero kommt wie kai aus der Kiste, zeigt mal eben ein unterirdisches System mit Förderband (!), und weg isser wieder. Die Geschichte der Familie wird mehrfach angedeutet, ohne dass das eine Bedeutung hätte. Die Tunnel werden nicht mehr erwähnt, obwohl das doch auch viel Potential, auch für die Zeit nach der Ausgangssperre gehabt hätte, auch für Alien-artige Suchszenen. Man hüpft dann im Rathaus aus einer Tür, die jahrzehntelang niemandem aufgefallen ist. Hm.

    Auch die Frage der Infektion hätte man aus meiner Sicht für den Hörer deutlich mehr ausreizen müssen. Bis auf Mike und den Elektriker sind alle Hustenden auch Infizierte, da hätte ich mir mehr Verunsicherung gewünscht. Zudem waren manche Infizierte einfach da, ohne dass man einen Zusammenhang oder eine Erklärung erkennen konnte. Das war mir manchmal zu gewollt, da hätte es meiner Ansicht nach zumindest Andeutungen, falsche Spuren etc. geben müssen. So taucht auf einmal der Officer auf und ist infiziert, das fad ich ganz schwach, ebenso Nikki oder auch Nero. Das kam mir zusammengekürzt vor, man wurde nicht an die Hand genommen oder auch meinetwegen in die Irre geführt [/expander]

    Trotz dieser Kritikpunkte bin ich wie gesagt begeistert und glücklich über die 30h Hörspiel, ein absolutes Highlight und in fast jeder Hinsicht nicht nur beeindruckend, sondern mit dem zeug zur Referenz, kleinere Wackler hin oder her. Und jetzt her mit dem nächsten Knaller, Herr Menger und Herr Audible!

    [expander]Eine Frage ist bei mir aber noch offen geblieben: wann und wie ist der Nachtmahr in Agent Hunter eingedrungen? Hab ich da irgendetwas verpasst? [/expander]

    [expander]Hunter war ja vom General festgenommen und ist dann gefesselt und irgendwie betäubt worden. Es gibt da so einen Dialog mit dem Militärarzt, wo Hunter nicht genau weiß, wo er ist und was passiert ist. Später findet er dann den toten Hund im Zelt. Es fehlte ja ein Ei und es wurde gesagt, dass der Hund stirbt, wenn er alle Eier rausgewürgt hat. Er dürfte also während der Betäubung infiziert worden sein [/expander]

    absolute hörempfehlung! leider stockt die zweite staffel schon länger, aktuell wie geschrieben aus sehr unerfreulichen gründen...

    tipp: es gibt zu fast jeder folge noch ein hintergrund special, in dem die macher infos zu der folge, zur produktion und vielem anderen geben. das fand ich damsls fast genauso spannend wie die jeweilige folge

    den moth-song finde ich tatsächlich nicht schlecht, deutlich besser als die letzten 2 jahr(zehnt)e

    zu ghost schrob ich ja, dass das ne geile platte ist.

    bei suicidal war das die befürchtung, deshalb habe ich mich da auch noch nicht drum bemüht. kann ich mir die zeit ja sparen, gut zu wissen :hutheb:
    insomnium ist nicht meins, habe ich nichtmal auf dem zettel gehabt, sodom mag ich ja seit früher sehr, aber irgendwie reizen mich neue platten von denen null...

    hui, lange nix mehr rausgekommen im metal, wa?

    jedenfalls gabs alleine diese und letzte woche ne ganze menge neues von u.a. okkultokrati (geil), suicidal tendencies (nix metal, ich weiß, und noch nicht gehört), alcest (nicht gehört), pixies (auch kein metal, die vorabsongs waren sehr gut), emma ruth rundle (s.o.) und dann natürlich neurosis (geil), usurpress (geil), true widow (geil), asphyx (sehr geil), opeth (hammergeil!) und oathbreaker. letztere habe ich mal sofort im hinterkopf auf die platte-des-jahres-anwärter-liste gesetzt. sehr gefallen hat mir auch ghost b.c. mit der ep popestar. neben einem geilen neuen song, gibts cover von u.a. echo & the bunnymen und eurythmics. in die neue in the woods muss ich noch reinhören, benso in die neue lotus thief, phantom winter und trap them. die neue wovenhand scheint einiges zu können.

    so.

    edith: ach ja, da gabs ja noch zwei neue songs einer kleinen dorfkapelle, die mit m anfängt...

    im ersten moment hatte ich auf die band gehofft, aber nach mehrmaligem überlegen dann doch eher mit spoken wird gerechnet. ist bei ihm auch interessant, nur auf nem festival und großer bühne kann ichs mir nicht so recht vorstellen...

    so tuts mir aber deutlich weniger leid, dass ich nicht hinkonnte... :wech:

    Soooooo, ich komme gerade erschöpft und grün und blau gepogt vom Ruhrpott Rodeo zurück und freue mich sehr über eure netten Kommentare.

    da hätte ich am sonntag hingekonnt. leider ließ es aber meine arbeitswoche nicht zu, da zu nächtigen :angry:

    hat rollins musik gemacht oder gesprochen?