Beiträge von Ohrganon

    Die Widersprüche in den Dark Maine Rezis von Poldi waren mir übrigens teilweis auch aufgefallen - Ich hatte nur keinen Nutzen darin gesehen, dazu etwas zu schreiben.

    Aha, interessant, "Widersprüche", wenn das mal kein extrem beschönigender Euphemismus ist. Ich bin also wohl nicht der einzige, dem das aufgefallen ist, gut.

    Aber der, der es dann mal ausspricht (und nein das ist KEIN Bashing!), wird verbal erschossen (shoot the messenger)? Ernsthaft Leute? Hört das Hörspiel (empfehle ich auf jeden Fall) und DANN lest mal objektiv und kritisch diese "Rezensionen" (ich hätte es übrigens auch besser gefunden, wenn sie hier weiterhin ständen, dann sähe man das nämlich!) und überlegt dann noch mal, ob das eine ehrliche Rezension sein kann oder nur ein hochgejazzter Werbetext ist, der möglicherweise mit Hilfe einer KI erstellt ist. Gespickt mit überbordenden, teils unpassenden Adjektiven und jeder Menge Superlativen, unkonkreten Allgemeinplätzen und - wie ich klar aufgezeigt habe - schlicht offensichtlichen Fehlern, die eine KI genau so machen würde, ein Mensch allerdings eher nicht. Spätestens hier bei Folge 2 ist das wirklich so offensichtlich (z.B. der Teil über das Cover), das kann man schlicht nicht wegdiskutieren.

    Die Frage ist also ganz einfach: steht dieses Forum für ehrliche und ggf. auch kritische Rezensionen, lässt objektiv begründete (!) Kritik zu oder nicht? Wo ich die "Widersprüche" sehe, habe ich ganz klar gezeigt und detailliert begründet. Das ist eben kein bloßes "ich finde deine Meinung doof".

    Smeralda : ich finde es schon unterirdisch, wie du hier auf mich los gehst! Die Unterstellung, ich würde "bloß" anderen ihre Meinung nicht gönnen, ist wirklich lächerlich, das würde man an anderen Posts von mir leicht erkennen. Das Gleiche gilt für Securitate . Aber das meinte ich anderswo mit "toxic positivity"... wie schnell die Stimmung umschlägt, wenn berechtigte Kritik einigen nicht passt. Meinungsfreiheit ist gerade NICHT, dass seine Meinung unwidersprochen stehenbleibt!

    Auch hier stört mich massiv das Hochjubeln von irgendwie jedem Aspekt, den ein Hörspiel haben kann. Liest sich für mich wie ein Werbetext, nicht aber wie eine echte Rezension. Gespickt mit Adjektiven, die teils einfach fehl am Platz oder zumindest völlig unnötig sind. Auch das Wort "Allgemeinplätze" drängt sich mir unweigerlich auf.

    Kommen wir zu den Ungereimtheiten, die ich hier sehe:

    berichtet Journalistin Ruby Delgado von einem erschütternden Vorfall in der Familie Carlin: Eine Cousine soll einst von einer nächtlichen Besucherin heimgesucht und in den Wahnsinn getrieben worden sein.

    Häh? IN der Familie Carlin ist dieser Vorfall nicht aufgetreten, da hier keine Verwandtschaft zu Frau Delgado existiert. Oder meintest du BEI der Familie Carlin? Auch das irgendwie falsch, denn die anwesenden Personen Vater und Sohn Carlin sind ja nicht "die Familie".

    Zeitgleich fangen drei Fischer vor der Küste eine Kreatur, wie sie niemand zuvor gesehen hat. Ihre bloße Anwesenheit flößt Schrecken ein – und ein einziger Biss genügt, um binnen Sekunden den Tod zu bringen.

    Also ich habe da keinerlei "Schrecken" bei den Fischern herausgehört! Im Gegenteil waren sie eine ganze Weile geradezu tiefenentspannt, was ich schon etwas skurril fand, wenn man bedenkt, was für ein merkwürdiges Ding sie da eingefangen hatten. Von "Schrecken durch bloße Anwesenheit" kann also nicht die Rede sein. Das ging genau so lange, bis es den einen gebissen hat. Und der starb auch nicht nach Sekunden, sondern Minuten. Also wieder unnötig dick aufgetragen und auch noch inhaltlich falsch.

    Engelbert von Nordhausen gibt Professor Steinberg jene unterschwellige Tiefe, die Raum für Andeutungen lässt.

    Häh? Was bitte willst du damit sagen? Was ich gehört habe, war eine gewisse Überheblichkeit und auch leichte Feindseligkeit, eben typisch für Standard-Sychronstimme von Samuel L. Jackson. "Raum für Andeutungen" kann ich da nicht entnehmen, aber es ist natürlich offensichtlich, dass der gute Mann mehr weiß, als er zugibt. Das aber "in the face", nix mit Andeutungen.

    Anke Reitzenstein als Ruby Delgado bringt journalistische Schärfe und emotionale Entschlossenheit ein.

    Welche Schärfe denn bitte?!? Im Gegenteil muss sie die Carlins ja erstmal sehr lange ganz ruhig überzeugen, sie anzuhören. Bei "Schärfe" wäre sie umgehend achtkantig rausgeflogen!

    Katy Karrenbauer, Robin Brosch, Svantje Wascher, Konrad Bösherz, David Turba, Dirk Petrick, Andreas Fröhlich und viele weitere verleihen der wachsenden Bedrohung stimmlich Kontur und Gewicht.

    Nochmal: dies soll ausweislich Titel eine Rezension von Folge 2 sein, nicht der Serie! Ich bin ziemlich sicher, dass von den Sprechern oben längst nicht alle in diese Folge auftraten, lasse mich aber gerne korrigieren, falls ich mich irre. Dieser Text ist scheinbar eher aus den Werbetexten der Serie abgeschrieben.

    Das Cover greift das visuelle Konzept des ersten Teils auf und führt es konsequent fort: Eine junge Frau steht auf einem Steg, allein, dem unheimlich grünlich leuchtenden Meer entgegen.

    Und jetzt wird es einfach nur skurril (um nicht lächerlich zu sagen): was soll denn hier bitte "fortgeführt" werden?!? Das Cover ist - abgesehen vom Folgentitel - immer exakt dasselbe!

    Ich habe so langsam den starken Verdacht, dass hier eine KI im Spiel ist... das würde die diversen kleinen Ungereimtheiten ebenso erklären wie die Tatsache, dass konkrete Details abseits vom Klappentext fehlen und der Text sich in Allgemeinplätzen ergeht!

    Zur Folge selbst:

    Spoiler anzeigen

    Es ist in den USA total unglaubwürdig, dass ein komplettes Gerichtsverfahren inkl. Schuldspruch in wenigen Tagen (oder Wochen?) erfolgen könnte! Soviel Einfluss - den es hier andeutungsweise von "oben" gegeben hat - kann es kaum geben, das fiele obendrein auf. Das hätte man ggf. anders lösen können. Ist jetzt aber nicht tragisch. Und dass das Urteil angesichts der Beweise inkl. Fingerabdrücken genau so ausgehen musste, war natürlich klar.

    Nachdem Deputy Satriani in Folge 1 noch der Ansicht war, der Behälter sei weder aus Holz noch aus Metall, hat man sich hier offenbar auf eine Art Bambusmaterial (was ja auch irgendwie Holz ist) geeinigt. Man wird sehen, ob das irgendeine Rolle spielt. Wirkt auf mich etwas deplaziert, solange es keine Bedeutung hat.

    Ansonsten fand ich die Folge 2 sogar besser als Folge 1. Dass jetzt immer mehr ähnlich gelagerte Vermisstenfälle auftauchen, macht die Sache spannender. Die hinzutretenden Figuren wie der seltsame Professor mit Gehilfen und die Journalistin bringen die Geschichte voran, werfen aber natürlich auch neue Fragen auf. Bin gespannt, wie es weitergeht.

    Ich werde mich vermutlich mal wieder unbeliebt machen, aber sei es drum.

    Bisschen sehr dick aufgetragen, nicht? Nach der Rezension müsste der unbedarfte Leser ja zwangsläufig den Eindruck gewinnen, hier das beste Hörspiel aller Zeiten vor sich zu haben. Schon die Häufung von Superlativen finde ich unpassend, um nicht verdächtig zu sagen.

    selbst die Stille trägt ein drohendes Gewicht in sich

    Dein Ernst?

    Jede Szene atmet, jede Pause ist kalkuliert.

    Echt jetzt?

    Um es abzukürzen: dies ist für mich keine ernstzunehmende Rezension mehr, sondern ein bloßes Hochjubeln.

    Und zudem ist diese Rezension (merke: wir reden hier nicht von der Serie, sondern gemäß Titel von Folge 1) in Teilen verwirrend bis irreführend! Einige der genannten Sprecher tauchen hier nämlich noch gar nicht auf, etwa Engelbert von Nordhausen und Anke Reitzenstein. Wer schon so dick aufträgt, sollte wenigstens dabei präzise sein.

    das metallische Schaben des gefundenen Behälters

    Laut Deputy Satriana: "Es ist aber nicht aus Holz, scheint auch nicht aus Metall zu sein". Wie also metallisch? Von einem Schaben habe ich in der Szene auch gar nichts gehört.

    Besonders die Szenen rund um den Fund des Behälters entfalten eine spürbare Unruhe

    Welche Szenen (Mehrzahl)? Das kam nur sehr kurz am Ende der Folge vor!

    Irgendwie drängt sich mir insgesamt der Verdacht auf, dass wir nicht die gleiche Folge gehört haben... um es vorsichtig zu formulieren.

    Ja es ist alles gut gemacht, keine Frage (hätte mich bei Raimund Weber auch verwundert). Aber wiederum auch keinesfalls so überirdisch gut, wie einem hier weisgemacht werden soll. Im direkten Vergleich mit Vidan (der sich hier einfach aufdrängt) bleibt "Dark Maine" bei mir bisher sogar etwas zurück.

    Was mich z.B. gestört hat: dass der Bürgermeister hinsichtlich seines Jobs so "blass" bleibt. Da wird nichts, aber auch gar nichts beschrieben oder gespielt an Interaktion. Oder der gute Mann hat eine so perfekt funktionierende Verwaltung und/oder so wenig zu tun, dass er einfach daheim bleiben kann und alles von selbst läuft...

    Im Gegensatz z.B. zu Vidan von Raimund Weber, wo Miles Vidan ins Büro geht, mit der Sekretärin ein Schwätzchen hält usw. usw. Dieses Lebendige und Alltägliche fehlt beim Bürgermeister bisher völlig. Insofern kann von

    den Hörer tief in die Welt von Port Wesley hineinzuziehen

    bisher noch keine Rede sein!

    Um es abschließend noch mal klar zu sagen: das scheint mir bisher eine gute Serie zu werden und ich bin schon auf die weiteren Folgen gespannt. Kleine Abstriche sehe ich, siehe oben. Aber die Rezension von Folge 1 finde ich einfach nur richtig schlimm.

    Dann werfe ich mal aus einem anderen Genre "From" ein (https://www.fernsehserien.de/from). Die ersten beiden Staffeln habe ich bereits gesehen, die dritte gibt es auch schon bei Prime, die vierte ist wohl bestellt.

    Kenner von "Lost" werden ziemlich viele Analogien finden, nicht nur in der Hauptrolle, die von Harold Perrineau gespielt wird. Inhaltlich möchte ich gar nichts vorwegnehmen, da ein Teil des Reizes ähnlich wie bei "Lost" darin besteht, die eine oder andere überraschende Wendung zu erleben. Und das gleich von Anfang an. Wer sich das traut: einfach ohne vorheriges Lesen eintauchen, das wirkt finde ich am besten. Gerade weil schon die allerersten Szenen schnell mehr Fragen als Antworten aufwerfen...

    Eine Warnung vorweg: im Gegensatz zu "Lost" geht es hier gleich zu Beginn ziemlich gruselig fies, metzelig und splatterig zu. Wer Blut und verteilte Innereien nicht verträgt... sollte hier Abstand nehmen.

    Ich finde die Serie vom (wie inzwischen fast üblich erst nach einer Eingangssequenz folgenden) Vorspann inklusive Titelsong über das ganze Setting, den Mystery-Charakter, die vielfältigen teils sympathischen, teils genial unsympathischen, teils völlig ambivalenten Charaktere, bis zu den nicht einfachen moralischen Entscheidungen und fiesen Gruseleffekten einfach super gemacht. Wer "Lost" mochte, sollte sich hier eigentlich sofort wohlfühlen.

    Um mal wieder zum Eingangsthema zurückzukommen (ich würde mich allerdings gerne beteiligen, wenn jemand zu anderen der alten Blyton-Serien einen Thread aufmacht, hier wird das langsam zu unübersichtlich finde ich):

    Zumindest einige Folgen gibt es bei Amazon Music, falls jemand das hat. Das sind offenbar auch tatsächlich die alten Fontana-Folgen, ich hab mal testweise in "Geheimnis um ein verborgenes Zimmer" reingehört. Bei Amazon fehlen scheinbar die ersten beiden Folgen "Geheimnis um einen nächtlichen Brand" und "Geheimnis um eine siamesische Katze", konnte ich jedenfalls nicht finden. Möglicherweise war denen die Tonqualität zu übel.

    Achja Craig als Bond... immerhin besser als die leider grottigen Verfilmungen mit Pierce Brosnan, aber irgendwie schon längst aus der Zeit gefallen. Ich habe alle gesehen, aber bei den meisten war mir das erste Mal an sich schon 1x zu viel...

    Wobei Dietmar Wunder echt vielseitig und umtriebig ist... insofern könnte man ihn aus diversen Projekten kennen, beispielsweise für Don Cheadle in diversen Marvel-Filmen (Iron Man 1-3 und andere), Fallout 4 als Paladin Danse, als Chantal in Oliver Dörings "End of Time" (falls nicht bekannt, empfehlenswertes Hörspiel).

    Die Rollen habe ich alle eher im Ohr als ausgerechnet Adam Sandler, was bei mir aber vielleicht auch daran liegt, dass ich Adam Sandler nicht ausstehen kann...=).

    Aber zurück zum Thema: bisher entwickelt sich "Die Brixton Boys" eigentlich ganz gut, und wenn schon der Erzähler an Stellen fehl am Platz ist... dann wenigstens eine so gute Stimme, oder?

    Meine Meinung (ich kenne gar nicht alle vertonten Blyton-Serien, aber vermutlich die meisten, einige sogar noch auf LP):

    Schwer, da ein pauschales Urteil über eine Serie zu fällen. In allen fand ich die Qualität/Länge der Umsetzung relativ schwankend. Und das auch schon in meiner Kinderzeit, da erinnere ich mich noch sehr gut dran! Das mit den wechselnden Sprechern kannte man anfangs gar nicht anders, hat es also wohl schlicht hingenommen.

    Meine Favoriten: "Geheimnis um ein verborgenes Zimmer" und "Die Insel der Abenteuer", auch noch gut "Die Burg der Abenteuer", "Die verwegenen Vier reißen aus" und "Die verwegenen Vier bewähren sich", schon nicht mehr ganz so gut "Das Tal der Abenteuer" (alle als MC in meinem Besitz und mühsam digital aufgezeichnet). "Geheimnis um einen unsichtbaren Dieb" hatte ich mal auf LP, ist also lange her, das war auch ganz gut, obwohl es mich da schon genervt hat, wie beliebige die Sprecher von Folge zu Folge besetzt waren.

    "Rätsel um..." hat mich irgendwie nie gepackt, ebenso wenig wie "Die schwarze Sieben".

    Aber ich sehe schon, ich muss mal wieder alles durchhören, ob ich überhaupt alle kenne. Heutzutage gibt es da ja zum Glück mehr Möglichkeiten als auf Flohmärkten/ebay zu suchen. Hab ich Serien vergessen (also abseits der "großen")?

    - Geheimnis um

    - Rätsel um

    - Abenteuer

    - Die verwegenen Vier

    - Die schwarze Sieben

    Was man aber unabhängig von der Hörspielumsetzung echt neidlos anerkennen muss: wie Blyton mit IMMER der gleichen Grundstruktur (man nehme eine Handvoll Kinder und 1-2 Tiere) so irre viele verschiedene Serien/Geschichten basteln konnte, wo einen das eigentlich nie so richtig gestört hat, und wo auch die Geschichten selbst relativ einzigartig waren. Das hatte sie schon drauf, und das Jahrzehnte vor KI & Co.

    So ist das doch zu einfach... du hättest die Folgennummer retuschieren sollen:zwinker:. Dachte ich doch, dass ich das Design kennen...

    Gabriel Burns Folge 30 "WEISS".

    Da ich aber gerade nicht in der Lage bin, den Thread so zu verfolgen, dass es sich lohnt: bitte wer anders weitermachen.

    Mal kurz die üblichen, kleinere Kritikpunkte abarbeiten, um zum Kern zu kommen:

    - die Intro-Musik ist... musikalisch einerseits toll, wird aber durch den Text und die Art, wie der vorgebracht wird, irgendwie sehr unpassend

    - was einige stört, mich eingeschlossen: die Protagonisten und der "Interviewer/Autor" (keine Ahnung, wie man den sonst besser bezeichnen sollte) bleiben nach wie vor im Unklaren. Viel mehr als die Namen der drei Shadow Chasers weiß man nicht über Ruby, Matt und Gregory. Da das aber offensichtlich Teil der folgenübergreifenden Dramaturgie sein soll, lasse ich das mal einigermaßen neutral stehen. Dauerhaft wird sich das aber nicht durchhalten lassen meine ich.

    - bin ich der Einzige, den die Diskrepanzen zwischen dem Hörspiel und dem Erzählten (wie in Folge 3) bzw. hier der Diskrepanz zwischen dem, was Ruby erzählt und was Matt erzählt, verwirren? So richtig habe ich den Sinn davon nicht kapiert...

    So nun aber zur Folge an sich. Und ja ich gebe zu, dass ich die Shadow Chasers einfach mag, was möglicherweise meinen sonst eher kritischen Blick etwas trübt.

    Folge 4 hat mir wirklich gut gefallen. Schon die ironischen Seitenhiebe auf ??? direkt am Anfang hatten mich sofort =):

    Spoiler anzeigen

    "Schatzkarten... hatten wir schon. Höhlen, schon 2x. Ich will frischen Wind!"

    Ruby: "Na vielleicht was mit Rätseltexten?"

    "So verzweifelt bin ich dann auch wieder nicht!"

    Ruby: "Was ist mit dem Thema Fußball?"

    *Lacht... "Guter Witz. Obwohl, bei uns in Deutschland könnte das sogar funktionieren."

    Überwachung nachts im Museum, ein dreister Dieb, der einfach so verschwindet, eine nervige Journalistin mit fragwürdigem Verständnis von Wahrheit, ein freundlicher Nachtwächter, eine hilfsbereite Museumsdirektorin, ein verdächtiger Assistent... passt alles. Echte Logiklöcher konnte ich nicht finden, mit einer Ausnahme, die ich nicht verstehe: hätte der Dieb nicht die geklauten Gegenstände einfach wieder zurückstellen können? Wozu musste er sie behalten? Das scheint mir etwas unlogisch. Einzige Erklärung: er wähnte sich so sicher, dass er ohnehin davon ausging, damit davonzukommen, dass er sich die Mühe nicht machen wollte. Was dann aber sein größter Fehler war :zwinker:.

    Fazit: nach anfänglichem kleinen Ruckeln eine Serie, die mir gefällt und wo ich auf jeden Fall dranbleiben werde.

    OT: vergleicht man z.B. mit den in vielerlei Hinsicht (Anzahl der Protagonisten, bisherige Folgenanzahl, fehlende Informationen zu den drei Hauptfiguren, ungleiche Verteilung der "Redezeit", Genre...) ähnlichen Brixton Boys, liegen zumindest bei mir die Shadow Chasers bisher eindeutig vorn.

    endet jede der etwa 10 Minuten langen Folgen mit einem Cliffhanger, der erst eine Woche darauf aufgelöst wird.

    Echt nur 10 Minuten?!? Bei der geringen Länge werde ich keinesfalls jeweils ein Woche warten... geht für mich gar nicht.

    Vom Thema her aber spannend, ich wähle dann eben die nicht empfohlene "Binge"-Variante.

    Hm... so unterschiedlich sind die Geschmäcker.

    Ich fand diese Folge sogar etwas schwächer als die vorherige. Alles irgendwie mittelmäßig. Gruselfaktor... trotz dafür an sich grandios geeigneter Kulisse mäßig. Spannung... selten / mäßig (Ausnahme nach dem ersten "Gruseltelefonat" und beim Stellen des Einbrechers, wobei das eher Action als Spannung war). Die eigentliche Story hinter dem Ganzen wirkt am Ende zudem noch irgendwie aufgesetzt.

    Dann gab es meiner Erinnerung nach noch einige unnötige Ungereimtheiten. Was passierte, bevor die ??? eingeschaltet wurden, wird gar nicht richtig erzählt. Das fehlt einfach bzw. kam zu kurz / zu spät / zu sehr nebenher. Und dann nach Peters Besuch beim Nachbarn erzählt der später erheblich mehr davon als in der Szene tatsächlich gesprochen wurde... Und im Ernst: warum "telefoniert" Bob minutenlang mit einem Dosentelefon, obwohl die Gesprächspartnerin im gleichen Raum ist?!? Nur um den Soundeffekt auszukosten? Total unnötig.

    Wirklich gelangweilt hat mich die Folge zwar auch an keiner Stelle, aber neben den wie ich finde ärgerlichen obigen Punkten war es einfach relativ wenig mitreißend. Nettes Mittelmaß würde ich daher insgesamt urteilen.

    Um mit der aktuellen Folge 8 weiterzumachen: die ist eindeutig den besseren Folgen der Serie zuzuordnen. Zumal endlich einer meiner Kritikpunkte, das teilweise nur passive/erratische Herumstolpern in der Geschichte, hier nicht anwendbar ist. Hier tun die Stewarts endlich mal richtig was! Und der Witz bleibt auch nicht auf der Strecke, den speziellen Kumpel von Eric, der die Anti-Werwolf-Ausrüstung liefert, würde man gerne mal kennenlernen ^^.

    Und sofern es einigen hier noch nicht aufgefallen sein sollte: ich empfinde mich selbst als eher kritischen Zeitgenossen, was Medien angeht. Es gibt so unfassbar viele sehr mittelmäßige bis richtig gruselig schlechte Hörspiele, da würde ich nicht mal die Zeit für verschwenden, diese überhaupt zu rezensieren. Die Darwin Chroniken stechen da auf jeden Fall heraus. Nur wenn mir was eben nicht gefällt, dann sage ich das auch, versuche es aber auch nachvollziehbar zu begründen. Beispielsweise fand ich wie gesagt das jeweilige Setting der Folgen 6 & 7 total gut, nur das Agieren der Protagonisten war mir zu passiv.

    Soll im Fazit heißen: gebt der Serie eine Chance, da steckt viel Positives drin. Gerade die Beschreibung der kommenden Folge 9 klingt für mich richtig gut.

    Dem schließe ich mich an. Insgesamt eine Folge für das obere Drittel, hat mir gut gefallen. Besser als alle vorherigen 230er auf jeden Fall.

    Und ja, die Auftraggeberin ist stellenweise so ätzend ekelhaft drauf, das ist schon eine Leistung. Aber das ist ja kein Kritikpunkt an dem Hörspiel selbst finde ich.

    Das einzige, was mich ein bisschen gestört hat: die leider nicht unübliche Situation "alle stehen am Schluss herum und es wird lang und breit erzählt, was alles wann wie passiert ist". Das war hier schon relativ rekordverdächtig, was Länge, Anzahl der Personen und erzählte Wendungen angeht.

    Davon ab wie gesagt die meiner Ansicht nach bisher beste 230er Folge. Auch das Ende, was mal vom üblichen "am Ende wird immer gelacht" abweicht, hat mir gut gefallen.

    Ich hoffe, es wird sich von den Fans dann genauso echauffiert wie damals bei dem Fall um den verschollenen Fruchtgummischatz ("Verbrechen im Nichts"), weil ganz ehrlich, niveaumäßig ist das nicht viel drüber.

    Vorweg, diese Kritik kann ich nun gar nicht nachvollziehen. Gerade "Verbrechen im Nichts" ist in fast jeder Hinsicht eine Folge, die für mich ganz weit oben mitspielt. Vom passenden und mehrdeutigen Titel angefangen. Dass es einen ziemlich krassen "Twist" gibt, hat mich in diesem Gesamtkontext so gar nicht gestört, im Gegenteil, ich fand es sehr erfrischend. Aber gut, Geschmäcker sind verschieden, die Folge polarisiert, das verstehe ich schon.

    Die hier in Rede stehende Folge ist, würde ich sagen, noch gutes Mittelmaß. Ja der Titel ist übertrieben reisserisch und obendrein praktisch komplett falsch. Die Story ist teils etwas "überkomplex" bis seltsam, und gegen Ende dürfte jedem Hörer klar sein, was Sache ist, wohingegen die Protagonisten sich da seltsam schwer tun. Auch das aufgesetzte Surfer-Zeug finde ich eher störend.

    Aber: stimmungsmäßig kommt die schon teils echt gut finde ich. Anfangs beim - zu kurzen - titelgebenden Gewitter an der Brücke. Und auch beim abendlichen Rumsuchen in der Scheune mit grummeligem Nachbarn fand ich das atmosphärisch richtig gut. Und die Grundidee "geklauter Sportwagen" finde ich auch nicht annähernd so abwegig wie die von vielen anderen neueren Folgen.

    Wie man sieht: die Geschmäcker sind auch hier verschieden. Ich fand die nicht so schlecht.

    Ich würde mich anschließen, gutes Mittelmaß. Passt soweit alles, hohe Spannung kommt aber irgendwie auch nicht auf. Ist alles soweit plausibel, wobei ich da kleine Abstriche bei Barbara machen würde. Die handelt zumindest anfangs nicht so besonders nachvollziehbar.

    Der Schluss ist eher mau, es ist wirklich total unglaubwürdig, dass niemand bisher den Schatz dort gefunden hat. Plus es kommt dann zu schnell, das wirkt, als hätte man in einer Zeit fertig werden müssen.

    Anders gesagt: mit einem glaubwürdigeren und auch längeren Schluss wäre da noch mehr drin gewesen.

    Solide und unterhaltsame Folge, würde ich sagen. Im Detail:

    Vielleicht gewöhne ich mich ja nur dran, aber ich kann inzwischen ab und zu die drei Brüder unterscheiden... insgesamt ist aber immer noch fragwürdig, wozu es drei braucht. Zumal die in dieser Folge ohnehin immer gemeinsam auftreten.

    Story ist gut und auch nicht schon 1000x so ähnlich gehört, alles plausibel und nicht zu übertrieben. Man fragt sich die ganze Zeit, was das Ganze soll, das ist gut. Auch Spannung kommt durchaus auf. Die handelnden Personen wirken alle authentisch und machen ihre Rolle gut.

    Ein bisschen störend fand ich, dass dieser "Whistler" einfach so vom Himmel fällt (oder ist mir da was entgangen?). Da wird einem immer das Gefühl vermittelt, man habe was nicht mitbekommen. Dafür allerdings wird hier offenbar ein Antagonist eingeführt, der zukünftig häufiger auftreten wird. Das gefällt mir, also übergreifende Story-Bögen. Manche mag es stören, dass diese Folge teilweise "offen" endet, aber ich finde das gut.

    Ich bin allerdings immer noch der Ansicht, dass da noch ein bisschen was ginge, manchmal fühlt es sich nach angezogener Handbremse an. Und das gilt sowohl für die übersichtliche Komplexität der Handlung als auch Spannung / Action.

    Jedenfalls: ich bleibe dabei und fühlte mich gut unterhalten.