Wieder mal: Danke für dieses unterhaltsame Podcastfolge!
Mit der „Flash Gordon“-Serie verbindet mich eine Art Hassliebe. Ich habe sie damals, Anfang der 80er mit 12, 13 Jahren bis Folge 8 gekauft, obwohl sie mir eigentlich gar nicht besonders gefiel. Aber ich wollte halt wissen, wie es weitergeht.
Von Folge 1 war ich noch regelrecht begeistert, weil darin soviel passierte. Erst später wurde mir klar, warum. Weil hier eben die Handlung des Films von 1980 präsentiert wurde, den ich damals noch nicht kannte.
Ich habe den Film auch erst vor einigen Jahren erstmals gesehen, und war ziemlich enttäuscht von den zwar quietschbunten, aber doch - auch für die damalige Zeit - sehr schlechten Trickeffekten.
Folge 2 fand ich dann ausgesprochen enttäuschend.
Bei Folge 3 ging es dann wieder bergauf. Unheimlich viel Action und ständig neue Gefahren. ![]()
Folge 4 dann wieder etwas schwächer. Aber Elke Reissert als Prinzessin Carmen stach hier hervor und hat meine Phantasien als Pubertierender beflügelt. Es gab hier ja auch zwei ziemlich freizügige Momente, die man (wie ihr richtig sagt) bei Europa nicht gewohnt war: Einmal die Kussszene, und dann auch noch die, in der Carmen den Wächter „ablenken“ soll – was sie dann auch auf ihre Weise tut. Das lüsterne Stöhnen der Wache, das man hier aus dem Hintergrund hört, ging fast ein bisschen zu weit … ![]()
Folge 5 wieder besser wegen des Szenarios auf dem Eisplaneten (man sieht, bei mir ging es immer Auf und Ab mit den Folgen).
Folge 6 mit den albernen Riesen dann aber für mich bis dahin der absolute Tiefpunkt der Serie.
Und eigentlich wollte ich damals mit der Serie schon Schluss machen.
Als dann aber die Folgen 7 und 8 nach einer längeren Pause erschienen, bin ich doch noch mal schwach geworden. Beide fand ich dann aber so schlecht, dass ich sie nur ganz wenig gehört habe.
Dass dann auch noch die Folgen 9 und 10 herauskamen, habe ich gar nicht mehr mitgekriegt. Zu dem Zeitpunkt war mein Hörspielinteresse offenbar vorbei. Ich habe sie bis heute nicht gehört.
Fazit: Die Flash Gordon-Serie hatte bei mir das Pech, dass sie so ziemlich am Ende meiner ersten Hörspielphase erschien. Wäre ich jünger gewesen, hätte sie mich vielleicht mehr „geflasht“.
