Beiträge von Uwe

    Perry Rhodan ist eigentlich nicht mein Fall. Trotzdem habe ich den Podcast natürlich wieder mit großem Interesse gehört.

    Die drei alten Folgen habe ich als Kind immer sehr interessiert auf den LP-Rückseiten betrachtet, aber gehört habe ich sie erst als Erwachsener. Auch mir fiel dabei auf, dass die Cover nicht so ganz zum Inhalt der Hörspiele passen wollten. Aber wie ihr ja klargestellt habt, stammten die Cover von anderen Rhodan-Romanen.

    Mein Favorit ist ebenfalls „Invasion der Puppen“, gefolgt von „Planet des Todes“.

    Auf dem letzten Platz landet mit ziemlich weitem Abstand „Aufruhr in Terrania“, weil es hier einfach zu wenige Science Fiction –Elemente gab. Die Story könnte auch ein Krimi aus der damaligen Gegenwart gewesen sein.

    Ich hoffe, dass ihr (obwohl ihr keine Sci-Fi Fans seid) auch mal einen Podcast über die Commander Perkins-Serie macht. ^^;)

    Auch von mir tausend Dank für diese sehr informative Podcastfolge. Und Glückwunsch zum einjährigen Geburtstag :birthday:

    Hättet ihr es nicht erwähnt, wäre mir gar nicht aufgefallen, dass es euch schon 1 ganzes Jahr lang gibt. Kam mir viel kürzer vor - wahrscheinlich, weil es eben nur 1 Folge pro Monat gibt.

    Ich muss ja zugeben, dass mir die Musik in Hörspielen (egal, von welchem Label) früher überhaupt nicht wichtig war. Ich empfand sie eher als Beiwerk, manchmal sogar als ärgerlichen Zeitfüller.

    Heutzutage sehe ich das natürlich komplett anders. Europa hatte, was Qualität und Vielfältigkeit der Musik betrifft, wirklich die Nase weit vorn, jedenfalls in der LP-Ära. Eines meiner persönlichen Highlights ist die Untermalung des Märchens "Die zertanzten Schuhe" mit den Slawischen Tänzen von Dvorak. :thumbup:

    Dass die Stücke von Manfred Rürup in den "Rüssl Räckords"-Studios von Otto Waalkes aufgenommen wurden, ist ja wirklich witzig =) Ich hatte keine Ahnung, dass die Hamburger Musikszene damals so vernetzt war.

    Das war wieder ein äußerst unterhaltsamer Podcast, vielen Dank dafür! :thumbup:

    Es ist seltsam. Die Dagmar von Kurmin-Hörspiele scheinen bei weitem nicht so verbreitet gewesen zu sein. Auch ich hatte als Kind nur ganze zwei (!) davon: "Moby Dick" und "Unter Geiern". Die fand ich aber beide ganz großartig!

    Karl Mays Orientzyklus hat mich damals nicht rchtig interessiert. Ich hatte nur "Durch die Wüste" als Hörspiel, aber in der Tobby Lüth-Fassung (mit ihrem berühmten Aufnahmefehler ^^ ).

    Als Erwachsener wollte ich dann ein wenig davon nachholen und habe mir die Folgen 4 bis 7 (Balkan bis Kara) auf Platte zugelegt. Aber irgendwie haben sie mir nicht gefallen, und später habe ich sie dann wieder weggegeben. Genauso wie "Der Sohn des Bärenjägers". Tja, wie ihr richtig sagt: Der Kindheitsbonus lässt sich nicht nacherleben.

    Jedenfalls sind aber die Schauspieler damals wohl sehr gerne zu den Aufnahmen mit Frau von Kurmin gekommen. Christian Rode hat mal (wenn ich mich recht erinnere) folgende Story erzählt: Er war auf dem Weg nach Hamburg zu den Aufnahmen und traf am Berliner Flughafen einen Kollegen (ich glaube, es war Siegmar Schneider), der ihn fragte: "Na, fliegst du auch zu Daggi?" So nannten die Schauspieler Dagmar von Kurmin. ^^

    Moin zusammen!

    Die neue Folge ging heute Nacht wieder pünktlich online.
    Wie angekündigt, haben wir die 12x TKKG LPs besprochen.

    Gruß, viel Spaß und einen schönen Sonntag,

    MacHolister

    Von TKKG kannte ich zuerst die Bücher. Bald nachdem sie 1979 auf den Markt kamen, habe ich die ersten gelesen und war ziemlich begeistert. :] Eine moderne Jugendkrimi-Reihe, die in Deutschland spielte – so etwas hatte es bis dato nicht gegeben, und das war sicher der Hauptgrund für ihren Erfolg. Auch, dass es darin manchmal um soziale Probleme ging, die damals wirklich existierten (und teilweise heute noch existieren). Dadurch hatten die Bücher einen sehr realistischen Touch. Auch wenn natürlich die Konstellation (4 Kinder, 1 Hund) von „Fünf Freunde“ abgekupfert war.

    Als dann 1981 die Hörspiele folgten, habe ich ein paar getestet, fand sie aber sehr enttäuschend. Mich störte, dass Francis immer die Szenen, die mir im Buch am besten gefallen hatten, einfach rausgekürzt hatte. :sad:

    Gleich im ersten Buch, das ich damals gelesen habe („Das Paket mit dem Totenkopf“) gab es ein bedrückendes Kapitel, in dem Tarzan einem alten Schulfreund begegnet, der inzwischen heroinabhängig ist und in einer heruntergekommenen Fixerwohnung haust. Das wurde im Hörspiel leider komplett weggelassen. Überhaupt kam Drogensucht als das Hauptthema des Buches im Hörspiel fast gar nicht vor. Der aufklärerische Zweck, den Kalmuczak mit dem Buch sicher auch verfolgt hatte, fiel dadurch unter den Tisch. Da ihr ja damals einen Buch-/Hörspielvergleich gemacht habt, hatte ich gehofft, ihr würdet das im Podcast erwähnen.

    Auch in „Das leere Grab im Moor“ gibt es eine ähnliche Szene, nur dass es diesmal um Schnaps geht, den der zwielichtige Kioskbesitzer Funke an zwei Jugendliche verkauft, die sich damit im Park volllaufen lassen.

    Auf mich wirkten diese Buchkapitel damals durchaus abschreckend und bewirkten, dass ich lieber die Finger von Drogen und hartem Alkohol gelassen habe. Danke, Herr Kalmuczak! :bow:

    Auch in anderen Büchern gab es Sequenzen, die zwar für den Fortgang der Handlung nicht unbedingt wichtig waren, die mir aber unheimlich gut gefielen, aber im Hörspiel fehlten (z.B. in „Das Phantom auf dem Feuerstuhl“ der Kampf zwischen Tarzan und Dieter Betz, oder in „Abenteuer im Ferienlager“ die Szene am Strand).

    All das sorgte dafür, dass ich mich mit der Hörspielreihe nie richtig anfreunden konnte.

    Autor Kalmuczak gefielen die Hörspiele übrigens auch nicht (auch das wäre eine kurze Erwähnung im Podcast wert gewesen). ;-)

    Und letzte Bemerkung: In Folge 13 („Die Bettelmönche von Atlantis“), die ihr so hochgelobt habt, gibt es eine ganz furchtbar ungeschickte Doppelbesetzung: Günter Lüdke spricht anfangs den Lehrer, der die Klasse über die Gefahren von Sekten aufklärt – und dann kurze Zeit später ausgerechnet auch den „kölsch“ redenden Mönch. :kopffass:

    Bzgl. der Geschichte die ich suche. Das Schlimme ist, dass ich mich noch viel weniger an die Geschichte erinnere als Uwe. :gruebel:

    Eigentlich nur daran, dass irgendein Typ auf einem ehemaligen Schlachtfeld aus der Antike einschläft, und dort dann die Krieger zum Leben erwachen.
    Bin mir nicht sicher ob als Geisterwesen oder als ne Art Zombies.

    Dieses dumpfe Gefühl des Sich-nur-bruchstückhaft-erinnern kenne ich nur zu gut. =)

    Bist du sicher, dass du nicht die Episode aus dem Film "Asterix erobert Rom" meinst? :zwinker3:

    Das ist ja stark Uwe das du das Rätsel selbst gelöst hast, wie ist dir das denn gelungen? Hast du das Heft selbst in deinem Fundus?, oder konntest du sie online lesen, es gibt Seiten da ist das möglich. Ich bin gerade auf meinem Speicher gewesen und habe das Heft mir angesehen. Es war genau die Geschichte die ich auch in Erinnerung hatte.

    Na ja, mir war es etwas unangenehm, dass ihr euch so viel Mühe gemacht habt. Also wollte auch ich mein Möglichstes tun, mein Rätsel zu lösen (trotz meiner momentan sehr knapp bemessenen Zeit). Also habe ich mal im Netz rumgesucht, und schließlich eine Seite gefunden, von der man sich die Gespenster Geschichten in Hunderterpacks als PDF herunterladen kann (was aber ziemlich lange dauert). Vorgestern hatte ich zuerst Nr. 351 - 400 ausprobiert und alle durchgeblättert. Ohne Erfolg.

    Gestern abend dann habe ich dann auf gut Glück Nr. 201 bis 250 genommen, habe diesmal von hinten angefangen und bin schließlich fündig geworden. Wirklich reines Glück, denn beim Überfliegen der Cover hatte ursprünglich nichts bei mir geklingelt.

    Tja, bei der Länge der Story hat mir mein Gedächtnis wirklich einen Streich gespielt. Aber was den Inhalt angeht, lag ich doch erstaunlich richtig. Nur an das Ende mit dem Treibsand konnte ich mich nicht mehr erinnern.

    Wie gesagt - wer diese Geschichte als Erwachsener erstmals liest, wird daran bestimmt nicht das Geringste finden können. Aber ich war damals 7 oder 8 Jahre klein - und da lässt man sich ja noch leicht beeindrucken. =)

    Und ich muss in diesem Zusammenhang noch was anderes erzählen: Ich besaß damals einen Disco-Sampler auf LP ("Super 20" von Ariola von 1978). Vielleicht erinnert man sich noch an die TV-Werbespots mit diesem quietschbunten Vogel. =) Das dürfte meine allererste Musik-LP gewesen sein. Darauf war auch der Song "Party, Party" von Eruption (so eine Formation aus der Frank Farian-Schmiede, die den Hit "I Can't Stand The Rain" landen konnte).

    Als ich damals in meinem Kinderzimmer das Gespenster-Geschichten-Heft las, hörte ich nebenbei diese LP (total unpassend, ich weiß). Und bei der Geschichte mit dem Scheich lief "Party, Party". Seitdem war dieser Song für mich untrennbar mit der Scheich-Geschichte verbunden. Und weil ich mich vor der Geschichte fürchtete, konnte ich auch den Song nicht mehr hören, ohne an die Geschichte zu denken. :kopffass:

    Tja, wie du richtig geschrieben hast El Diablo : Du hast eine Erinnerung und kannst sie nicht greifen, es macht einen regelrecht verrückt. So ging es mir mit dieser Geschchte seit Jahrzehnten immer mal wieder. Jetzt habe ich die Erinnerung endlich eingefangen und fühle mich wohler! :]:thumbup:

    ICH HABE SIE !!! :laola:

    Gespenster Geschichten Nr. 235 (ganz hinten, nur 3 Seiten lang). Titel: Die Henkersmahlzeit

    Tja, aus heutiger Sicht überhaupt nicht beeindruckend. Und wirklich nichts Übersinnliches dabei.

    Aber irgendwie hat die mich als Kind verstört. Und das Heft habe ich mir garantiert gekauft, weil ein Saurier auf dem Bild war. =)

    Danke euch allen für Eure Mithilfe! :thumbsup:

    Ein großes Lebensrätsel von mir ist gelöst.

    @ Uwe : Hier könntes du zumindest die Cover der Hefte sehen.

    https://www.comicguide.de/series/1435/Gespenster-Geschichten

    Hm. Also wenn ich auf diesen Link klicke, sehe ich keine Cover - weder in der Listen- noch in der Detailansicht.

    Ich habe aber mal auf einer anderen Seite geschaut - und da kamen mir nur ganze 5 (!) Cover bekannt vor, obwohl ich früher garantiert noch viel mehr Hefte gelesen habe. 245, 341, 399, 400, 401.

    Zumindest die letzteren 3 sind ja erst nach 1980 erschienen - insofern irre ich mich vielleicht in punkto Erscheinungsdatum meiner Story.

    Mir kommt es aber auch so vor, als sei meine Geschichte etwas "edler" gewesen von der Qualität der Zeichnungen, als bei den Gespenster Geschichten jener Zeit. Vielleicht war es ja doch eine andere Heftreihe.

    El Diablo: Ich schlage vor, du stellst deine Recherche erstmal ein (du hast sicher was Besseres zu tun) :zwinker: und ich melde mich, sobald ich näheres sagen kann. :winke5:

    Blue Dog: "Übersinnlich" war die Story schon, weil irgendwelche dämonischen Kräfte dafür gesorgt haben, dass der Scheich am Ende durch seine Fresssucht stirbt ... glaube ich :schulterzuck2:

    Hallo El Diablo!

    Tausend Dank, dass du dir so viel Mühe machst. Ich hoffe, ich kann mich irgendwann revanchieren. :thumbup:

    Ich weiß jetzt aber mit Sicherheit, dass das nicht die Geschichte ist, die ich meine. In meiner lässt die Hauptperson (wie gesagt in meiner Erinnerung ein Sultan, Beduinenscheich oder ähnliches), nachdem er sich überfressen hat, seinen Leibarzt zu sich rufen. Der sagt dann zu ihm "Ihr habt euch übernommen, Herr." An diesen Satz kann ich mich noch ganz genau erinnern, weil ich nämlich damals meinen Vater gefragt habe, was "übernommen" bedeutet. =)

    Und dieser Sultan stirbt am Ende wirklich an dem vielen Essen - nicht wie hier, weil er eine Geistererscheinung sieht (glaube ich). Ob in meiner Geschichte überhaupt irgendetwas Übernatürliches vorkommt, weiß ich gar nicht mehr.

    Na ja - vielleicht kommen wir dieser mysteriösen Geschichte ja doch noch auf die Spur.

    El Diablo  Blue Dog

    Herzlichen Dank für Eure Hilfe! :thumbsup:

    Ja, das könnte sie wirklich sein!!! Das Erscheinungsjahr 1979 kommt auch hin. Aber ganz sicher bin ich mir immer noch nicht. Das Cover kommt mir auch so überhaupt nicht bekannt vor. Ganz sicher sein kann ich wohl erst, wenn ich die Story komplett sehe.

    Mir schwebt irgendwie immer noch ein Sultan, Scheich oder ähnliches vor Augen, mit Turban, Bart und brutalem Aussehen.

    Vielleicht wurde der Stoff ja auch zweimal verarbeitet, in unterschiedlichen Settings? Oder im selben Heft war auch eine Story mit einem Sultan, und ich werfe beides durcheinander? :gruebel:

    Hallo zusammen! :winke:

    Ich suche schon seit Jahren nach einer bestimmten Story aus einem alten Comicheft, die ich als Kind gelesen habe und die mich irgendwie fasziniert/geschockt hat. Aber leider weiß ich bis heute nicht, in welchem Heft sie enthalten war.

    Es war ein Heft, das um 1980 herum erschienen sein muss. Vielleicht waren es die "Gespenster-Geschichten", vielleicht aber auch eine andere Reihe. Die Geschichte ist vielleicht ca. 10 Seiten lang. Darin passiert - soweit ich mich noch erinnern kann - folgendes:

    Ein grausamer Sultan sitzt in seinem Palast (oder in einem Zelt in der Wüste). Er hat die Fresssucht. Er stopft eine gewaltige Mahlzeit in sich hinein und fühlt sich danach krank. Er lässt einen Arzt zu sich rufen, der ihm rät, sich zu mäßigen und in nächster Zeit nicht mehr zu essen. Doch der Sultan hört nicht auf ihn, sondern isst immer weiter, bis er schließlich stirbt.

    Wem dieser Comic irgendwie bekannt vorkommt - bitte melden! :]

    Liegt die Vorgabe mit den langen Laufzeit im Streaming verborgen?
    Mehr Tracks, mehr Monetarisierung?

    Möglich, ja. Aber die Laufzeit ist schon lange so hoch, bevor es Streaming in der breiten Masse gab. Erst waren es so gut 60 Minuten, heute reißt man ja immer locker die 70. Oft auch bis zum Maximum. Man könnte ja auch bei kürzerer Laufzeit viele Tracks setzen, wieso nicht, mich würde es nicht stören.

    Es wäre einfach mal schön, die Gründe für diese Laufzeiten aus erster Hand zu hören.

    "Bei Francis war jedes Hörspiel nur so lang, wie es dauerte." So ähnlich sagt es Andreas, und das finde ich sehr gut formuliert. Diesen Trend zur Überlänge sieht man ja auch bei heutigen Filmen. Alles muss immer so weit ausgewalzt werden wie möglich, auch wenn der Inhalt es gar nicht hergibt. Ich glaube, das hat angefangen, als Hörspiele nur noch auf CD erschienen und man sich scheinbar verpflichtet fühlte, die 74 min. irgendwie krampfhaft auszufüllen.

    Francis hingegen bewies (trotz all der Fehler, die ihm unterliefen), dass gute Hörspiele nicht lang sein müssen. Man nehme nur mal Folge 15 "Der rasende Löwe", die mit 2x15 Minuten bis dahin kürzeste DDF-Folge überhaupt. Aber damals ist das keinem aufgefallen. Man wurde die ganz Zeit über toll unterhalten, und es war nie langatmig. Wenn hingegen genug Story da war, dann konnte er auch 60 Minuten toll füllen, wie z.B. bei "Das Geheimnis des Bermuda-Dreieck" bei maritim.

    Auch damals dürfte es zwar eine Mindestlaufzeit gegeben haben, nur betrug sie halt 30 statt 70 Minuten. :)

    Im Alter von 84 Jahren ist der Puppenspieler, Regisseur, Autor und Schauspieler Wolfgang Buresch vorgestern Abend am 4. August 2025 nach langer schwerer Krankheit in Hamburg gestorben, wie das Hamburger Abendblatt berichtet.

    :sad: Ein ganz großer Könner im Bereich Kinderunterhaltung. Wer wie ich in den 70ern/frühen 80ern Kind war, ist quasi mit ihm aufgewachsen. "Emm wie Meikel" zusammen mit Hanni Vanhaiden oder "Hase Cäsar" in "Spaß muss sein" mit Arno Görke. Das war schon toll.

    Im Hörspielbereich kannte ich ihn z.B. als Erzähler in den 3 Schlumpfhörspielen von Peggy. Erst als Erwachsener lernte ich sein "Räuber und Gendarm" von fontana kennen. Und das erste der 3 "Emm wie Meikel"-Hörspiel. Auch großartig.

    Und was keiner mehr weiß: Er war auch die erste deutsche Stimme von Kater Garfield in den Zeichentrickfilmen, die Mitte der 80er bei uns in der ARD liefen.

    Ich höre den Bobcast ja weiter, obwohl ich die aktuellen Hörspiele gar nicht kenne. Aber ich höre die beiden so gerne plaudern.

    Ich bin ja richtig überrascht, wie lange Francis und Pasetti dabei waren! Aber besser sind sie über die Jahre hinweg nicht unbedingt geworden. :zwinker:

    Wenn ich richtig gelesen habe, war "Giftiges Wasser" ja die vorletzte Folge, für die Francis das Manuskript schrieb. Nach Nr. 60 (Dopingmixer) war dann Schluss und Minninger übernahm. Bin schon gespannt, ob es dann immer noch so viele Fehler gab.

    Das war wieder eine sehr schöne Podcastfolge von euch, vielen Dank dafür!

    Ich kannte den Winnetou-6-Teiler und den Silbersee-2-Teiler schon sehr früh (wahrscheinlich auch schon im Kindergartenalter) und habe sie natürlich rauf und runtergehört.

    Klar gab es da einige Szenen, die sehr brutal waren. Nicht nur den Panther und die Rattler-Marter, sondern auch die Szene, als der Große Bär dem Colonel die Ohren abschneidet. Auch hier hörte man dann im Hintergrund nicht das wahre Opfer (Peter Folken) jammern, sondern jemand anders (vermutlich Poelchau). Und als Peter Folken dann wieder sprach („Aber Mr. Firehand, das muss eine schlimme Verwechslung sein.“), klang er plötzlich so normal, als ob gar nichts passiert wäre. Kleiner Regiefehler. :green:

    Dass ich mittendrin in der Winnetou-Serie einsteigen oder den zweiten vor dem ersten Silbersee-Teil hören musste, war zum Glück nicht so (sowas ist mir nur ein einziges Mal passiert – bei Lanzelot). :zwinker:

    Ich muss aber sagen, dass mir der erste Silbersee-Teil immer mehr gefallen hat als der zweite. Ich war richtig enttäuscht, dass im zweiten Teil der Colonel gar nicht mehr auftauchte (zumindest nicht akustisch). Und auch bei Winnetou gab es für mich Qualitätsschwankungen (freilich auf insgesamt sehr hohem Niveau), denn Teil III Folge 1 fand ich immer etwas lahm. Und dass man Paranoh in Teil II nur in einer einzigen Szene am Lagerfeuer ein paar Worte sprechen hört, war in der Tat etwas ungeschickt.

    Die Sprecherleistungen waren wirklich großartig. Wahrscheinlich hat es nie bessere Besetzungen für Winnetou und Shatterhand gegeben. Ich weiß noch, als ich zum ersten Mal einen Karl May-Film im Fernsehen sah (ich glaube, Silbersee) war ich richtig enttäuscht, dass Winnetou nicht mit der Stimme von Konrad Halver sprach. =)

    Den Surehand-2-Teiler, Inka und Ölprinz habe ich erst als Erwachsener kennen gelernt und kann dazu nicht viel sagen. Nur, dass auch mich das Namenswirrwarr bei Surehand etwas genervt hat, und ich Wilcke und Hinz fehlbesetzt fand. Obwohl Wilcke bei Ivanhoe gezeigt hatte, dass er durchaus Helden sprechen konnte – als Shatterhand fehlte ihn irgendwas.

    Ich freue mich schon (wie immer) darauf, dass es bald weitergeht. Zwar kannte ich als Kind kein einziges Karl May-Hörspiel von Europa aus dem Orient-Zyklus. Aber ich kannte Unter Geiern – und das war ja wirklich hörenswert!