Beiträge von Le Noir Faineant

    Zu Atticus Priest: Mich hat die Spotify-Hörstunden-Beschränkung so geärgert, dass ich das A.P.-Hörbuch abgebrochen habe. Das aber auch deshalb, weil mir der Typ auf den Nerv ging. Ich habe gerade überhaupt keine Lust auf einen nicht-die-Regeln-befolgenden, psychisch...auffälligen Ermittler, der sich nicht zusammenreißen kann. :augenroll:
    Wenn du irgendwann mal ein Hörbuch mit ihm gehört hast, sag gern, wie es dir gefallen hat Le Noir Faineant . :]

    Ich habe "Atticus Priest" noch aufgeschoben, weil ich gerade per Audible an der "Lincoln Rhyme"-Reihe von Jeffrey Deaver dran bin. -- Und die ist so schlecht, das kannste eigentlich keinem erzählen. Irgendwie bleibt man aber dran; hat so ein Bisserl die Dynamik wie bei einer TV-Serie. ...Wenn auch echt keiner sonderlich guten.

    Ansonsten höre ich gerade recht viel Zeug von diesem Youtube-Kanal:

    https://www.youtube.com/@RedMoonRoleplaying/playlists

    Solider Rollenspiel-Horror; nicht immer so dynamisch wie ein "richtiges Hörspiel", aber gerade die Cthulhu-Sachen der Jungs find ich gut.

    "Fintans Sage" von Kevin Hearne liegt auch noch bei mir 'rum, das in der deutschen Fassung ausgezeichnet ist. -- Aber allein, die Zeit dafür, die liegt gerade nicht so herum. :quasimodo:

    Die rätselhaften Honjin-Morde Schau dir dieses Hörbuch auf Audible.de an. Es ist der Winter 1937, und der Ort Okamura befindet sich in heller Aufruhr: schon bald wird die renommierte… http://www.audible.de

    ( -- Den ersten Teil gibt's für Abonnenten bei Audible umsonst, daher mal der Link hier. :) )

    Noch gar keine Idee, wie das so wird - aber finde Autor und Setting schonmal ganz cool: Japan in den 30ern, und die Story ein Krimi, so klassisch, wie's nur geht - das ist (für mich zumindest) mal was wirklich Neues.

    Hast Du mittlerweile mal reingehört?
    Ich kenne den Krimi auch und fand die Auflösung wirklich krass bzw. schwer nachvollziehbar.
    Die "Vorgeschichte" und die Ermittlungen haben mir gut gefallen, das war interessant und spannend gemacht.
    Aber bezogen auf den Beweggrund für den Doppelmord fehlt einem dann als Gegenwarts-Deutsche ;) doch ein bisschen zu sehr der kulturelle Bezug zu Leben und Traditionen einer wohlhabenden japanischen Familie in den 30er Jahren.
    Ich hätte vieles erwartet, aber nicht das! :pinch:


    Bin gerade noch ca. bei der Hälfte - ist cool, aber eher "kurios" als "fesselnd". Macht mir Spaß - aber, wie Du auch sagst, spielt halt doch in einer fernen und vergangenen Welt, und ist für Leute geschrieben, die das damalige Zeichensystem besser verstehen, als die meisten von uns heute. Das wär' eigentlich so ein Büchlein, das bräuchte auf jeder Seite ein paar Fußnoten.

    Le Noir Faineant Oh, kein Problem! :winke: Auch wenn ich nicht so angetan war wie du, freue ich mich über Tipps, und von der Thematik/dem Setting her wäre das genau meine Kragenweite gewesen. :]

    Ich bin gerade mitten in Das rote Zimmer (von dem ist noch nix zu sehen ;) ), meine erste Atticus Priest-Geschichte. Hmm, haut mich bislang nicht vom Hocker, ich merke, wie ich gedanklich immer mal abschweife, das ist ja eher kein gutes Zeichen. Aber abbrechen möchte ich auch nicht.

    Das freut mich bzw. dann bin ich beruhigt. :) Das ist das Ding - ich bin besonders durch "Dark Shadows" mittlerweile wahrscheinlich sehr abgestumpft. Auch solchen relativen Krücken wie "Die Geisterflöte" oder "Black Feathers" kann ich echt auch dauerhaft was abgewinnen. Das macht mich wahrscheinlich nicht zum besten denkbaren Ratgeber, wenn's um dieses Genre speziell geht. :)

    "Atticus Priest" habe ich mir auch mal auf die Liste gesetzt; Du und ich haben doch zumindest ganz generell in der Tat einen sehr ähnlichen Geschmack, glaube ich. Wird aber noch eine Weile dauern, bis ich dazu komme, denn ich habe am WE diese Reihe hier angefangen:

    https://www.audible.de/pd/Die-raetsel…re_location=pdp

    ( -- Den ersten Teil gibt's für Abonnenten bei Audible umsonst, daher mal der Link hier. :) )

    Noch gar keine Idee, wie das so wird - aber finde Autor und Setting schonmal ganz cool: Japan in den 30ern, und die Story ein Krimi, so klassisch, wie's nur geht - das ist (für mich zumindest) mal was wirklich Neues.

    Sorry, dass ich jetzt erst schreibe -- hatte Deine Posts einfach nicht gesehen. :quasimodo:

    Ich teile Deine generelle Meinung - aber irgendwie hat mich die Geschichte angesprochen, das generelle Setup war nett, und die Sprecherin hat mir tatsächlich einfach gut gefallen. Gerade jetzt auch im Nachgang und in der Distanz etwas seltsam - vielleicht mochte ich einfach die Atmosphäre. So ein Bisserl "Während Du schliefst...", plus Schauergeschichte à la "Dark Shadows". ...Damit kriegt man mich alten Nachtfalken wahrscheinlich einfach, schätze ich. Das Buch insgesamt ist mir echt in guter Erinnerung geblieben. Habe mir sogar überlegt, es noch ein zweites Mal anzuhören -- wie gesagt, atmosphärisch haben die mich wohl gekriegt. Mein Statement, dass das eines der besten (Hör-) Bücher von 2023 für mich war, würde ich nicht zurücknehmen wollen.

    Sager an sich allerdings, das hat sich neulich erstmal wieder herausgestellt, spricht mich als Leser und Zuschauer normalerweise überhaupt nicht an: Nach einigem Zögern habe ich sein "Home Before Dark" bei AppleTV mal getestet. Zum ersten Mal überhaupt bei einer Premium-Serie hat mich dieses Zeug an den Punkt gebracht, an dem ich mich echt gefragt habe, wer sich sowas anschaut. Also, wirklich, bin mir nicht sicher, was ich hier schreiben kann, ohne die Grenzen des guten Geschmacks einigermaßen schwerwiegend zu verletzen, aber -- hola, das war echt schlecht. Wahnsinnig selbstgefällig, und dabei noch schlecht. Jede "Drei???"-Folge hat mehr drauf, als diese lahme, von sich selbst besoffene Story.

    Dass ich überhaupt nochmal Sager lese wenn er nicht gerade eine Fortsetzung zu Hope's End schreibt kann ich mir gerade nicht so vorstellen.

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    Ansonsten gerade im Player:

    Mike Shel, "The Aching God", Fantasy-Horror. Bisher wenig bleibende Eindrücke.

    Edward Rutherford, "El bosque"/"The Forest". Sehr interessantes Erzählexperiment, aber mit manchen starken Schwächen.

    Trae McMaken, "The Crippled King", Fantasy. Ausgezeichnet, sehr zu meiner Überraschung!! Habe mir die Folgebände schon gekauft; bisher genau meine Wellenlänge.

    So, habe mir die Folge auch mal angehört.
    Mir ist sie mit zwei CDs eigentlich wieder mal etwas zu sehr in die Länge gezogen gewesen, beginnend schon mit dem Streit mit Mrs Hudson um die verschwundenen Tickets, der für mich gut hätte entfallen können.

    [...]

    Der Plot ist nicht schlecht gemacht, wobei ich den 18jährigen Sohn von ausgerechnet Mycroft Holmes :pfeifen: ein bisschen sehr aus dem Hut gezaubert fand, das hätte man weniger "familiär" lösen können, wäre irgendwie glaubwürdiger gewesen.


    Mein Eindruck ist, man schiebt solche Szenen gerne ein, weil sie es erlauben, dass man sich stilistisch gegen die Konkurrenz abgrenzt - also, Titanias Holmes, Watson und Co. bekommen im Lauf der Zeit ja wirklich ihre ganz eigenen Persönlichkeiten gegenüber vor allem den Winterzeit-Londonern und der Maritim-Serie.

    Meinerseits, hmm, ist "nett", diese Profilschärfung der Figuren, aber bisher oft ein Bisserl holprig. Zu "familienfreundlich" sollte besonders Holmes als Figur vielleicht doch nicht werden, zu zufällig sollten die Persönlichkeitsprofile dann auch nicht sein. Ich erinnere mich, Du und ich hatten uns mal unterhalten, weil der doch auch in den Büchern sehr konservative, arbeitsorientierte Watson sich irgendwann mit irgendeiner Halbwelt-Dame im Hotel trifft. Das war zwar damals auch wirklich sehr schön inszeniert, aber halt schon eher was aus der Feder von Jason Dark, und nicht so sehr aus der Feder von Arthur Conan Doyle. =)

    Home - Haus der bösen Schatten

    Puh, ich mag ja Spukhaus-Stories, aber das hier war echt ne laaangatmige Geburt. Viele Wiederholungen - das Buch, das Buuuch!! - und diverse Längen. Das Ende - das wollte ich dann ja doch wissen - war okay. Insbesondere die Sprecherin Irina Salkow hat das Hörbuch rausgerissen. Alles in allem besseres Mittelmaß.

    Riley Sager hat ein sehr geiles Buch geschrieben:

    "Hope's End"/"The Only One Left". Das war sogar einer meiner Lieblingstitel der vergangenen Jahre.

    https://app.thestorygraph.com/books/f187ba86…74-374505bfa8c1

    Der Rest von ihm, den ich so von ihm kenne, hat mir aber nicht gefallen: Riesige Längen, und relativ konventionelle Pointen zum Schluß. Fühlt sich nicht an wie ein moderner Thriller, sondern eher wie leidlich zeitgemäße Updates zu so 60er-Jahre-"Mystery Romance"-Schmonzetten.

    Ich habe gerade zwei äußerst, ÄUßERST nerdige Projekte am Köcheln:

    1. "Das Jahr des Greifen", die konstituierende Romantrilogie für "Das Schwarze Auge", von Hohlbein und Hennen. Die Geschichte, naaajaaa, aber die Hörbücher, gesprochen von Axel Ludwig und Sabine Brandauer, sind GROßARTIG. :schock::schock::schock:
    2. Die "Moonshae"/"Druidhome"-Romane, sechs an der Zahl, aus der Feder von Douglas Niles, zu ihrer Zeit der Grundstein für die famosen "Vergessenen Reiche", die man heute hauptsächlich durch die "Saga vom Dunkelelf" kennt. - Die Aufnahme ist, wie bei den meisten älteren TSR/WotC/Hasbro-Büchern, katastrophal schlecht. Die Geschichte ist aber so charmant, wie man's von so einem Klassiker erwarten kann: Die Serie wurde nicht zu einer Reihe Welthits, weil die Handlung so platt gewesen wäre. -- Ich persönlich fühl' mich da angenehm zurückversetzt in die Zeiten der ersten "Shannara"-Bücher, und von "Record of Lodoss War". Ob das Hörbuch jeder anhören muss, weiß ich nicht, aber, uuuh. ich fühl' mich da echt irgendwie zuhause. ^^

    ---

    Ich kenne DSA sonst gar nicht, hatte mir nach einem Gespräch mit einem Kumpel vor ein paar Jahren das erste Hörbüch gekauft, aber nie angehört. Jetzt die beiden Anderen billig gefunden, und - happy. RPG-technisch spiele ich D&D und MERP/TOR. ...Ob ich DSA selbst mal gezockt habe - ich glaube, eigentlich nicht. ^^ Auch kein Grund dafür, hat sich einfach nie ergeben. Gerade als Teenie spielt man halt, was man hat, und ich hatte das (wirklich wunderbare) Ravenloft, und eben MERP.

    ...Aaah, Memory Lane. :prost3:

    https://www.goodreads.com/book/show/205064662-galaphile


    Eine der Vorgeschichten zu "Schwert" und "Der erste König" - ein Projekt, das sich Fans seit Jahren gewünscht haben. Bin echt sehr gespannt - ich bin "der" Le Noir Faineant, der auf D&D-Foren immer "First King" als eines der besten Fantasy-Bücher überhaupt empfiehlt. ...Entsprechend warte ich mit einem Gefühl durchaus kindlicher Begeisterung. :) :) :)

    Bleiben die thematischen Einschränkungen für Avatare und Cover bestehen, wie bekannt?

    So ists :]

    :quasimodo:

    ...Dann such' ich mir mal ein neues Cover.:dracula:

    -- Ansonsten ist jetzt nämlich Zeit für ein Bisserl "Shannara". :schock:

    *Seufz* Ich bin selbst Riesenfan der Reihe, ich mein ich hätte alle Bücher :denk: Aber leider, leider... :schulter:


    Hehe, dann wird Dich freuen, dass in ein paar Wochen ein NEUES Buch rauskommt. Brooks ist mittlerweile in seinen 80ern, schreibt aber immer noch. Kein postmodernes Franchising, sondern zum Glück wirklich ganz entspannter, warmherziger Fan-Service. -- Ich mag's noch. :)