Beiträge von Blue Wonder

    Ja, da war ich früher auch oft drauf. Gerade zu älteren Produktionen gab es da auch mal die ein oder andere Info, die man nicht überall gelesen hat. Mittlerweile driften Detlefs und meine Meinung aber dann doch ein bisschen zu sehr auseinander und er betont in ungefähr jeder Drei ???-Rezi, wie schlecht schon wieder die Tracks gesetzt sind. Dazu wimmelt es in vielen Rezensionen nur so vor Rechtschreib- und Grammatikfehlern. Das finde ich dann immer etwas anstrengend zu lesen. Er kommt aber durchaus sympathisch rüber!

    Eine Folge, bei der ich nicht so richtig weiß, wie ich sie bewerten soll. Sie kommt auf jeden Fall ein paar Jahre zu spät. Würde Beurmann noch leben, hätte ich vermutlich mehr Spaß dran gehabt. Die Neuvertonung der schwarzen Katze hat mich bereits zu Beginn so dermaßen genervt, dass ich sie nie zu Ende gehört habe. Ich mag allerdings den Klassiker schon nicht besonders. Die singende Schlange gehört in der Classic-Fassung zu meinen Lieblingen und daher hab ich's einfach mal laufen lassen, während ich primär am Laptop war.
    Vielleicht war das auch der Grund, warum ich ganz schwer reinkam. Wenn man insbesondere den Anfang vom Klassiker noch gut im Kopf hat, dann ist das, was man hier in den ersten Minuten hört, einfach schwach, in die Länge gezogen und holprig gespielt. Mit der Zeit pendelt sich das aber irgendwie einigermaßen ein und ich wollte das Ding dann nachher auch zu Ende hören. Hinten raus kam mir die Story dann plötzlich mehr wie eine TKKG-Folge vor, das Gefühl hatte ich bei der Francis-Version nie.
    Ich denke, man darf hier nicht zu verkrampft mit dem Klassiker vergleichen. Sämtliche Zitate, die ich aus der alten Folge noch im Kopf hatte, werden hier schwächer dargeboten. Was mir allerdings nicht mehr so präsent oder neu war, fand ich aber grundsolide (ich bin ja leidgeprüft durch die letzten neuen Folgen und die hier ist ja immerhin schon ein paar Jahre alt).
    Ob es die Neuauflage jetzt gebraucht hätte, sei mal dahingestellt. Irgendwie bin ich das Gefühl nicht losgeworden, dass man die Schlange nur ausgewählt hat, weil Katrin Fröhlich gerade verfügbar war. Es gäbe sicherlich Klassiker, bei denen deutlich mehr Story aus der Buchvorlage rausgekürzt wurde. Doppelgänger zB. Nach den ersten Minuten, wo für mich alles sehr aneinandergeklebt wirkte, entwickelte sich eine stabile Dynamik und die Überlänge fiel nicht sonderlich ins Gewicht. Das ist vermutlich auch das größtmögliche Lob, dass man einem Minninger heute noch machen kann. Dass die Sprecherriege gegen die damalige nicht ankommt, darüber brauchen wir nicht zu reden.
    Natürlich wirkt der Fall und vor allem das Vorgehen der Detektive aus heutiger Sicht ein wenig angestaubt. Ohne Kontext werden Hörer, die nicht so genau wissen, was das hier jetzt eigentlich ist, ab und zu ein wenig die Stirn runzeln. DDF sind hier halt wieder eher 12, 13 Jahre alt, verhalten sich auch mehr wie Laiendetektive und arbeiten noch nicht so professionell.
    Größter Minuspunkt der Produktion ist für mich, dass der ikonischste Moment der Erstauflage komplett neu arrangiert wurde - die singende Schlange selbst. Und jetzt hört man sie kaum noch. Sorry, aber Minninger kann mir nicht erzählen, dass er seine Variante besser findet. Das sind Welten. Justus' Alleingang bei Asmodi kommt dagegen sehr gut rüber.

    Am Ende ist es ein für die heutige Zeit solides Machwerk, bei dem jeder selbst entscheiden muss, wie viel Mehrwert die ein oder andere neue Szene hat. Ich mag längst nicht alle Klassiker, glaube aber nicht, dass Minninger in der Lage wäre, auch nur eine einzige der ersten 39 Folgen signifikant zu verbessern. Da spielen natürlich auch viele Faktoren mit rein, die er heute kaum bis gar nicht mehr beeinflussen kann oder bewusst ausblendet: Die Musik, die jüngeren Stimmen, die fantastischen Gastsprecher, die Gezwungenheit, alles auf 45 Minuten unterzubringen, die Regieleistung und allgemein dieses Kassettenkinder-Feeling. Um den Fans mal einen Einblick zu geben, dass die Bücher facettenreicher sind als das, was Francis draus gemacht hat, finde ich das Format okay. Professioneller vertont als bei der "Neuvertonung" ist es ja allemal. Ich hätte halt nur eher eine andere Folge genommen.

    Irgendwas in Richtung 7 Punkte würde ich wahrscheinlich geben.

    Die 3 Senioren 033 - Die Schmetterlingsfrau

    Auf diese Folge habe ich mich nach dem Klappentext sehr gefreut. Gerichtsprozesse hat man ja bei den Großen Drei von Europa nicht so oft - gar nicht, könnte man meinen - und mit Doreen und Ash als Geschworene ist es natürlich noch cooler. Ich musste allerdings mehrfach ansetzen und bin bis gestern nie durchgekommen. Fairerweise muss dazu gesagt werden, dass ich aktuell ein bisschen "hörspieldepressiv" bin und auch bei anderen Serien mit der Neuerscheinung hänge.

    Die Folge hat mich gut unterhalten. Bei den ersten Malen war es die Szene der drei Senioren bei der Toten, die mich irgendwie rausgerissen hat, weil sie ein bisschen zu steril und trocken-theoretisch ist. Davon abgesehen aber ein grundsolider, interessanter Fall, der von zwei verschiedenen Seiten bearbeitet wird und dadurch auch sehr dynamisch wirkt. Die Sprecher sind gut aufgelegt (Thomas Balou Martin ist mit seiner markanten Stimme immer wieder schön zu hören und über Niki Nowotny habe ich mich außerordentlich gefreut!) und der Mafia-Background war interessant, auch wenn alles ein bisschen nebulös bleibt und die Bedrohungen mehr "passiver Natur" sind, was aber vielleicht auch gerade wegen der Mafia ganz bewusst so gestaltet wurde.

    Größtenteils sehr stark verbessert empfand ich den Humor und das Zusammenspiel der drei Senioren, hier hat mich nur die Pasta-Stelle mit dem Hörgerät gestört, die war sehr random und kam nicht so wirklich rüber, abgesehen davon gibt es ein paar Nickligkeiten zwischen Camryn und Julian, aber es artet nicht aus und ich fand es sehr gut, dass Julian im entscheidenden Moment zu Camryn hält und sie unterstützt. Auch das Spiel zwischen Doreen und Ash mochte ich. Es gibt immer wieder kleine Humoreinlagen, die aber nicht in Slapstick ausarten und die ernste Lage nicht konterkarieren. Vom Dialogbuch her ein sehr gelungener Fall.

    Allerdings auch ein Fall, den man theoretisch, wenn man wollte, sicherlich auseinandernehmen könnte, damit meine ich in erster Linie die sehr skurrilen absurd kurzen Zeitabstände, in denen hier Dinge passieren. In zwei Tagen ist die Verhandlung, dann erst kommt der Bescheid, Grant fällt während des laufenden Prozesses auf, dass er ja nochmal ermitteln könnte, es wird eine vorher nicht bekannte Zeugin geladen, deren Aussage 0,0 überprüft, sondern einfach für bare Münze genommen wird, das Gemälde spielt im Prozess gar keine Rolle und die Richterin schließt nach einem Tag die Beweisaufnahme, weil sie einfach keinen Bock mehr hat. Das ist alles ziemlich abenteuerlich und wird sehr stark so hingebogen, wie man es gerade braucht. Das mit dem Geschenk der Mafia habe ich auch nicht so richtig verstanden, Julian fragt auch nach, warum man den Beweis nicht einfach vernichten kann, bekommt darauf aber komischerweise keine Antwort. Mich hätte das auch interessiert...

    Wenn man das Konstrukt nicht zu sehr hinterfragt, dann macht es Spaß und zusammen mit der 28 ist es für mich die beste Folge seit "Killer-Hotline". Die Chance auf den neunten Punkt wird am Ende leider etwas leichtfertig verspielt, weil es keinen letzten Twist gibt und auch keine Cliffhanger-Überleitung zum Staffelfinale, obwohl das Ende doch förmlich nach mindestens einer dieser beiden Sachen schreit. Das Helikoptergeräusch ist so lang und so ausführlich zu hören, ich war mir fast sicher, dass es plötzlich Bumm macht und die Folge mit einem Knall endet. Oder dass am Ende Jonas anruft und verzweifelt einen Hilferuf absetzt. Leider nicht, schade.

    Insgesamt geht diese Staffel für mich aber alles in allem wieder mehr in die richtige Richtung. Auch wenn die ersten drei Staffeln unerreicht bleiben, ist hier bislang kein richtig krasser Ausfall dabei und die Folgen bewegen sich im stabilen Mittelfeld mit Ausschlägen nach oben. Vielleicht kriegt man mein Fan-Sein mit Staffel 6 wieder zurück :)

    8/10

    Ich hab hier ehrlich gesagt nach 20 Minuten aufgegeben, welche eine 1:1-Vertonung des Buches waren und den Part fand ich dort schon sinnlos langgezogen. Minninger sollte nach über hundert Folgen doch endlich mal checken, dass man ein Buch erst komplett liest, DANN anfängt mit dem Skript und es NICHT parallel schreibt, sodass man bei 50 % dann merkt, dass schon 70 Minuten voll sind und man für den Rest nur noch zehn Minuten übrig hat. Ich mein… er macht das jedes Mal. Immer wieder! Lieber einen Francis, der mal ein, zwei Details verdreht oder vergisst, als einen Minninger, bei dem nur Laber Rhabarber rauskommt. Ich kann einfach nicht mehr. Die Serie sackte mit der 126 ab, dann mit der 160, dann nochmal ab 180 und jetzt nochmal ab 231. Tiefer geht es bald nicht mehr.

    @Markus G. Und meinen Namen zu kennen, ändert genau was für dich? Jeder, der sich auch nur ein bisschen mit meinen Rezensionen und den Portalen, auf denen sie erscheinen, auseinandersetzt, kann meinen Namen herausfinden. Nachhilfe erteile ich diesbezüglich nicht. Auch mein gegen geltendes Urheberrecht verstoßendes KI-Hörspielprojekt habe ich von Anfang an unter meinem Klarnamen veröffentlicht - rate mal, warum ;)

    Du brauchst mir nicht drohen, ich habe zu keinem Zeitpunkt beleidigt oder sonst irgendetwas geschrieben, was ich mich nicht trauen würde, öffentlich zu wiederholen. Wenn du eine Bildanalyse und einen schwarzhumorigen Post - der übrigens als erste Reaktion eine gewisse Zustimmung erhalten hat - als Hate bezeichnest, dann warst du offenbar noch nie in den Kommentarspalten von Facebook, Instagram, Twitter und Co. unterwegs. Ich bin schon lange dafür, dass man einen individuellen bspw. 12-stelligen Code auf den Ausweis bekommt, den Ausweis bei der Registrierung in sozialen Medien scannen muss und der Code vom Betreiber gespeichert wird, sodass man Beleidigungen zurückverfolgen kann. Würde locker 90 % des Internet-Hates reduzieren.

    Es ehrt dich, dass du - deiner Aussage nach - für so ziemlich jedes Label in die Bresche springst oder springen würdest. Ist aber gar nicht nötig, denn mein Posting war exakt das, als was ich es auch bezeichnet habe: Ein Denkanstoß. Keine Aufforderung, Titania zu boykottieren oder wütende Briefe an Marc Gruppe zu schreiben. Du darfst die Boxhandschuhe also wieder wegpacken :)

    Wenn Marc Gruppe das Bedürfnis hat, mich zu treffen, kann er sehr gerne einen Termin mit mir ausmachen und zu mir fahren, damit hab ich kein Problem ;)

    Nur wird er das vermutlich aus vielerlei Gründen nicht tun, vor allem deswegen nicht, weil er mir keine Rechenschaft schuldig ist.
    Also, ja, die „Eier“, ihm exakt das Gleiche nochmal persönlich zu sagen, hätte ich da. Ich gehe aber nicht davon aus, dass ich jemals die Gelegenheit dazu bekommen werde.

    Natürlich ist das ein manipuliertes Bild - schließlich ist oben rechts eine weitere Grafik in das Bild hinein kopiert worden, welches die Verletzung erklären soll. Was genau soll denn wohl dann irgendeine "Echtheitsprüfung" ergeben?

    Davon rede ich nicht (wobei ich die Einfügung an sich schon seltsam finde, aber das kann natürlich jeder so handhaben, wie er möchte).
    Die Beurteilung dieser Einfügung habe ich bei der Entscheidungsfindung auch bewusst außen vor gelassen.

    So misstrauisch muss man auch erst mal sein, so ein Bild dann durch den "Lügendetektor" zu jagen.....

    Und alle im Umfeld der Macher von Titania Medien sehen dann dass bei FB "behauptet" wird, die Schulter wäre kaputt, obwohl sie wissen dass es nicht stimmt? Marc Gruppe & Co. machen sich also in ihrem gesamten Umfeld öffentlich zu Lügnern?

    Das hat mit Misstrauen nichts zu tun, sondern mit Neugier. Ich arbeite seit Monaten immer wieder mit KI-generierten Bildern und kenne den Stil mittlerweile ganz gut. Und dieses Bild ist extrem glatt poliert und einfach nicht authentisch.

    Wie gesagt: Es steht jedem frei, darüber zu denken, was man möchte. Ich möchte nicht spalten, ich möchte lediglich darauf hinweisen, weil ich finde, dass man sich in der heutigen Zeit Gedanken darüber machen sollte.
    Wer dem Label positiv gegenübersteht, der wird sich davon nicht beeinflussen lassen und das ist völlig ok.
    Auch über die Prioritätensetzung des Betroffenen möchte ich nicht urteilen. Wenn alles andere vor diesen beiden Folgen, auf die seit fünf (?) Jahren gewartet wird, Vorrang hat und der Betrieb abgesehen von genau diesen beiden Folgen weiterlaufen kann, dann ist das so.
    Letztendlich gibt es hier seit geraumer Zeit zwei Lager. Ich weiß, dass ich wie ein extremer Hater herüberkomme, aber um Hate geht es mir gar nicht. Ich verfolge das Ganze vielmehr, weil es für mich mittlerweile eine Persönlichkeitsstudie ist. Ich finde es - absolut wertungsfrei - total beachtlich, wie viel Zuspruch Marc Gruppe nach der bestimmt fünften Verschiebung hier und auf Facebook noch immer bekommt. Gerade auf Facebook gibt es niemanden, der nachhakt, warum denn nicht die Altlasten zuerst rankommen und auch niemandem, der das Bild irgendwie komisch findet. Denn er hat ja trotzdem intensiv gearbeitet, um wenigstens x andere Hörspiele fertig zu kriegen - und das übertüncht jedwede Zweifel.

    Ich persönlich finde halt - unabhängig davon, ob das mit dem Armbruch jetzt stimmt oder nicht - dass man KI kennzeichnen sollte, sofern es möglich ist. Und auf Facebook kann man das ganz einfach in die Caption schreiben. Einfach ein Bild als Tatsachenbeleg zu posten, dann zu sehen, dass das niemand als KI erkennt und es dann nicht wenigstens noch nachträglich zu ergänzen, hinterlässt bei mir persönlich einen faden Beigeschmack. Denn dann stelle ich mir zwangsläufig die Frage, warum man so ein Bild generieren musste (und warum sowas überhaupt gepostet wird, inkl. Infografik). Dass ich daraus schlussfolgere, dass Marc Gruppe und das gesamte Titania-Team Lügner sind - das hat Jukebox81 daraus geschlussfolgert. Geschrieben habe ich das nie.

    „Ich will gar nichts sagen. Ich gebe nur Denkanstöße“ - Marc-Uwe Kling als Das Känguru in Die Känguru-Chroniken.

    Ein kleines Gratis-Foreshadowing, nachdem ich meine Glaskugel gerade geputzt habe:
    September 2039: Alienangriff auf Titania! Zum Glück hat Marc noch die neuen Folgen 322 und 323 fertig gestellt, aber für die schon mehrfach verschobenen 172 und 173 hat es einfach nicht gereicht. Daher müssen wir das Release auf Februar 2041 verschieben, dann klappt es aber ganz sicher!


    März 2043: Marc ist in einen Hundehaufen getreten und jetzt stinkt es leider total im Studio. Wir werden erstmal drei Monate lang lüften müssen, bis der Gestank rausgeht. Zum Glück haben wir genug vorproduziert. Leider hat es für GK 172/173 nicht ganz gereicht, daher müssen wir die Veröffentlichung noch ein letztes Mal verschieben. Es tut uns sehr leid!

    Puh, ich glaub, da könnte ich vieles aufzählen. Das, was mir am häufigsten begegnet, ist eine schlechte Regieleistung mit unglaublich gestelzten und unnatürlichen Dialogen.
    Man kann ja bspw. von den TKKG-Folgen zwischen 91 und 155 halten, was man will, die werden von vielen gehasst. Aber es ist wirklich bedauerlich, dass kaum einer die brillanten Sprecherleistungen dieser Zeit würdigt. Die Gangsterdialoge sind reihenweise hervorragend geschrieben und gespielt und machen mega viel Spaß. So was kann EUROPA heute überhaupt nicht mehr.

    Handlungstechnisch habe ich eigentlich ein recht dickes Fell. Ich höre aber auch bevorzugt Serien, in denen Sex, Vergewaltigung und Folter konzeptbedingt eher selten bis nie Thema sind. Von daher weiß ich nicht, was da für mich noch okay wäre und was in der Inszenierung zu weit geht. TKKG 29 höre ich aber in der Tat nicht gern, der Zotte-Psycho ist ein schrecklicher Sadist. Explizite Tierquälerei finde ich schon extrem grenzwertig in nem Hörspiel.

    Ansonsten mag ich es nicht, wenn eine völlig hanebüchene Geschichte so ernst erzählt wird, dass man sie nicht mehr als Trash abstempeln kann. Ich feiere manchmal auch abgedrehten Käse, aber der muss mit Augenzwinkern und Unterhaltungswert präsentiert werden.

    Da ich selbst auch KI-Musik produziere, hab ich hier mal reingehört.
    Gut finde ich, dass du dich in verschiedenen Genres ausprobierst. Finde auch, dass du kreatives Schreiben gut drauf hast. Leider schreibst du mE keine Songtexte, sondern Texte. Es reimt sich so gut wie nichts, es gibt kein Versmaß, an dem sich die KI gut orientieren kann. Sprich: Zum Lesen eignen sich die Texte besser als zum Singen.
    Was den Punkt „man merkt die KI nicht“ angeht, muss ich leider widersprechen, ich höre die sofort raus. Aber das liegt sicher auch daran, dass ich Suno nach über 4000 generierten Sachen wohl inzwischen recht gut kenne ;)

    Am Wochenende habe ich die Folge gehört, aber irgendwie kann ich sie gar nicht einordnen für mich.
    Die Handlung ist okay, aber hat mich auch nicht so sehr gefesselt das ich gedanklich immer bei ihr geblieben bin & an andere Dinge gedacht habe. :tuete:
    Ich muss sie bei Gelegenheit noch einmal hören.

    Hast du sie schon gehört, Blue Wonder ? :)

    Ja, ich hab sie gehört. Fand sie soweit in Ordnung, aber hinten raus leider sehr vereinfacht zu Ende geführt. Irgendwie hatte ich mir mehr Ermittlungen in der Tuner-Szene gewünscht. Es wurden relativ viele Figuren eingeführt, die man im Nachhinein gar nicht gebraucht hat. Das hat bei Folge 212 mit den zwei Banden noch besser funktioniert. Und einen Fremdscham-Moment gab es dann mit der Rückblende auch, wo Judy Winter und Holger Mahlich Jugendliche mimen sollten… warum holt man dafür nicht zwei Sprecher von Fünf Freunde Junior rüber?

    Solide Unterhaltung, aber nicht das, was es hätte sein können. 6/10

    Die schlechteste Marx-Umsetzung ever. Bisher hat ein Hörspiel nach Marx von mir immer mindestens 4 Punkte bekommen (und ich glaube, auch diese Wertung nur ein Mal fürs schwarze Monster, das ich bis dato für seine schlechteste Story halte). Diese Umsetzung hier ist eine Frechheit und wird dem Buch in keiner Weise irgendwie gerecht. Der Anfang wurde ungekürzt ausgewalzt und obwohl es nur um eine Kassette geht, die angehört werden will, braucht man dafür schlappe 15 Minuten. Der ganze Mitteilteil wurde extrem zusammengestrichen, jeder Spannungsmoment ausgelöscht. Dass man Cottas Ansage bzgl des Staudamms rausstreicht und DDF gleich mitdürfen, ist ja noch okay, das hätte ich vermutlich ähnlich gemacht. Aber die ganze Action am Staudamm wurde extrem runtergekürzt, die Gefahr dort kommt null zur Geltung.
    Als noch 22 Minuten auf der Uhr waren, waren wir bei 85 % des Buches. Könnt ja mal nachrechnen, ob das hinkommen kann. Extrem lieblos zusammengestrichenes Machwerk ohne jeden Sinn für Dramaturgie und Atmosphäre.

    Shame on you, Minninger. Ich bin unfassbar enttäuscht. 3 Punkte.