Beiträge von Andy-C

    Na, dann noch mal ganz ordentlich:

    Die Denkmaschine 72
    Prof. Van Dusen und der Fall Zola

    Kriminalhörspiel von Michael Koser
    unter Verwendung der Charaktere von Jacques Futrelle
    2. und letzter Teil

    Inhalt:
    Paris 1904: Von den Schriftstellern Anatole France, Alfred Jarry und Jules Verne engagiert, untersucht Professor van Dusen den rätselhaften Tod des Romanautors Émile Zola. Die offizielle Diagnose vor anderthalb Jahren hieß: Selbstmord durch Kohlenmonoxydvergiftung. Sehr viel wahrscheinlicher ist jedoch ein politischer Mord, denn nach der Dreyfus-Affaire hatte Zola etliche Feinde, gerade in höheren Kreisen. Van Dusen trifft sich mit dem damaligen Inspektor, der – weil er als unbequem galt – strafversetzt wurde und noch immer beschattet wird. Verdächtig erscheint der ehemalige Hausarzt Zolas, der seinerzeit den Totenschein ausschrieb…

    Mit
    Prof. Dr. Dr. Dr. Augustus Van DusenFriedrich W. Bauschulte
    Hutchinson HatchKlaus Herm
    Dr. PascalMax Volkert Martens
    Claude LantierGerry Wolff
    Sekretärin im KrankenhausMarietta Bürger
    Pförtner im KrankenhausHelmut Ahner
    Angestellter im LeichenschauhausBernd Ludwig
    ZiegenhirtinClarisse Cossais
    Kommissar QuenuGunter Schoß
    EisenbahnerRainer Clute
    Empfangschef im Hotel BristolGeorg Fett
    sowie Angela Hertkorn

    Regieassistenz: Sylvia Rauer
    Schnitt: Christa Rabbel, Ingeborg Görgner
    Ton: Georg Fett
    Regie: Rainer Clute
    Produktion: RIAS Berlin 1994
    Redaktion: Beate Moeller


    Quellen: DLRK, ARD-Hörspieldatenbank, PVD-Seite

    :download:

    Auch der Sprecher des ehemaligen Chefs der Waffenfabrik macht seine Sache sehr gut. Leider wird nicht angegeben, wer von den Sprechern ihn gesprochen hat. Er ist aber ein absolut unsympathischer Kotzbrocken und der Sergeant hat absolut Recht, als er ihn vor dem Inspektor als "Giftknochen" bezeichnet.

    Das war Hans Timerding. Wenn ich mich richtig erinnere, hat Pastewka über den in einer älteren Folge auch schon mal was erzählt.

    Die Denkmaschine 71
    Prof. Van Dusen und der Fall Zola

    Kriminalhörspiel von Michael Koser
    unter Verwendung der Charaktere von Jacques Futrelle
    1. Teil

    Inhalt:
    Bei seinem Aufenthalt in Paris im Jahre 1904 hatte sich Professor van Dusen eine neue Marotte angewöhnt: den Morgenspaziergang. Und weil es sich so gehört, muß Hatch ihn begleiten. Während dieser noch von duftendem Kaffee, Toast und einem weichen Ei träumt, erregt ein kurioses Individuum mit rotem Umhang und grünem Zylinder die Aufmerksamkeit des ungleichen Paares. Der Mann legt in regelmäßigen Abständen kleine Stücke Apfelsinenschalen auf den Weg. Ein Radfahrer gesellt sich zu ihm und malt Kreidekreuze an die Fassaden. Als die beiden in einer hochherrschaftlichen Villa verschwinden, aus der sonderbare Geräusche, harte Schläge und spitze Schreie ins Freie dringen, ergreift das Detektiv-Fieber Besitz vom Professor. Die Schriftsteller Anatol France, Alfred Jarry, Maurice Leblanc und Jules Verne hatten dieses kleine Spektakel inszeniert, um des Professors Interesse zu erregen. Sie sind wild entschlossen, den angeblichen Selbstmord ihres Kollegen Emile Zola aufzuklären.

    Mit
    Prof. Dr. Dr. Dr. Augustus Van DusenFriedrich W. Bauschulte
    Hutchinson HatchKlaus Herm
    Anatole FranceKlaus Miedel
    Jules VerneOtto Mellies
    Inspektor SaccardGerd Duwner
    Marie MacquartRuth Piepho
    Dr. PascalMax Volkert Martens
    Alexandrine ZolaTilly Lauenstein
    ConciergeMichaela Ziegler-Heim
    Alfred JarryRainer Clute
    Maurice LeblancGeorg Fett
    Kommissar QuenuGunter Schoß
    EmpfangEric Vaessen
    (Viele der Namen (Saccard, Macquart, Dr. Pascal, Quenu) stammen übrigens aus Zolas Werken.)

    Regieassistenz: Sylvia Rauer
    Schnitt: Christa Rabbel, Ingeborg Görgner
    Ton: Georg Fett
    Regie: Rainer Clute
    Produktion: RIAS Berlin 1994
    Redaktion: Beate Moeller

    Quellen: DLRK, ARD-Hörspieldatenbank, PVD-Seite

    :download:

    Auch wenn Neill selbst den als seinen Lieblingsfilm bezeichnet hat, mir scheint der ein bisschen zu anstrengend zu sein.
    Daher, um sich seiner (also, Neills) zu erinnern (und zwar weder als Paläontologe noch als Vampir oder Antichrist) und einfach nur, um was anderes zu gucken als alle anderen :zwinker::


    The Dish (Australien 2000)
    Halbwegs wahre Verfilmung über ein Radioteleskop auf einer australischen Schafskoppel, dass die Fernsehbilder der ersten Mondlandung übertragen soll und dabei auf etliche technische, politische und andere Probleme stößt. Herrlich unaufgeregt.

    Menschen im Hotel

    Nach dem Roman von Vicki Baum
    Hörspielbearbeitung: Holmar Attila Mück

    Inhalt:
    Berlin im März 1928: Im noblen Grand Hotel treffen unterschiedlichste Lebenswelten aufeinander. Der todkranke Buchhalter Otto Kringelein möchte auf seine letzten Tage endlich das wahre Leben spüren und entflieht der Provinz in die Großstadt. Hier trifft er auf den zynischen, kriegsversehrten Dr. Otternschlag, die von Alters- und Existenzängsten geplagte Primaballerina Grusinskaja sowie den eleganten, aber zwielichtigen Baron von Gaigern. Als Kringeleins herrischer Chef, Generaldirektor Preysing, und die junge Stenotypistin Flämmchen ebenfalls im Hotel absteigen, überstürzen sich die Ereignisse. Hinter der schillernden Kulisse des Luxushotels ringen alle um ihr privates Glück – ihre Schicksale verweben sich zu einem dichten Panorama der späten Weimarer Republik.

    Mit
    ErzählerinJutta Hoffmann
    Otto KringeleinHeinz Schubert
    Dr. OtternschlagJürgen Hentsch
    Primaballerina GrusinskajaRosemarie Fendel
    Baron von GaigernGuntbert Warns
    Generaldirektor PreysingHorst Niendorf
    Stenotypistin „Flämmchen“Anja Franke
    Portier SenfPeter Schiff
    Page GeorgieJens Markgraf
    MischaSylvester Groth
    ChauffeurOtto Sander
    Dr. ZinnowitzPeter Matić
    SuzetteBarbara Witte
    WitteKlaus Jepsen
    RothenburgerGerd Duwner
    GerstenkornHans Teuscher
    sowie Herbert von Boxberger, Siegfried Buschschlüter, Jean-François Condé, Jean Cuillerier, Hans Cybinski, Norbert Göderitz, Dorothea Hanke, Gabriele Metzner, Gerd Wameling

    Regieassistenz: Vera Hinz
    Schnitt: Susanne Baltes und Christa Rabbel
    Ton: Hans Martin
    Regie: Robert Matejka
    Produktion: RIAS Berlin 1988

    1. Folge
    2. Folge
    3. Folge
    4. Folge
    5. Folge
    6. Folge
    7. Folge
    8. Folge
    9. Folge

    Gestern im Rahmen eines Filmklubs auf Arbeit:

    Emil und die Detektive nach Erich Kästner von 1931.

    Die erste Verfilmung des Romans nach einem Drehbuch von Billie (sic!) Wilder. Sehr charmant, mutete (vielleicht nur aus heutiger Sicht) ein bisschen naiv an, mit wunderschönen Bildern aus dem Vorkriegs-Berlin. (Ergänzend sollte man vielleicht die Version von 1954 aus dem zerstörten Nachkriegs-Berlin gleich nachschieben.)

    Kaum heute noch bekannte Gesichter oder Namen dabei, außer Stummfilm-Dauerbösewicht Fritz Rasp, wundervoll schmierig-eklig als „Herr mit dem steifen Hut“, und als Pony Hütchen Inge Landgut. Wem der Name nix sagt: Sie war im gleichen Jahr Peter Lorres erstes Opfer in Fritz Langs „M“ („Du hast aber einen schönen Ball!“) und würde (sehr viel) später eine bekannte Synchronsprecherin werden, u.a. Miss Ellie in „Dallas“, Miss Moneypenny, Shelley Winter in „Höllenfahrt der Poseidon“ und natürlich als erste Wilma Feuerstein.

    Einer der Gründe, warum viele der Beteiligten unbekannt blieben, war tragischerweise, dass viele der Jungs, die hier mitspielen, den Zweiten Weltkrieg nicht überleben würden. Glückliche Ausnahme: Hans Richter (hier noch kaum zu erkennen), der noch in beiden „Feuerzangenbowlen“ und vielen weiteren Kriegs- und Nachkriegsfilmen dabei sein würde († 2008).

    Die Schauspielerin Samantha Eggar verstarb bereits im Oktober 2025, zuletzt sah ich sie in der Rolle der Lehrerin Anna Owens in der Serie 'Anna und der König'und einer Folge von 'Magnum'.

    RiP.

    Das kam mir irgendwie bekannt vor, und tatsächlich:
    Darauf wies ich damals bereits hin, siehe hier.

    Trotzdem nochmals:
    :kerze2::rosen2::kerze2:

    Bereits am 20. Juni ist der britische Schauspieler Michael Byrne im Alter von 82 Jahren verstorben.
    Bei über 160 Film- und Fernsehauftritten (plus umfangreiche Theaterarbeit natürlich) hat ihn jede/r schon mal irgendwo gesehen. Er traf auf Indiana Jones, James Bond, Harry Potter, Jack Ryan, William Wallace, Damien Thorn, George Smiley, Graf Stauffenberg, Richard Sharpe, Horatio Hornblower, Simon Templar, König Rtus, d'Artagnan, Kommissar Wallander, Inspektor Barnaby usw.usf.

    :kerze2::rosen2::kerze2:

    Liebe Lou

    von Tilman Strasser

    Inhalt:
    Was passiert eigentlich mit all unseren unabgeschickten, geblockten oder gelöschten Nachrichten? Sie erwachen zum Leben in einer ewigen Zwischenwelt, aus der es kein Entkommen gibt. Oder doch? Ein mutiger E-Mail-Entwurf will sich mit diesem Schicksal nicht abfinden und macht sich auf eine abenteuerliche Reise, um endlich verschickt zu werden. Denn er weiß, was in ihm steckt: Ein angefangener Liebesbrief.
    Willkommen im Tal der Entwürfe! Hier finden sich alle digitalen Nachrichten wieder, die ihre Adressaten nie erreicht haben. So auch ein abgebrochener E-Mail-Entwurf, der buchstäblich aus dem Himmel der elektronischen Kommunikation fällt. Wie alle im Tal erhält er den Namen seiner Anfangszeile: Liebe Lou. Mit Hilfe seiner Leidensgenossinnen „Sehr geehrte Frau Schneider“ und „Hallo Max“ erkundet er die digitale Zwischenwelt und findet heraus: Er ist ein Liebesbrief, den Emre an seine Kollegin Lou schreiben wollte, bis ihn der Mut verließ. Muss „Liebe Lou“ sich mit diesem Schicksal abfinden? Angestiftet von der mitreißenden Begeisterung von „Max“ und trotz der endlosen Bedenken von „Frau Schneider" beschließen die drei Entwürfe, gemeinsam das Tal zu verlassen. Sie begeben sich auf eine Reise voller Gefahren und irrer Begegnungen in dieser Welt des ausmusterten digitalen Contents. Unterwegs verlieren sie „Frau Schneider“ im Darknet-Krater, aber schließlich erreicht „Lou“ gemeinsam mit der unerschrockenen „Max“ das Ende der bekannten Welt des Internets. Aber auch seine Adressatin Lou?

    Mit
    Liebe LouAkeem van Flodrop
    Hallo MaxKlaus Herm
    Sehr geehrte Frau SchneiderUke Bosse
    EmreAbenaa Prempeh
    Ich mag KasselThaimko Conteh
    TeequilaAlexander Wertmann
    ArmageddonMaddy Forst
    Blue MindJohanna Reinders
    FragallesPeter Nottmeier
    KolleginAmelia Umuhire
    DarknetstimmenUlrike Froleyks, Kordula Leiße, Robert Levin

    Technische Realisierung: Sebastian Nohl, Lutz Rameisel
    Regieassistenz: Theocharis Bekas
    Regie: Amelia Umuhire
    Produktion: Westdeutscher Rundfunk 2026
    Redaktion: Isabel Platthaus

    Quellen: Hörspieldatenbank, Sounds

    :download:

    Liebe Lou von Tilman Strasser (WDR 2026)
    Brandneue, reichlich skurile Komödie über all die angefangenen, nie abgeschickten Nachrichten, die hier in einem Limbo verweilen (nichts wird jemals ganz gelöscht), alle immer in der Hoffnung eines Tages doch noch fertig geschrieben und versendet zu werden. Einer dieser Entwürfe, ein angefangener Liebesbrief (eben an „Liebe Lou“) , setzt alles daran, seine Adressatin zu erreichen… Mit reichlich Seitenhieben auf alle digitalen Unarten, die so im Netz herumgeistern. Mir hat’s gefallen! (Und gibt einem zu denken, mit seinen eigenen Entwürfen zukünftig ein wenig vorsichtiger umzugehen…)