Beiträge von Andy-C

    Da’s hier – sofern ich’s nicht überlesen hab’ – noch niemand upgedated… geupdated… whatever!

    Die neuesten Folgen dieser Jahreswechsel-heute-show-Ersatzsendung mit unseren (einigen unserer) Lieblingsnerds Welke und Pastewka sind gelaufen und online:
    Folge 5 mit Carolin Kebekus;
    Folge 6 mit Désirée Nosbusch.

    Nu’ heißt’s wieder ’n Jahr warten…

    Die Denkmaschine 64
    Ohrenzeuge: Professor Van Dusen

    Kriminalhörspiel von Michael Koser
    unter Verwendung der Charaktere von Jacques Futrelle

    Inhalt:
    Nebraska, Juli 1902: Die Kollision des durch die Prärie rasenden Zuges mit einem Ochsen war schuld an der Gehirnerschütterung von Hutchinson Hatch. Für den umfassend gebildeten Van Dusen ein Anlass zu schließen, dass sein Chronist, allem gegenteiligen Anschein zum Trotz, ein Gehirn sein eigen nennt. Bei ihrem unfreiwilligen Aufenthalt in der Einsamkeit Nebraskas hören die beiden von eimen Marmaduke Stetson-Fillmore, der behauptet, nicht nur das Telefon und den Phonografen, sondern auch den ersten Motorflieger der Welt erfunden zu haben. Prof. Dr. Dr. Dr. Augustus Van Dusen – selbst ein anerkannter Experte auf dem Gebiet der Aeronautik – hegt Zweifel an den Verdiensten des ominösen Erfinders, dessen Name ihm bis dahin unbekannt war.

    Mit
    Prof. Dr. Dr. Dr. Augustus Van Dusen – Friedrich W. Bauschulte
    Hutchinson Hatch – Klaus Herm
    Roberta „Bobby“ Benteen – Therese Hämer
    Sheriff Benteen – Dietrich Körner
    Marmaduke Stetson-Fillmore – Wolfgang Condrus
    Bat Masterson – Herbert Weißbach
    Pearl Masterson – Steffie Spira

    Ton und Schnitt: Ingeborg Goergner und Georg Fett
    Regieassistenz: Sylvia Rauer
    Regie: Rainer Clute
    Produktion: RIAS Berlin 1992

    Quellen: ARD-Hörspieldatenbank, DLRK, PVD-Seite

    :download:

    Nochmal Michael Endes Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch:
    Neben der schon verzeichneten Version des WDR von 1991 mit Piper, Wurm, Martini und Leipnitz gibt es seit letztem Jahr (VÖ: Sept. ’24) auch eine von Silberfisch mit Jens Wawrczeck und Anja Topf als Zauberer und Hexe, Matti Krause und Frank Jordan als Rabe und Kater, Sebastian Blomberg, Jürgen Thormann :heul: sowie als Erzähler Hans Löw, die hier glaube ich noch fehlt.

    So, vierter Advent, dann muss ich mich jetzt wohl doch auch langsam mal in Weihnachtsstimmung bringen (lassen).
    Heute die (für mich) üblichen Verdächtigen an Weihnachtsohrfutter auf’s Telefon gezogen: die Soundtracks von Batman Returns“, „Muppet Christmas Carol“, „Nightmare Before Christmas und On Her Majesty’s Secret Service“, die Weihnachtsprogramme von Schwarzer Grütze und Stenkelfeld, die Weihnachtsfolgen von Van Dusen (…spielt Weihnachtsmann), letztem Detektiv (Weihnachtsmärchen“) und Holmes (Weihnachtsgans“, BR-Version), „Die Schule der Weihnachtsmänner“, Dickens’ Christmas Carol (dieses Jahr mal in der Version des SWF, die (ungefähr) genauso alt ist wie ich selbst), als Hörbücher Heidenreichs Erika (mit Heidenreich) und Moers’ Weihnachten auf der Lindwurmfeste (mit Fröhlich) und für die Feiertage selbst die Weihnachtsgeschichte von Radio Tyrus Es begab sich aber zu der Zeit…
    Unwahrscheinlich, dass ich das alles tatsächlich bis Ende 2. Feiertag weggehört kriege (zumal ich das eine oder andere bestimmt doppelt höre), aber egal. Wenn ich von dem allen nicht Ho Ho Ho werde, weiß ich auch nicht…! :xmaslaugh:

    Wieder "wichtige" Geburtstage und Jubiläen heute:

    Der US-amerikanische Entertainer, Sänger, Tänzer und Schauspieler Sammy Davis Jr. (8.12.1925 –1990) wäre heute 100 Jahre alt geworden.
    DLF-Kalenderblatt und WDR-ZeitZeichen erinnern.

    Der deutsche Schauspieler und Hörspiel- und Synchronsprecher Martin Semmelrogge (* 8.12.1955) wird heute 70.

    Und am 8.12.1985, also heute vor 40 Jahren, strahlt Das Erste die erste Folge der ersten deutschen Seifenoper "Lindenstraße" aus.

    :troete:

    Der US-amerikanische Schauspieler Cary-Hiroyuki Tagawa (Der letzte Kaiser (1987), 007: Lizenz zum Töten (1989), „Die Wiege der Sonne (1993), „Pearl Harbor (2001), „Die Geisha (2005) und natürlich vor allem Shang Tsung in den Mortal Kombat-Filmen und -Games (1995-2020) ist gestern (4.12.) im Alter von 75 Jahren verstorben.
    :kerze2::rosen2::kerze2:

    Nun, trotz "Bestes Hörspiel ever!" wäre bei mir (!) kein Bedarf. Ich hab' das Hörspiel im Laufe der Jahr(zehnt)e schon als Kassette, als CD und als Download erstanden (teilweise mehrfach), ich brauch' jetzt wirklich keine Schallplatte mehr davon, zumal ich nicht mal 'nen Plattenspieler besitze. Und bei aller Liebe, nur um sie mir zum Angeben in die Vitrine zu stellen, sowas mach' ich nicht.

    Was natürlich nicht bedeutet, dass die, die damit (also 'ner Platte) was anfangen können, nicht trotzdem Rabatz machen sollten, damit sie Realität wird. Wie gesagt, verdient hat das Hörspiel es allemal...

    Holy-Horror 48: Der Menschensauger
    Als Fan der großen (deutschen) Stummfilm-Klassiker war das ein besonders schönes Schmankerl von Marc Freund. Es ist (ungefähr) 1928, Murnau dreht „Nosferatu II“, und am Set (und nicht nur da) geht ein Vampir um und holt sich seine Opfer. Der Kommissar hat den Durch- und genügend Weitblick, der Assistent schnackt sich durch den Fall, die Damen kreischen schön entsetzt, und Dietmar Wunder kann als Max Schreck („Heißt der wirklich so?“) wunderbar theatralisches Pathos von Stapel lassen. Dazu ein herrlich unkonventionelles Ende, und ich war eine Stunde bestens unterhalten. :thumbsup:
    Das ganze erinnerte mich an zwei Filme: Zum einen natürlich Elias Merhiges Shadow of the Vampire (2000), der die Frage, ob Schreck wohl wirklich ein Vampir war, schon einmal aufgeworfen hat. Und zum anderen Tod Brownings Mark of the Vampire (1935) mit „diesem Ungarn“ Bela Lugosi, der die gleiche Auflösung (oder doch zumindest eine sehr ähnliche) der Ereignisse schon einmal gebracht hat.
    Bleibt die Frage, ob der Autor wohl mit seinem (hier) ersten Opfer verwandt ist. Der echte Karl Freund [:besserwisser:-Modus ein] endete übrigens nicht 1928 kopfüber und ausgeblutet in einem Hamburger Filmstudio, sondern ging 1929 nach Hollywood, arbeitete u.a. an den Universal-Horrorklassikern Dracula (1931, als Kameramann) mit Lugosi und Die Mumie (1932, als Regisseur) mit Boris Karloff sowie später (1951-56) für’s Fernsehen an der erfolgreichen Sitcom I Love Lucy und starb nach einem (vermutlich) erfüllten und mit zwei Oscars ausgezeichnetem Leben erst 1969 mit 79 Jahren in Santa Monica, Kalifornien. [:besserwisser:-Modus aus]