Beiträge von TheBite

    Glaubst du, dort bekommst du eine sinnige Antwort, die nicht aus blumigen Worten mit leerem Inhalt besteht?

    Die Gründe dürften mannigfaltig sein. Theoretisch hätte es eine 3. Staffel gegeben, hätte Lübbe diese denn bestellt.

    Als Erstes der Preis. Alle Folgen hatten Überlänge, wurden teilweise auf 2 CDs gepackt und waren perfekt und extrem aufwendig produziert. Das kostet eine Stange Geld. Wenn man statt einer Sinclair-Folge für denselben Preis zwei John-Sinclair produzieren kann, wird der ein oder andere Leitende dort mal den Rechenschieber bemüht haben.

    Inhalte: Weg vom Popcorn-Easy-Listening zu schwerer Kost, die zudem sehr, sehr düster war. Damit werden viele Standardhörer nicht aufgesprungen sein. Was ich umgekehrt nicht verstehe, wenn man zurück zu den Erfolgen von Gabriel Burns schaut. Popcorn-Thrash ist weiter extrem angesagt, komplexer Stoff eher verpönt, was schade ist.

    Die meisten Leute hören Hörspiele zum Abschalten oder als Hintergrundbeschallung bei der Hausarbeit. Da sind komplexe, träge Stoffe eher schwierig unterzubringen.

    Am Ende nutzt es alles nichts. Genau wie Demon Hunter hat man hier perfekte Hörkunst einfach mal wieder auf den Müll geworfen. Davon gibt es leider weiterhin viel zu wenig.

    Frank

    Warten wir mal ab. Dass es bei den Lauflängen zu Verschiebungen kommen würde, war klar. Man sollte nicht vergessen, dass davor ja noch viele Feiertage lagen. Der Bottleneck ist bei den Spielzeiten das Sounddesign. Wenn man ordentlich liefern will, verzögert sich halt mal was. Kein Problem. Ich finde es ohnehin mehr als beachtlich, wie viele Spielstunden insgesamt man da in so kurzer Zeit herausgehauen hat.

    Marco Die Folgen werden immer nur sehr knapp angekündigt. Der geplante VÖ-Rhythmus beträgt 2 Wochen. Es sei denn, eine Folge hat massive Überlänge, dann können es auch mal drei werden. Da dies momentan sehr eng gestrickt ist, dürfte dies einer der Gründe sein, warum man nur recht knapp ankündigt. Lediglich die beiden ersten Folgen erschienen im Wochenrhythmus, danach erfolgten die VÖ alle 2 Wochen. Vielleicht etwas holperig durch die Feiertage. Es sollte also stetig weitergehen. Was dies allerdings für Dorian Hunter heißt, kann ich dir auch nicht sagen.

    VÖ: 15.01.26

    Inhaltsangabe:

    Was würdest du riskieren, um den schlimmsten Schmerz deines Lebens für immer aus deinem Gedächtnis zu löschen?

    Marc Lucas' Leben ist ein einziger Alptraum: Bei einem selbstverschuldeten Unfall ist seine schwangere Frau ums Leben gekommen. Der schmerzende Splitter, der seit dieser Tragödie in seinem Nacken steckt, erinnert ihn ständig an den grauenhaften Verlust – und an seine Schuld.

    Als Marc von einem psychiatrischen Experiment hört, das angeblich Erinnerungen löschen kann, sieht er darin seine einzige Hoffnung. Wäre es tatsächlich möglich, den Verlust seiner Frau und seines ungeborenen Kindes einfach vergessen zu können? Doch nach den ersten Tests des Experiments gerät Marcs Realität ins Wanken: Sein Wohnungsschlüssel passt nicht mehr. Ein fremder Name steht am Klingelschild. Und als ihm plötzlich seine hochschwangere Frau gegenübersteht, droht Marc vollends den Verstand zu verlieren...

    Moin zusammen.

    Heimlich still und leise hat sich da ein neuer Fitzek angeschlichen. VÖ ist bereits der 15.01.26

    Was würdest du riskieren, um den schlimmsten Schmerz deines Lebens für immer aus deinem Gedächtnis zu löschen?

    Marc Lucas' Leben ist ein einziger Alptraum: Bei einem selbstverschuldeten Unfall ist seine schwangere Frau ums Leben gekommen. Der schmerzende Splitter, der seit dieser Tragödie in seinem Nacken steckt, erinnert ihn ständig an den grauenhaften Verlust – und an seine Schuld.

    Als Marc von einem psychiatrischen Experiment hört, das angeblich Erinnerungen löschen kann, sieht er darin seine einzige Hoffnung. Wäre es tatsächlich möglich, den Verlust seiner Frau und seines ungeborenen Kindes einfach vergessen zu können? Doch nach den ersten Tests des Experiments gerät Marcs Realität ins Wanken: Sein Wohnungsschlüssel passt nicht mehr. Ein fremder Name steht am Klingelschild. Und als ihm plötzlich seine hochschwangere Frau gegenübersteht, droht Marc vollends den Verstand zu verlieren...

    Smeralda Den Spaß hatte ich bereits ;)

    Kritik:

    Mit „Das gefleckte Band“ belebt man eine weitere Original-Story und geht mit Folge 4 der Sherlock Holmes Baker Street wieder zurück zu den Klassikern. Die Story hierzu dürfte hinlänglich bekannt sein. Diese zählt zwar nicht unbedingt zu meinen Höhepunkten, besitzt aber genügend Standing, um auch innerhalb der Sherlock Holmes Baker Street Reihe ebenfalls ihren Auftritt zu haben. Also ab in das ländliche Herrenhaus der Stoner-Schwestern und hin zu einem perfiden Mord. Lange Zeit nehmen die Schilderungen von Helen Stoner sich Zeit, um die Story und deren Inhalt verständlich und ausgiebig zu platzieren. Hierbei weicht man kaum von Inhalten aus anderen Vertonungen ab. Altbekannt also, lautet das Startfazit. Faszinierend auch wieder in dieser Folge, wie fesselnd nur eine Handvoll Sprecher in ihren Bann ziehen können. Die Besetzung hier ist wieder über die Maßen gelungen und perfekt ausgewählt. Auch vermag man es, gegen Ende, gestützt von fesselnder Erzählung, spannungsgetriebenen Musikstücken sowie minimalen Kunstpausen, eine massiv dichte Atmosphäre zu schaffen. Das Sounddesign sowie die Musikstücke präsentieren sich durchdacht, zeigen sich oft stimmig passiv, statt Szenen unnötig zu überladen. Weniger ist mehr, und genau dies ist ein Hebel, mit dem man viele schöne atmosphärische Momente zaubern kann. Auch die üppige Spielzeit weiß ein weiteres Mal mit value for Money zu gefallen.

    Fazit: Perfekte Sprecher und eine Umsetzung ohne Makel sprechen klar für einen Kauf. Wen die ersten drei Teile bereits packen konnten, der kommt auch um das gefleckte Band nicht herum. Üppige Spielzeit trifft auf perfekte Produktion und Inszenierung. 8,5 von 10

    Hmm, zum einen sehr unglücklich, einen Zweiteiler über Weihnachten für sechs Wochen auseinanderzuziehen, statt nur für vier. Das hätte man die Wöfin von Rom auch hinten schieben können, hier hätte eine so lange Pause nicht so geschmerzt. Zum anderen das Röcheln von Kathy Karrenbauer, kaum zu verstehen, was für mich einer der Hauptkritikpunkte ist. Ohne laute Kopfhörer nicht verständlich. Das muss man in der Regie doch hören.

    Kritik:

    Drei Folgen in nur einem Monat, der momentane Output ist beachtlich und erfreulich. Ob man diesen auch halten kann und wir, die Hörer, nun regelmäßig verwöhnt werden, bleibt aber abzuwarten. Aber zu den Fakten von „Die drei Spiegel“. Wieder stammt die Geschichte ausschließlich aus der Feder von Dennis Ehrhardt, der gute, wie frische Holmes-Unterhaltung liefert. Stattlich ist ebenfalls wieder die Spielzeit mit gut 80 Minuten. Viel Zeit und Raum für die Story, sich zu entfalten und dabei geschliffene Dialoge und einen interessanten Fall zu liefern. Also ab in die Royal Albert Hall und zu einem tückischen Mordanschlag. Es versteht sich von selbst, dass unser brillanter Meisterdetektiv alles geben wird, um das Geheimnis zu lösen und den Täter dingfest zu machen. Verpackt ist das Ganze wieder in tollen Klanglandschaften. Wundervolle Musikstücke strotzen nur so vor Atmosphäre und sorgen für klasse Stimmungen innerhalb der Erzählung. Die Auswahl hier ist wirklich exquisit. Auch das Sounddesign ist toll gesetzt und plastisch. Von diesen hochwertigen Stilmitteln abgesehen, gehört die Bühne aber vor allem wieder den Sprechern, die die Geschichte fantastisch wiedergeben und hier großartig abliefern. Begnadete Sprecher bis in die kleinste Nebenrolle. Ein Genuss, hier zu lauschen und beizuwohnen.
    Fazit: Schönes Ding, muss ich sagen. Kurzweilig dargeboten und perfekt verpackt und geschnürt. 9 von 10 Punkte.