Beiträge von Securitate

    Ich gehe davon aus, dass ihr - wenn überhaupt - an dieser Stelle damit gerechnet habt, dass ich wieder etwas zur neusten Folge dieser phantastischen Serie geschrieben habe. Da muss ich euch leider enttäuschen; warum?

    Nun, der aufmerksame Beobachter wird sicherlich bemerkt haben, dass ich in diesem Forum meine Aktivitäten nahezu Richtung "null" zurückgefahren habe. Die Gründe können gerne per PN erörtert werden.

    Jetzt werde ich noch einen Schritt weiter gehen und meine Beiträge auch in diesen BEIDEN Themen auf "null" zurückfahren. Der Grund liegt doch auf der Hand, oder?

    Mir fehlt einfach der Respekt, mit dem man meinem Geschriebenen begegnet. Kein Austausch, keine Dialoge und keine damit in Verbindung stehende Freude; ganz einfach.

    Ich will sogar noch einen Schritt weiter gehen: Für meine Begriffe ist das hier - leider - kein Forum mehr, in dem die Rezension und der Austausch zu Hörspielen im Vordergrund steht.

    Schaut euch doch ´mal um: Hier werden angeblich tonnenweise Hörspiele gekauft, so dass scheinbar fortlaufende Erweiterungen von CD-Regalen dermaßen heftige Ausmaße annehmen, dass möglicherweise ganze Fundamente von Häusern verstärkt werden müssten. Und was kommt dann? - Nix! - Maximal eine Erwähnung im "Zuletzten"; raffe ich nicht.

    Wahrscheinlich werden diese direkten Worte Vielen nicht schmecken, aber nutzt doch einfach ´mal ein paar Minuten der Ruhe und reflektiert das Tun hier. Möglicherweise werdet ihr mir da Recht geben (müssen), ob ihr es wollt oder nicht.

    Ich will es nicht mehr. Meine Zeit für Etwas geben, von dem ich nichts zurück bekomme...

    Natürlich werde ich auch nichts mehr dazu schreiben und/oder Reaktionen erwidern. Denn a) würde mein emotionaler Frust hier jeglichen Rahmen sprengen und möglicherweise zurecht ausarten und noch viel wichtiger hat es b) hier nichts zu suchen; in diesem Thread, der es sich eigentlich zur Aufgabe machen sollte einem von David geschaffenen Meilenstein der Hörspielgeschichte zu besprechen und genau das funktioniert einfach nicht in dieser Form bzw. in diesem Forum. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass ich dem HOLYMPERIUM meine ewige Treue schwören werde.

    Wichtig ist es mir dabei auch noch, Dich Diedrei???Fan nicht unerwähnt zurückzulassen: DU warst mir hier immer ein treuer Wortgefährte, den ich mit der Zeit in mein Herz geschlossen habe. Auch weil ich immer Deine Freude mit meinen Worten gespürt habe. Deswegen, bitte fühle DU dich nicht angesprochen. Trotzdem wirst Du mich, aber das weißt Du ja schon, weil wir uns ja privat munter austauschen, hier nicht zum Umdenken überreden können; tut mir leid.

    Epilog: Ich habe es die ganze Zeit gewusst, immer wieder darauf hingewiesen, dass sie...egal. - Ich hatte Recht.

    Ich gehe davon aus, dass ihr - wenn überhaupt - an dieser Stelle damit gerechnet habt, dass ich wieder etwas zur neusten Folge dieser phantastischen Serie geschrieben habe. Da muss ich euch leider enttäuschen; warum?

    Nun, der aufmerksame Beobachter wird sicherlich bemerkt haben, dass ich in diesem Forum meine Aktivitäten nahezu Richtung "null" zurückgefahren habe. Die Gründe können gerne per PN erörtert werden.

    Jetzt werde ich noch einen Schritt weiter gehen und meine Beiträge auch in diesen BEIDEN Themen auf "null" zurückfahren. Der Grund liegt doch auf der Hand, oder?

    Mir fehlt einfach der Respekt, mit dem man meinem Geschriebenen begegnet. Kein Austausch, keine Dialoge und keine damit in Verbindung stehende Freude; ganz einfach.

    Ich will sogar noch einen Schritt weiter gehen: Für meine Begriffe ist das hier - leider - kein Forum mehr, in dem die Rezension und der Austausch zu Hörspielen im Vordergrund steht.

    Schaut euch doch ´mal um: Hier werden angeblich tonnenweise Hörspiele gekauft, so dass scheinbar fortlaufende Erweiterungen von CD-Regalen dermaßen heftige Ausmaße annehmen, dass möglicherweise ganze Fundamente von Häusern verstärkt werden müssten. Und was kommt dann? - Nix! - Maximal eine Erwähnung im "Zuletzten"; raffe ich nicht.

    Wahrscheinlich werden diese direkten Worte Vielen nicht schmecken, aber nutzt doch einfach ´mal ein paar Minuten der Ruhe und reflektiert das Tun hier. Möglicherweise werdet ihr mir da Recht geben (müssen), ob ihr es wollt oder nicht.

    Ich will es nicht mehr. Meine Zeit für Etwas geben, von dem ich nichts zurück bekomme...

    Natürlich werde ich auch nichts mehr dazu schreiben und/oder Reaktionen erwidern. Denn a) würde mein emotionaler Frust hier jeglichen Rahmen sprengen und möglicherweise zurecht ausarten und noch viel wichtiger hat es b) hier nichts zu suchen; in diesem Thread, der es sich eigentlich zur Aufgabe machen sollte eine von David geschaffene Hörspielserien-Speerspitze zu besprechen und genau das funktioniert einfach nicht in dieser Form bzw. in diesem Forum. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass ich dem HOLYMPERIUM meine ewige Treue schwören werde.

    Wichtig ist es mir dabei auch noch, Dich Diedrei???Fan nicht unerwähnt zurückzulassen: DU warst mir hier immer ein treuer Wortgefährte, den ich mit der Zeit in mein Herz geschlossen habe. Auch weil ich immer Deine Freude mit meinen Worten gespürt habe. Deswegen, bitte fühle DU dich nicht angesprochen. Trotzdem wirst Du mich, aber das weißt Du ja schon, weil wir uns ja privat munter austauschen, hier nicht zum Umdenken überreden können; tut mir leid.

    Kleiner Nachbrenner, nachdem ich die aktuelle Folge nunmehr zwei weitere Male gehört habe. Da ich bei dieser Serie keine "Klappentext" lese, kann ich nicht beurteilen, wie lange der - ich sage ´mal - Gargula-Zyklus noch andauern wird. Verstehe mich bitte nicht falsch, David aber ich hoffe, dass er bald ein Ende finde; warum?

    Dem Hörer wird einfach unglaublich viel abverlangt, ob der ständig auf sehr hohem Spannungslevel gehaltenen Ereignisse unter unglaublich rasanten Inszenierung. Das ist natürlich nicht von Nachteil, aber ich würde gerne auch ´mal wieder durchatmen; zum einen. Und wenn ihr zum anderen konstant dieses über allem Maße allen anderen Produktionen überlegendem Niveau halten wollt, frage ich mich: "Geht das überhaupt?"

    Wie dem auch sei, wohin die Reise auch geht. Ich schwöre euch die Treue und danke dem Team von diese Lichtgestalt in der deutschen Hörspiellandschaft.

    Es ist nichts so böse, als dass Menschen es nicht tun...

    Wer dieses Hörspiel zu Ende hört, wird verstehen, was ich meine. Wobei hier nur von böse zu sprechen trifft es nur annährend. Es ist einfach nur widerlich (pervers).

    Doch was könnte einen davon abhalten diese hervorragende Produktion zu Ende zu hören. Nun da kann ich eigentlich nur in eigener Sache sprechen, denn sobald Hunde in´s Spiel kommen, bin ich fast schon ´raus und dass es sich in diesem Fall - bitte keine Grundsatzdiskussion - auch noch um die als intelligent, wachsam und loyal (anders ausgerückt: Kampfhund) geltende Spezies handelt macht die Sache dann um ein Vielfaches schwerer für MICH.

    Okay, genug philosophiert.

    Ich muss ganz ehrlich sagen, nach den zuletzt etwas einfach gehaltenen, gradlinigen Fällen bekommen wir es hier mit einer sehr schön in einander verschachtelten Geschichte zu tun, bei der man zunächst glaubt es ginge dabei ausschließlich um die Frage warum Wendy (Van Dusen - 056 - )"Auferstanden" ist, wenn sie denn dann überhaupt gestorben oder abgehauen ist , entführt wurde oder what ever. Natürlich weiß ich an dieser Stelle schon, wie das alles zusammenhängt, aber im Gegensatz zu meiner anderen liebgewonnenen Serien-Besprechung, die in letzter Zeit, ob der immer krasser werdenden Komplexität, immer ausführlicher werden, muss ich mich hier halt zurückhalten. - Ein falsches Wort zu viel und man kann sich die Nummer sparen; zumindest aus Sicht des Mitratens.

    Einen (Selbst?)mord später weiß sich die Geschichte langsam, wirklich langsam zu entwickeln. Dabei liebt und lebt die Serie nach wie vor von dem unglaublich vertraut, verspieltem Band zwischen Hannah und Augustus; das war es aber auch schon. Zumindest was das Team angeht. Hier und heute ermitteln die Beiden im Alleingang. Rumsfeld findet zwar dann und wann Erwähnung, allerdings nur wenn es um fellpflegende Nahrungsmittel geht.

    Opfer werden plötzlich zu Tätern, vermeintlich böse Züchter erscheinen als vernachlässigbare Zielpersonen. Allerdings sind das alles nur Momentaufnahmen. Doch Moment ´mal, wo soll man denn jetzt überhaupt ansetzten. Die Frage zu beantworten fällt den Beiden wirklich nicht leicht. Denn wie richtet man den Fokus jetzt aus? Ausschließlich auf den Tod oder auf das Verschwinden. War es überhaupt ein Verschwinden mit Rückkehr? - Schließlich reden wir hier bei dem Opfer - übrigens dem Grund der gestarteten Ermittlungen - um einen möglicherweise physisch gestörten. - Wieso also nicht beiden Spuren nachgehen und sie möglicherweise in "Einklang" bringen.

    Jaha...ihr merkt schon. - Verschachtelt halt; I love it.

    Erst mal wird die ganze Gegend abgeklappert, ordentlich Fragen gestellt, Inseln besucht und die eine oder andere vielleicht nicht ganz einvernehmliche Durchsuchung gestartet. Dann, ja dann irgendwann sieht man als Hörer tatsächlich etwas klarer, weil das eine oder andere Motiv plötzlich ein ganz anders Licht auf die Sache wirft. Bewundernswert ist in diesen Zusammenhang auch, dass plötzlich zu Tage tretende beängstigend, kriminelle Gedankengut von Hannah.

    Aber so einfach machen es mir die Beiden bei der Ersthörung wirklich nicht. Wenn es einfach wäre...ja dann...dann könnte es ja Jeder.

    Hatte ich schon den wieder in seiner Fülle aufkeimenden Wortwitz erwähnt? - Nein? - Hier geben sich die Beiden wirklich wieder die Klinke in die Hand und zu keinem Zeitpunkt wirkt es auch nur im geringsten albern; ganz im Gegenteil. Das ist von aller höchster methodisch, didaktischer Güte. - Ich bin mir sicher, dass das so keiner anderen Hörspielschmiede gelingt. - Das macht einfach Spaß und diesen "Spaß"-Vorschuss muss man sich auch bewahren.

    Apropos bewahren: Bis in die letzte und noch so kleine Nebenrolle machen alle Schauspieler einen hervorragenden Job. Allerdings möchte ich an dieser Stelle "Thomas Balou Martin" erwähnen, der sich hier und ihr werdet, wenn ihr die großartige Serie vielleicht doch irgendwann mal hören möchtet, zum Ende hin unglaublich wandelt, verstehen was ich meine.

    Von der technischen Seite gibt es einfach nichts zu bemängeln und wenngleich ich es in anderen Produktionen gerne ´mal fordere: Hier würde jeder Musikstück-(Richtungs)-Wechsel einen großen Teil des Charmes dieser großartigen Serie nehmen.

    Ich erwähnte ja bereits, dass es noch hinten ´raus moralisch wirklich übel wird und man wirklich starke Nerven haben muss. Verstärkt wird diese ganze Angelegenheit dann noch, als die "Karten" auf den Tisch gelegt, die letzte Erkenntnis durch Hannah herausgefordert wird und Selbige eine Performance abliefert, die einem absoluten Wahnsinn gleicht. -> Das ist Weltklasse, David

    Eine Geschichte, die bei mir noch lange nachhallen wird. Auf jeden Fall bis zur nächsten Folge...

    ...und ich freue mich ´drauf ; hier und an jeden anderen Ort auf dieser Welt.

    [...] kommen wir zurück zum Thema bitte... wobei: Dann wohl erst wieder am 30.06.... [...]

    Und da bin ich auch schon wieder. :huhu1:

    Gut, vergessen wir an dieser Stelle doch einfach ´mal dieses unsinnige Bubble-Gebrabbel und widmen uns der Serien-Besprechung. Wenngleich sie immer noch einem Selbstgespräch gleicht. Allerdings erspare ich mir dieses Mal die Bittzeilen. Ich akzeptiere und bemitleide Jeden, der sich dieser Speerspitze der deutschen Hörspiel-Szene nicht annehmen will.


    Wir beginnen die Geschichte mit der dann doch noch vorhandene tief verwurzelte Zerrissenheit Marlas; dem Gefäß der Dunklen Königin. Das ist wirklich sehr, sehr schön inszeniert und stellt sich beim Hören insofern als Herausforderung dar, als dass man mit den Tränen zu kämpfen hat. - Den Tränen, nach den es auch ihr dürstet, aber besser verwehrt bleiben sollten.

    Da die Nacht nun immer dunkler zu werden scheint, kann es wirklich nicht mehr lange dauern, dass sich die mächtige Necrosphäre im Schlepptau von Taznak ihren Weg an die Oberfläche bahnen wird, um von Gremgall ausgehend über Sonnenpass einbrechend der Menschheit (Die Abenteuer der Letzten Helden - 049 - )"Die sterbende Sonne" und damit die Ewignacht präsentieren wird.

    Das Ziel klar vor Augen haben sich unsere Abenteurer zunächst getrennt. Iris, Leo und Scio wälzen Bücher und bemühen sich um eine - ich sage ´mal - technischen Lösung, während Saphira, Amon und Tib sich vor Ort ein direktes Bild von dem ganzen Mist machen wollen. Letzterer wagt dann im Alleingang als Turmsteiger und unter Zuhilfenahme des Kanülendolch die Beschwörung des Zyklons, um eine direkte Konfrontation mit den Morlocks zu suchen und sie in ihrem Tun zu brechen.

    Und immer wieder die gedanklichen Einschübe Marlas; was hat das zu bedeuten. - Was ist da noch zu erwarten?

    Dann passiert es: Der Zauber beginnt, die Szene wechselt und Saphira und Amon machen Begegnung mit einer fast schon vergessenen "Gefahr?"; Miracula! Hat die jetzt auch endgültig die Seiten gewechselt? Klarheit schafft dann Verocchio und weist die "Lachmaschine" in ihre Grenzen. - Was soll das alles bloß?

    So komme ich an dieser Stelle ´mal wieder auf die unglaubliche Komplexität der Serie zu sprechen, die nach wie vor ihres Gleichen sucht. Ich könnte dem Herrn und Lehrmeister (für andere Labelchefs) Paul Burghardt wirklich das Herz küssen, ob seiner Genialität.

    Und sie hat es noch gesagt. Junge - hat sie gesagt - pass auf Dich auf: Blutmagie ist mächtig. Und eine telepathische Verbindung zwischen Iris und Tib später schwankt der Magier zwischen Vernichtung und Schönheit. Doch das ist nicht Iris´ einzige "Baustelle". Der liebgewonnene Kindskopp Leo war schon fast in Begriffe die ganze Nummer auf seine Art und Weise in Richtung Vernichtung zu führen. Einen 92,7%igen Vorsprung später gelingt es meinem Wundervogel dann mit ihrem genetischen Gedächtnis die sprichwörtliche Zündschnur zu kappen.

    Waaahnsinn - Wenn das in dieser Serie mit dieser Schlagzahl weitergeht...Wo soll das noch enden? Das ist wirklich kaum noch zum aushalten.

    Und wieder der Wechsel: Was treiben unsere beiden Liebchen den so? Misstrauisch wie eh und je lassen sie sich vom neuen Verbündeten davon zu überzeugen die Bande einzugehen. Vero steht bereit, seinen "Maschinen-Fehler" wieder gerade zu ziehen. - AHA-Moment in Sachen "Maschine".

    An dieser Stelle wird es dann ´mal wieder Zeit uns dem Bösen zu widmen. Das Schoßhündchen Frederic wird erneut von Gargula auf Mission geschickt und der Lappen Lysander berichtet vom einwandfreien Schnürchen.

    ...und schon wieder diese gedanklichen Einwürfe Marlas, die von einer noch nie siegessicheren Gargula gänzlich verbal zerschlagen wird.

    Derweil tritt man in der "Brauwerkstatt" auf der Stelle und Tib hängt bewegungslos am Türmchen.

    Der nächste Showdown: Hat Frederic denn immer noch nichts dazugelernt? Seilschwinger, Feuerspuckerin und Magier in einem Raum. Das bekommt nicht allen gut. - Ein Nebenkriegsschauplatz der wirklich Spaß macht und eine weitere Erkenntnis bringt: Wahnsinn kann ein enormer Motor zur Motivation von dummen Handlungen sein.

    Doch jetzt kommt es zu Psychospielchen, die Amon merklich zusetzen; zum einen. Zum anderen erfahren wir nun tatsächlich, dass das Verschwinden des Grafen zu Falkenfels und die Erkrankung von Amons Mutter kein Zufall ist und es nicht eine Folge der an Frederics gerichteten und vollzogenen Anweisung war. - Nein! - Sein Ziel war es "nur" den Meister in der Akademie zu töten.

    So! - Liebe treue und aufmerksamen Leser meiner Beiträge: Nachdem es Frederic leider verwehrt blieb dieses Geheimnis zu lüften, erneuere ich meine schon mehrfach hier niedergeschriebenen Überzeugungen: Das ach so niedlich wirkende Liebchen und Amons nicht ganz freiwillig gewählte Zukünftige ist das wahre Böse und steckt hinter diesem Plan: "Es ist Mina von Rosendorn" - VERDAMMT noch ´mal. Glaubt es mir.

    Der Verräter wird uns es in diesem Moment nicht mehr sagen können, denn flankiert von einem wieder erstarkten Vero wird er nun hoffentlich endgültig über die Regenbogenbrücke geschickt.

    Diese Gänsehaut von der ich erneut ergriffen werde obliegt Marlas Gedanken, die damit mehr und mehr zu offenbaren scheinen, dass sie vielleicht doch nur ein noch viel größer getäuschtes Instrument Gargula ist, als sie zu ahnen glaubte. - Das ist zum verrückt werden. - Ich verliere hier vor U-Turns wirklich meinen Verstand. - Danke, Paul...vielen, lieben Dank auch.

    Zunächst schient es wirklich die Flucht nach Vorne zu sein, die zumindest für den Moment von einem des Sieges sicheren Amons angeführt der Schlüssel zu Erfolg über die Dunkle Königin zu sein scheint. Leider haben sie immer noch nicht verstanden zu haben, dass Gargula megamächtig ist und mit Lysander und Taznak wirklich "toll" ergebene Handlanger an ihrer Seit weiß, die nun das große Ganze auf den Weg bringen.

    Isotonische Resonanz hin Amons Abneigung her: Für den Moment scheint nur die - auch durch die erneut aufkommenden Gedanken und für die Abenteurer nun auch wahrnehmbaren Worte forciert - Flucht durch das Portal nach Falkenfels die richtige Wahl zu sein. Dort angekommen und mit der Erkenntnis dass dieser Ort brennen wird wiegt man sich zunächst in Sicherheit, aber gelähmt und mit ansehen zu müssend, dass von der Maschine ausgehend die Dunkelheit sich auszubreiten scheint.

    Mit großen Schritten nähern wir uns dem großen Finale um den Kampf gegen die "Dunkle Königin" und es sieht wirklich nicht gut aus.

    Ich freue mich ´drauf.

    Aber diese Freude wird nochmals um ein Vielfaches gesteigert, wenn ich sehe, dass David bereits den "Fahrplan" dieser Serie planungssicher bis zum 02.10.2030 fixiert hat. - Hammer!

    Alles längst schon bekannt. Ich frage mich ernsthaft, warum manche Leute nicht einfach fünf Seiten zurückblättern können, und immer die gleichen 3 Fragen stellen...

    Oder sich einfach nur dieser hervorragenden Serie hingeben, ohne (zu viel) Fragen zu stellen.

    Ich stelle keine Fragen und habe ich mir natürlich SOFORT die neue Folge gegriffen; nun gut.


    Wir gehen mit Hannah einkaufen, erlebten einen herausgeputzten Philo und erwischen Augustus beim Schmökern. Hört sich für den Moment nicht wirklich nach einer spannenden Nummer an, nicht wahr? - Ist auch so. Aber genau das ist es, was in mir immer ein so zufriedenes Gefühl hervorruft; einfach genießen.

    Natürlich kann und soll die ja fast schon harmonisch anmutende Glückseligkeit nicht lange anhalten und schwupp-di-wupp ist die nächste Kehle durchbohrt, mein Lieblingsbulle alarmiert und wird eine länderübergreifende Ermittlung auf den Weg gebracht. Soll heißen: Bischi hat nämlich Besuch aus Frankreich und die weiß zu berichten, dass möglicherweise nicht nur Speis und Trank in dem! Laden "untergestellt" wurde. Also doch nur ein Bauernopfer?

    Im Zuge dessen kommt Gilberte auf Van Dusen - 055 - "Die Söhne des Zodiaks" zu sprechen, bei denen es sich um eine Hackervereinigung handelt die so gut ist, dass sie dem Professor ein unmoralisches Angebot machen kann. So, und nun haben wir den Twist. Zum einen kann womöglich der großes Handlungsbogen der Serie wieder aufgenommen werden, aber dem gegenüber steht die akribische Natur von van Dusen, jeden ihm anvertrauten Fall lösen zu wollen. - Nun ja, ehrlich gesagt reißt er die Fälle ja an sich und fragt selten bis nie, ob er einer Ermittlung überhaupt beiwohnen darf.

    Nächster Twist in eigener Sache, der es mir an dieser Stelle wirklich schwer macht nicht zu viel zu dieser, ohnehin schon auf hohem Niveau agierenden Serie, die die Zügel wieder merklich anzieht, verraten zu wollen. Fakt ist, dass gleich ´mal wieder die ganze Nummer nicht glatt läuft und in zweierlei Hinsicht die Niederlage im Raum steht und die Beiden um ihr Leben bangen müssen.

    Einen satten Hatch-Schlag später gilt es sich neu aufzustellen...

    Apropos aufstellen: Die eigenwillige Entwicklung von Josephine sticht in dieser Folge erneut hervor und rast fast schon ungebremst in den Wassermann; WTF? - Und schon geht es wieder los mit den atemberaubenden Wendungen.

    Aufstellung....Lagebesprechung...Anschiss abholen, Hose abklopfen und weiter geht es; inklusive buntem Straus von Optionen, den es nie wirklich gab.

    Und immer wieder dieser Name: "Soleil" - Mit dem die ganze Scheiße angefangen zu scheint hat. Und zu keinem Zeitpunkt wird man das Gefühl nicht los, dass die Ex-Thekenkraft - Gott hab ihn selig - in der ganzen Suppe kräftig mit gerührt hat. Derweil springt die Story spannungsgeladen zum nächsten Toten und wirft weitere Fragen um die Ehrlichkeit mancher Beteiligten auf; schwierig.

    Und noch bevor sich der Vorhang zum letzten Akt öffnet füllt sich des Hörers Köpfchen mit völliger Planlosigkeit und ein mögliches weiteres Etappenziel in Richtung "Wer bin ich und was habe ich getan." scheint in immer weiterer Ferne zu rücken. Doch dann dreht sich nicht nur das Auto im Kreis, sondern auch die Gedanken und mündet in der Erkenntnis, dass alles die ganze Zeit so offen wie ein Buch von Halverson vor einem lag; verdammt!

    Nach über 50. Folgen schafft es Marc Freund durch so clever erdachten und in sich schlüssigen und für den Hörer offensichtlichen Erkenntnissen den Selbigen zu täuschen und das Heizungsrohr über den Schädel zu ziehen. Das schmerzt in diesem Fall umso mehr, weil der große Dampfhammer dann mit IHREM U-Turn über einem hereinbricht; krass!

    Es gipfelt dann nur noch mit dem Stich des Scorpions und lassen mich mit der Vergabe von voller Punktzahl für diese Folge klatschend zurück.

    Was für ein Ritt und ich freue mich auf die nächste (Tor)tour und arbeite derweil am Bau eines Melkschemels.

    Ich schiebe es gleich ´mal vorne weg. Es gibt aktuell KEINE andere Hörspielschmiede, die für meine Begriffe auch nur annähernd Holysoft das Wasser reichen könnte. Der beste Beweis dafür ist erneut diese Serie, die ich als absolute Referenz der Branche bezeichnen möchte.

    Diese Folge steigt mit einer derartigen Wucht in die Handlung ein, dass es einem fast schon schwindelig wird. Wenngleich für den Moment die leider wirklich bösartige große Rahmenhandlung nicht großartig vorangetrieben wird, ist das höchste Maß an Aufmerksamkeit gefordert, ob der kleinen aber feinen Zeit- und Ortssprünge, um den Die Abenteuer der Letzten Helden - 048 - "Fluch der Vergangenheit" abzuschütteln. Dabei sieht es zunächst wirklich nicht gut - nein - sogar wirklich schlecht aus. Zum einen weil die Triade, der keine Geringere als mein zweitliebsten Schatz "Derja" angehört, unglaublich mächtig sind und meinen Abenteurern moralisch unheimlich zugesetzt wird, weil es tatsächlich Tibs Lehrmeister war, der in doppelter Hinsicht den ganz Wahnsinn - man kann fast schon sagen - zu verantworten hat.

    Allerdings wird dabei auch klar, dass der Untergang - von, ja von was eigentlich und wozu - schon von langer Zeit an geplant war und das Schicksal der Welt in die Hände der drei Damen gegeben wurde. Nach und nach verdichten sich dabei die Erkenntnisse ohne das Team wirklich insofern einen Vorteil mit auf dem Weg zu geben, um die fiesen Schwestern in den Griff zu bekommen.

    Das alles wird unter Zuhilfenahme eines so unglaublich starken Soundtracks inszeniert, der dem Label, wenn es ihn denn geben würde, JEDEN Hörspielpreis bescheren würde. Mit jedem weiteren Klick, den man am Lautstärkeregler vollzieht passiert Unglaubliches, weil der Erlebnis sich potenziert. Und wenn man bedenkt, dass diese Folge mit ihren darin nur zwölf auftrumpfenden Schauspielern ja fast schon einem Kammerspiel gleicht, muss man ganz klar erkennen, dass der Hörer hier fast schon im "Meer der Zeit" zu ertrinken droht.

    Apropos "Ertrinken". - Nun, wenngleich es dem alten Spielverderber für einen Moment gelingt mit dem Licht zurückzudrängen, finden sich unsere Abenteurer schneller als sie einen Regenschirm aufspannen können in einem "Raum" wieder, in dem die Ewigwolke unablässig ihre Ladung zu entfalten mag. Ich meine, könnt ihr euch das Vorstellen?

    Allerdings sind die Ladys jetzt wirklich so angepisst, dass sie - wenngleich sie es wahrscheinlich gar nicht nötig hätten - ordentlich Schützenhilfe von einem Golem bekommen, der einer wieder einmal bockstarken Saphira alles abverlangt: Spiel, Satz und Sieg! - Nö! - Dahinsiechen passt da wohl eher, denn nun kommen wir wieder zurück zur "Vorstellung".

    Auf ewige Verdammnis im Regen stehen; oder auf jeden Fall ´mal ein paar gar nicht gute Jahrzehnte. Ich sage euch, mit jeder Minute des Hörens leidet man mit den Drei, denn - es sei ihr gegönnt - Iris zieht sich irgendwann in ihr Knöchelchen zurück. Was für eine Auferstehung des Bösen. Die Triade holt zu einem heftige Rückschlag aus und ballert die Bestraften in die absolute Leere aus Nichts und Regen; die "Einsamkeit".

    Das nenne ich wirklich ´mal einen inszenatorischen Geniestreich, den sich "Paul Burghardt" hier hat einfallen lassen und auch dem - ich sage es bereits - Hörer alles abverlangt.

    Die Angelegenheit scheint besiegelt zu sein und die geballte Frauenpower zieht sich in das fahle Schloss zurück, um sich ihren ursprünglichen Vorhaben zu widmen. Und jetzt endlich bekommt die Rahmenhandlung die Kurve und offenbart, das dann tatsächlich der Verräter Frederic einen nicht unerheblichen Teil am Schauer beizutragen hat; natürlich im indirekten Auftrag der Dunklen Königin. - Allerdings gleicht das alles für dem Moment eher einem selbstjustizaren Alleingang.

    Tick...tack...tick...tack...Regen und es gibt nichts mehr...nichts anderes...nur Regen und - ach - Wasser.

    Wer gibt als erstes auf? - Doch der Hörer, weil er das wortwörtliche Leid nicht ertragen kann? Die fast schon heiter anmutenden, chaotischen Strömungen der Gedanken verlangen nun wirklich alles dem anspruchsvollen Hörer ab und man will einfach nur noch mit Schirm, Charme und Schlüssel den Abenteurer zu Hilfe eilen.

    Und wie so oft ist es dann eben doch die Überheblichkeit des Wahnsinns, der dem Irrsinn ein Ende bereitet und den mittlerweile fast schon überspannten Bogen des Erträglichen zum Reißen bringt und das Gleichgewicht durch Gier wieder herzustellen vermag.

    Und wenngleich sie die meisten Leiden verschlafen hat, kommt die gedankliche Initialzündung der den Schlüssel zum Sieg über Gargula bedeuten könnte, von Iris.

    Wir sind wieder in der Spur und finden auf den Weg in der nächsten Folge; ich kann es kaum erwarten.

    Wie oft...wie oft habe ich immer und immer und immer wieder darauf hingewiesen, dass das ach so lieb anreizende Fräulein in Wirklichkeit gar nicht so ein nettes Persönchen sein kann. Und jetzt...tja, jetzt haben wir den Beweis, dass Mina jetzt vielleicht nicht das allumfassende Böse darstellt, aber ihr einfach der Weitblick fehlt und sie dabei immer noch nicht die Karten auf den Tisch zu legen vermag.

    Denn während unseren Abenteurern sprichwörtlich die Luft zum Durchatmen knapp wird, und trotz dem zeitgerechten Erreichend des Heilmittels die Bedrohung durch die Allianz aus "Dunkler Königin" und "Traumspinnen" allgegenwärtiger denn je zu sein scheint und sich mit dem Die Abenteuer der Letzten Helden - 047 - "Angriff der Seelenzehrer" eine zusätzliche Bedrohung darstellt, hat die gute Dame nichts besseres zu tun, als ihren Traumprinzen? im eigenen Kerker zu Falkenfels festzusetzen.

    Ohne jeden Zweifel stellt der Sieg über die "Graue Ernste" einen kleinen Sieg dar, wird allerdings durch die wirklich dumme Aktion von Mina um ein Vielfaches gemindert, da die Bewohner durch die Verabreichung des wahrhaft zweifelhaft anmutenden Mittelchen nun herumwandern wie seelenlose Maschinen. Richtig gut fand ich allerdings die Art und Weise der Verbreitung des Heilmittels, die eine schöne Kombination aus der erlernten Technologie aus dem Wurzelwald und Nutzung des uns mittlerweile sehr lieb gewonnenen Luftdrachens darstellt.

    Kennt ihr eigentlich "Nix" & "Niemand"? - Nein? - Ich auch nicht und den Abenteurern sei dank die dummen, wirklich dummen und motivationslosen Wachen auch nicht und so gelang es für den Moment nicht nur Tib und Saphira den festgesetzten Amon zu befreien, sondern auch mir ein herzhaft lustigen Moment zu bescheren.

    Und immer wieder dieses Geräusch, die Unruhe in der Luft und der Gestank...was ist das bloß? - Witzig zu wissen ist in diesem Zusammenhang, dass der Seelenzehrer von Niemanden anderes gesprochen wird, als vom Schöpfer der aktuell mit großen Abstand "besten Hörspielserie am deutschen Markt", höchstpersönlich; Paul Burghardt nebst Ehefrau Marie. - Großartig!

    Auf jeden Fall sind diese Viecher Tib bekannt und er vermutet den Verräterfurz hinter dieser ganzen Saugertruppe-Quelle. Also nochmal: Amon holen und ab durch die Mitte. Passt auch so weit und dann steht da schon wieder dieses Rehlein...was die nervt...und jetzt zieht sie die Zügel auch noch strammer, mit dem Willen die ganze Bande unter Verschluss halten zu wollen. - Also Flucht nach vorn. Oder besser gesagt nach unten in die Katakomben.

    Und immer mehr erlangt die Schnelleingrifftruppe die Erkenntnis: "Nein, es ist noch lange nicht vorbei." - Schlau!

    Iris, ja mein Lieblingsflatternervvieh, spielt dabei mehr und mehr ihre Fähigkeiten aus und gibt unmissverständlich zu verstehen: "Ihr braucht kein Laberbuch."

    Und dann wird es wirklich unheimlich und ich wage mir gar nicht vorzustellen, welche Wirkung das Gehörte auf mich gehabt hätte, wenn ich es nicht bei 23 Grad im Garten-Schatten gehört hätte. Dabei fragte ich mich ständig, ob es wirklich ein gute Idee sei, die Seelenzehrer mit Iris Blut anzulocken. - Tolle Provokation oder irrwitziger Plan? Der geht dann auf; der Plan ohne zu wissen damit auch nur ein Fürzlein eines Teilsieges davon getragen zu haben.

    Peinlich ist es natürlich für alle Beteiligten erfahren zu müssen, dass sich ausgerechnet unter dem ach so glorreich anzumutenden Falkenfels solch eine dunkele Wirkungsstätte etablieren konnte; wirklich peinlich. Aber welche Rolle spielt dabei die "Gefangennahme" um des des Geistes des Altmagiers "Gavvendyles"? - Unglaublich wie hier schon wieder mit Ereignisfetzen jongliert wird.

    Wenngleich diese Folge etwas entschleunigend wirkte, wage ich schon jetzt zu befürchten, dass sich der zuvor erlangte Sieg in der Summe als ein unglaublich dummer Fehler auf der Reise der Abenteurer herausstellen sollte.

    Ich freue mich darauf und sage: "Danke!" - Danke, David und "Danke!" Paul für Deine phantastischen Gedanken.

    Aktuell scheint die Serie ihren Weg in die Gradlinigkeit gefunden zu haben. Was im Umkehrschluss heißt, dass auch dieses Mal der alles umfassende große Handlungsbogen um des Professors Dasein wieder einmal Außen vor bleiben muss oder soll. Dabei überrascht diese Folge trotzdem in doppelten Sinne und in Bezug auf eine Person; Hatch. Zum einen erscheint sie für mich absolut gehört dieses Mal mit einer ungewöhnlich zart anmutenden Stimmlage, liefert aber nominal in dieser Episode die beste emotionell aggressiv anmutende Performance überhaupt ab; Andere sprechen dabei von Plädoyer. - Ich sehe darin mehr.

    Etwas mehr darf es dieses Mal auch in Sachen "Einleitung" sein. Allerdings sind das für mich viel zu lang gezogene zehn Minuten Laufzeit um den Professor auf Stand zu bringen. Als dann endlich die große Suche nach dem großen Glück beginnt, ist es wirklich ein toll inszeniertes Konstrukt von Rätsel, welches überhaupt und erst einmal zu Tage treten lässt, Van Dusen - 054 - "Was besser verborgen geblieben wäre" und den Nabel des Anstoßes zum Verbrechen liefert; was so natürlich nicht geplant war.

    Bis es so weit ist, wird eine Menge Dreck aufgewirbelt, Misstrauen geschürt und eine Menge Hörspielunterhaltung geboten, die unter Zuhilfenahme einer gänzlich vorbildlichen Leistung aller beteiligten Schauspieler geschieht und natürlich abgerundet wird mit exzellenter Produktionsarbeit aus dem Hause Holysoft.

    Dabei bin ich mir dieses Mal allerdings sehr sicher, dass der Professor noch nie so schnell einen Fall gelöst hat, wenngleich er sich dabei für einen Moment in wirklich ernsthafte und natürliche Gefahr bringen musste. Die dabei zum besten gegebenen Wortspiele um der wahren Höhe sind spitze und die Art und Weise um des Herstellens von Behelf-Graphitpulver wirklich außergewöhnlich.

    Nach hinten ´raus ist die Lösung des Falls dann tatsächlich doch nicht so gewöhnlich, wie man es zunächst einmal vermuten und wie man es der menschlichen Natur folgend eigentlich erwarten mag und man bekommt in dem Sinne eine ad absurdum agierende Person präsentiert, die die Tat verübt hat.

    Bleibt dann allerdings nur noch den ursprünglichen Grund der "Reise" auf die Spur zu gehen. Und auch an dieser Stelle überraschte mich wieder einmal und insbesondere Hatch, mit ihrer außergewöhnlich ungewöhnlichen Herangehensweise in Art und Umfang, die in einem Umstand mündet, der im weiteren Verlauf ausreichend Spielraum für Spekulationen lässt.

    Schau an, seit meinem letzten Auftritt hier hat sich tatsächlich nichts an dieser Stelle getan. - Erstaunlich! Oder auch nicht...

    Nun denn. Endlich in Falkenfels angekommen, spitzen sich die Ereignisse um Die Abenteuer der Letzten Helden - 046 - "Die graue Ernte", die sich schlagartig und eigenwilliger denn je auszubreiten scheint, dramatisch zu. Vielleicht nicht ganz so dramatisch wie Amon die immer mehr um sich greifende oder soll ich besser sagen, ergreifende Nähe seines selbsternannten Liebchens Mina zu begreifen scheint. Apropos scheint. Das alles scheint meinen aktuell absoluten Lieblingscharakter "Guildenstern" absolut nicht zu jucken, der die Flucht vor der "Armen Leute"-Seuche mit seinem Adjutanten Rosencrantz nach vorne antritt und sich mit Ziel Babylon schön durch die Lappen macht.

    Ob die von Sonnenpass angekarrte Medizin den gewünschten Erfolg zu erzielen mag ist mindestens genauso fraglich wie und mit welcher Wucht die der Seuche angehefteten Truppen zuschlagen werden. Um all das irgendwie noch in den Griff zu bekommen, werden wir in dieser Folge wirklich von einem Ort zu anderen gejagt und erfahren Unterstützung in vielerlei Hinsicht. Einen nicht zu unterschätzten Anteil hat dabei mal wieder ein Luftdrachen, dessen Besitzer merklich angepisst ist, ob der Tatsache nun keine lukrativen Kurierfahrten durchführen zu können und stattdessen unsere lustige Reisetruppe zum Wurzelwald zu kutschieren; dem Sturm entgegen.

    Die Reise dorthin ist wieder einmal unglaublich stark inszeniert und verlangen den Schauspielern alles ab. Die Atmosphäre die sich dort auftut ist wirklich legendär. Derweil entwickelt sich zwischen Sir Dobeus und Lady Shizané ein längst überfälliger Moment der Zweisamkeit. Ersterer war übrigens auch der "Tippgeber" zum möglichen Heilmittel aus dem Wurzelwald.

    Ein paar Schaukelminuten und meterhohe Stürze später kracht es aus nicht nur aus einer wirklich witzig anmutenden Pflanzenkanone; nein. Auch die Worte von Cornelius Hawenschein entsprechen einer gesunden Mischung an mehr oder weniger absurd anmutenden Ansichten und Erwartungen. - Handwerklich werden hier wieder unglaublich starke Musikstücke eingespielt.

    Währenddessen fliehen immer mehr Ratten aus Falkenfeld dessen Herrscher immer noch mit Abwesenheit zu glänzen vermag und bei dessen Frau immer noch nicht klar ist, in welchem Zustand sie sich wirklich befindet.

    Eine wahre Pracht stellt hier übrigens ´mal wieder die unglaublich breit aufgestellte Vielfalt an Ortswechseln dar, die zu Beginn sogar ziemlich innovativ von Sciotilus in Szene setzt werden.

    Und kurz bevor ich einen vom Deja-Vu behafteten Moment vom Wurzelsepp aus der Mutterserie erfahre scheint in mir die Erkenntnis zu wachsen, dass das Aufsuchen des heilige Ort eine Reise nicht wert zu seinen scheint; dummes Menschenpack. Um es mit den Worten von "Hawenschein" zu sagen. Dieser wiederum ist ein Charakter der wirklich Spaß macht; der alte Kautz.

    Währenddessen hat die gute? Mina wirklich alle Seuchenhände voll zu tun und sie kann einem ob dem fast schon von Verzweiflung getriebenen Versuch, fast schon Leid tun. Möglicherweise entwickele ich an dieser Stelle doch den Gedanken, dass das Mädel eine wahre Bereicherung für unseren Schwertschwinger und dem Team sein könnte; schauspielerisch habe ich sie dabei schon lange in mein Herz geschlossen.

    Trennung - Echt jetzt? - Ja, denn wie sagt man so schön? - "Quid pro quo" - Soll heißen. Amon, Saphira und Iris retten den Wald und greifen sich mit per Ferndiagnose von Tib das Herzblatt ab, während Selbiger den Kochlöffel an der Seite des Waldhüters schwingt. Ereignisse geben sich die Klinke in die Hand und...waoh...das dem Hörspiel zugrunde liegende Skript ist unglaublich stark geschrieben.

    Über allem schwebt im wortwörtlichem Sinne meine geliebte Iris, die erneut als Schwachrohr fungiert.

    Ein paar Löffelumdrehungen später und noch bevor sich alles zum möglicherweise Guten zu wenden scheint, schlägt die Geschichte ´mal wieder einen völlig anders gelagerter Weg ein und offenbart dass es noch lange nicht vorbei ist. Alles und jedes dreht durch, der Wald erwacht zum wahren Bösen und machen eine Rückkehr nach Falkenfels fast schon unmöglich.

    Scheiße! - Ein korrumpierter Mammutbaum? - WTF! - Flucht nach vorne, bzw. nach oben...

    Kurze Momente später bin ich einfach nur noch erfüllt von Emotionen, die sich in einer unglaublich hohen Anzahl von Vielfalt in mir breit machen und unmissverständlich klar machen, dass "Die Abenteuer der Letzten Helden" unumstößlich die aktuell beste Hörspielserie am deutschen Hörspielmarkt ist.

    Nach oben geht es jetzt aber erst einmal mit der Tochter des Diamos und ihrem Ritter....ääähm Reiter Amon während eine Kanone treffsicher ausgerichtet wird. - Feuer!

    Doch noch immer steht die Frage im Raum: "Wird es für eine Heilung auch in Falkenfels reichen?" Und über all dem schwebt immer noch die wirklich fiese Kooperation der bösen "Schwestern", die völlig losgelöst von der Seuche die Ewignacht vorbereiten...

    EDIT: - gelöscht, weil ich keine Lust auf Diskussionen an falscher Stelle habe. -

    Dein Ernst? - Vor ... buckeln? - Wie dem auch sei...

    Nun, ich mache da gar kein großes Geheimnis ´raus, dass ich für den Moment ´mal wieder einen unglaublichen Schub von Freude verspürte, als ich mit Amanda für ein, zwei kleine Momente die großartige Derya hören durfte. Dabei geht es hier und in der Geschichte im Grunde genommen um den Abschluss der vorangegangenen Ereignisse um die Fall "blauer Saphir". Was im Umkehrschluss heißt, dass man sich erst einmal wieder bei der großen und wahrscheinlich alles umfassenden Rahmenhandlung zurückhält. Also, Van Dusen - 053 - "Was wurde aus Frank Defoe", was ist wirklich damals in diesen drei Tagen geschehen und wohin ist Frank Defoe wieder verschwunden und es er es überhaupt. Das sind die zentralen Fragen, denen in dieser Folge wieder einmal mit sehr viel Wortwitz und emotionaler Tiefe fein "säuberlich" nachgegangen werden.

    Unterhaltskosten für Emma, ausgebeulte Taschen und verstellte Radios sind hier für mich ganz besondere Momente gewesen, die mich einfach nur haben Lachen lassen. Und die übrige Zeit? - Ja, die hat mich in der Tat wirklich sehr gut bei der Stange gehalten, weil diese Folge sich trotz der doch recht einfach gehaltenen Geschichte ziemlich breit aufstellt und für ordentlich Rätselstimmung sorgte. Ein, zwei Wendungen und Überraschungen später wird einem dann auch noch viel, sehr viel emotionale Tiefe serviert, auf deren Weg es vor lauter Blumen ja nur so kracht und Scheiben zu viel Luft durchlassen.

    Die traurige Wucht, der man zum Ende des Hörspiels ausgesetzt wird ist enorm, kann dann jedoch durch die unscheinbare Entdeckung in der Müslischale doch noch um ein Vielfaches geschmälert werden und in einem Gefühl von Zufriedenheit münden.

    Übrigens, für Hatch musste es "nur" ein Glückstag sein, aber für mich es es viel mehr: Das Wissen um die Tatsache, dass "van Dusen" ein Geschenk für jeden Liebhaber des gepflegt großartig inszenierten Hörspiels ist.

    Hilfe! - Was für ein Brett.

    Ich kann mich nur immer wiederholen. Diese Serie kennt wirklich nur eine Richtung: "Nach vorn."

    Der weitere Refresh macht einfach nur Spaß und bringt an dieser Stelle, bzw. eine Folge zuvor und mit Folge 003 einen tollen Funfact mit sich.

    "Uta Dänekamp" spricht hier die: Mai Lingh

    In der Serie "Neue Welten" spricht sie: Mai-Lin Ho

    Das ist so irre witzig und war im ersten Moment echt verwirrend.

    Egal, diese Serie und insbesondere in den frühen Morgenstunden beim Laufen zu hören ist nicht verwirrend; eher verstörend. - Und das ist so geil!

    Moment, Moment. Ich meine ne ganz andere Szene, Schätzchen. Ich mein irgendeine in den 15ern. Ich bin grad bei 15.6 durch. Ich glaub, die Szene, die ich meine, ist in der 14 oder in den frühen 15ern.

    Oh-je, ich hoffe, dass ich jetzt nicht zu doll gespoilert habe und wenn ja, dann tut es mir leid.

    Hmmm...eine aus dem Mega-15er-Block...tatsächlich bin ich da jetzt für den Moment nicht on point.

    Vielleicht nochmal schnell die Nummer hören? - Sind ja bloß knapp 20h. :debil:

    Die Musik läuft bei mir immer mal wieder rauf und runter, aber den Film hab’ ich tatsächlich jetzt erst nach langer Zeit mal wieder gesehen:


    Das Geheimnis des verborgenen Tempels (Young Sherlock Holmes, 1985) bei arte,
    geschrieben von Chris Columbus (Kevin – Allein zu Haus, Harry Potter), unter der Regie von Barry Levinson (Good Morning, Vietnam, Rain Man) und produziert von Steven Spielberg, eine Mischung aus Krimi, Mystery, Teenie-Abenteuer und natürlich dem ersten Zusammentreffen von Holmes und Watson (hier noch in der Schule), außerdem mit dem ersten CGI-kreierten Figur im Film.
    Und die Musik! :love3:

    Wahrscheinlich werde ich Dich dafür nicht begeistern können, aber mit...

    Young Sherlock (USA) [2026] {Amazon Prime Video}

    ...scheint Guy Ritchie eine schön anzusehende und unterhaltsame Serie geschaffen zu haben.

    ...diese Folge heute geschnappt, mit der ich tatsächlich überfordert war, ob der Vermutung, dass ich sie noch gar nicht gehört habe; sie mir damals zur Veröffentlichung durch die Lappen gegangen ist?

    Verdammt! - Bin ich also damals schon in´s Hörschleudern geraten? - Menno!

    Also, bring doch alles nix. Und da tief in mir drin noch die Erinnerung an einer wirklich starken Serie schlummerte, war für mich schnell klar: Fange ich doch einfach...

    ...noch mal von vorne an(hören) und gönne mir ein paar schöne Refresherstunden, bevor ich mich auf die neuste Folge stürzte. Und ich freue mich ´drauf. Natürlich sind lange Wartezeiten nicht immer so toll, werden aber von der positiven Erscheinung begleitet, dass man eine "neue" Serie hört und/oder es immer wieder etwas Neues zu entdecken gibt.