[...] kommen wir zurück zum Thema bitte... wobei: Dann wohl erst wieder am 30.06.... [...]
Und da bin ich auch schon wieder.
Gut, vergessen wir an dieser Stelle doch einfach ´mal dieses unsinnige Bubble-Gebrabbel und widmen uns der Serien-Besprechung. Wenngleich sie immer noch einem Selbstgespräch gleicht. Allerdings erspare ich mir dieses Mal die Bittzeilen. Ich akzeptiere und bemitleide Jeden, der sich dieser Speerspitze der deutschen Hörspiel-Szene nicht annehmen will.
Wir beginnen die Geschichte mit der dann doch noch vorhandene tief verwurzelte Zerrissenheit Marlas; dem Gefäß der Dunklen Königin. Das ist wirklich sehr, sehr schön inszeniert und stellt sich beim Hören insofern als Herausforderung dar, als dass man mit den Tränen zu kämpfen hat. - Den Tränen, nach den es auch ihr dürstet, aber besser verwehrt bleiben sollten.
Da die Nacht nun immer dunkler zu werden scheint, kann es wirklich nicht mehr lange dauern, dass sich die mächtige Necrosphäre im Schlepptau von Taznak ihren Weg an die Oberfläche bahnen wird, um von Gremgall ausgehend über Sonnenpass einbrechend der Menschheit (Die Abenteuer der Letzten Helden - 049 - )"Die sterbende Sonne" und damit die Ewignacht präsentieren wird.
Das Ziel klar vor Augen haben sich unsere Abenteurer zunächst getrennt. Iris, Leo und Scio wälzen Bücher und bemühen sich um eine - ich sage ´mal - technischen Lösung, während Saphira, Amon und Tib sich vor Ort ein direktes Bild von dem ganzen Mist machen wollen. Letzterer wagt dann im Alleingang als Turmsteiger und unter Zuhilfenahme des Kanülendolch die Beschwörung des Zyklons, um eine direkte Konfrontation mit den Morlocks zu suchen und sie in ihrem Tun zu brechen.
Und immer wieder die gedanklichen Einschübe Marlas; was hat das zu bedeuten. - Was ist da noch zu erwarten?
Dann passiert es: Der Zauber beginnt, die Szene wechselt und Saphira und Amon machen Begegnung mit einer fast schon vergessenen "Gefahr?"; Miracula! Hat die jetzt auch endgültig die Seiten gewechselt? Klarheit schafft dann Verocchio und weist die "Lachmaschine" in ihre Grenzen. - Was soll das alles bloß?
So komme ich an dieser Stelle ´mal wieder auf die unglaubliche Komplexität der Serie zu sprechen, die nach wie vor ihres Gleichen sucht. Ich könnte dem Herrn und Lehrmeister (für andere Labelchefs) Paul Burghardt wirklich das Herz küssen, ob seiner Genialität.
Und sie hat es noch gesagt. Junge - hat sie gesagt - pass auf Dich auf: Blutmagie ist mächtig. Und eine telepathische Verbindung zwischen Iris und Tib später schwankt der Magier zwischen Vernichtung und Schönheit. Doch das ist nicht Iris´ einzige "Baustelle". Der liebgewonnene Kindskopp Leo war schon fast in Begriffe die ganze Nummer auf seine Art und Weise in Richtung Vernichtung zu führen. Einen 92,7%igen Vorsprung später gelingt es meinem Wundervogel dann mit ihrem genetischen Gedächtnis die sprichwörtliche Zündschnur zu kappen.
Waaahnsinn - Wenn das in dieser Serie mit dieser Schlagzahl weitergeht...Wo soll das noch enden? Das ist wirklich kaum noch zum aushalten.
Und wieder der Wechsel: Was treiben unsere beiden Liebchen den so? Misstrauisch wie eh und je lassen sie sich vom neuen Verbündeten davon zu überzeugen die Bande einzugehen. Vero steht bereit, seinen "Maschinen-Fehler" wieder gerade zu ziehen. - AHA-Moment in Sachen "Maschine".
An dieser Stelle wird es dann ´mal wieder Zeit uns dem Bösen zu widmen. Das Schoßhündchen Frederic wird erneut von Gargula auf Mission geschickt und der Lappen Lysander berichtet vom einwandfreien Schnürchen.
...und schon wieder diese gedanklichen Einwürfe Marlas, die von einer noch nie siegessicheren Gargula gänzlich verbal zerschlagen wird.
Derweil tritt man in der "Brauwerkstatt" auf der Stelle und Tib hängt bewegungslos am Türmchen.
Der nächste Showdown: Hat Frederic denn immer noch nichts dazugelernt? Seilschwinger, Feuerspuckerin und Magier in einem Raum. Das bekommt nicht allen gut. - Ein Nebenkriegsschauplatz der wirklich Spaß macht und eine weitere Erkenntnis bringt: Wahnsinn kann ein enormer Motor zur Motivation von dummen Handlungen sein.
Doch jetzt kommt es zu Psychospielchen, die Amon merklich zusetzen; zum einen. Zum anderen erfahren wir nun tatsächlich, dass das Verschwinden des Grafen zu Falkenfels und die Erkrankung von Amons Mutter kein Zufall ist und es nicht eine Folge der an Frederics gerichteten und vollzogenen Anweisung war. - Nein! - Sein Ziel war es "nur" den Meister in der Akademie zu töten.
So! - Liebe treue und aufmerksamen Leser meiner Beiträge: Nachdem es Frederic leider verwehrt blieb dieses Geheimnis zu lüften, erneuere ich meine schon mehrfach hier niedergeschriebenen Überzeugungen: Das ach so niedlich wirkende Liebchen und Amons nicht ganz freiwillig gewählte Zukünftige ist das wahre Böse und steckt hinter diesem Plan: "Es ist Mina von Rosendorn" - VERDAMMT noch ´mal. Glaubt es mir.
Der Verräter wird uns es in diesem Moment nicht mehr sagen können, denn flankiert von einem wieder erstarkten Vero wird er nun hoffentlich endgültig über die Regenbogenbrücke geschickt.
Diese Gänsehaut von der ich erneut ergriffen werde obliegt Marlas Gedanken, die damit mehr und mehr zu offenbaren scheinen, dass sie vielleicht doch nur ein noch viel größer getäuschtes Instrument Gargula ist, als sie zu ahnen glaubte. - Das ist zum verrückt werden. - Ich verliere hier vor U-Turns wirklich meinen Verstand. - Danke, Paul...vielen, lieben Dank auch.
Zunächst schient es wirklich die Flucht nach Vorne zu sein, die zumindest für den Moment von einem des Sieges sicheren Amons angeführt der Schlüssel zu Erfolg über die Dunkle Königin zu sein scheint. Leider haben sie immer noch nicht verstanden zu haben, dass Gargula megamächtig ist und mit Lysander und Taznak wirklich "toll" ergebene Handlanger an ihrer Seit weiß, die nun das große Ganze auf den Weg bringen.
Isotonische Resonanz hin Amons Abneigung her: Für den Moment scheint nur die - auch durch die erneut aufkommenden Gedanken und für die Abenteurer nun auch wahrnehmbaren Worte forciert - Flucht durch das Portal nach Falkenfels die richtige Wahl zu sein. Dort angekommen und mit der Erkenntnis dass dieser Ort brennen wird wiegt man sich zunächst in Sicherheit, aber gelähmt und mit ansehen zu müssend, dass von der Maschine ausgehend die Dunkelheit sich auszubreiten scheint.
Mit großen Schritten nähern wir uns dem großen Finale um den Kampf gegen die "Dunkle Königin" und es sieht wirklich nicht gut aus.
Ich freue mich ´drauf.
Aber diese Freude wird nochmals um ein Vielfaches gesteigert, wenn ich sehe, dass David bereits den "Fahrplan" dieser Serie planungssicher bis zum 02.10.2030 fixiert hat. - Hammer!