Jan Tenner - 41 bzw. 87 - Attacke der Pyrophagen

Es gibt 37 Antworten in diesem Thema, welches 942 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (9. August 2026 um 23:57) ist von Smeralda.

  • Audiophile

    Deine Trilogie klingt besser als die gesamte neue Serie und reiht sich qualitativ nahtlos in die Classics Serie ein.

    Mir wäre es lieber solche Stories würden erscheinen, als der ganze Mumpitz den es seit Jahren gibt.

    Auf Grund des neuen Co-Gast-Autors werde ich mir die 41 aber mal wieder geben.

    Vielen Dank für deine Worte. Jan Tenner war in den 1980ern mein Goto-Hörspiel. Vielleicht hookt mich die neue Serie irgendwann noch, aber das halte ich inzwischen für nahezu ausgeschlossen.

  • Heute ist ! :besserwisser:

    Sei tapfer und frohen Mutes, lieber Audiophile und stell dich den Pyrophagen
    Ich bin gespannt wie dir diese Folge mit dem "Gast"-Autoren gefallen wird und wie es sich bemerkbar machen wird! :]

    Besser Illusionen die uns entzuecken als zehntausend Wahrheiten

  • Heute ist ! :besserwisser:

    Sei tapfer und frohen Mutes, lieber Audiophile und stell dich den Pyrophagen
    Ich bin gespannt wie dir diese Folge mit dem "Gast"-Autoren gefallen wird und wie es sich bemerkbar machen wird! :]

    Wäre diese Folge eine Drei ??? Folge, dann würde sie so gehen:

    Justus, Peter und Bob finden eine Geldbörse mit der Adresse des Besitzers und beschließen, die Geldbörse zurückzubringen. Ende.

    Wow, das war hart. Dialoge aus der KI-Hölle, menschliche Charaktere, die wie leere Hüllen daherkommen. In amerikanischen Serien ist es immer ein ganz schlechtes Zeichen, wenn bis dato unbekannte Familienmitglieder eingeführt werden. Auftritt Melissa Futura. Immerhin die erste der Futures mit einem Vornamen. Da ihr Onkel Prof. Futura momentan nicht mehr als Kernschrott ist, wurde sie von Mimo angerufen. Alles sehr schlimm, egal, Tanja und Jan handeln die Lage sehr roboterhaft am Bett des Patienten Futura ab. Aber hey, nach dem ersten Dialog darf sich Melissa erst einmal das Institut anschauen, da ist "Onkel" vergessen. Futura liegt auf Eis und Melissa kann übernehmen, der alte Knacker hatte schließlich damals Tanja auch einfach in den Tiefschlaf geschickt, geschieht ihm recht nach vermuteter Ansicht der Autoren. Und Melissa kann - SIE HAT SCHLIESSLICH STUDIERT - alles von Onkel übernehmen.

    Währenddessen fliegen Grimes jr. (der Sohn von TEMU-General-Forbett-Vertretung Grimes) und seine Perle ins Rockytal mit Einmannhubschraubern - oder wie auch immer. Die Blitzbirne Grimes lobt sich selbst für den Ort des Rendezvous, sieht einen Käfer, will ihn für seine Holde fangen und verbrennt sich am Käfer die Hände. Wie sich später herausstellt, erleidet er Verbrennungen dritten Grades, was ihn nicht davon abhält, mit einem Ruhepuls von 30 die weiteren Dialogzeilen zu rezitieren.

    Quintessenz: Leonenkäfer greifen an! Jetzt müssen Tanja und Jan mittels eines Serums, das Melissa aus den Forschungsergebnissen von Onkel F. destilliert hat, in den Untergrund des Red Rocks und die Königin der Feuerkäfer finden, äh, seek and destroy eher. Wie immer gilt, Tanja regelt und Jan ist auch irgendwie dabei und erleidet zwei Episoden seiner posttraumatischen Belastungsstörung. Es ist, um das in aller Deutlichkeit zu sagen, nicht so unangenehm, weil Tanja eine handlungsstarke Frau verkörpert, nur ist die in einem Mercedes verbaute Sprachsteuerung (als Beispiel) menschenähnlicher als das, was hier als Bankrotterklärung einer Hörspielsprecherin geboten wird. Das ist so unfassbar mies, dass auch die Personen im Hintergrund, die dieses Hörspiel geschrieben (verbrochen) haben, die eigentliche Auflösung bzw. den Kampf gegen die Feuerkäferkönigin vergessen haben einzufügen. Jan jr. und Tanja sind irgendwann einfach wieder an der Oberfläche, heiteres Gelächter, Post-Credits-Scene mit Androiden-Zweistein, dem der eigentliche Drahtzieher hinter den Ereignissen.

    Uiuiui. Forbett und Mimo treten nicht auf. Onkel Futura ist für die nächste Zeit raus und ich komme aus dem Grinsen über diesen ganzen Schwachsinn nicht mehr heraus. Diese Folge ist das Äquivalent billigst heruntergekurbelten Videoschunds der 1980er. "Hirn, wir ergeben uns" könnte auch das Motto lauten. Die Sprecher sind in ihrer Tonalität so eingeschränkt, dass wohl nie ein zweiter Take gemacht wurde, weil "passt schon".

    Empfehlenswert einzig für Leute, die komplette Stille (beim Bügeln, Schneiden der Fußnägel oder während des Schlafes) nicht ertragen können.

    Oder anders: Eine Folge im Stil von "Angriff der Weltraumpflanzen", die unvermittelt nach 2/3 der damaligen Folge endet, aber leider bis dahin schon ohne kompetente Produktionsleitung auskommen musste.

  • Das ist aber Hart.

    Guten Morgen DerPoldi !

    Ich kann Dich nur zum Hören der Folge einladen. Jan Tenner jr. wie sen. sind nur Beiwerk, die Folge würde auch rein mit Tanja an ihr erzählerisches Ziel kommen. Sie weiß, was zu tun ist, bleibt stoisch ruhig, wenn die Chancen gegen sie stehen und führt ihren Plan mit ihren Möglichkeiten erfolgreich zum von ihr vorgegebenen Ziel.

    Die Soundeffekte des Leonen beschränken sich auf Knurren und ein gelegentlich rollendes R; Zweistein dürfte hier seinen ineffektivsten Plan ever in die Tat umgesetzt haben und die Spitze des Out-Of-Character-Handelns erreicht haben. Dereinst verwandelte er mit Insekten ganz Westland in Steinzeitmenschen zurück, hier brennt er maximal mittels Pyrophagen Brandlöcher in Kuhhäute. Wo er sich früher durch Ankündigung seines nächsten Plans an der Unsicherheit labte, die er damit auslöste, sitzt er heute in einer Felsspalte und braucht Tamara, damit ihm wenigstens jemand zuhört.

    Das ist so unglaublich dröge. Natürlich sich es zudem unter dem Strich wieder nur 35 Minuten und nicht zum Beispiel 45-50, in denen man etwas genauer hätte die Geschichte zeichnen können.

  • Fand die Folge....solide. Typische Einzelfolge.

    Mich überraschte das plötzliche Ende. Hier hätte man den Endkampf ruhig etwas ausschmücken können. Diesen auch im Off zu schildern, fand ich keine gute Idee. Das hätte sicher auch nochmal 5 Minuten rausschinden können. Finde aber generell kürzere Folgen um die 40 Minuten gut, aber 35 Minuten sind in der Tat etwas mickrig.

    Eine Einstellung der Serie wünsche ich mir aber nicht.

    War auch gespannt, wer Zweistein sprechen wird. War aber wohl wieder Detlef Bierstedt. Bin gespannt, ob es hier bald wieder zu einem Sprecherwechsel kommt....

  • Ich habe keine Berührungspunkte mit dieser Serie und werde auch definitiv keinen Versuch unternehmen, diesen Umstand abzuändern.

    ABER: Du, Audiophile , verarbeitest Dein "Trauma" so herrlich amüsant, dass ich mit einem Dauergrinsen Zeile für Zeile Deiner Besprechung verschlungen habe. Ich weiß nicht, ob Deine Einschätzung möglicherweise zu hart oder gar gemein ist, aber eines ist sie sehr wohl: verdammt witzig! Danke dafür. :thumbsup:

  • Ich habe keine Berührungspunkte mit dieser Serie und werde auch definitiv keinen Versuch unternehmen, diesen Umstand abzuändern.

    ABER: Du, Audiophile , verarbeitest Dein "Trauma" so herrlich amüsant, dass ich mit einem Dauergrinsen Zeile für Zeile Deiner Besprechung verschlungen habe. Ich weiß nicht, ob Deine Einschätzung möglicherweise zu hart oder gar gemein ist, aber eines ist sie sehr wohl: verdammt witzig! Danke dafür. :thumbsup:

    Vielen Dank für deine Worte, es freut mich, dass es sich halbwegs gut liest. :) Die Serie gibt mir Zitronen, da ärgere ich mich nicht, sondern mache Limonade daraus. Die Hoffnung, dass sie bei Zauberstern Records noch die Kurve kriegen, gebe ich nicht auf.

  • Nach dem zweiten Hören entfalten diverse Sätze von Melissa eine noch bizarrere Wirkung, da der gute Professor Futura nie einen Vornamen erhalten hat:

    "Es war Onkel, der mich dazu angespornt hat" Oder "Onkel hat mich mit dem fliegenden Institutsrechner in den Semesterferien besucht." Ich nominiere Franz Ferdinand Futura als seinen vollständigen Namen. Aber merke: auch wenn dein Hirn nur noch ein welker Wirsing ist, bleibt man bei Jan Tenner immer schön formell. Der Mann hat schließlich einen akademischen Grad, da wäre ein Vorname nur störend.

  • Audiophile Lass deinen Arzt nie deinen Blutdruck messen, während du eine neue Folge hörst :arg1:=)

    Ich kann es auch nicht beurteilen, ob du zu hart bist, aber ich muss auch grinsen während ich deine Zeilen lese.

    Aber merke: auch wenn dein Hirn nur noch ein welker Wirsing ist, bleibt man bei Jan Tenner immer schön formell. Der Mann hat schließlich einen akademischen Grad, da wäre ein Vorname nur störend.

    Wir wollen doch alle Kontinuität; da hast du sie =)

    Jan Tenner jr. wie sen. sind nur Beiwerk, die Folge würde auch rein mit Tanja an ihr erzählerisches Ziel kommen. Sie weiß, was zu tun ist, bleibt stoisch ruhig, wenn die Chancen gegen sie stehen und führt ihren Plan mit ihren Möglichkeiten erfolgreich zum von ihr vorgegebenen Ziel.

    Das habe ich (wahrscheinlich bei dir :green:) schon vor vielen Folgen gelesen, dass Tanja mittlerweile ein Problem ist und alle Schwierigkeiten mit ihren Kräften beenden kann.
    Das ist natürlich blöd, wenn man so ein "Monster" erschaffen hat.
    Was hat sie eigentlich für Kräfte??

    Abseits davon, sollte für mich eigentlich immer Jan (jun. und sen.) im Mittelpunkt stehen und meistens die Problemlöser sein.

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  • Tanja kann alles mit ihren Psi-Kräften: Dinge orten, verändern, andere beeinflussen. Eben alles, was gerade für die Folge benötigt wird. Sie weiß alles, kann mehr als das übrige Team zusammen und bleibt dabei immer cool und hat stets einen Oneliner parat.

    Ich würde sogar sagen, dass es mir inzwischen reichen würde, wenn einer der Jans überhaupt einen Anteil zur Geschichte beitragen würde, den man nicht einfach herausschneiden könnte.

    Jan sr. ist inzwischen auf Altherrenwitze abonniert, Jan jr. schwankt zwischen Fragen für den Zuhörer zu stellen, damit alles klarer wird und Leuten Schläge auf die Kauleiste zu geben bzw. es anzudrohen. Ich würde ihn als hormongetriebenen 14jährigen bezeichnen aber damit würde ich viele 14jährige beleidigen, die deutlich näher am Ende der Adoleszenzphase sind.

  • Puuh, okay, heftig.
    Da würde es ja Sinn machen, wenn Tanja einen Unfall im Labor erleidet und eingefroren werden muss bis ihr geholfen werden kann.
    Da war doch mal was....:green:

    Wie oben geschrieben, also ein perfektes Beispiel für Deus ex machina ("Eine neue Figur, die eine scheinbar ausweglose Situation der Helden in letzter Sekunde ohne logische Vorbereitung löst")
    Das ist für Leser/Zuschauer/Hörer schnell ermüdend und sollte korrigiert werden vom Label.

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  • Puuh, okay, heftig.
    Da würde es ja Sinn machen, wenn Tanja einen Unfall im Labor erleidet und eingefroren werden muss bis ihr geholfen werden kann.
    Da war doch mal was....:green:

    LOL. Ansonsten volle Zustimmung. Schön formuliert. Ich denke jedoch, dass sie es nicht mehr korrigieren werden nach ungefähr sieben Jahren.

    Tanja ist wie wie Kryptonierin nur ohne jegliche Schwäche wie z.B. Kryptonit.

    Dass in den 1980ern Frauenfiguren meist nicht gut geschrieben waren (siehe Tanja, siehe aber auch manche Episoden mit Laura), muss nicht extra erwähnt werden.

    Meine (vielleicht zu einfache) Meinung ist: Wenn eine weibliche Rolle voll God-Mode geht - wie in der neuen Serie Tanja, dann hilft das weder Frauenrollen, noch fügt es sich organisch ins Hörspiel ein. Es erklärt auch nur bedingt, warum Tanja überhaupt das Team um sich herum braucht. Gut, die Seren von Futura, aber warum sollte sie sich von den übrigen Knallchargen überhaupt etwas sagen lassen?

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